Nachhaltigkeit entscheidet zunehmend mit, welche Projekte im Architekturwettbewerb überzeugen. Im Podcast erklärt Jules Petit, welche frühen Entwurfsentscheide zählen und wie Teams Aufwand sparen, ohne ökologische Qualität zu verschenken.
Nachhaltigkeit ist im Architekturwettbewerb längst kein Nischenthema mehr. Wer heute einen überzeugenden Entwurf abgeben will, muss früh entscheiden: Wie kompakt ist das Gebäude? Wie viele Untergeschosse sind nötig? Wo liegen sie? Wie gross ist der Fensterflächenanteil? Und wie lässt sich mit dem Bestand arbeiten? Diese Fragen prägen nicht nur die Ökobilanz, sondern auch Mikroklima, Freiraum, Wärmeschutz und die Robustheit eines Projekts.
Im Podcast spricht Hochparterre Redaktorin Ekin Özdil mit Nachhaltigkeitsexperte Jules Petit von Lemon Consult über die wichtigsten Hebel in frühen Planungsphasen. Petit begleitet Wettbewerbe aus unterschiedlichen Perspektiven. Er berät Bauherrschaften und Entwurfsteams, arbeitet in der Vorprüfung und sitzt in Jurys. Seine zentrale Botschaft: Wettbewerbsteams müssen nicht jedes Detail bereits in der Skizzenphase lösen. Sie sollten aber jene Entscheide richtig setzen, die sich später kaum mehr korrigieren lassen.
Es geht um den richtigen Zeitpunkt für den Beizug von Nachhaltigkeitsexpert*innen, um den Stellenwert von Bestand und Re-Use und um die Frage, welche Nachweise Teams tatsächlich selbst erbringen sollen.
Das Gespräch begleitet den Schwerpunkt zur Nachhaltigkeit und Ökobilanzierung im Architekturwettbewerb in «Hochparterre Wettbewerbe 3/2026». Die Ausgabe erscheint am 10. Juli 2026. Mit dem Code «hpw2026» erhalten Leser*innen «Hochparterre Wettbewerbe 3/2026» 20 Prozent günstiger. Abonnent*innen profitieren ohnehin von 20 Prozent Rabatt bei Edition Hochparterre.
«Hochparterre – Architektur, Design, Planung» ist der Podcast von Hochparterre. Wir publizieren Audiobeiträge zu Architektur, Design und Planung, sprechen mit Menschen, die uns interessieren, und suchen Antworten auf aktuelle Fragen.
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