374 Episoden
- Stell Dir einen Koch vor, der stolz erzählt, wie viele Teller seine Küche verlassen. In die Spülküche schaut er nie. Dabei steht dort die eigentlich spannende Frage: Wie viele Teller kommen halbvoll zurück?
Letzte Woche ging es um Inspect, den Blick in den Kühlschrank. Heute geht es um die zweite Hälfte unseres Namens: Impact. Und darum, warum busy sein und wirksam sein zwei völlig verschiedene Dinge sind.
Fragen, die ich beantworte:
Warum lädt jeder, der nur über seine Retros und Workshops berichtet, die Führung ein, ihn als Kostenstelle zu sehen? Was ist der Unterschied zwischen Output, Outcome und Impact, und auf welcher Ebene berichtest Du gerade? Wie wird aus einer Datenbank, die 15 Tage braucht, eine Zahl, die im Steering Committee ankommt? Mit welchem Daumenwert rechnest Du, wenn Du nicht weißt, was Zeit in Deinem Unternehmen kostet? Warum habe ich selbst jahrelang gut von Trainings gelebt, bei denen ich wusste, dass fast nichts davon im Arbeitsalltag ankommt? Und warum ist eine KPI, die leicht zu erheben ist, meistens nichts wert?
Meine Hausaufgabe für Dich: Schreib Dir eine einzige Sache auf, die sich durch Dich in den letzten drei Monaten nachweisbar verändert hat. Dann ordne sie ein: Output, Outcome oder Impact?
Nächste Woche geht es um die gefährlichste Form von Impact: den vorgetäuschten.
Brückenschlag zur Führung: Der nächste Termin steht noch nicht fest. Trag Dich in meine Mailliste ein, dann erfährst Du es zuerst. → [Lücke: Link zur Mailliste]
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Das „Unverzichtbar“-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505 - Heute sitze ich nicht allein am Mikro. Zu Gast ist Mischa Ramseyer aus der Schweiz, den ich noch aus den frühen Tagen der agilen Szene kenne. Mischa hat unter anderem die agile Transformation der SBB mit rund 3.000 Menschen begleitet, seine Beratung verkauft und ist dann dorthin zurückgekehrt, wo er angefangen hat: zur Technologie. Heute baut er mit beacon eine KI-native Entwicklungsplattform, als einziger Mensch im Loop und mit einer ganzen Crew aus KI-Agents.
Fragen, um die es geht:
Wie fühlt sich die Rolle des „single wringable neck" an, wenn das restliche Team aus Agents besteht? Warum vertraut Mischa keinem einzigen KI-Agenten und lässt trotzdem ganze Feature Sets fast ohne seine Hände am Keyboard bauen? Wozu braucht eine Agent-Crew eine Art KI-Scrum-Master? Können wir mit KI endlich das umsetzen, was wir in der agilen Welt seit 25 Jahren predigen? Was hat die Eröffnung des Gotthardtunnels mit Deinem Job zu tun? Woran erkennst Du, ob hinter dem großen KI-Versprechen eines Anbieters wirklich etwas steckt? Wie verhindern wir, dass wir verlernen, was wir den Agents überlassen, und wie bilden wir künftig Nachwuchs aus? Und hat Europa im KI-Rennen überhaupt noch eine Chance?
Mischas wichtigster Rat zum Schluss passt in drei Worte: Starten statt warten.
Zu Gast: Mischa Ramseyer, Gründer von beacon → https://beacon.build/de/
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Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505 - Neulich wollte ich kochen, hatte das Rezept schon im Kopf, öffnete zu Hause den Kühlschrank und stellte fest: Die Tomaten sind alle. Genau dieser Moment passiert in Unternehmen ständig. Da wird das Rezept verkündet, bevor irgendjemand nachgeschaut hat, ob die Zutaten überhaupt da sind.
In dieser Folge geht es um die erste Hälfte unseres Namens: Inspect. Ich nehme Dich mit durch fünf Ebenen, auf die Du schauen solltest, bevor Du irgendetwas veränderst.
Fragen, die ich beantworte:
Wie viel von dem, was Du in den letzten zwei Wochen gemacht hast, hatte wirklich Wirkung? Was verrät Dir das Schweigen in Deinem Team über den Zustand Deines Teams? Warum verstecken sich die größten Hebel fast immer zwischen den Teams, wo kaum jemand hinschaut? Was hat ein Freigabeprozess, der noch nie eine Ablehnung gesehen hat, mit verbrannter Arbeitszeit zu tun? Wofür bekommen die Leute bei Euch tatsächlich Anerkennung, und was sagt das über Eure echte Kultur? Wie viele Stationen liegen zwischen Deinem Team und dem echten Kunden? Und in welche drei Fallen tappen fast alle, sobald sie anfangen zu inspizieren?
Meine Hausaufgabe für Dich: Such Dir diese Woche eine einzige Ebene aus und verfolge ein Ticket einmal komplett von Anfang bis Ende. Schreib die Wartezeiten auf. Die Zahl wird Dich überraschen.
Nächste Woche geht es um die zweite Hälfte des Namens: Impact.
Brückenschlag zur Führung am 9. Oktober: Mein Online Live-Workshop dazu, wie Du Deinen Wert gegenüber dem Management so rüberbringst, dass er ankommt. Es gibt noch Plätze. → https://book.stripe.com/cNiaEYc96dQXdAa3k62kw06
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Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505 - Die erste Interview-Folge unter neuer Flagge, und ich freue mich, dass Micha dabei war. Wir sprechen über sein Buch „Der Joghurt ist nicht agil" und darüber, wie Du Workshops und Meetings so moderierst, dass am Ende wirklich etwas dabei herauskommt.
Fragen, um die es geht:
Was hat ein Joghurt mit Agilität zu tun, und warum bringt dieser Satz das Missverständnis vieler Unternehmen auf den Punkt?
Was ist die Türschwellenregie, und warum ist „stuck by the plan" der sicherste Weg zu einem schlechten Workshop?
Wo verläuft die Grenze zwischen Moderation und Facilitation, und warum ist der Unterschied bares Geld wert?
Wie holst Du die stillen Leute mit einer einzigen simplen Methode ins Gespräch?
Wie bewahrst Du Neutralität, wenn der Chef mit im Raum sitzt und alle plötzlich vorsichtig werden?
Was haben Jacob Collier, ein tunesisches Team und die Kaffeeküche mit psychologischer Sicherheit zu tun?
Und was ist meine persönliche Geheimwaffe, um in Workshops echte Offenheit zu erzeugen?
Dazu Michas Modell der vier Räume, seine fünf Stellschrauben der Facilitation und mein Lieblingsthema, das sich durch den ganzen Podcast zieht: warum ohne psychologische Sicherheit kein ehrliches Wort und damit kein echter Impact entsteht.
Ein Gedanke zum Mitnehmen: Sieh jedes Meeting als Chance. Und wenn Du anfangen willst, nimm Dir nicht fünf neue Methoden vor, sondern eine.
Zu Gast: Micha, Autor von „Der Joghurt ist nicht agil"
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Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505 - Ich bin seit über zwanzig Jahren in Organisationen unterwegs und sehe sie von innen. Dabei fällt eines immer wieder auf: Die einen liefern wirklich, die anderen sind nur beschäftigt. Der Unterschied ist erstaunlich klein und immer derselbe.
In dieser Folge zeige ich Dir die fünf Dinge, die Unternehmen mit echtem Impact gemeinsam haben. Und woran Du in fünf Minuten erkennst, wo Dein Laden gerade steht.
Fragen, um die es geht:
Warum reicht eine gute Vision nicht, und was hat das Broken-Lighthouse-Syndrom damit zu tun?
Wieso ist „alles ist Prio 1" das sichere Zeichen für fehlenden Impact?
Was passiert mit einem Team, dem die psychologische Sicherheit fehlt, und was können wir dabei vom DFB-Team unter Nagelsmann und Klopp lernen?
Warum ist Agilität nie der Problemlöser, sondern immer nur das Diagnosewerkzeug?
Wieso entsteht Tempo nicht durch mehr Output, sondern durch weniger Reibung?
Was ist der Unterschied zwischen 500 gebauten Features und echtem Outcome, und warum ist „busy" das Gegenteil von wirksam?
Und wie verstärkt KI bei jedem dieser fünf Punkte gnadenlos, ob Du ihn hast oder nicht?
Der Rahmen dahinter ist mein Blick in den Kühlschrank, meine FRIDGE-Methode, und ihre strukturierte Form: das AMPLIFY-Modell, mit dem ich Leadership-Systeme diagnostiziere. Am Ende verrate ich Dir auch die zwei Dinge, die ich bewusst weggelassen habe, weil sie die anderen fünf erst möglich machen.
Meine kleine Hausaufgabe für Dich: Geh die fünf Dinge einmal für Deinen Laden durch und gib Dir bei jedem ehrlich eine Zahl von eins bis sechs. Wo die niedrigste Zahl steht, liegt Dein größter Hebel.
Wenn Du tiefer willst: Für die systematische Diagnose Deiner Organisation gibt es das AMPLIFY-Audit. Wer erstmal bei sich selbst anfangen möchte, findet den Einstieg in der Inspect-&-Impact-Community und im „Unverzichtbar"-Workbook — zu dem es im Oktober auch einen Live-Workshop gibt.
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Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505
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Über Inspect & Impact
Inspect & Impact – mit Marc Löffler ist der Podcast für alle, die echte Wirkung erzeugen wollen. Nicht agiles Theater. Nicht mehr Output. Sondern Impact.
Ohne Filter. Ohne Buzzwords. Ohne Dogma.
Marc Löffler bringt über 20 Jahre Erfahrung aus Transformationen, Leadership und Teamcoaching mit – und ist überzeugt: Es ist egal, welches Framework Du nutzt. Was zählt, ist, ehrlich hinzuschauen, was wirklich ist (Inspect), und dann das zu tun, was wirklich wirkt (Impact).
Gerade jetzt, wo KI tonnenweise Output möglich macht, wird die entscheidende Frage wichtiger denn je: Was hat den größten Hebel – für Dich, Dein Team, Deine Organisation?
In jeder Folge bekommst Du:
ungeschönte Einblicke in reale Transformationen
Werkzeuge, die wirklich wirken – Framework egal
systemische Perspektiven auf Teams, Organisation und KI
Klartext über Leadership, Change und Zusammenarbeit
praktische Impulse für alle, die vom Output-Wahn zu echtem Outcome wollen
Ehrlich, direkt und sofort nutzbar. Für einen Standort, der wieder zeigt, was er kann.
Neue Folge jeden Dienstag.
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