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Agile Unfiltered

Marc Löffler
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  • Agile Unfiltered

    Schein-Agilität: Wenn echte Agilität gar nicht mehr das Ziel ist

    07.07.2026 | 18 Min.
    „Verwässerte, bürokratische Agilität ist Mainstream. Echte Agilität ist gar nicht mehr das Ziel." Diesen Satz habe ich in meiner Umfrage gelesen. Und das Unangenehme ist: Ich glaube, er stimmt. Noch unangenehmer: Wir machen alle mit.

    In dieser Folge geht's ums agile Theater — und um die Frage, warum wir alle auf der Bühne stehen, obwohl wir wissen, dass das Stück schlecht ist.

    Worum es geht:

    Was Schein-Agilität wirklich ist: alle Zeremonien laufen, aber unter der Haube ändert sich nichts. Wie Rostschutzfarbe übers rostige Gerüst.

    Mein Merksatz: Schein-Agilität ist nicht, wenn man es falsch macht. Es ist, wenn man es richtig aussehen lässt.

    Warum wir alle mitspielen — weil es bequem ist. Fürs Management (Transparenz-Optik ohne Kontrollverlust), für Teams (Termine ohne Verantwortung) und für uns (weitermoderieren, bloß nicht auffallen). Und ja: Ich habe auch schon mitgespielt.

    Die Fitnessstudio-Analogie: Abo abgeschlossen, Vertrag gepostet, fühlt sich fit an — nur hingehen tut keiner.

    Der eine Test: Führt das, was Du siehst, zu einer Veränderung — oder nur zum nächsten Meeting?

    Woran Du Schein erkennst: Retros ohne Konsequenz, Transparenz ohne Handlung, „selbstorganisiert" ohne Mandat, WIP-Limits, an die sich keiner hält.

    Warum Agilität ein Diagnosewerkzeug ist, kein Problemlöser — und warum echte Agilität wehtun darf.

    Warum Schein-Agilität gerade jetzt gefährlich ist: In der Sparlage sind teure Zeremonien ohne sichtbaren Nutzen die perfekte Streichposition. Nicht Agilität wird gestrichen — sichtbar sinnloses Theater wird gestrichen. Und Du stehst mit drin.

    Wie Du aussteigst, ohne den Job zu riskieren: nicht rebellieren, sondern klug benennen. In der Retro nicht „was lief gut?", sondern „was ändern wir konkret, wer bis wann?". Deinen Wert an Wirkung koppeln, nicht an Moderation. Und die ehrliche Grenze: Manchmal will das System das Theater — dann ist Gehen die mutigste Entscheidung.

    Mein Fazit: Wer Bullshit früh und sachlich benennt, ist wertvoller als der, der still weitermoderiert. Lass uns dieses agile Theater gemeinsam beenden.

    Erwähnt in der Folge:

    Mein Buch „Retrospektiven in der Praxis" (2. Auflage) — wie Retros wieder Wirkung bekommen, inkl. Daumenwerte für harte Timeboxen

    Die Scrum Master Journey — in einem Jahr das Handwerkszeug wirklich lernen

    Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): Der erste Schritt raus aus dem Theater ist, den eigenen Wert an echte Wirkung zu koppeln. Genau das machst Du darin — in rund 90 Minuten. Link in den Shownotes.

    Links:

    Workbook: https://www.digistore24.com/product/702505 

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  • Agile Unfiltered

    Vom Coach zur Führungskraft: der ehrliche Reality-Check

    29.06.2026 | 13 Min.
    „Ich suche einen neuen Job und denke über Weiterqualifizierung nach. Vielleicht ist es besser, selbst in Führung zu gehen." Diesen Satz aus meiner Umfrage kann ich gut nachvollziehen. Aber er hat einen Haken — wenn nicht sogar mehrere.

    In dieser Folge stelle ich die ehrliche Frage: Ist selbst Führungskraft werden die mutige Weiterentwicklung — oder die elegante Flucht?

    Worum es geht:

    Warum der Gedanke gerade jetzt kommt: Du willst endlich am Hebel sitzen statt zu moderieren — und kennst die Battles Teamleiter gegen Scrum Master.

    Die guten Gründe: Du willst gestalten, nicht nur begleiten. Wer Systeme versteht, kann sie auch bauen.

    Der Haken, über den keiner spricht: Mehr Gestaltungsfreiraum? Im Sandwich-Mittelmanagement oft Fehlanzeige. Selbst als Geschäftsführer sitzen Gesellschafter mit am Tisch. Ich erzähl's aus meiner eigenen Rolle.

    Die unbequeme Frage: Willst Du wirklich in die Führung — oder nur raus aus einer Rolle, die wehtut? Wenn die alte Rolle nie funktioniert hat: Wer war eigentlich immer dabei?

    Warum Führung Dein Sichtbarkeits- und Wertproblem nicht löst, sondern verschärft — plötzlich wirst Du an Ergebnissen gemessen, nicht an Moderation.

    Der Rollenirrtum: Viele wollen den Titel, nicht den Job. Das sind zwei verschiedene Dinge.

    Was Führung wirklich heißt: nicht Macht, sondern Verantwortung für die Bedingungen, unter denen andere gut arbeiten. Als Coach kritisierst Du das System — als Führungskraft bist Du es.

    Die dritte Option: In Führung gehen ohne den Titel. Einfluss kommt über das Mandat, nicht über die Hierarchie. Hol Dir das Mandat über saubere Auftragsklärung — dann gestaltest Du längst.

    Mein Rat: Bevor Du die Rolle wechselst, beweise erst den Wert in der jetzigen. Wer seinen Wert sichtbar macht und Wirkung zeigt, führt schon — ganz ohne Visitenkarte. Und den will auch keiner loswerden.

    Mein Merksatz: Führung ist kein Aufstieg aus dem Problem. Es ist der Umzug mitten hinein.

    Spielst Du selbst mit dem Gedanken? Schreib mir, was Dich treibt — wir quatschen eine halbe Stunde und ich spiegel Dir ehrlich zurück, ob das was für Dich ist.

    Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): Egal ob Du in Führung gehst oder Deine Rolle behältst — beides scheitert an unsichtbarem Wert. Genau dafür ist das Workbook der erste Schritt: https://www.digistore24.com/product/702505 

    Links:

    Workbook: https://www.digistore24.com/product/702505 

    Schreib mir: marcloeffler.eu · LinkedIn

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  • Agile Unfiltered

    Was kommt eigentlich nach Scrum?

    23.06.2026 | 17 Min.
    „Wir arbeiten bald nicht mehr nach Scrum und suchen eine passendere Arbeitsweise." Diesen Satz habe ich in meiner Umfrage mehrfach gelesen. Und jedes Mal gedacht: gute Frage — aber vielleicht die falsche.

    In dieser Folge gehe ich Post-Scrum ehrlich auf den Grund. Meine unbequeme Vermutung: Die meisten brauchen gar kein neues Framework. Sie haben das alte nie richtig gemacht.

    Worum es geht:

    Warum die Flucht zum nächsten Framework so verlockend ist — Zeremoniemüdigkeit, Schein-Agilität, verwässerte Bürokratie als Mainstream

    Meine Diät-Analogie: Du kannst von Keto zu Paleo zu Intervallfasten wechseln — am Ende geht's um weniger essen, mehr bewegen. Beim Framework ist es genauso.

    Die unbequeme Frage: Habt Ihr Scrum je richtig gemacht — oder war's Cargo-Cult? Termine, Board, Rollen, und der Rest Augenwischerei.

    Warum Scrum nie das Problem war: Wir sind das Erkannte nie angegangen. Das ist Change Management — von Kurt Lewin bis John Kotter, alte Fähigkeiten, die wir wieder rausholen müssen.

    Die legitimen Nachbarn — Kanban, Flight Levels, Team Topologies, Product Operating Model, Shape Up, unFIX — und warum auch die nichts ändern, wenn Du nicht handelst.

    „Alter Wein in neuen Schläuchen": mein Blick ins 10x-Org-Buch.

    Was wirklich nach Scrum kommt: kein Tool, sondern eine Haltung — und der Mut, uns endlich wirklich zu verändern.

    Mein Fazit: Prinzipien schlagen Methode. Outcome schlägt Output. Weniger Dogma, mehr Wirkung.

    Und für alle, die als Scrum Master gerade um ihre Rolle bangen: Es geht nicht darum, zu heulen, dass Scrum nicht zu 100 % umgesetzt wird — sondern darum, Deinen Wert sichtbar zu machen und Dir das Mandat zu holen. Genau dafür habe ich das „Unverzichtbar"-Workbook gebaut: 15 Seiten, 90 Minuten, wie Du Deinen Wert in Führungssprache übersetzt. Link unten.

    Links:

    Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): https://www.digistore24.com/product/702505 

    Schreib mir: marcloeffler.eu · LinkedIn

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  • Agile Unfiltered

    Schein-Agilität: Wenn echte Veränderung nie das Ziel war

    16.06.2026 | 25 Min.
    Ich habe meine Community gefragt, womit sie gerade wirklich kämpft — über 1.500 Leute auf meiner Liste. Was zurückkam, war sehr spannend.

    In dieser Folge teile ich die größten Schmerzen ungefiltert: die wackelnde Rolle, eine Führung, die ich oft nicht erreiche, und eine Schein-Agilität, die echte Veränderung längst aufgegeben hat. Mein Fazit vorweg: Wir stecken nicht in einer Methodenkrise. Wir stecken in einer Identitätskrise. Und die ehrliche Antwort darauf ist nicht Verteidigung, sondern Klartext.

    Worum es geht:

    Warum die Rolle von Scrum Master, Agile Master und Coach gerade überall hinterfragt wird — und wo wir selbst Schuld daran tragen

    „Das komplette Agile-Coaches-Team wurde wegrationalisiert" — Konsolidierung als Marktrealität

    Warum „Ich erreiche die Führung nicht" vom Nebenthema zum Hauptmotiv geworden ist — und warum das Problem im System sitzt, nicht im Team

    Schein-Agilität, Zeremoniemüdigkeit und die Suche nach dem, was nach Scrum kommt

    KI: nicht Angst, sondern Skepsis — und warum mich der Hype an die Dotcom-Blase erinnert, die ich selbst miterlebt habe

    Die Überraschung: Warum die Hälfte sagt, Agilität wird wichtiger — obwohl die Rolle wackelt

    Mein Aufruf: Schein-Agilität klar benennen, statt weiter agiles Theater zu spielen

    Das war der erste Block von mehreren. In den nächsten Folgen gehe ich jedem Schmerz einzeln nach — den Anfang macht die Schein-Agilität.

    Mach mit: Die Umfrage läuft noch — https://form.jotform.com/261604149649059. Je mehr Input, desto besser.

    Schreib mir: Welches Thema hat Dich getroffen? Per DM auf LinkedIn oder über das Kontaktformular auf marcloeffler.eu.

    Werde Teil der Community: Die Scrum Master Journey öffnet sich gerade Richtung Team- und Organisationsentwicklung. Live-Event im November — https://marcloeffler.eu/scrum-master-journey.

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  • Agile Unfiltered

    Warum dein Team jede Veränderung mitmacht, wenn der Preis stimmt.

    28.04.2026 | 12 Min.
    "Wir haben ein Change-Problem." – Bullshit. Wir haben ein Relevanz-Problem. Marc räumt in dieser Episode mit dem Märchen vom „Widerstand gegen Veränderung“ auf. Wer sich über blockierende Mitarbeiter beschwert, hat meistens schlichtweg ein Produkt (Agilität) im Angebot, das für die Beteiligten keinen erkennbaren Wert hat.

    Anhand von Beispielen aus dem echten Leben – von der Homeoffice-Revolution bis zur TV-Fernbedienung – zeigt Marc, dass Menschen Veränderung lieben, solange der persönliche Vorteil (WIIFM - What’s in it for me) sofort spürbar ist.

    Was dich in dieser Folge erwartet:

    Der Bohrmaschinen-Fehler: Warum agile Coaches seit Jahren Werkzeuge verkaufen, statt Löcher in Wände zu bohren.

    Währung der Rollen: Warum Entwickler, POs und CFOs völlig unterschiedliche Gründe brauchen, um Agilität zu wollen.

    Die 24-Stunden-Regel: Warum Change innerhalb von Tagen Resultate liefern muss, nicht erst in Monaten.

    Agile Undercover: Wie du echte Probleme löst, ohne das Wort „Agile“ ein einziges Mal in den Mund zu nehmen.

    Dein nächster Schritt:
    Hast du das Gefühl, deine Transformation tritt auf der Stelle? Marc bietet ein Leadership Audit an: In drei Tagen finden wir die echten Hebel in deinem Unternehmen – zum Festpreis, ohne achtseitige Berater-Dokumente, sondern mit sofort umsetzbaren Lösungen.

    Kontakt & Feedback:

    Vernetz dich mit Marc auf LinkedIn und diskutiere mit: https://www.linkedin.com/in/marcsteffenloeffler/
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Über Agile Unfiltered
Agile Unfiltered – mit Marc Löffler ist der Podcast für alle, die echte Transformation erleben und verstehen wollen.Ohne Filter. Ohne Buzzwords. Ohne Theater. Marc Löffler gehört zu den bekanntesten Agile Coaches im deutschsprachigen Raum und bringt über 20 Jahre Erfahrung aus Transformationsprojekten, Leadership-Workshops und Teamcoaching mit. In jeder Folge bekommst du: ungeschönte Einblicke in reale Transformationen Werkzeuge, die wirklich wirken systemische Perspektiven auf Teams & Organisation Klartext über Leadership, Change und Zusammenarbeit praktische Tipps für Scrum Master, Agile Coaches & Führungskräfte Die Folgen sind ehrlich, direkt und sofort nutzbar. Neue Folge jeden Dienstag.
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Generated: 7/8/2026 - 8:19:54 AM