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Neueste Episode

197 Episoden

  • KALIFORNISCHE TERRASSEN 🌞🌴

    #183 (2/2) Körpergrenzen bei Kindern

    05.06.2026 | 28 Min.
    Kostenfreie Online-Events:
    https://kalifornische-terrassen.de/events
    Personen:
    Natalie Horn · @natalie.horn.therapie · Therapeutin, Kriminologiedozentin, Begleiterin von Betroffenen und Tätern im Kontext körperlicher Grenzüberschreitungen an Kindern
    Kevin Baron · @hausdesbarons · https://www.instagram.com/hausdesbarons/
    Beschreibung
    Herzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen".
    Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.
    Zusammenfassung
    In dieser Folge sprechen Natalie Horn und Kevin Baron über sexuellen Kindesmissbrauch – über das, was in unserer Gesellschaft im Verborgenen geschieht, und darüber, wie Eltern, Begleitpersonen und das soziale Umfeld handlungsfähig werden können.
    Es ist ein Thema, das Schwere erzeugt. Das war von Beginn an spürbar. Natalie Horn, die mit Betroffenen, mit Eltern und auch mit Tätern gearbeitet hat und Kriminologie unterrichtet, bringt eine Perspektive mit, die selten in dieser Breite zu hören ist – sachlich, klar und ohne Wegschauen.
    Ein zentraler Begriff des Gesprächs ist Grooming: das gezielte, systematische Anbahnen von Übergriffen – oft durch Personen, die dem Kind und der Familie bereits nahestehen. Gerade diese Nähe macht das Erkennen so schwer. Kognitive Dissonanz, der Wunsch, das Bild eines vertrauten Menschen nicht zu erschüttern, führt dazu, dass Signale umgedeutet oder übersehen werden.
    Das Gespräch richtet sich an Eltern und Menschen, die Kinder begleiten: Was sind Warnzeichen? Wie kann ein familiäres System entstehen, das Prävention ermöglicht? Wie lernen Kinder, Grenzen wahrzunehmen und auszudrücken? Und wie können Erwachsene handeln, ohne dabei wichtige Beziehungen zu zerstören?
    Dabei wird deutlich:Schutz entsteht nicht durch ein einzelnes Gespräch – sondern durch Strukturen, die Nähe ermöglichen und gleichzeitig Raum für Wahrheit lassen.
    Keywords
    Sexueller Kindesmissbrauch, Prävention, Grooming, Körpergrenzen, Kinderschutz, Täterverhalten, Elternbegleitung, Kriminologie, Dunkelziffer, systemische Perspektive, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische Terrassen
    Hast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?
    Schreib uns gerne an:
    support@systemischer-club.de
  • KALIFORNISCHE TERRASSEN 🌞🌴

    #182 Teil 1 Körpergrenzen bei Erwachsenen

    29.05.2026 | 37 Min.
    Kostenfreie Online-Events:
    https://kalifornische-terrassen.de/events

    Personen:
    Natalie Horn · @natalie.horn.therapie · Therapeutin, spezialisiert auf Traumaarbeit, Opfer- und Täterarbeit sowie Eltern-Kind-Begleitung
    Kevin Baron · @hausdesbarons · https://www.instagram.com/hausdesbarons/

    Beschreibung
    Herzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen".
    Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.
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    Zusammenfassung
    In dieser Folge sprechen Natalie Horn und Kevin Baron über Körpergrenzen – was sie eigentlich sind, warum sie so individuell sind und was passiert, wenn sie überschritten werden.
    Körpergrenzen sind keine festgelegte Linie, die für alle gleich gilt. Sie entstehen aus persönlichen Erfahrungen, aus dem Kontext, in dem man sich bewegt, und aus dem, was man im eigenen Leben gelernt oder eben nicht gelernt hat. Natalie bringt dabei einen Blick mit, der zwischen Alltag und Extremsituation nicht sauber trennt – weil diese Trennung in der Praxis oft nicht existiert.
    Ein zentrales Thema ist die Frage, warum Menschen in Grenzverletzungssituationen nicht einfach Nein sagen. Akute Stressreaktionen wie Einfrieren oder sich Fügen sind keine Schwäche, sondern neurobiologische Schutzmechanismen. Wer das nicht weiß, urteilt schnell – und wer urteilt, trägt oft unbeabsichtigt zu einer sekundären Traumatisierung bei.
    Besprochen wird auch, wie Grenzen in beruflichen Kontexten auf eine eigene Weise sichtbar werden, wie verträgliche Persönlichkeiten besonders herausgefordert sind und wie eine gesunde Eigenwahrnehmung als Ausgangspunkt für alles weitere gilt.
    Dabei wird deutlich:
    Grenzen setzen beginnt nicht mit dem Nein – es beginnt damit, das eigene Erleben überhaupt erst wahrnehmen zu dürfen.
    ━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━
    Keywords
    Körpergrenzen, Grenzsetzung, Traumatisierung, sekundäre Traumatisierung, Stressreaktion, Übergriff, Selbstwahrnehmung, Nähe und Distanz, Selbstschutz, therapeutische Arbeit, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische Terrassen

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    #181 Intersektionale Perspektiven in der Systemik

    22.05.2026 | 29 Min.
    Kostenfreie Online-Events:
    https://kalifornische-terrassen.de/events

    Personen:
    Liviana Bath · Berlin, freie Praxis · systemische Beraterin, begleitet diverse Konstellationen und internationale Familienkonstellationen mit rassismuskritischer, kolonialkritischer und intersektionaler Perspektive
    Daniela Rieß · systemische Supervisorin und Therapeutin · Gastgeberin dieser Folge

    Beschreibung
    Herzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen".
    Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.

    Zusammenfassung
    In dieser Folge sprechen Daniela Rieß und Liviana Bath über intersektionale Perspektiven in der systemischen Arbeit – und darüber, was eine „brave Systemik" riskiert zu verschenken, wenn sie Machtverhältnisse nicht ausdrücklich mitdenkt.
    Im Gespräch wird sichtbar, was Intersektionalität als Begriff und als Haltung bedeuten kann: dass Erfahrungen von Diskriminierung, Rassismus, Kolonialismus oder Ausgrenzung nicht isoliert nebeneinanderstehen, sondern sich überschneiden, verstärken und gegenseitig bedingen. Wer als systemische Therapeutin, Supervisorin oder Beraterin mit FLINTA-Personen, BIPoC-Personen oder Menschen mit Gewalterfahrungen arbeitet, begegnet diesen Verschränkungen – ob bewusst oder nicht.
    Beide Gesprächspartnerinnen berichten aus ihrer eigenen Praxis und Lehre: wie schnell der blinde Fleck entsteht, wenn die intersektionale Brille fehlt – und welchen Unterschied es macht, wenn sie sitzt. Dabei geht es nicht um Schuld oder Selbstanklage, sondern um eine liebevolle Selbstreflexion, die ermöglicht, in Verbindung zu bleiben: mit sich selbst, mit der eigenen Prägung und mit den Menschen, die in die Praxis kommen.
    Die Frage, wie es gelingen kann, Macht und Ambiguität anzusprechen, ohne die Beratungsbeziehung zu kappen, zieht sich durch die gesamte Folge. Diese erste Episode ist der Beginn einer Reihe – die Umsetzung in die konkrete systemische Praxis steht in der Folgefolge im Mittelpunkt.
    Dabei wird deutlich:
    Intersektionale Perspektiven sind keine Ergänzung zur systemischen Arbeit – sie sind ein Reload dessen, was systemisches Denken von Anfang an meinte: Wechselwirkungen sehen, Macht mitdenken und den Menschen in seinem ganzen Kontext wahrnehmen.

    Intersektionalität, systemische Beratung, Machtverhältnisse, Rassismuskritik, Kolonialismuskritik, FLINTA, BIPoC, Diversität, Positionierung, Selbstreflexion, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische Terrassen

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    #181 Auf Stärkensuche mit Kindern und Familien

    22.05.2026 | 1 Std. 14 Min.
    Kostenfreie Online-Events:https://kalifornische-terrassen.de/events
    Personen:
    Dr. Katharina Reschke · info@talent-safari.com · https://talent-safari.com/ · Psychologin (M.Sc.), Gründerin von Talent Safari, Schwerpunkt pädagogische Psychologie und Schulbegleitung
    Dr. Tom Reschke · info@talent-safari.com · https://talent-safari.com/ · Psychologe (M.Sc.), Gründer von Talent Safari, Schwerpunkt klinische und Gesundheitspsychologie
    Kevin Baron · @hausdesbarons · https://www.instagram.com/hausdesbarons/
    Herzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen".
    Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.
    Zusammenfassung
    In dieser Folge sprechen Dr. Katharina Reschke, Dr. Tom Reschke und Kevin Baron über die Frage, was Kindern und Jugendlichen heute wirklich hilft – und was sie zunehmend herausfordert.
    Wie haben sich die Lebenswelten von Kindern in den letzten Jahrzehnten verändert? Was zeigt die Forschung zur Lernzielorientierung – und was beobachten Katharina und Tom Reschke täglich in ihrer Praxis? Im Gespräch wird sichtbar: Die Digitalisierung schafft Zugänge und erhöht gleichzeitig den Druck auf Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Selbststeuerung. Kinder, die gefragt werden, was ihr Lieblingsfach ist, antworten manchmal: die Pause.
    Das Gespräch berührt auch das familiäre System – welche Rolle Eltern spielen, warum Überforderung kein Versagen ist und wie Balance aussehen kann: zwischen Struktur und Freiheit, zwischen Führung und Loslassen. Die Reschkes plädieren für ein klares Sowohl-als-auch, das digitale Medien weder verteufelt noch unkontrolliert lässt.
    Hinter alldem steht ein Grundgedanke, der auch den Namen ihrer Praxis prägt: Talent Safari. Mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien auf Entdeckungsreise zu gehen – auf der Suche nach Stärken und Talenten, die sichtbar gemacht und nutzbar werden sollen. Nicht die Defizite stehen im Mittelpunkt, sondern das, was schon da ist.
    Dabei wird deutlich:
    Wer seine eigenen Talente kennt, kann die Zukunft – auch eine unsichere – mit mehr Zuversicht gestalten.
    Keywords
    Talent Safari, Kinderpsychologie, Lernmotivation, Digitalisierung, Stärkenorientierung, systemische Beratung, Elternberatung, Schulpsychologie, Impulskontrolle, Ressourcenarbeit, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische Terrassen
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  • KALIFORNISCHE TERRASSEN 🌞🌴

    #180 Professionalisierung im systemischen Arbeiten

    15.05.2026 | 43 Min.
    Kostenfreie Online-Events:
    https://kalifornische-terrassen.de/events

    Personen:
    Yasmin Brinkmann + @yasmin.brinkmann + Systemische Therapeutin und Supervisorin
    Thomas Uhlendahl + @uhlendahlthomas + Systemberater und Moderator

    Beschreibung
    Herzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen".
    Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.

    Zusammenfassung
    In dieser Folge sprechen Yasmin Brinkmann und Thomas Uhlendahl über Professionalisierung in der systemischen Arbeit. Die beiden sitzen am Lagerfeuer in Spanien und reflektieren, wie sich echte berufliche Reife entwickelt.
    Yasmin teilt eine konkrete Situation aus ihrer therapeutischen Praxis: Eine Klientin wollte eine Trance-Session online durchführen, saß aber am Arbeitsplatz – ein Setting, das Yasmin als ungeeignet erkannte. Der Moment, in dem sie „Nein" sagte, wird zum Ausgangspunkt für eine tiefere Betrachtung professioneller Haltung.
    Beide entdecken, dass Professionalisierung weniger mit dem Sammeln von Weiterbildungen zu tun hat, als vielmehr mit der Verankerung grundlegender Werte. Thomas erzählt von einem Bürgermeister, der ihn dazu bewegen wollte, eine Bürgerbeteiligung in eine bestimmte Richtung zu moderieren – und wie das Festhalten an der Prozessverantwortung zum entscheidenden Moment wurde.
    Das Gespräch entwickelt sich zu einer Reflexion über die Kunst, in kritischen Momenten authentisch zu bleiben. Wann ist eine Grenze erreicht? Wie entwickelt sich die innere Klarheit, die es ermöglicht, auch unter Druck zu den eigenen professionellen Standards zu stehen?

    Dabei wird deutlich:
    Echte Professionalisierung entsteht nicht durch das Anhäufen von Techniken, sondern durch die tiefe Verankerung einer Haltung, die auch in herausfordernden Momenten trägt.

    Keywords
    Professionalisierung, systemische Haltung, Prozessverantwortung, Grenzen setzen, therapeutische Rahmenbedingungen, Selbstreflexion, kollegiale Beratung, Supervision, Intervision, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische Terrassen

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Über KALIFORNISCHE TERRASSEN 🌞🌴
Es gab und gibt wohl immer wieder in der Menschheitsgeschichte „magische“ Orte, an denen Neugierige bzw. Suchende zusammenkamen, um sich in möglichst angst-, und konkurrenzfreier Atmosphäre auszutauschen. Meist begannen diese Zusammenkünfte in lockerer Form, zwanglos, wahrscheinlich bei einem erfrischenden Getränk, anregendem Essen, freiem Blick auf freie Landschaften und, vor allem, ohne einschränkende Zugangsvoraussetzungen. Getragen von Begeisterung, bildeten sich neue, unverblümt vorgetragene Ideen. Es kamen Menschen zusammen, die den Mut hatten „Neues zu denken, ehe sie es aufzeigen“ konnten, wie das einmal Sigmund Freud für den Salon Zuckerkandl formulierte.Wer in der Gegend war und von diesen „Orten“ gehört hatte, kam gern „nur mal so“ vorbei. Manche blieben dann für immer.
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Generated: 6/8/2026 - 9:09:57 PM