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Die Großen Fragen in 10 Minuten

Mitteldeutscher Rundfunk
Die Großen Fragen in 10 Minuten
Neueste Episode

154 Episoden

  • Die Großen Fragen in 10 Minuten

    Welchen Medien traue ich – und warum?

    23.09.2026 | 10 Min.
    Am Anfang stand die Frage: Sind die Öffentlich-Rechtlichen neutral? Die Wissenschaft sagt: weitgehend ja. Doch viele Menschen sehen das ganz anders. Warum vertrauen wir manchen Berichten mehr als anderen? Prof. Marcus Maurer, Kommunikationsexperte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, hat diese Phänomene untersucht: Wie wir Medien bewerten, hängt demnach stark von unseren Voreinstellungen ab. Berichterstattung, die unserer Sicht widerspricht, betrachten wir oft kritischer als Informationen, denen wir grundsätzlich zustimmen. Anhand eines wissenschaftlichen Experiments erklärt Maurer, wie diese Wahrnehmung entsteht. Der wichtigste Rat aus dieser Folge: Misstraue nicht nur den Medien. Misstraue gelegentlich auch deiner eigenen Wahrnehmung.

    Protagonisten:

    Prof. Dr. Marcus Maurer, Lehrstuhl für Politische Kommunikation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    Unser Podcast-Tipp aus der ARD-Sounds App:

    7 Tage wach

    Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:

    Journalistikon: "Hostile-Media-Effekt"

    Ursache des Hostile Media Effekts: „Lügenpresse“ und der Hostile Media Effekt

    Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteure: Peggy Grunwald, Daniel Vogelsberg, Matthias Vorndran / Produktion: Thomas Jähn

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  • Die Großen Fragen in 10 Minuten

    Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk neutral?

    16.09.2026 | 10 Min.
    Neutral? Was ist eigentlich neutral? Die Wissenschaft kann mit dem Begriff nichts anfangen. So geht der Podcast schon mal los. Und trotzdem lässt sich Prof. Marcus Maurer auf unsere Frage ein. Maurer hat den Lehrstuhl für politische Kommunikation an der Uni Mainz und ist Autor einer der größten Studien zu der Frage, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk ausgewogen ist. Genau wie neutral sind auch die Begriffe "links" oder "rechts" politisch nicht mehr wirklich klar definierbar. Deshalb denkt Maurer in Begrifflichkeiten wie "sozialstaatlich und marktliberal", wie "progressiv und konservativ". Und er hat festgestellt, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk eher "sozialstaatlich progressiv" berichtet – so wie die meisten deutschen Medien auch. Aber eben lange nicht so stark, wie man es ihm vorwirft. Er diagnostiziert eine leichte Tendenz in diese Richtung, auf die der Öffentlich-Rechtliche schon aufpassen sollte. Host Karsten Möbius will wissen, wie man so was misst und wie genau diese Messungen sind. Viel stärker als die Kritik aus der Wissenschaft ist die Kritik aus Teilen der Gesellschaft. Aber woher kommt diese Diskrepanz? Maurer sagt, das kommt auch daher, dass wir Voreinstellungen haben, und die beeinflussen die Bewertung der Medien. Und schon ist Host Karsten Möbius bei der nächsten Großen Frage: Welchen Medien vertraue ich und warum?

    Protagonisten:

    Prof. Dr. Marcus Maurer, Lehrstuhl für Politische Kommunikation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    Unser Podcast-Tipp aus der ARD-Sounds App:

    MDR Investigativ – Hinter der Recherche

    Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:

    Studie: "Öffentlich-rechtliche Medien auf dem Prüfstand: Wie ausgewogen berichten ARD, ZDF und Co. wirklich?"

    Telepolis: "Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Wer bestimmt, was ausgewogen ist?"

    Neue Studie der Uni Mainz: "Wie vielfältig und ausgewogen berichten Nachrichtenformate des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?"

    Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteure: Peggy Grunwald, Daniel Vogelsberg, Matthias Vorndran / Produktion: Thomas Jähn

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  • Die Großen Fragen in 10 Minuten

    Werden unsere Äcker sterben?

    09.09.2026 | 10 Min.
    In manchen Regionen Spaniens – dort, wo schon die Römer ihr Getreide angebaut haben – ist der Ackerboden heute einfach weg. Nicht erschöpft, nicht unfruchtbar, einfach weg. Für die meisten von uns unvorstellbar, für ganze Landstriche und ihre Bevölkerung eine Katastrophe. Wir alle sind von der Landwirtschaft abhängig, da ist der Gedanke, dass Äcker verschwinden können, beunruhigend. Und dann gibt es diese These, dass wir nur noch 60 Ernten haben und der Boden dann aufgebraucht ist. Aber was heißt eigentlich aufgebraucht? Wie funktioniert der Boden? In dieser Episode geht es um das Thema Bodenerosion, darum, wie Boden aufgebaut ist, was ihn zusammenhält und was alles passieren muss, damit er verschwindet. Es geht um den Superkleber Humus, der die gesamte obere Bodenschicht zusammenhält, und es geht um die Folgen, wenn der Humusaufbau in der Landwirtschaft nicht mitgedacht wird, wenn Nährstoffe nur noch über Dünger zugefügt werden und gleichzeitig schützende Hecken und Wäldchen durch die Flurbereinigung verschwinden.

    Protagonisten:

    Prof. Ingrid Kögel-Knabner, Bodenwissenschaftlerin (emeritiert) – Lehrstuhl für Bodenkunde an der TU München

    Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:

    "63 Hektar" – der Landwirtschaftspodcast von NDR Niedersachsen

    Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:

    MDR WISSEN: "Bessere Böden: Neues digitales Werkzeug hilft Landwirten auf dem Feld"

    ARD Mediathek: "Die Bodenretter – Ackern mit Zukunft"

    Campus Talks: "Nanokosmos Boden – Wozu brauchen wir den Dreck?"

    Leschs Kosmos: "Die Erde, die unsere Welt rettet – Landwirtschaft neu denken"

    Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn

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  • Die Großen Fragen in 10 Minuten

    Vermüllen wir uns den Weg ins All?

    02.09.2026 | 10 Min.
    Man merkt sofort, wo wir Menschen waren. Und zwar am Müll. Denn sogar auf dem Mond liegen mehrere Müllbeutel mit menschlichen Fäkalien. Warum soll das in der Erdumlaufbahn anders sein? Da fliegen zwar keine Müllbeutel rum, aber ausgediente Satelliten und Raketenstufen, und wenn die zusammenstoßen, entstehen Hunderttausende neue Metallteile – Weltraumschrott. Viele Millionen kleine Teilchen schwirren mittlerweile mit 40.000 km/h um die Erde. Die machen keine Löcher mehr irgendwo rein, die lassen alles explodieren, was ihnen in den Weg kommt. Der Schneeballeffekt sorgt dafür, dass es immer mehr werden. Wahrscheinlich werden dadurch wertvolle Umlaufbahnen irgendwann nicht mehr nutzbar sein. Jetzt schon müssen wir bei Raketenstarts darauf achten, dass nichts im Weg rumfliegt. 2030 will die ESA erste Tests machen, um Satelliten einzufangen, abzusenken und verglühen zu lassen. Und in Zukunft will man sogar Satelliten im Orbit betanken und reparieren.

    Protagonisten:

    Dr. Holger Krag, Head of ESA's Space Debris

    Zum Weltraumschrott-Forschungsprojekt der Uni Stuttgart:

    SWR Aktuell: "Weltraumschrott: Was beim Absturz von Satelliten passiert"

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    Die Deutsche Raumfahrtagentur zum Thema Weltraummüll

    ESA: "Weltraumschrott: Internationale Experten einig über dringenden Handlungsbedarf"

    ZDF: "Gefährlicher Weltraumschrott"

    Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Matthias Vorndran / Produktion: Thomas Jähn

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  • Die Großen Fragen in 10 Minuten

    Warum verlieren Astronauten nie die Nerven?

    26.08.2026 | 10 Min.
    Astronauten sind offensichtlich die coolsten von uns allen, oder? "Houston, wir haben ein Problem – aber keine Sorge, wir bleiben dabei lässig und behalten bestimmt die Nerven!" Wie kann das sein? Wird man so geboren oder kann man das lernen? In dieser Folge geht es um den Umgang mit Gefühlen in Extremsituationen. Was machen Astronauten anders als wir Normalos? Denn Fakt ist: Auch Astronauten sind Menschen mit ganz menschlichen Gefühlen. Angst, Wut, Panik, Heimweh, Trauer – all das müssen sie aushalten, während sie auf engstem Raum durch die schwarze Leere treiben. Am Ende geht es wohl auch darum, Gefühle auszuhalten, sie zuzulassen, anstatt sie abschalten zu wollen. Aber das will trainiert sein.

    Protagonisten:

    Alexander Gerst, Geophysiker, Vulkanologe und Astronaut

    Matthias Maurer, Materialwissenschaftler und Astronaut

    Unsere Podcast-Tipps aus der ARD Sounds App:

    Philipps Playlist, Folge "Reise zum Mond"

    Hier noch ein Weltall-Tipp für eure Kinder:
    Im Podcast "Betthupferl", den Gute-Nacht-Geschichten des Bayerischen Rundfunks, gibt es die Serie "Kein Gras auf dem Mars". In diesen Geschichten werden die beiden Roboter Spirit und Oppo von den Menschen auf den Mars geschickt, um den fremden Planeten zu erforschen.

    Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:

    Onlineartikel von MDR Wissen: "Weltall-Wissen: Neues aus Astronomie und Raumfahrt"

    Der Test für Astronauten und Astronautinnen

    Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Matthias Vorndran / Produktion: Thomas Jähn

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Über Die Großen Fragen in 10 Minuten
Was, wenn die größten Fragen der Menschheit in nur 10 Minuten zu außergewöhnlichen Antworten führen? Persönlich, überraschend, tiefgründig. Ein Podcast, der zum Weiterdenken einlädt.
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Generated: 9/25/2026 - 4:14:23 AM