Ganz sicher - Der Podcast für Menschen mit Verantwortung
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- Ob in der Produktion, auf der Baustelle oder im Großraumbüro: Lärm kann Stress verursachen, die Konzentration beeinträchtigen und das Gehör dauerhaft schädigen. Besonders tückisch ist, dass sich eine Lärmschwerhörigkeit meist schleichend entwickelt und Betroffene sie oft erst bemerken, wenn der Schaden bereits irreversibel ist. Umso wichtiger sind Prävention, passende Schutzmaßnahmen und ein offener Austausch zwischen Unternehmen und Beschäftigten.
- Erste Hilfe kann Leben retten – das zählt sowohl auf als auch abseits des Arbeitsplatzes. Die Erste-Hilfe-Organisation im Betrieb ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern macht oft den Unterschied für die Betroffenen aus. Gerade bei Notfällen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall ist es wichtig, schnell zu reagieren – vom Erkennen der Anzeichen bis hin zu sofortigen Reanimationsmaßnahmen. Hierbei sind regelmäßige Auffrischungen von großer Bedeutung, denn so bleiben anzuwendende Maßnahmen besser im Gedächtnis. Teilnehmerinnen und Teilnehmer verlieren außerdem die Scheu, im Ernstfall zu handeln.
- Chat GPT und Co. können im Arbeitsschutz sehr hilfreiche Werkzeuge sein und viel Zeit sparen – etwa bei der Vorbereitung von Gefährdungsbeurteilungen oder Fragen zu bestimmten Sicherheitsthemen. Damit das gelingt, gilt es bei Einführung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) einige Dinge zu beachten.
Welche das sind, erklärt Dorothee Hübner im Gespräch mit Moderatorin Katrin Degenhardt. Für sie können KI-Anwendungen im Arbeitsschutz eine echte Hilfe sein – aber nur, wenn Unternehmen gut vorbereitet sind. Konkret heißt das: Wenn sie klare Nutzungsziele definieren. Den eigenen Datenpool aufräumen, klare Anwendungsziele für die KI definieren und nicht zuletzt ihre Beschäftigten gezielt schulen. Nicht zuletzt ist eine gesunde Skepsis immer angebracht: Nutzerinnen und Nutzer sollten Antworten einer KI nie ungeprüft übernehmen. - Manchmal reicht ein einziger Moment – und es gibt ein Davor und ein Danach. Wenn ein schwerer Arbeitsunfall passiert, stellt das nicht nur das Leben des oder der betroffenen Beschäftigten auf den Kopf, sondern auch den Arbeitsalltag im Unternehmen. Unternehmen haben dann zwei wichtige To Dos: Den Arbeitsplatz überprüfen, um die Arbeitssicherheit zu verbessern – und herausfinden, ob und wie sich der Verunfallte wieder gut im Betrieb eingliedern lässt.
Wie das gelingen kann, erklärt unser Gast Martin Malicki im Gespräch mit Moderatorin Katrin Degenhardt. Er hatte selbst einen schweren Arbeitsunfall, bei dem er seinen rechten Unterarm verlor. Sein Arbeitgeber hielt den Kontakt schon im Krankenhaus aufrecht und versicherte ihm von Anfang an, dass er weiterbeschäftigt werden würde – komme was wolle. Mit seiner persönlichen Geschichte gibt Martin Malicki einen Einblick in seine Wiedereingliederung. Er erklärt, wie gelebte Inklusion in Unternehmen funktionieren kann – und warum dafür sowohl Betriebe als auch Betroffene verantwortlich sind. Denn nur gemeinsam und in ständigem Austausch miteinander können Arbeitsbedingungen zur Zufriedenheit aller Beteiligten geschaffen werden. - Sie arbeiten dort, wo andere nicht hinkommen: Industriekletterer und -kletterinnen reparieren Dächer, montieren Brandschutztechnik in großen Gewerbehallen, verlegen Kabel am Kölner Dom oder bringen Halterungen in Schächten an. Bei ihrer Arbeit steht Sicherheit an erster Stelle. Das fängt bei der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) an und geht bis zur vorausschauenden Planung des Einsatzes inklusive möglicher Rettungsoptionen im Notfall.
Im Gespräch mit der Moderatorin Katrin Degenhardt erklärt unser Gast Christian Otter vom Kölner Seilkommando, warum Industrieklettern nichts mit Klettersport zu tun hat und wie er die Sicherheit seiner Teams an ihren so unterschiedlichen Arbeitsplätzen auch ohne Fangnetz gewährleistet. Neben Redundanz und Gefährdungsermittlung spielt ein angemessenes Tempo eine wichtige Rolle: Denn gerade durch Stress und Hektik passieren Fehler, die zu schweren Unfällen führen können. Deshalb lautet sein Rat: Wenn du es eilig hast, mach langsam.
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Über Ganz sicher - Der Podcast für Menschen mit Verantwortung
Erfolg lässt sich nicht planen, aber man kann viel dafür tun: über Kommunikation, Führung, sicheres und gesundes Arbeiten, Motivation der Beschäftigten. Im Podcast der BG ETEM kommen Themen aus der betrieblichen Praxis vors Mikrofon.
Hören Sie, wie es andere machen. Hier berichten Praktiker und Fachleute über Erfahrungen, Schwierigkeiten und Lösungsstrategien. Nützliche Tipps helfen bei der Umsetzung eigener Strategien. Machen Sie Arbeits- und Gesundheitsschutz zum selbstverständlichen Faktor für Ihren betrieblichen Erfolg. Der Podcast unterstützt sie dabei jeden Monat mit einem neuen Thema – ganz sicher.
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