Die Cloud Optimizer - Der Azure Podcast auf deutsch
Christian Forjahn und Matthias Braun

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40 Episoden
- Azure Virtual Machines: Noch immer König – oder längst überholt?
LinkedIn-Feeds sind voll mit Kubernetes, Serverless und Container-Hype. Aber wer täglich in Azure-Umgebungen arbeitet, weiß: Der größte Workload sind nach wie vor virtuelle Maschinen. In Folge 15 der zweiten Staffel sprechen Chris und Matthias über alles, was IT-Entscheider und Cloud-Architekten zu Azure VMs wirklich wissen müssen – ohne Buzzwords, ohne Hype, dafür mit konkreten Zahlen und Praxiserfahrung.
Was euch in dieser Folge erwartet:
Die beiden klären zunächst die Grundsatzfrage: Wann macht eine VM Sinn – und wann sollte man lieber auf Container oder PaaS setzen? Antwort: Bei Legacy-Applikationen, gehärteten Systemen und Workloads mit harten Betriebssystem-Anforderungen ist die VM nach wie vor die richtige Wahl. Für neue Entwicklungen gilt: Container first.
Ein überraschender Fakt: Rund 60 % aller VM-Kerne in Azure laufen auf Linux – nicht auf Windows. Chris erklärt, warum das so ist, welche Workloads sich für Linux eignen und wie der Azure Hybrid Benefit sowohl für Windows- als auch für Linux-Lizenzen (Red Hat, SUSE) echtes Sparpotenzial bietet. Matthias liefert die Faustregel aus der Praxis: Ab 4 Stunden täglicher Laufzeit lohnt sich der Hybrid Benefit gegenüber der Azure-Mietlizenz.
Beim Thema Managed Disks ist die Botschaft klar: Unmanaged VHDs in Storage Accounts sind historisch, fehleranfällig und sollten migriert werden – bevor Microsoft die Entscheidung abnimmt. Managed Disks sind der Standard, mit automatischer Redundanz, Snapshot-Funktion und ohne Skalierungsprobleme.
Die neuesten VM-Generationen V6 und V7 (D- und E-Familie) basieren auf NVMe-Speicher und modernen Netzwerkschnittstellen. Sie sind performanter und oft günstiger – aber der Wechsel von V5 auf V6/V7 ist keine einfache Größenänderung. Er greift tief ins System ein und muss sorgfältig getestet werden.
Zum Abschluss: Security Boot und Trusted Launch sind kein Nice-to-Have. Sie schützen vor Disk-Diebstahl und Bootkits – und sind per Default aktiviert. Kein Grund, sie zu deaktivieren.
Kernthemen dieser Folge:
- VMs vs. Container: Wann welche Entscheidung richtig ist
- Windows vs. Linux in Azure – die Zahlen überraschen
- Azure Hybrid Benefit: Wie viel Sparpotenzial wirklich drin steckt
- Managed Disks vs. unmanaged VHDs
- VM-Generationen V6/V7: Performance-Gewinn, aber Migrationsaufwand
- Trusted Launch & Security Boot: Pflicht, keine Option
Azure News: MFA per SMS wird abgeschaltet – Passkeys kommen
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Bis zur nächsten Episode!Chris und Matthias
PS: Danke an Svenja für das großartige Intro und Outro!
This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit podcastcloudoptimizer.substack.com - Terraform in Azure – Bevor der erste terraform apply läuft
Die meisten Terraform-Projekte scheitern nicht am Code – sie scheitern davor. Fehlende Vorbereitung, falscher Kontext, kein Remote State, Secrets im Klartext. In dieser Folge nehmen Chris und Matthias dich mit durch alles, was du wissen und entscheiden musst, bevor du das erste Mal terraform apply ausführst.
Von der lokalen Entwicklungsumgebung über das Dilemma des Bootstrap-Storage-Accounts bis hin zu Backend-Konfiguration, Provider-Setup und dem richtigen File-Layout – Matthias liefert aus der täglichen Projektpraxis, Chris stellt die richtigen Fragen.
Außerdem: Warum Pipelines der Königsweg sind, wie Drift entsteht und wie du ihn vermeidest, warum Soft Delete auf dem State-Storage kein Nice-to-have ist – und was passiert, wenn du im Incident-Fall schnell im Portal klickst, statt den Terraform-Code zu aktualisieren.
Dazu die Azure News der Woche: Azure DDoS Protection Custom Policy ist in der Public Preview und erlaubt erstmals eigene Schwellenwerte. Und Azure VPN Gateway unterstützt jetzt IPv6 im Dual-Stack-Betrieb – Generally Available.
Kernthemen dieser Folge:
Lokale Entwicklungsumgebung für Terraform (VS Code, Azure CLI, Git)
Authentifizierung gegen Azure: az login, Tenant, Subscription, PIM
Das Bootstrap-Dilemma: Wer legt den Remote-State-Storage-Account an?
backend.tf, provider.tf, main.tf, variables.tf, outputs.tf – Struktur von Anfang an
Terraform init, validate, plan, apply – was passiert wann?
Module und Wiederverwendbarkeit für verschiedene Umgebungen
Pipelines mit Azure DevOps / GitHub: Automatisierung und 4-Augen-Prinzip
Typische Fettnäpfchen: Secrets im Code, lokaler State, Drift, fehlende Namenskonventionen
Azure News: DDoS Custom Policy (Preview) und IPv6 VPN Gateway (GA)
Diese Folge richtet sich an Cloud-Architekten, Senior Admins und IT-Entscheider, die Terraform in Azure einsetzen oder einführen wollen – und es von Anfang an richtig machen möchten.
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Bis zur nächsten Episode! Chris und Matthias
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This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit podcastcloudoptimizer.substack.com Azure Storage Accounts: Das Fundament, das du täglich nutzt ohne es zu merken (S2F13)
14.07.2026 | 46 Min.Deep Dive: Azure Storage Accounts – Das Fundament jeder Azure-Umgebung
Über 70 % der Azure Services nutzen im Hintergrund einen Storage Account. Für Logs, Backups, Konfigurationen, States, temporäre Daten – und trotzdem wird er in vielen Projekten einfach schnell mal angelegt, ohne groß nachzudenken. Das ändern wir in dieser Folge.
Chris und Matthias nehmen den Azure Storage Account in einem echten Deep Dive auseinander: Was steckt wirklich dahinter? Welche Speichertypen gibt es? Wie wähle ich die richtige Redundanzstufe? Und wie sichere ich das Ganze so ab, dass ich nachts ruhig schlafen kann?
Die Kernthemen dieser Folge:
🗂️ Storage-Typen im Überblick: Blob Storage, Azure Files (SMB/NFS), Queues und Tables – wann was sinnvoll ist
🔁 Redundanz verstehen: LRS, ZRS, GRS, RA-GRS – Unterschiede, Kosten und die richtige Wahl für Dev vs. Prod
🔐 Security Best Practices: Warum Access Keys und SAS-Token keine Lösung sind – und wie Managed Identities + Entra ID das Problem lösen
🌐 Netzwerkzugriff: Public Endpoint, Firewall-Regeln, Private Endpoint – was wann passt
💸 Lifecycle Management: Hot, Cool, Cold, Archive – und warum eine fehlende Policy zur Kostenfalle wird
🏗️ Terraform Remote State: Warum der Storage Account der erste Schritt in jede Terraform-Umgebung ist – und wie er richtig abgesichert wird
⚠️ Typische Stolperfallen: Die fünf häufigsten Fehler beim Storage Account – und wie du sie vermeidest
Diese Folge richtet sich an Cloud-Architekten, IT-Entscheider und alle, die Azure-Umgebungen aufbauen oder betreiben. Kein Marketing, kein Hype – nur Praxis.
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Bis zur nächsten Episode!Chris und Matthias
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This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit podcastcloudoptimizer.substack.com- Die 5 größten Azure-Fehler – Teil 2 | S02F12
In dieser Folge schließen Chris und Matthias ihre zweiteilige Serie über die fünf größten Fehler auf dem Weg in die Azure Cloud ab. Drei Themen stehen im Fokus: unkontrollierte Cloud-Kosten, zu spät gedachte Security und fehlende Betriebsmodelle. Und das verbindende Element? Immer dasselbe Muster: Erstmal starten – den Rest klären wir später.
Vor dem Hauptthema gibt es zwei aktuelle Azure News: Azure Migrate bekommt Copilot-Unterstützung für die App-Modernisierung – Applikationen lassen sich damit direkt in App Services oder Container Apps überführen.
Und die Azure Functions Extension für VS Code erhält ein Preview-Update mit 75 kuratierten Templates und Copilot-Integration für die Template-Auswahl per Sprache.
Fehler 3 – Keine Kostentransparenz: Cloud wird pauschal mit Einsparungen gleichgesetzt, aber niemand übernimmt die Verantwortung. Das Ergebnis: überdimensionierte Ressourcen, laufende Dev/Test-Umgebungen und eine Rechnung, die am Ende des Monats überrascht. Chris und Matthias erklären, wie Tagging, Budget Alerts, Anomaly Alerts und der Azure Hybrid Benefit helfen, Kosten aktiv zu steuern – statt passiv zu erleiden.
Fehler 4 – Security und Identity zu spät: Der Burggraben ist Geschichte. In der Cloud ist Identity der neue Sicherheitsperimeter – und eine Fehlkonfiguration kann weitreichende Konsequenzen haben. Owner-Rechte für alle, Secrets in Config-Files, offene Public Endpoints: Chris und Matthias zeigen, warum Zero Trust kein Buzzword ist und wie PIM, Least Privilege und Defender for Cloud von Anfang an eingesetzt werden sollten.
Fehler 5 – Kein Betriebsmodell, keine Automatisierung: Der PoC wird produktiv. Jeder konfiguriert anders. Der einzige Admin, der alles weiß, ist krank. Die Cloud bietet die Chance, es besser zu machen als On-Premise – aber nur, wenn man von Anfang an mit Infrastructure as Code, klaren Pipelines und definierten Betriebsrollen startet. Wer das verschläft, skaliert nicht die Plattform, sondern das Chaos.
Kernthemen dieser Folge:
- Azure Migrate mit Copilot für App-Modernisierung
- Azure Functions Extension VS Code – Template-Galerie & Copilot-Integration
- FinOps in der Praxis: Tagging, Budgets, Anomaly Alerts, Rightsizing
- Azure Hybrid Benefit & Reservierungen als Kostenhebel
- Zero Trust vs. klassische Perimetersicherheit
- Entra ID, PIM und Least Privilege als Security-Fundament
- Defender for Cloud – auch in der kostenlosen Variante
- Infrastructure as Code als Betriebsstandard
- Betriebsmodell und Cloud Operations von Anfang an denken
- Mitarbeitende mitnehmen statt Wissen auslagern
Diese Folge richtet sich an IT-Leiter, Cloud-Architekten und alle, die gerade eine Azure-Migration planen oder bereits mittendrin stecken – und sicherstellen wollen, dass Kosten, Security und Betrieb nicht zur Nacharbeit werden.
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Viele Unternehmen scheitern in der Cloud nicht an Azure selbst – sondern an denselben fünf Fehlern, die immer wieder passieren. Direkt zu Beginn der Cloud-Reise, bevor der erste produktive Workload läuft.
Chris und Matthias nehmen in dieser Folge kein Blatt vor den Mund: Was läuft schief, warum passiert es immer wieder – und wie macht man es besser? Weil die Diskussion so tief gegangen ist, gibt es heute Teil 1 mit den ersten zwei Fehlern.
Azure News in dieser Folge:
Microsoft Entra ID Service Principals werden jetzt in Azure SQL Datenbanken und Managed Instances nativ unterstützt – mehr Sicherheit, sauberere Governance
Azure Monitoring SLIs & SLOs sind jetzt Generally Available – User Impact statt CPU-Metriken
Fehler 1 – Lift & Shift ohne Zielarchitektur:Infrastruktur einfach in die Cloud schieben klingt schnell und günstig. Ist es aber selten. Ohne definierte Business-Ziele und Zielarchitektur entsteht keine Transformation – sondern nur ein teureres Rechenzentrum. Chris erklärt, wann Lift & Shift trotzdem sinnvoll ist und was die 5 R's der Migration bedeuten.
Fehler 2 – Keine Landing Zone vor dem ersten produktiven Workload:Die Cloud lädt zum Ausprobieren ein. Aus dem Test wird Produktion, aus Produktion wird Wildwuchs. Matthias erklärt, was eine Landing Zone wirklich ist (Struktur + Standardisierung), warum fehlende Governance immer doppelt kostet – und warum eine Landing Zone, die nur ausgerollt wurde, noch keine ist.
Kernthemen:
Warum dieselben Fehler immer wieder passieren (Erfahrung, Zeitdruck, falsche Erwartungen)
Lift & Shift: wann sinnvoll, wann gefährlich
Die 5 R's der Cloud-Migration
Was eine Azure Landing Zone wirklich ausmacht
Governance, Naming, Hierarchie, Policies – und warum das kein Overhead ist
Cloud Waste als direkte Folge fehlender Struktur
Ausblick auf Teil 2: FinOps, Security & Identity, Betriebsmodell
Diese Folge richtet sich an IT-Leiter, Cloud-Architekten und alle, die gerade planen, in Azure zu starten – oder schon mittendrin sind und merken, dass irgendetwas nicht stimmt.
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„Die Cloud Optimizer“ ist der Podcast für alle, die das Beste aus der Microsoft Azure Cloud herausholen möchten.
Matthias und Christian, erfahrene Cloud-Experten und Microsoft MVPs, teilen praxisnahe Einblicke, smarte Strategien und sprechen regelmäßig mit spannenden Gästen über aktuelle Themen rund um Azure. podcastcloudoptimizer.substack.com
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