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BZ am Ohr

Badische Zeitung
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  • BZ am Ohr

    Femizid in Offenburg: Haben die Behörden im Fall Kateryna S. versagt?

    28.07.2026 | 45 Min.
    Femizid, Stalking, Behördenversagen: Am 6. Juli 2026 wurde Kateryna S., eine 36-jährige Ukrainerin, in der Offenburger Händelstraße von ihrem Stalker erschossen. Die Frau, die aus Charkiw geflohen war, ihren an Krebs verstorbenen Mann verloren hatte und sich in Offenburg ein neues Leben aufgebaut hatte – als Theaterpädagogin, als Verlobte, als Mutter eines 14-jährigen Sohnes – wurde mitten aus diesem Leben gerissen. In dieser Folge von „BZ am Ohr" spricht Gina Kutkat mit BZ-Politikredakteur Michael Saurer, der den Fall eng begleitet hat, und mit Lokalredakteur Sven Meyer, der am Tatmorgen vor Ort war. Außerdem kommt der Verlobte von Kateryna S. zu Wort: André R. hat der BZ Sprachnachrichten zukommen lassen.

    Warum haben die Behörden so gehandelt?

    Kateryna S. hatte alles richtig gemacht: Sie protokollierte die Übergriffe ihres Stalkers lückenlos, erstattete dreimal Anzeige, rief mehrfach die Polizei – und wurde trotzdem nicht geschützt. In mehreren akuten Notsituationen erklärte die Polizei, keine Kapazitäten zu haben und keinen Streifenwagen schicken zu können. Ein Strafverfahren gegen den Täter wurde im November 2025 gegen eine Geldauflage eingestellt. Warum haben die Behörden so gehandelt? Und was sagt die Polizei heute dazu?

    Parallelen zu Femizid an Psychotherapeutin im Februar 2025

    Der Fall hat erschreckende Parallelen zu einem weiteren Femizid in Offenburg: Im Februar 2025 wurde dort eine Psychotherapeutin von ihrem Stalker getötet – auch damals wussten die Behörden von der Bedrohung. Die BZ hat den Innenausschuss des Landtags Baden-Württemberg eingeschaltet – eine parlamentarische Anfrage an den Innenminister ist in Vorbereitung. Was muss sich ändern, damit Frauen in solchen Situationen besser geschützt werden? Antworten gibt es in dieser Folge von „BZ am Ohr".
  • BZ am Ohr

    Live: Zwischen Kuckucksuhr und KI: Der Schwarzwald fordert das Silicon Valley heraus

    23.07.2026 | 47 Min.
    Die großen Einhörner kommen alle aus dem Silicon Valley? Nein, nicht alle. Wertvolle Start-ups kommen zunehmend auch aus Freiburg und der gesamten Region Südbaden. Freiburg als Startup-Hotspot hatte lange niemand auf dem Schirm. Aber: Die Black Forest Labs machen international Schlagzeilen. Der Medizintechnikhersteller Cortec fordert mit seinen Gehirnimplantaten Elon Musk heraus. Und beim KI-Startup Prior Labs ist der Softwareriese SAP mit einem Milliardendeal eingestiegen.

    Wie gelingt den südbadischen Startups das? Was haben sie dem Markt zu bieten? Warum ist ausgerechnet Freiburg zum Brutkasten für Weltklasse-Startups geworden – und welche Rolle spielen dabei die Uni Freiburg, der badische Tüftlergeist und die Lebensqualität im Dreiländereck? Wie kommt Hightech aus dem Schwarzwald an das nötige Risikokapital – und warum ist das in Europa so viel schwieriger als im Silicon Valley oder in China?

    Über diese Fragen diskutierten in diesem Live-Podcast Frank Hutter, Gründer von Prior Labs, Cortec-Chef Martin Schüttler, Nikolaus Raupp vom High-Tech Gründerfonds (HTGF), Deutschlands größtem Frühphasen-Investor, und Lena Hornecker vom Branchenverband Bitkom bei einem Live-Podcast mit Markus Hofmann, Leiter Digitale Inhalte und stellvertretender Chefredakteur der BZ. Aufgezeichnet wurde der Live-Podcast auf dem Käpsele Innovation Festival auf der Messe in Freiburg - dem größten Innovationsfestival in der Region. Die Freiburger Wirtschaftsförderung FWTM und die IHK Südlicher Oberrhein bringen dort die regionale Startup-Szene, den Mittelstand, internationale Vorreiter aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Bei der dritten Ausgabe des Festivals trafen sich Mitte Juli 2026 rund 2000 Menschen.
  • BZ am Ohr

    80 Jahre BZ: "KI kann Texte vertrauenswürdiger machen", sagt Medienjournalistin Ulrike Langer

    17.07.2026 | 37 Min.
    KI oder nicht? Für Innovationsjournalistin Ulrike Langer entscheidet diese Frage nicht über journalistische Qualität. Sie sagt: „Neun Monate mit KI haben mich zu einer besseren Journalistin gemacht.“
    Was kann man online noch lesen - und glauben? Wie macht KI journalistische Arbeit besser - und was würde Ulrike Langer nie aus der Hand geben? Die Medienjournalistin lebt in Seattle, schreibt einen gefragten Branchennewsletter zu Medieninnovationen und arbeitet mit 63, so sagt sie, mehr denn je. Ihre KI-Tools haben sie nicht schneller gemacht - aber effektiver. So habe sie zum Beispiel mehr Zeit für das Wesentliche im Journalismus: den Austausch mit Menschen.
    Im Podcast hat sie auch ganz praktische KI-Tipps parat - für Berufseinsteiger, für den Lokaljournalismus - und für seine Leserinnen und Leser.
    Diese Folge ist Teil einer Serie: Zum 80. Geburtstag der BZ gibt es diese Woche nicht nur einmal BZ am Ohr - sondern vier Mal. In den anderen Folgen werfen mit unserer Chefredaktion einen Blick hinter die Kulissen, wir machen uns auf die Suche nach der perfekten Geschichte - und der Ministerpräsident Cem Özdemir spricht über das Verhältnis von Medien und Politik.
  • BZ am Ohr

    80 Jahre BZ: Cem Özdemir: "Dann ist die Frage, ob wir einfach kollektiv verblöden"

    16.07.2026 | 29 Min.
    Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht bei BZ am Ohr über seine Anfänge im Lokaljournalismus, die Bedeutung regionaler Medien - und ein striktes Social-Media-Verbot für Jugendliche. Bei seinem ersten Besuch in Freiburg in seinem neuen Amt ist Cem Özdemir zu Gast im Podcast bei BZ-Politikchef Dietmar Ostermann. Anlässlich des 80. Geburtstags der Badischen Zeitung blickt Özdemir dabei auch auf seine eigene Vergangenheit zurück: Als Student arbeitete er als freier Journalist für die Südwestpresse und den Reutlinger Generalanzeiger – und verrät, welchen Trick er damals nutzte, um sein Honorar zu maximieren.
    Im Gespräch bezieht Özdemir klar Position zur Macht der großen Tech-Konzerne und zur Zukunft des Journalismus. Er fordert ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige und ein Handyverbot an Schulen – und erklärt, warum er darin nicht nur eine Frage des Kinderschutzes sieht, sondern eine Entscheidung über die wirtschaftliche und demokratische Zukunft des Landes. Warum bleibt er trotz aller Kritik auf der Plattform X, während andere Parteien sie verlassen haben?
    Özdemir spricht auch darüber, wie sich politische Kommunikation durch soziale Medien verändert – und was das für den Parlamentarismus bedeutet. Er erklärt, warum er eine Digitalabgabe für Tech-Konzerne unterstützt und wie das Geld in regionale Medien fließen könnte. Und: Welche Schlagzeile würde er sich selbst für die ersten Wochen seiner Landesregierung wünschen? Die Antwort – knapper als fünf Wörter – gibt es in dieser Folge von „BZ am Ohr".
    Diese Folge ist Teil einer Serie: Zum 80. Geburtstag der BZ gibt es diese Woche nicht nur einmal BZ am Ohr - sondern vier Mal. In den anderen Folgen werfen mit unserer Chefredaktion einen Blick hinter die Kulissen, wir erklären, warum und wie JournalistInnen KI nutzen - und wir machen uns auf die Suche nach der perfekten Geschichte.
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    80 Jahre BZ: Auf der Suche nach der perfekten Geschichte mit Joshua Kocher und Jannik Jürgens

    15.07.2026 | 38 Min.
    Wie erzählt man die perfekte Geschichte? Was macht eine gute Lokalgeschichte aus? Und warum ist das ausgerechnet für eine Regionalzeitung wie die BZ so wichtig? Zum 80. Geburtstag werfen wir bei BZ am Ohr einen Blick hinter die Kulissen. Im Interview mit Podcast-Redakteurin Dora Schöls erklären BZ-Reporter Joshua Kocher und Jannik Jürgens, warum es in einer Zeitung heute nicht mehr ausreicht, einfach nur zu informieren.
    Joshua Kocher und Jannik Jürgens sind derzeit als sogenannte Resilienzreporter für die BZ im Einsatz: Sie ziehen von Lokalredaktion zu Lokalredaktion – von Lahr über Müllheim bis nach Lörrach – und helfen den Kolleginnen und Kollegen vor Ort dabei, die bestmöglichen Geschichten zu finden und zu erzählen. Beide haben nach ihrem Volontariat bei der BZ an der Reportageschule Reutlingen das Handwerk des Erzählens verfeinert und danach freiberuflich für Magazine gearbeitet. In der Folge kommen auch der ehemalige BZ-Chefreporter Stefan Hupka, BZ-Chefredakteurin Carolin Buchheim, BZ-Lokalreporter Patrik Müller und Datenexpertin Katja Fleischmann zu Wort.
    Wie findet man die Geschichten, die einen nicht loslassen? Wie viel Zeit braucht eine wirklich gute Reportage? Wie bringt man Menschen dazu, Intimes preiszugeben – und wie schützt man sie dabei vor sich selbst? Und wo verläuft die Grenze zwischen journalistischem Erzählen und Fiktion? Antworten auf all das gibt es in dieser Folge von BZ am Ohr.
    Diese Folge ist Teil einer Serie: Zum 80. Geburtstag der BZ gibt es diese Woche nicht nur einmal BZ am Ohr - sondern vier Mal. In den anderen Folgen werfen mit unserer Chefredaktion einen Blick hinter die Kulissen, wir erklären, warum und wie JournalistInnen KI nutzen - und Ministerpräsident Cem Özdemir ist bei uns im Podcast zu Gast.
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Über BZ am Ohr
Eine Woche, ein Thema, das Südbaden bewegt – das ist "BZ am Ohr". In diesem Podcast sprechen BZ-Redakteure und Redakteurinnen mit Menschen aus der Region – immer über ein Thema, über das man in Südbaden gerade spricht. Das kann Aktuelles sein, ein Kriminalfall oder spannende Hintergründe einer BZ-Geschichte. Auch andere Redakteurinnen und Redakteure der Badischen Zeitung kommen als Gesprächspartner ans Mikrofon: Sie berichten von ihren Recherchen oder teilen ihre Expertise. Neue Folgen gibt's immer donnerstags - hören Sie rein!
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