In dieser Folge sprechen wir über die Vorwürfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann.
Wir ordnen den Fall aus psychologischer Perspektive ein und betrachten typische Muster, die in vielen Fällen geschlechtsspezifischer Gewalt auftreten: den Mythos vom unbekannten Täter, gesellschaftliche Vorstellungen vom „perfekten Opfer“ sowie Strategien wie Täter-Opfer-Umkehr (DARVO). Außerdem diskutieren wir, warum Betroffene häufig lange schweigen und wie rechtliche und gesellschaftliche Reaktionen auf neue Technologien entstehen.
Zum Abschluss sprechen wir über die aktuelle öffentliche Debatte, die Rolle von Solidarität und darüber, warum viele Beobachter*innen den Eindruck haben, dass sich im Umgang mit digitaler Gewalt und gesellschaftlicher Unterstützung für Betroffene etwas verändert.