Wo endet die Welt? Für die Menschen der Antike gab es eine Antwort: in Thule. In dieser Folge reisen wir mit dem griechischen Entdecker Pytheas von Massalia in den mysteriösen Norden – dorthin, wo die Sonne im Sommer nicht untergeht, das Meer gefriert und die Zivilisation aufhört. Wir verfolgen, wie aus einem Reisebericht ein Mythos wurde, der die abendländische Vorstellungswelt über zweitausend Jahre prägte – und fragen, was uns dieser mythische Rand der Welt heute noch sagen kann.
Themen dieser Folge:
Pytheas von Massalia und seine Nordexpedition (~325 v. Chr.)
Mitternachtssonne, Gezeiten und Polareis aus antiker Perspektive
Thule in der Geografie von Ptolemaios, Vergil und Seneca
Wikinger, irische Mönche und die Entdeckung Islands
Die Thule-Gesellschaft und der Missbrauch des Mythos
Knud Rasmussen und die Thule-Kultur der Inuit
Arktischer Klimawandel und das Schmelzen des Polareises
Quellen & weiterführende Literatur:
Roller, D. W. (2006). Through the Pillars of Herakles – Greco-Roman Exploration of the Atlantic. Routledge.
Cunliffe, B. (2002). The Extraordinary Voyage of Pytheas the Greek. Penguin.
Ptolemaios, C. (2. Jh. n. Chr.). Geographia. (Moderne Ausgabe: Stückelberger/Graßhoff, Schwabe Verlag 2006)
Tacitus (98 n. Chr.). Germania. (Reclam Ausgabe empfohlen)
NSIDC – National Snow and Ice Data Center: nsidc.org
Serreze, M. C. & Barry, R. G. (2011). The Arctic Climate System. Cambridge University Press.
Weitere Schlafreise Reihen:
Schlafreisedurchdas Periodensystem der Elemente
Schlafreisedurchdie Natur
Schlafreisedurchvergessene Welten
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Englische Reihen:
SleepJourneythrough Lost Worlds
Weitere Wissenreise Reihen:
Wissensreisedurchdie Psychologie
Wissensreisedurchdie Länder der Erde
Wissensreisedurchdie Urzeit
Wissensreisedurchdie Geschichte
Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Das Skript an sich wurde von uns ohne KI erstellt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum und der Psychologie sind komplett ohne produziert.