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Psychologen beim Frühstück

Annika Lohstroh, Michael Thiel
Psychologen beim Frühstück
Neueste Episode

335 Episoden

  • Psychologen beim Frühstück

    Folge 331:ENDLICH STÄRKE ZEIGEN!

    08.2.2026 | 1 Std. 1 Min.
    Was bedeutet es eigentlich, Stärke zu zeigen? Nicht lauter zu werden. Nicht sich durchzusetzen. Sondern sich selbst nicht mehr zu verlassen.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Selbstbewusstsein entsteht – im Job, in der Familie, in Beziehungen – und warum so viele Menschen gelernt haben, sich anzupassen, statt klar zu sein.

    Wir greifen dabei zentrale Gedanken von Erik H. Erikson und Carl Rogers auf:

    Eriksons Idee, dass Stärke aus gelungener Entwicklung und innerer Identität wächst

    Rogers’ Haltung, dass Selbstbewusstsein dort entsteht, wo Menschen sich ernst genommen und nicht bewertet fühlen

    Wir sprechen über:

    • typische Manipulationsmuster und warum sie sich oft „schuldig“ anfühlen

    • warum Grenzen kein Angriff, sondern Beziehungskompetenz sind

    • wie man Stärke ganz praktisch zeigen kann – ohne hart, laut oder kalt zu werden

    Und wir geben Euch klare, alltagstaugliche Sätze mit, die man im echten Leben sagen kann.

    Ein zentraler Gedanke dieser Folge:

    „Stärke zeigen heißt nicht, sich durchzusetzen – sondern sich nicht mehr selbst zu verlassen.“

    Diese Episode ist für alle, die…

    • das Gefühl haben, sich oft erklären, rechtfertigen oder anpassen zu müssen,

    • im Kontakt mit anderen kleiner werden

    • und spüren, dass da eigentlich mehr innere Klarheit möglich wäre.

    Psychologisch fundiert. Persönlich. Beim Frühstück.

    Und viel Spaß mit unserer Wochenaufgabe: Führe eine kleine, mutige Handlung durch, in der Du Stärke zeigen kannst.

    Wir freuen uns auf die nächste Folge mit Dir,

    Annika + Tilly
  • Psychologen beim Frühstück

    Folge 330: Stimme erheben

    31.1.2026 | 56 Min.
    Was passiert in dem Moment, bevor wir sprechen – und es dann doch nicht tun? In dieser Folge geht es um den entscheidenden Übergang: vom Nicht-gesehen-Werden hin zur inneren Erlaubnis, die eigene Stimme zu erheben.

    Viele Menschen wissen, was sie sagen möchten. Und doch bleibt es oft unausgesprochen – aus Angst zu stören, abgelehnt zu werden oder wieder nicht gehört zu werden. Diese Episode widmet sich genau diesem Punkt: dem inneren Schritt, der nötig ist, um Raum einzunehmen.

    Wir sprechen darüber,

    • warum Stimme nichts mit Lautstärke zu tun hat,

    • weshalb es sich manchmal gefährlich anfühlt, sichtbar zu werden,

    • und wie man beginnt zu sprechen, auch ohne Garantie auf Resonanz.

    Es geht nicht um Rhetorik oder Durchsetzung um jeden Preis, sondern um Haltung, Präsenz und das Bleiben im eigenen Ausdruck.

    Es geht nicht um Lautstärke oder Schlagfertigkeit, sondern um Standpunkt, Authentizität und den Mut, sichtbar zu sein.

    Eine Episode über Stimme, Selbstanerkennung und den ersten Schritt aus der Unsichtbarkeit.

    Wir freuen uns über Eure Kommentare - und wünschen Euch eine feste Stimme und einen rutschfreien Tritt bei dieser Kälte.

    Bis nächste Woche,

    Annika + Tilly
  • Psychologen beim Frühstück

    Folge 329: Endlich gesehen werden!

    25.1.2026 | 49 Min.
    Folge 329: Endlich gesehen werden!
    Nach unserer letzten Folge haben uns viele bewegende Zuschriften erreicht: vom unsichtbaren Kind, vom ewigen Versorger, vom Problemlöser, vom Bankomat der Familie.

    In dieser Episode reagieren wir auf Eure Geschichten und sprechen darüber, wie Rollen entstehen, warum sie so stabil bleiben – und wie man aus ihnen aussteigen kann.

    Wir stellen Euch konkrete Sätze zum Rollen-Ausstieg vor: Was kann ich sagen, wenn ich nicht mehr funktionieren will? Wie setze ich Grenzen, ohne mich zu rechtfertigen? Und welche Meta-Sätze helfen, Beziehungsmuster nachhaltig zu durchbrechen?

    Rollen enden nicht, weil man sie erklärt, sondern weil man sich anders verhält.

    Diese Sätze sind Einladungen zur Veränderung, aber die eigentliche Botschaft ist das konsequente Tun danach:

    Schuldgefühle beim Rollen-Ausstieg sind normal, kein Warnsignal
    Widerstand bedeutet nicht, daß man egoistisch ist
    Manche Beziehungen verändern sich - manche enden
    Gesehenwerden beginnt immer mit der eigenen Erlaubnis
    Eine Folge über Akzeptanz, wachsende Souveränität und innere Zustimmung – und den Mut, nicht mehr nur eine Funktion sein zu wollen.

    Und wer mehr Informationen über die Arbeit von Bettina wissen möchte, findet sie hier: www.dmsg-brandenburg.de.

    Wir jedenfalls fühlen uns von Euch gehört und gelesen!

    Bis nächsten Sonntag,

    Annika + Tilly
  • Psychologen beim Frühstück

    Folge 328: Siehst Du mich?

    18.1.2026 | 54 Min.
    Gesehen zu werden ist kein Luxus, sondern ein psychisches Grundbedürfnis.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Mensch sich nur dann frei entwickeln kann, wenn er sich als Individuum wahrgenommen und innerlich anerkannt fühlt.

    Wir gehen der Frage nach, was passiert, wenn dieses Gesehenwerden ausbleibt: Warum Kinder sich klein machen, versuchen perfekt zu werden oder um sich schlagen – und warum diese Muster oft ein Leben lang nachwirken, bis ins Erwachsenen- und Rentenalter. Oder sich manchmal auch erst im Erwachsenenalter entwickeln können. Dabei betrachten wir familiäre Rollen, Bindungserfahrungen und die stillen Strategien, mit denen Menschen versuchen, zu überleben und vielleicht doch gesehen zu werden.

    Anhand zentraler Konzepte aus der Bindungstheorie, der Individualpsychologie und der systemischen Familientherapie – unter anderem nach Donald Winnicott, John Bowlby, Virginia Satir und Alice Miller – beleuchten wir, wie Identität, Selbstwert und Freiheit entstehen und was ihnen im Weg steht.

    Eine Folge über das leise, existenzielle Bedürfnis, wahrgenommen zu werden.

    Was habt Ihr für Erfahrungen zu diesem Thema gemacht? Schreibt uns gern in den Kommentaren dazu.

    Wir wünschen Euch eine spannende neue Woche,

    Annika + Tilly
  • Psychologen beim Frühstück

    Folge 327: Laß Dich nicht ablenken!

    11.1.2026 | 57 Min.
    *Warum lassen wir uns ständig ablenken?*
    In dieser Folge betrachten wir Ablenkung aus psychologischer Perspektive als nachvollziehbare Reaktion auf innere und äußere Anforderungen – nicht als mangelnde Disziplin oder persönliches Versagen, sondern als erlernte Strategie unseres Nervensystems im Umgang mit Stress, Überforderung und Reizvielfalt.

    **Wir stellen typische Ablenkungs-Typen vor:**
    Der Getriebene: „Solange ich in Bewegung bin, komme ich nicht ins Straucheln.“
    Der Tröster: „Ich brauche gerade etwas Leichtes.“
    Der Pflichtbewusste: „Erst wenn alles stimmt, darf ich anfangen.“
    Der Harmoniesucher: „Wenn ich gebraucht werde, bin ich okay.“
    Der Denker: „Wenn ich alles verstehe, bin ich sicher.“
    Der Reiz-Sucher: „Hauptsache, es passiert etwas.“

    Zum Abschluss sprechen wir über einen möglichen Weg aus der Dauerablenkung:
    Achtsamkeit im Sinne des MBSR-Ansatzes, u. a. nach Jon Kabat-Zinn, als alltagstaugliche Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu stabilisieren und bewusster mit Stress umzugehen.

    Zündet vielleicht mal eine Kerze an und versucht Euch für ein paar Minuten auf die Flamme zu konzentrieren. Das wäre schon ein erster Schritt in Richtung Achtsamkeit...

    Wir wünschen Euch trotz Schnee, Sturm und Eis einen entspannten Sonntag.
    Annika + Tilly

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Über Psychologen beim Frühstück

Psychologen beim Frühstück belauschen, wie sie über die Themen reden, die sie gerade beschäftigen: Von der "Psychologie des Lügens", über "Energievampire" und das Streitthema "Ordnung" bis hin zur "Macht des Vergebens". Immer persönlich, immer menschlich aber mit psychologischen Erklärungsversuchen, warum wir uns wie verhalten. Unsere Zuhörer lieben es, mit uns auf den Ohren zusammen zu frühstücken: "Danke für die Sendung ! Ich habe ein neues Hobby am Sonntagmorgen: Bügeln und Eure Sendung hören. Beides sehr erbaulich :)"(Alwin) "Ich muss mal hier was los werden.Euro Radio Sendung ist der voll Hammer. Es gibt mir so viel Kraft für die Woche um das Leben zu bestehen" (Christian) "Hach...Ihr seid immer wieder ein Genuß" (Jens) "Vielen Dank. Ein sehr schönes und interessantes Thema zum Start und eine tolle Idee. Ihre Formate bringen einen immer weiter und es man lernt eine ganze Menge dazu."(Tiger11969) ...und wer uns nicht nur hören sondern auch sehen will, schaltet jeden Mittwoch ab 19.00 "TheraThiel" auf YouTube ein. Und natürlich freue wir uns auf viele Kommentare und Bewertungen. Klickt dazu mal hier: http://getpodcast.reviews/id/1392433517
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