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- Viele Subventionen des Bundes sind politisch und ökonomisch unstrittig – etwa da, wo natürliche Monopole einen marktwirtschaftlichen Wettbewerb verunmöglichen. Anderenorts scheinen die gesprochenen Beiträge wenig zielführend oder gar widersinnig.
Tatsächlich wäre Ausgabendisziplin in geopolitisch unsicheren Zeiten unablässig. Dem Bund fehlen Mittel für eine der volatilen Welt angemessene Sicherheitspolitik – während die Schweiz inzwischen zahlreiche staatsferne Aufgaben übernimmt.
Wo genau müssten Sparbemühungen ansetzen? Hält einzig die Schuldenbremse den Staatshaushalt im Lot? Und wie weit ist es mit der helvetischen Klientelpolitik?
In der neuen Podcast-Folge von «NZZ Standpunkte» spricht der NZZ-Chefredaktor Eric Gujer mit Christoph A. Schaltegger, Ökonomieprofessor in Luzern und Direktor des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik, IWP.
Gast: Christoph A. Schaltegger
Host: Eric Gujer
Die[ Sendung zum Nachschauen gibt es hier](https://www.nzz.ch/video/nzz-standpunkte).
[Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) - Das Nein zur «Keine 10-Millionen-Schweiz» könnte sich als eine Art Grundsatzentscheid erweisen: Das Stimmvolk nimmt wieder das grosse Ganze in den Blick. In einer Zeit der zunehmender Unordnung müssen gewisse Sorgen und Ängste nüchtern eingeordnet werden, da grössere Problem anstehen. Die geopolitische Situation ist gefährlich, die wirtschaftlichen Unwägbarkeiten sind deutlich gewachsten.
Allerdings erfolgt die Wiederentdeckung des helvetischen Pragmatismus spät, so dass man bei der Beschaffung von Flugabwehr oder Drohnen hinten anstehen muss und sich der aussenpolitische Spielraum bereits verringert. Gelingt es der Schweiz, sich gegen die neue Weltunordnung zu wappnen? Und braucht es dazu nicht auch neue Rezepte, jenseits von Reduit und geistiger Landesverteidigung?
Gast: Thomas Aeschi, Zuger Nationalrat und SVP-Fraktionspräsident.
Host: Eric Gujer Chefredaktor der NZZ
Die[ Sendung zum Nachschauen gibt es hier](https://www.nzz.ch/video/nzz-standpunkte). - Deutschland scheint von einer Krise in die nächste zu stolpern. Inzwischen ist von einer breit angelegten Deindustrialisierung die Rede. Nach dem Scheitern der Ampelkoalition versprach Friedrich Merz Kanzler im Wahlkampf einen Richtungswechsel. Er überzeugte viele Wähler mit klaren Ansagen und sprach von einem Herbst der Reformen. Ein Jahr später scheint davon wenig übrig zu sein.
Die Reformpläne sind zu einem guten Teil steckengeblieben, und das Sondervermögen für die Bundeswehr belastet den Haushalt zusätzlich. Manch einer hadert mit dem Gegensatz von Merz’ kantigen Worten und dem wahrgenommenen Stillstand. Warum kommt Deutschland nicht in die Gänge? Liegt es am Kanzler, an seiner Partei, der Koalition mit der SPD oder vielmehr an den tiefliegenden Strukturproblemen des Landes?
In der neuen Podcast-Folge von «NZZ Standpunkte» spricht der NZZ-Chefredaktor Eric Gujer mit Mariam Lau, Berlin-Korrespondentin der Zeitung «Die Zeit», langjährige Kennerin der Unionspartei und Merz-Biografin.
Gast: Mariam Lau, Berlin-Korrepsondentin «Die Zeit»
Host: Eric Gujer, Chefredaktor der NZZ
Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) - Der Iran-Krieg erschüttert die Region und bringt die Weltwirtschaft in Aufruhr. Die einander zuwiderlaufenden Interessen der Gegner und Verbündeten ergeben am Persischen Golf einen Gordischen Knoten.
Die Blockade der Strasse von Hormuz lässt die Energiepreise Achterbahn fahren. Lieferketten drohen zu zerreissen, Diesel und Kerosin werden bereits gehortet. Was steht im Persischen Golf für wen auf dem Spiel? Können Verhandlungen überhaupt gelingen? Und was sind die Szenarien für die Weltwirtschaft?
Darüber spricht der NZZ-Chefredaktor Eric Gujer mit der Politologin und Iran-Expertin Lisa-Marie Geltinger.
Diese Sendung gibt es auch als [TV-Aufzeichnung zum Anschauen](https://www.nzz.ch/video/nzz-standpunkte). - Es ging der Schweiz in den letzten Jahrzehnten gut. Wirtschaft, Wohlstand und Bevölkerung sind stark gewachsen, genauso wie die Ansprüche an den Staat. Der Erfolg kennt indes auch Schattenseiten. Auf den Strassen wird es zusehends enger, in den Zügen voller. Neue Mietwohnungen sind teuer, und für viele wird Wohneigentum unerschwinglich. Hat die Schweitz tatsächlich ein Dichteproblem? Wie sieht die Infrastruktur von morgen aus? Und was braucht es, damit die Züge auch künftig pünktlich fahren?
In der neuen Podcast-Folge von «NZZ Standpunkte» spricht der NZZ-Chefredaktor Eric Gujer mit SVP-Bundesrat Albert Rösti, Vorsteher des Uvek.
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Über NZZ Standpunkte
Eric Gujer ist Chefredaktor der NZZ. Einmal im Monat debattiert er mit einem Gast aus Politik oder Gesellschaft die grossen Fragen unserer Zeit. Dies ist der Podcast zur gleichnamigen Fernsehsendung.
Podcast-WebsiteHöre NZZ Standpunkte, Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

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