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    Warum Trump einen Deutschen zu einem der wichtigsten US-Diplomaten macht

    24.09.2026 | 14 Min.
    Ein gebürtiger Deutscher soll für die USA einen der wichtigsten Diplomatenposten im Nahen Osten übernehmen: Der 48-jährige Jurist Dr. Nick Oberheiden wurde von Donald Trump als US-Botschafter in Ägypten nominiert. Aufgewachsen in Oberhausen, absolvierte Oberheiden sein Jurastudium in Deutschland und den USA, bevor er in Texas eine Kanzlei gründete. Dort spezialisierte er sich darauf, hochrangige Politiker und Führungskräfte zu vertreten, wodurch er ein einflussreiches Netzwerk in Washington knüpfte und das Vertrauen des US-Präsidenten gewann. Auch seine Wahlspenden an Donald Trump werden ihm wohl geholfen haben. Der NZZ-Redaktor Melchior Poppe erklärt im Gespräch mit Simon Schaffer, warum diese Personalie beispielhaft für den Wandel in der amerikanischen Diplomatie steht. Während Kairo traditionell von erfahrenen Karrierediplomaten besetzt wurde, setzt Trump verstärkt auf politische Vertraute und Wahlkampfspender.

    Gast: Melchior Poppe, NZZ Redaktor, Berlin
    Host: Simon Schaffer
    Redaktion: David Vogel

    Hier ist Melchiors ganzer [Text zu Oberheiden bei der NZZ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/trump-macht-einen-gebuertigen-deutschen-zu-seinem-botschafter-in-aegypten-wer-ist-nick-oberheiden-ld.10021950?srsltid=AU7gw4VZLx71BFpjGMO0fs6xRVKO6MtwxQJ40G4XdupjJfDpTGbWaHf2).
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    Kiew unter Dauerbeschuss: Wie die Menschen im Krieg weiterleben

    23.09.2026 | 16 Min.
    Am vergangenen Donnerstag herrscht in Kiew Luftalarm – wieder einmal. Russische Geschosse und Drohnen gehen auf die ukrainische Hauptstadt nieder, rund zwanzig Menschen werden verletzt, viele Häuser beschädigt. Gleich danach beginnen die Kiewer aufzuräumen: Sie kehren Glasscherben zusammen, ersetzen die zerborstenen Fenster mit Spanplatten. Sie tun das routiniert, jeden Tag aufs Neue.

    Als ehemaliger Ukraine-Korrespondent war Mijnssen früher oft in der Ukraine unterwegs und ist nun nach eineinhalb Jahren das erste Mal zurückgekehrt und berichtet von seinen Eindrücken. Ständige Luftalarme, Angriffe auf Wohnhäuser, Schulen sowie zivile Infrastruktur bestimmen das Leben in der Hauptstadt. Trotz lückenhafter Luftabwehr versuchen die Menschen, ihren Alltag aufrechtzuerhalten. Zwischen Pragmatismus und spürbarer Erschöpfung wird deutlich, wie die ständige Bedrohung die Bevölkerung zermürbt, während die Fronten im Krieg weitgehend festgefahren bleiben.

    Heutiger Gast: Ivo Mijnssen, stv. Chefredaktor der NZZ, ehemaliger Ukraine-Korresppondent
    Host: Alice Grosjean
    Redaktion: Sarah Ziegler
    Bild: Dominic Narr

    Ivos Reportage in schriftlicher Form könnt ihr [bei der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/international/ukraine-krieg-kiew-kaempft-mit-russlands-staendigen-luftangriffen-ld.10023012).

    Die komplette NZZ-Berichterstattung rund um den Krieg in der Ukraine [findet ihr hier](https://www.nzz.ch/international/krieg-gegen-die-ukraine).
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    Streit um Falkland-Inseln: Deshalb mischt Trump jetzt mit

    22.09.2026 | 14 Min.
    Grossbritannien und Argentinien streiten sich seit mehr als 200 Jahren um die Falkland-Inseln, die zwar sehr karg, aber inzwischen wegen grosser Öl- und Gasvorkommen wirtschaftlich interessant sind. Ist das der Grund, wieso sich US-Präsident Donald Trump kürzlich mit Aussagen, die Argentinien zu unterstützen scheinen, in den Konflikt eingemischt hat? Oder war es doch eher ein Denkzettel für Grossbritannien, weil das die USA nicht im Iran-Krieg unterstützt?

    NZZ-Redaktor Simon Hehli sagt in dieser Folge, der aktuelle Streit soll aus Sicht des argentinischen Präsidenten Javier Milei vor allem ablenken von dessen schlechten Umfragewerten. Und dafür eignen sich die in Argentinien "Malvinas" genannten Inseln perfekt. Auf die könnte sich ein Grossteil der Bevölkerung einigen.

    Gast: NZZ-Auslandredaktor Simon Hehli
    Host: Dominik Schottner
    Redaktion: Sarah Ziegler, Simon Schaffer
    Produktion: Vera Pache

    Simon Hehlis umfangreichen Hintergrund-Text zu den Falkland-Inseln könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/falklands-oder-malvinas-warum-grossbritannien-und-argentinien-seit-ueber-200-jahren-um-die-kargen-inseln-kaempfen-ld.10023876) nachlesen.

    Das dafür notwendige einwöchige Gratis-Probeabo bekommt ihr [hier](https://abo.nzz.ch/26094747-2-3/?promo_code=L0WZ29XDZN).
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    Italien: Wird Giorgia Meloni von rechts überholt?

    21.09.2026 | 16 Min.
    Der frühere General Roberto Vannacci sorgt in der italienischen Politik für erhebliche Unruhe. Mit seiner Partei Futura Nazionale positioniert er sich weiter rechts als Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Im Gespräch analysiert unser Korrespondent den Rechtsextremismus in Italien, warum Vannaccis Kurs und wie seine Nähe zu Russland der Regierung gefährlich werden könnte.

    Gast: Luzi Bernet, Italien-Korrespondent der NZZ
    Host: Alice Grosjean

    Produktion und Redaktion: Simon Schaffer und David Vogel

    [Hier](https://www.nzz.ch/impressum/luzi-bernet-ld.1667572) findest du Luzis Artikel über Vannacci und seine gesamte Berichterstattung aus Italien.

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    «Nicht nur Koalas und Haie sind hier von Interesse» – Australien-Korrespondentin Barbara Barkhausen

    19.09.2026 | 24 Min.
    Seit über 20 Jahren berichtet die freie Korrespondentin Barbara Barkhausen aus Sydney über Down Under, Neuseeland und die Pazifikregion. Während früher oft skurrile Tiergeschichten und die heimische Fauna im Vordergrund standen, rücken heute zunehmend geopolitische Spannungen und der wachsende Einfluss Chinas in den Fokus der internationalen Berichterstattung. Neben dem Wandel in der Weltpolitik prägen der spürbare Klimawandel und weiterhin der Terroranschlag am Bondi Beach 2025 die Arbeit vor Ort. Auch wegen der Erkenntnisse über Antisemitismus in Australien. Barkhausen gibt zudem persönliche Einblicke in den Alltag auf dem Kontinent, spricht über die bemerkenswerte Hilfsbereitschaft der Menschen und erläutert, warum sie der aktuelle Ausbruch der Vogelgrippe in der heimischen Tierwelt besonders bewegt.

    Gast: Barbara Barkhausen, freie Korrespondentin
    Host: Simon Schaffer

    Mehr T[exte von Barbara bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/barbara-barkhausen-ld.1885443).

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Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge, in der unsere Korrespondentinnen von ihrem Arbeitsalltag im Ausland berichten.
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