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- Immer mehr Erwachsene lassen sich auf ADHS abklären. Doch wie gründlich sind diese Abklärungen wirklich? Eine Recherche der NZZ am Sonntag deckt auf, dass an der Basler Universitätsklinik während Jahren Praktikanten mit dem Prozess beauftragt waren. Sie mussten die Abklärungen weitgehend alleine durchgeführen und Diagnosen stellen.
Das Problem: Standardisierte Fragebögen lassen viel Interpretationsspielraum. Um Fehldiagnosen zu vermeiden, braucht es klinische Erfahrung. Fehlt diese, drohen unsaubere Ergebnisse. Das belastet nicht nur das Gesundheitssystem, sondern entwertet auch das Krankheitsbild für tatsächlich Betroffene. In dieser Folge sprechen wir über die Erfahrungen der Praktikanten und die Folgen für Betroffene. Denn das Basler Beispiel dürfte kein Einzelfall sein.
Heutiger Gast: Karoline Edrich, Redaktorin NZZ Am Sonntag
Host: Alice Grosjean
Redaktion: Sarah Ziegler
Karolines Recherche könnt ihr auch [bei der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag/schweiz/basler-klinik-laesst-praktikanten-im-alleingang-adhs-diagnostizieren-ld.10019137).
[Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) - Die Online-Plattform _Wildberries_ soll für rund zehn Prozent des gesamten russischen Einzelhandels verantwortlich sein; nicht nur im Internet. Russische Soldaten kaufen dort sogar Teile ihrer Ausrüstung. Deswegen hat das ukrainische Militär mit Drohnen zuletzt mehr als 20 Mal Lager der Firma angegriffen. Am vergangenen Wochenende etwa ging sogar das grösste Lager der Firma in Koledino südlich von Moskau in Flammen auf. Doch die Ukraine greift _Wildberries_ nicht nur an, weil Soldaten dort einkaufen, erklärt Ukraine-Korrespondent Volker Pabst in dieser Folge von «NZZ Akzent». Sie hofft auch auf eine Kettenreaktion in der russischen Wirtschaft.
Gast: Volker Pabst, Korrespondent der NZZ
Host: Marlen Oehler
Redaktion: Sarah Ziegler
Produktion: Benjamin Gysler
Hier findet ihr die [jüngste Berichterstattung](https://www.nzz.ch/international/ukraine-verheerender-drohnen-krieg-gegen-wildberries-in-russland-ld.10019753) zu dem Thema. Und [hier könnt ihr lesen](https://www.nzz.ch/impressum/volker-pabst-ld.154617), was unser Gast Volker Pabst aus seinem Berichtsgebiet noch berichtet.
Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) - Der Konflikt in der Golfregion spitzt sich weiter zu. Seit einigen Tagen ist es vor allem die Huthi-Miliz in Jemen, die von sich reden macht: Die Islamisten haben eine grosse Ölraffinerie in Saudiarabien angegriffen, und auch im Roten Meer kommt es immer wieder zu Angriffen auf Schiffe, die Erdöl aus Saudiarabien transportieren. Bei einem Angriff letzte Woche sind erstmals Crewmitglieder eines Cargo-Schiffs ums Leben gekommen.
Gleichzeitig gehen die Huthi mit Drohnen- und Raketenangriffen gegen die Regierung im eigenen Land vor. Nach jahrelanger relativer Waffenruhe droht der Bürgerkrieg im Jemen erneut voll auszubrechen. Doch welche Ziele verfolgen die Rebellen mit dieser neuerlichen Eskalation? Wie stark hängt ihr Vorgehen mit den regionalen Interessen Irans zusammen und weshalb reagiert Saudiarabien bisher erstaunlich zurückhaltend?
Nahost-Korrespondent Rewert Hoffer erklärt im Gespräch, was das für die menschen in Jemen bedeutet und analysiert die geopolitischen Hintergründe dieser Konstellation. - Özgür Özel hat eine Entscheidung getroffen, die das Potenzial hat, die gesamte politische Landschaft der Türkei umzukrempeln. Es ist Ende Juli, als der Oppositionspolitiker im Parlament in Ankara ans Mikrofon tritt und verkündet, er werde aus der CHP austreten und die Partei «Yeni» gründen. Er verfolgt damit ein klares Ziel: die Opposition neu aufzustellen und Erdogan an der Spitze des Landes abzulösen. Doch dieses Vorhaben gleicht einem Hürdenlauf.
Gast: Nicole Anliker, Türkei-Korrespondentin
Host: Nadine Landert
Redaktion: Dominik Schottner
Nicoles Artikel findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/grosser-rueckhalt-kann-die-neue-oppositionspartei-erdogan-gefaehrlich-werden-ld.10018131)
[Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) - Jedes Jahr verlassen Millionen lebende Tiere Europa in Richtung Nordafrika und Naher Osten. Von vollgestopften spanischen Mastbetrieben über den Hafen von Cartagena fahren die Tiere in einem baufälligen Frachter übers Mittelmehr nach Afrika, wo sie unter widrigsten Umständen geschlachtet werden. Es ist ein Markt, von dem praktisch niemand etwas weiss. Und den es eigentlich nicht geben müsste.
Gast: Florian Schoop, Redaktor Gesellschaft
Host: Nadine Landert
Redaktion: Simon Schaffer
Florians Reportage findet ihr hier
https://www.nzz.ch/gesellschaft/tiertransport-per-schiff-europa-exportiert-millionen-tiere-lebend-ld.10015291
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