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    Kindesmissbrauch per Livestream: Europäische Täter, philippinische Opfer

    26.10.2026 | 15 Min.
    Der 14-jährige André aus Manila wird zu Hause vor die Handykamera gezwungen. Fremde Männer in Europa oder den USA zahlten für pornografische Livestreams, gefilmt von der Lebenspartnerin seiner Mutter. Das ging so lange, bis die Polizei das Haus stürmte. Jetzt ist André in einem Heim für Missbrauchsopfer.

    André ist kein Einzelfall: Laut einer Schätzung betrifft dieser Online-Missbrauch eines von 100 Kindern auf den Philippinen. Oft treiben Armut und Verzweiflung Bezugspersonen dazu, solche Taten für wenig Geld zu organisieren.
    NZZ-Korrespondent Andreas Babst hat André in Manila besucht. Er schildert die Ermittlungen der Kinderschutzeinheit vor Ort und erklärt, warum die Strafverfolgung der Täter im Ausland so schwierig bleibt.

    Gast: Andreas Babst, Südostasien-Korrespondent
    Host: Nadine Landert
    Redaktion: Lillybelle Eisele

    Andreas Artikel findest du [hier](https://www.nzz.ch/international/kindesmissbrauch-europaeer-vergehen-sich-online-an-opfern-in-den-philippinen-ld.10021858).

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    So denkt die französische Peripherie über die Proteste

    23.10.2026 | 16 Min.
    In ganz Frankreich bricht sich eine Welle der Wut bahn. Was in den Großstädten als Krawall und Vandalismus begann, erreicht längst auch die ländliche Peripherie. NZZ-Redaktorin Corina Gall ist ins Elsass gereist, um mit den Menschen vor Ort zu sprechen. Sie besucht eine Mahnwache im friedlichen Grenzdorf Huningue, trifft in Straßburg auf linke Aktivisten und spricht in den Vororten mit Anwohnern über ihren Alltag. Die Fronten zwischen der Polizei und den Demonstranten verhärten sich zusehends, doch die verheerenden Ursachen des gesellschaftlichen Unmuts teilen Menschen aus fast allen Schichten.

    Gast: Corina Gall, Redaktorin
    Host: Simon Schaffer
    Redaktion: Lillybelle Eisele
    Foto Thumbnail: Laurent Cipriani, keystone-sda

    Hier [zu den neusten Entwicklungen](https://www.nzz.ch/international/neue-schuelerproteste-in-frankreich-droht-eine-ausweitung-der-ausschreitungen-ld.10026904).

    Zum [Hintergrund im Podcast NZZ Geopolitik](https://www.nzz.ch/podcast/kaum-gewaehlt-muessen-politiker-liefern-wie-die-zalando-mentalitaet-die-demokratie-bedraengt-ld.10039099) über die Zalando-Mentalität der heutigen Zeit und wie sie die Wut vieler Junger Menschen anfacht.

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    Lindt & Sprüngli in der Krise: Der Schokoladekonzern braucht neue Gesichter

    22.10.2026 | 16 Min.
    Ein abrupter Wechsel an der Konzernspitze beim Schweizer Schokoladengiganten Lindt & Sprüngli gibt zu reden: Nach 33 Dienstjahren wurde CEO Adalbert Lechner mit sofortiger Wirkung entlassen. Grund für das drastische Handeln ist der spürbare Rückgang der Verkäufe im deutschsprachigen Raum nach massiven Preissteigerungen. Wirtschaftsredaktor Matthias Benz analysiert im Gespräch mit Simon Schaffer die Hintergründe der Krise sowie den anhaltenden Einbruch der einst hoch bewerteten Premium-Aktie.

    Gast: Matthias Benz, Redaktor Wirtschaft
    Host: Simon Schaffer
    Edit: Sarah Ziegler
    Redaktion: Lillybelle Eisele
    Foto Thumbnail: Martin Ruetschi

    Matthias' Text zum Knall bei Lindt & Sprüngli [gibts hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/wirtschaft/lindt-chef-adalbert-lechner-muss-per-sofort-gehen-ld.10037970).

    Und hier ist das [Porträt zum Maître de Business bei Lindt & Sprüngli Ernst Tanner](https://www.nzz.ch/wirtschaft/mit-charme-verkaufstalent-und-einem-netzwerk-bis-hin-zu-warren-buffett-so-wurde-ernst-tanner-vom-bauernbub-zum-schokoladenkoenig-ld.10015122).

    NZZ Quantensprung Live in Zürich - Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung
    Montag, 26.10.2026, [Infos und Tickets.](https://kaufleuten.ch/event/nzz-quantensprung-live-pioniergeist-in-den-alpen-podcast)

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    Trumps harter Kurs: wie die USA Migranten nach Afrika abschieben

    21.10.2026 | 13 Min.
    Wer in den USA keine Papiere hat, wird unter Präsident Donald Trump nicht nur in sein Heimatland, sondern auch in afrikanische Drittstaaten abgeschoben. Das südafrikanische Eswatini gilt dabei als am umstrittensten. Dieses Schicksal hat den gebürtigen Kubaner Roberto Mosquera getroffen. Er führte seit den 1990er-Jahren ein unauffälliges Leben in den USA, bis er von der US-Einwanderungsbehörde ICE festgenommen und in ein Gefängnis in Eswatini gebracht wurde, ohne dass ihm eine Straftat vorgeworfen wurde.

    NZZ-Korrespondent Christian Putsch hat mit Roberto Kontakt aufgenommen und ist nach Eswatini gereist. Seine Recherche zeigt, wie Washington Millionen an ein autokratisches Regime überweist, während Betroffene ohne Rechtsgrundlage ausharren und Anwälte von modernem Sklavenhandel sprechen.

    Gast: Christian Putsch, Südafrika-Korrespondent

    Host: Nadine Landert

    Redaktion: Lillybelle Eisele

    Christians Recherche findest du [hier](https://www.nzz.ch/international/roberto-mosquera-del-peral-lebte-ohne-papiere-in-den-usa-seinen-amerikanischen-toechtern-riet-er-trump-zu-waehlen-dann-schaffte-ihn-ice-aus-nach-eswatini-ld.10026326)
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    Trump und Selenski im Streit: Worum es wirklich geht

    20.10.2026 | 18 Min.
    Zwischen den USA und der Ukraine ist die schwerste Krise seit über anderthalb Jahren entbrannt. US-Präsident Donald Trump fordert unverhohlen Neuwahlen in Kiew, schliesst überraschende Geschäfte mit dem Kreml über russischen Diesel ab und hebelt Sanktionen aus. Zudem schränken die USA den Einsatz des Satelliten-Netzwerks Starlink für ukrainische Drohnen ein. NZZ-Auslandredaktor Andreas Rüesch analysiert im Gespräch mit Marlen Oehler die Hintergründe und Folgen dieses Zerwürfnisses.

    Gast: Andreas Rüesch, Redaktor Ausland
    Host: Marlen Oehler
    Redaktion: Lillybelle Eisele, Simon Schaffer

    Die aktuellsten Entwicklungen im Ukraine-Krieg findest du [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/international/krieg-in-der-ukraine-ukrainische-regierung-stuetzt-selenski-nach-attacke-trumps-trump-fordert-abloesung-selenskis-ld.10021245).

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Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge, in der unsere Korrespondentinnen von ihrem Arbeitsalltag im Ausland berichten.
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