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    Vom sozialen Ritual zur hippen Dose: Wer profitiert vom Mate-Trend?

    14.08.2026 | 12 Min.
    Ob im Supermarkt oder im Club: Mate ist in Europa ein Megatrend geworden. Doch das süsse, kohlensäurehaltige Getränk aus der Dose hat in vielerlei Hinsicht nicht mehr viel mit der ursprünglichen Version zu tun: In Südamerika wird Mate-Tee traditionell in einer Calabasa zubereitet. Diese wird auch gern unter Familien und Freunden geteilt - es ist ein soziales Ritual.
    Aber wie hat es Mate bis in die europäischen Supermärkte geschafft? Lateinamerika-Redaktor Simon Hehli zeichnet die Geschichte des Matebooms nach: Von den Anfängen in der deutschen Hacker- und Hipster-Szene bis hin zu prominenten Anhängern wie Lionel Messi oder Barron Trump. Ausserdem werfen wir einen Blick nach Argentinien: Warum profitieren die Mate-Bauern trotz der weltweiten Nachfrage kaum von diesem Boom?

    Gast: Simon Hehli, Lateinamerika-Redaktor
    Host: Nadine Landert
    Redaktion: Antonia Moser
    Produktion: Alice Grosjean

    Den NZZ-Artikel von Simon könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/mate-boom-in-europa-argentinische-tradition-trifft-modernen-hype-ld.10012606) Nachlesen.

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  • NZZ Akzent

    Nicht mehr als 5000: Weil Wasser fehlt, will ein Walliser Dorf nicht wachsen

    13.08.2026 | 17 Min.
    Wasser ist ein grosses Thema in der kleinen Gemeinde Grimisuat im Schweizer Kanton Wallis. Das merkt "NZZ am Sonntag"-Reporterin Gina Bachmann bei ihrem Besuch schnell. Vor allem fehlendes Wasser ist ein Thema. Denn die Gemeinde hat keine eigene Wasserquelle und keine Grundwasserversorgung. Egal ob Trinkwasser, Wasser für die Pools, die Rebberge oder die Felder - alles muss herbeigeschafft und in einem Reservoir gespeichert werden.

    Der Gemeindepräsident Raphaël Vuigner hat mit seinem Team berechnet, für wie viele Menschen das Reservoir reicht. Nur so viele sollen langfristig in Grimisuat leben dürfen. Ob das rechtlich möglich ist, was die Menschen in Grimisuat dazu sagen und ob dieser Vorstoss etwas mit der Schweizer 10-Millionen-Initiative zu tun hat, erfährst du in dieser Folge von «NZZ Akzent».

    Gast: Gina Bachmann, NZZaS-Reporterin
    Host: Sarah Ziegler

    Produktion: Benjamin Gysler
    Redaktion: Dominik Schottner

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    Fotos von Ginas Ortsbesuch und ihre ganze [Reportage](https://www.nzz.ch/schweiz/das-walliser-dorf-grimisuat-deckelt-sein-bevoelkerungswachstum-weil-das-wasser-knapp-ist-kommt-die-10-millionen-schweiz-nun-von-unten-ld.10016534) findest du in der NZZ.
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    Andy Burnham: neuer britischer Premierminister und TikTok-Star

    12.08.2026 | 16 Min.
    Erst seit dem 20. Juli im Amt hat Andy Burnham bereits Millionen Likes für sich gewonnen. Auf Social Media scheint die umgängliche Art des neuen Premierministers von Grossbritannien zu funktionieren. Aber kann man so auch ein Land regieren? In dieser Folge erklärt der NZZ-Korrespondent in Grossbritannien, David Signer, weshalb Burnham so aktiv auf Social Media setzt, und wo die Unterschiede, etwa zum Rechtspopulisten Nigel Farage von Reform UK sind.

    Gast: David Signer, Korrespondent in Grossbritannien
    Host: Simon Schaffer
    Redaktion: Dominik Schottner

    Ihr findet Davids Analyse von Andy Burnhams Social-Media-Strategie [hier](https://www.nzz.ch/international/andy-burnham-social-media-als-erfolgsstrategie-in-der-politik-ld.10018308) auf der Seite der NZZ.

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    No hands on deck: Seedrohnen verändern den Krieg auf dem Meer

    11.08.2026 | 16 Min.
    Sea Baby - was niedlich klingt, ist in Wahrheit Teil eines bedeutenden, mitunter tödlichen Wandels der Kriegsführung auf See: Denn "Sea Baby" ist der Name einer ukrainischen Seedrohne, die mit fast 1000 Kilogramm Sprengstoff beladen werden kann. Selbst grosse Tanker können damit nachhaltig beschädigt, wenn nicht gar versenkt werden. Und das zu einem vergleichsweise geringen Preis und. vor allem ohne Menschenleben auf Spiel zu setzen. Neben der Ukraine setzen auch viele andere Länder auf die Entwicklung von Über- und Unterseedrohnen: Die USA, Russland, der Iran und Nato-Mitgliedsländer wie Deutschland investieren Millionen in den Bereich. Auch, weil die Seedrohnen nicht nur bei Angriff und Verteidigung zum Einsatz kommen, sondern auch der Aufklärung dienen oder Schiffbrüchige retten können. So verändert sich stetig der Krieg zur See: weg vom Kampf millliardenschwerer Fregatten, Zerstörer und U-Boote hin zur vernetzten, bald vielleicht auch KI-gestützten Auseinandersetzung kleiner, unbemannter Boote. Wer in dem Wandel die Nase vorne hat, erzählte in dieser Folge NZZ-Sicherheitsredaktor Marco Seliger.

    Gast: Marco Seliger, NZZ-Sicherheits- und Verteidigungsredaktor
    Host: Sarah Ziegler
    Redaktion: Dominik Schottner
    Support: Benjamin Ziegler

    Marcos Analyse des Wandels zur See könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/pro/wie-seedrohnen-den-seekrieg-veraendern-ukraine-und-nato-voran-ld.10012478) bei NZZ Pro nachlesen.

    Um alle Inhalte von NZZ Pro lesen zu können, braucht ihr ein NZZ-Abo. Das könnt ihr [hier](https://abo.nzz.ch/deutschland/?trco=20007925-04-24-0103-0029-005317-00000001) abschliessen.
  • NZZ Akzent

    Ausgebrochen: So attackieren Chat-GPT und Co. selbständig Firmen im Netz

    10.08.2026 | 14 Min.
    Es begann mit dem grossen KI-Anbieter Open AI im Juli: Als Test in einem isolierten, digitalen Raum sollte ihr neustes KI-Modell seine Hacking-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die KI hackte dafür ihre eigene Testumgebung und verschaffte sich Zugang zum Internet,

    Der Fall bei Open AI ist längst kein Einzelfall mehr. Ob beim Konkurrenten Anthropic, Meta oder beim britischen Institut für KI-Sicherheit: Immer häufiger hebeln KI-Systeme bei Tests Sicherheitsbarrieren aus, verschicken eigenständig Schadsoftware oder dringen unbemerkt in fremde Netzwerke ein.

    Gast: Technologie-Redaktorin Ruth Fulterer
    Host: Nadine Landert
    Redaktion: Dominik Schottner

    Ruths Artikel findet ihr hier
    https://www.nzz.ch/technologie/ki-system-von-open-ai-bricht-aus-seinem-kaefig-und-hackt-ein-unternehmen-ld.10016529)

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