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- Sea Baby - was niedlich klingt, ist in Wahrheit Teil eines bedeutenden, mitunter tödlichen Wandels der Kriegsführung auf See: Denn "Sea Baby" ist der Name einer ukrainischen Seedrohne, die mit fast 1000 Kilogramm Sprengstoff beladen werden kann. Selbst grosse Tanker können damit nachhaltig beschädigt, wenn nicht gar versenkt werden. Und das zu einem vergleichsweise geringen Preis und. vor allem ohne Menschenleben auf Spiel zu setzen. Neben der Ukraine setzen auch viele andere Länder auf die Entwicklung von Über- und Unterseedrohnen: Die USA, Russland, der Iran und Nato-Mitgliedsländer wie Deutschland investieren Millionen in den Bereich. Auch, weil die Seedrohnen nicht nur bei Angriff und Verteidigung zum Einsatz kommen, sondern auch der Aufklärung dienen oder Schiffbrüchige retten können. So verändert sich stetig der Krieg zur See: weg vom Kampf millliardenschwerer Fregatten, Zerstörer und U-Boote hin zur vernetzten, bald vielleicht auch KI-gestützten Auseinandersetzung kleiner, unbemannter Boote. Wer in dem Wandel die Nase vorne hat, erzählte in dieser Folge NZZ-Sicherheitsredaktor Marco Seliger.
Gast: Marco Seliger, NZZ-Sicherheits- und Verteidigungsredaktor
Host: Sarah Ziegler
Redaktion: Dominik Schottner
Support: Benjamin Ziegler
Marcos Analyse des Wandels zur See könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/pro/wie-seedrohnen-den-seekrieg-veraendern-ukraine-und-nato-voran-ld.10012478) bei NZZ Pro nachlesen.
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Der Fall bei Open AI ist längst kein Einzelfall mehr. Ob beim Konkurrenten Anthropic, Meta oder beim britischen Institut für KI-Sicherheit: Immer häufiger hebeln KI-Systeme bei Tests Sicherheitsbarrieren aus, verschicken eigenständig Schadsoftware oder dringen unbemerkt in fremde Netzwerke ein.
Gast: Technologie-Redaktorin Ruth Fulterer
Host: Nadine Landert
Redaktion: Dominik Schottner
Ruths Artikel findet ihr hier
https://www.nzz.ch/technologie/ki-system-von-open-ai-bricht-aus-seinem-kaefig-und-hackt-ein-unternehmen-ld.10016529)
[Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) «Auf den mexikanischen Staat kann man sich nicht verlassen» – Korrespondentin Sandra Weiss
08.08.2026 | 23 Min.Bei der Fussball-WM der Männer stand Mexiko als einer von drei Gastgebern im Rampenlicht. Die Medien hatten zuvor viel darüber spekuliert, ob das Land eine sichere WM ausrichten könne - angesichts der hohen organisierten Kriminalität.
Das ist Mexiko gelungen, meint Korrespondentin Sandra Weiss. Der Juli sei der sicherste Monat des Jahres für das Land gewesen. Doch die Hoffnungen, dass die WM auch einen Wandel für das Land einleiten könne, hätten sich bisher nicht erfüllt. Der Alltag sei wieder eingekehrt und damit auch viele Gefahren. In dieser Samstagsfolge von NZZ Akzent berichtet Sandra Weiss davon, wie die organisierte Kriminalität das Land im Griff hat, wie man in einem gefährlichen Land als Journalistin arbeitet und wie die Menschen eigene Wege finden, um ihr Leben zu verbessern, wenn der Staat nicht eingreift.
Gast: Sandra Weiss, freie Korrespondentin für die NZZ in Mexiko
Host: Alice Grosjean
[Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
In [dieser Folge von NZZ Akzent](https://www.nzz.ch/podcast/mexikos-verschwundene-kinder-wenn-muetter-selbst-nach-den-toten-suchen-ld.1933203) erzählt Lateinamerika-Korrespondent Thomas Milz von Mexikos verschwundenen Kindern.
[Hier](https://www.nzz.ch/podcast/was-ein-einbruch-bei-unserer-reporterin-ueber-die-misere-der-mexikanischen-justiz-aussagt-ld.1889069) erzählt Sandra davon, wie sie selber Opfer eines Einbruchs wurde.
Und [hier](https://mx.linkedin.com/in/sandra-weiss-ba7b10) findest du Sandra auf LinkedIn.- Trevinano im Latium, zwei Autostunden nördlich von Rom, im Jahr 2022: "Der Wind trägt Papierfetzen durch die menschenleeren Gassen", schreibt NZZ-Italien-Korrespondent Luzi Bernet damals nach seinem ersten Besuch dort. Anlass für die Recherchereise Bernets: Trevinano will etwas gegen die immer grösser werdende Leere tun und hat sich deswegen um Geld aus dem Nationalen Plan für Aufbau und Resilienz (PNRR) beworben, einem mit Milliarden Euro an EU-Geldern gefüllten Fonds zum Wiederaufbau Italiens nach der Corona-Pandemie. 20 Millionen hat Trevinano zugesprochen bekommen.
Wie Trevinano und andere italienische Dörfer dieses Fördergeld verwendet haben und welche nachhaltigen Folgen das für das Land haben könnte, erzählt Bernet in dieser Folge des "Akzent".
Gast: Luzi Bernet, Korrespondent in Rom
Host: Dominik Schottner
Produktion: Benjmain Gysler
Luzis drei Reportagen aus Trevinano könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/trevinano-und-die-eu-millionen-kann-man-ein-bergdorf-mit-geld-retten-ld.10013153) (2026), [hier](https://www.nzz.ch/wirtschaft/millionen-aus-dem-eu-corona-fonds-was-tut-trevinano-mit-dem-vielen-geld-ld.1762062) (2023) und [hier](https://www.nzz.ch/international/italien-trevinano-und-das-viele-geld-aus-dem-eu-aufbaufonds-ld.1678188) (2022) nachlesen.
[Wenn Du noch kein Abo für die NZZ hast, haben wir exklusiv für dich als Podcast-Fan ein kleines Goodie: Wir schenken dir ein 7 Tages-NZZ-Digitalabo. Nach einer Woche endet es automatisch. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) - In Südafrika gehen Demonstranten seit Monaten gewalttätig gehen Migranten vor: Sie ziehen durch die Strassen, verwüsten deren Geschäfte und machen auch vor Gewalt keinen Halt. Hunderttausend Migrantinnen und Migranten haben Südafrika deshalb bereits verlassen.
Die fremdenfeindliche Gewalt beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die Metropolen, sondern erreicht auch wohlhabende Orte wie Mossel Bay im Süden des Landes.
Woher kommt diese Wut der Einheimischen auf die Migranten? Und welche Rolle spielt dabei die Regierung?
Gast: Samuel Misteli, Afrika-Korrespondent
Host: Nadine Landert
Redaktion: Simon Schaffer
Samuels Reportage von Mossel Bay findet ihr hier: https://www.nzz.ch/international/gewalt-gegen-migranten-in-suedafrika-reportage-aus-mossel-bay-ld.10016841
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