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- Es klappert und knarzt, der Motor ächzt unter dem schlechten Benzin. Durch die Wüste von Usbekistan führt eine Schotterstrasse – am Rand ein paar Sträucher, auf der Fahrspur ein paar Schlaglöcher. Am Steuer des wackelnden Autos sitzt der NZZ-Korrespondent Andreas Babst. Sein Projekt: ein Roadtrip von Delhi ins Engadin.
Zusammen mit seiner Partnerin legt er 15 000 Kilometer auf dem Landweg zurück – über Nepal, China, Kasachstan und die Türkei. Die Reise führt vorbei an ausgetrockneten Fischerdörfern am Aralsee und bringt spannende Treffen mit sich, etwa mit einem geflüchteten Russen in Kasachstan. In der Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt Babst von seinen Begegnungen unterwegs. Er reflektiert über das langsame Reisen und beschreibt, wie aus seinen Erlebnissen ein Buch entstanden ist.
Gast: Andreas Babst, Südasien-Korrespondent in Bangkok, früher in Dehli
Host: Alice Grosjean
Weiterführende Informationen und Links:
Hier findet ihr [sämtliche Artikel von Andreas in der NZZ.](https://www.nzz.ch/impressum/andreas-babst-ld.1287955)
Das [Reisebuch “Vor uns die ganze Welt”,](https://www.piper.de/buecher/und-vor-uns-die-ganze-welt-isbn-978-3-89029-618-0) erschienen 2026 im Malik Verlag.
NZZ Quantensprung Live in Zürich - Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung
Montag, 26.10.2026, [Infos und Tickets.](https://kaufleuten.ch/event/nzz-quantensprung-live-pioniergeist-in-den-alpen-podcast) - Drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas wählt Israel am 27. Oktober ein neues Parlament. Die anstehende Knesset-Wahl gilt vor allem als Richtungsentscheidung und persönliche Abstimmung über Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Viele Israelis machen Netanyahu persönlich für das damalige Sicherheitsversagen verantwortlich, da sein jahrzehntelanges Schutzversprechen gebrochen wurde. Der Israel-Korrespondent Johannes C. Bockenheimer berichtet im Gespräch mit Sarah Ziegler direkt aus dem emotional geladenen Wahlkampf. In den Umfragen zeichnet sich eine Pattsituation ab: Netanjahus Likud-Block kommt ebenso wie das gegnerische Lager auf derzeit rund 52 Sitze, wodurch arabischen und ultraorthodoxen Parteien eine Schlüsselrolle zukommt. Als aussichtsreichster Herausforderer gilt der frühere Armeechef Gadi Eisenkot mit seiner neu gegründeten Partei Yashar. Eisenkot, der sowohl seinen Sohn als auch seinen Neffen im Gazakrieg verlor, punktet bei vielen Wählern durch ein unaufgeregtes Auftreten.
Gast: Johannes C. Bockenheimer, Israel-Korrespondent
Host: Sarah Ziegler
Redaktion: Dominik Schottner, Simon Schaffer
Foto Thumbnail: Debbie Hill
Alle Texte von Johannes C. Bockenheimer aus Israel [hier lesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/johannes-c-bockenheimer-ld.1759640).
[Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) - Nach 16 Jahren unter Viktor Orban spürt die LGBTQ-Community in Ungarn erste Anzeichen der Veränderung. Unter dem neuen Ministerpräsidenten Peter Magyar wandelt sich der politische Ton, und erste Gesetze aus der Orban-Ära werden angepasst. Dennoch bleibt die Euphorie verhalten: Viele Gesetze bestehen weiter und die gesellschaftliche Spaltung sitzt tief. Die 20-jährige Mira berichtet bei einer Pride-Kundgebung in Pécs von den Herausforderungen im Alltag und ihren Hoffnungen für die Zukunft. NZZ-Korrespondentin Meret Baumann analysiert die aktuelle Lage und zeigt auf, wie viel Wegstrecke noch vor der queeren Community liegt.
Gast: Meret Baumann, Korrespondentin Osteuropa
Host: Lillybelle Eisele
Redaktion: Dominik Schottner, Simon Schaffer
Merets Text l[esen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/international/ungarn-nach-orban-hoffnung-fuer-lgbtq-rechte-mit-der-regierung-magyar-ld.10024493).
[Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) - Ein tödlicher Raketenangriff der jemenitischen Huthi-Miliz auf den Flughafen in Riad erschüttert Saudi-Arabien und fordert zahlreiche Todesopfer sowie Hunderte Verletzte. Der Nahost-Korrespondent Rewert Hoffer erlebte die Eskalation vor Ort mit, als sein eigener Flug über dem Flughafen kreisen musste. Im Gespräch mit Alice Grosjean berichtet er direkt aus der saudischen Hauptstadt. Obwohl die saudische Führung und die Bevölkerung versuchen, Ruhe zu bewahren, wächst der Druck auf das Land enorm. Nach verheerenden Gegenschlägen der saudischen Luftwaffe und ausbleibender militärischer Unterstützung durch die USA steht Kronprinz Mohammed bin Salman zunehmend isoliert da.
Gast: Rewert Hoffer, Nahost-Korrespondent
Host: Alice Grosjean
Redaktion: Simon Schaffer
Rewerts [Text aus Riad bei der NZZ lesen](https://www.nzz.ch/international/saudiarabien-nach-dem-huthi-angriff-eindruecke-aus-riad-ld.10030645).
Hier zum [NZZ-Ticker zur Lage im Nahost-Krieg](https://www.nzz.ch/international/iran-krieg-erneut-tanker-in-strasse-von-hormuz-angegriffen-eu-behoerde-warnt-fluggesellschaften-ld.10021246).
[Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) - Eine Studentin der Cornell University im US-Bundesstaat New York beschuldigt sieben Kommilitonen, sie während einer Party vor zwei Jahren stundenlang vergewaltigt zu haben. Die Studentin habe sich nicht wehren können, weil ihr zuvor Alkohol und Drogen verabreicht worden seien, so die Klageschrift. In der wird das Opfer - wie in den USA üblich - Jane Doe genannt. Seit der ersten Veröffentlichung des Falls im September diskutieren nicht nur Studierende an US-Colleges intensiv darüber, wie Hochschulen, Polizei und Politik mit sexualisierter Gewalt umgehen. Auch US-Präsident Donald Trump hat sich in die Debatte unter dem Hashtag #IAmJaneDoe eingeschaltet. NZZ-Korrespondentin Isabelle Jacobi erklärt in dieser Folge, ob die Debatte das Potential hat, für Trump zur sogenannten Oktober-Überraschung im aktuellen Zwischenwahlkampf zu werden.
Gast: USA-Korrespondentin Isabelle Jacobi
Host: Lillybelle Eisele
Redaktion und Produktion: Vera Pache, Dominik Schottner, Simon Schaffer
Isabelles Artikel über die Vergewaltigungsvorwürfe an der Cornell University könnt ihr [hier lesen](https://www.nzz.ch/international/zerschlagt-das-patriarchat-nach-vergewaltigungsvorwuerfen-herrscht-aufruhr-an-der-cornell-universitaet-ld.10027175).
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