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    Ein Algorithmus, um Frauen zu schützen – In Amals Fall hat er versagt

    02.06.2026 | 17 Min.
    Spanien gilt weltweit als Vorreiter in der Prävention von Femiziden. Ein Grund dafür ist das Warnsystem Viogén. Doch das System hat auch Grenzen: Am 29. Juni 2024 suchen Polizisten in einem kleinen spanischen Dorf nach der 30-Jährigen Amal und ihren zwei Kindern. Als sie gefunden werden, sind alle drei tot. Kurz darauf nimmt die Polizei Amals Ex-Mann fest, den Vater der Kinder.

    Über Jahre hinweg hatte er seine Frau misshandelt. Amal hatte mehrmals Anzeige gegen ihn erstattet und sich längst von ihm getrennt. Diese Informationen waren bei der Polizei bekannt. Sie werden in ein System namens Viogén eingegeben, das voraussagen soll, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Täter erneut gewalttätig wird – und Frauen auf diese Weise besser schützen.

    NZZ-Auslandredaktorin Julia Monn berichtet von dem Fall und erklärt, wie das Warnsystem Viogén funtioniert.

    Heutiger Gast: Julia Monn, Auslandredaktorin
    Host: Antonia Moser

    Julias Recheerche könnt ihr auch [in der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/international/femizide-in-spanien-wie-sicher-schuetzt-viogen-frauen-vor-gewalt-ld.1901824).

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    Die Zwei-Billionen-Dollar-Wette: Warum der SpaceX-Börsengang ein Risiko ist

    01.06.2026 | 16 Min.
    SpaceX steht vor dem grössten Börsengang der Geschichte. Eine Bewertung von bis zu zwei Billionen Dollar könnte Elon Musk zum ersten Billionär der Menschheit machen. Doch dies bringt auch Risiken mit sich, gerade für die Anleger. So basiert die hohe Bewertung nicht auf realen Zahlen, sondern auf der Vision von SpaceX. Elon Musk will auf den Mars und Rechenzentren ins Weltall bringen. Doch Realität sind solche Ideen noch lange nicht.

    Zudem ist das Unternehmen noch nicht profitabel, es verzeichnete im vergangenen Jahr einen Verlust von 4,9 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 18,7 Milliarden Dollar. Musks spezielle Rolle bei Space X ist dabei auch ein Risiko. Seine Firmen sind eng miteinander verflochten und er schafft sich eine starke Machtposition innerhalb des Unternehmens.

    Gast: Malin Hunziker, Wirtschaftsredaktorin
    Host: Antonia Moser
    Redaktion: Alice Grosjean

    Mehr Infos zu SpaceX und alle neusten Entwicklungen gibts natürlich in der [NZZ](https://www.nzz.ch/themen/spacex).

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    China-Korrespondent Matthias Kamp: «Das Versprechen des Aufschwungs funktioniert nicht mehr»

    30.05.2026 | 19 Min.
    Nach dem jüngsten Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump und Tech-Größen wie Elon Musk oder Jensen Huang zeigt sich auf den Straßen Chinas ein widersprüchliches Bild: Während die einfache Bevölkerung eine große Begeisterung für die westlichen Rockstars der Wirtschaft an den Tag legt, bleibt der erhoffte politische Durchbruch aus. Matthias Kamp berichtet direkt von der Basis über die spürbare Verunsicherung im Land. Die goldenen Zeiten des ständigen Aufstiegs scheinen vorbei zu sein. Junge, gut ausgebildete Chinesinnen und Chinesen finden oft keine passenden Jobs mehr und reagieren mit Resignation oder dem Wunsch nach Auswanderung. Gleichzeitig fließen immense staatliche Gelder in technologische Großprojekte wie autonome Flugtaxis und humanoide Roboter, während die ländliche Bevölkerung im Alter kaum sozial abgesichert ist.

    Gast: Matthias Kamp, China-Korrespondent
    Host: Simon Schaffer

    Mehr Text von Matthias gibt es [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/matthias-kamp-ld.1497895).
    Weitere Texte zu [Trumps Staatsbesuch in China](https://www.nzz.ch/meinung/trump-in-china-er-waere-besser-zu-hause-geblieben-ld.10007041).

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    Matchmaking in Indien: Warum Heiratsvermittler besser sind als Dating-Apps

    29.05.2026 | 17 Min.
    In Indien werden noch immer 80 bis 90 Prozent aller Ehen arrangiert – selbst unter jungen, urbanen und bestens ausgebildeten Menschen. Warum setzen erfolgreiche Akademikerinnen, Startup-Gründer und Manager trotz Tinder und Dating-Apps lieber auf traditionelle Heiratsvermittler?
    Der Südasien-Korrespondent Ulrich von Schwerin besucht in Delhi die exklusive Partneragentur von Sachin Chawla. Dort werden Kandidatinnen und Kandidaten umfassend geprüft: Einkommen, Familienhintergrund, Lebensstil, Religion, Astrologie und sogar mögliche Geheimnisse spielen eine zentrale Rolle.
    Die Episode zeigt, warum arrangierte Ehen in Indien bis heute gesellschaftlich relevant bleiben – und welche Rolle Familie, Kaste, soziale Herkunft und moderne Erwartungen dabei spielen.

    Gast: Ulrich von Schwerin, Südasien-Korrespondent
    Host: Marlen Oehler
    Redaktion: Dominik Schottner

    Hier findet ihr Ulrichs [Reportage](https://www.nzz.ch/international/arrangierte-ehen-in-indien-einblicke-in-die-arbeit-eines-heiratsvermittlers-ld.10003551) über Heiratsvermittlung in Indien

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    Und [hier ](https://ethz.ch/en/news-and-events/meet-eth/wowhochzwei/vortraege-und-gespraeche.html)könnt Ihr Euch gratis für die Geopolitik Live Veranstaltung an der ETH Zürich anmelden.
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    Ebola ist zurück: Was diesmal anders ist

    28.05.2026 | 16 Min.
    Ein schwerkranker US-Arzt wird Mitte Mai aus der Demokratischen Republik Kongo nach Berlin geflogen und dort unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen behandelt. Er hatte sich mit dem Ebola-Virus infiziert. Während er in Europa unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen auf einer Isolierstation behandelt wird, sieht die Realität im Krisengebiet komplett anders aus.

    In den behelfsmässigen Zelten im Kongo fehlt es an banalen Dingen wie Handschuhen, Desinfektionsmitteln und sauberem Wasser. Gleichzeitig erschweren die Budgetkürzungen internationaler Organisationen wie USAID die Eindämmung der Epidemie.

    Gast: Stephanie Lahrtz, Wissenschafts-Redaktorin
    Host: Nadine Landert
    Redaktion: Dominik Schottner

    Hier findet ihr Stephanies Artikel: https://www.nzz.ch/wissenschaft/ebola-alarm-der-who-wie-gefaehrlich-ist-das-virus-ld.10007509

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