Ostern 2026: Große Kirche .Große Gefühle - ein neues Selbstbewusstsein?
Ich bin Konvertitin. Ich muss ehrlich sein. Ich habe die Kirche gewählt – mit offenen Augen, nach Jahren der Suche. Und ich habe dabei eine Kirche vorgefunden, die oft orientierungslos wirkte: politisch, gespalten, verunsichert.
Dieses Ostern war anders.
Der Kreuzweg von Papst Leo XIV. Die Osternacht. Der Urbi et Orbi. Imposant. Traditionell. Selbstbewusst – ohne Entschuldigungsmodus, ohne Erklärungsnotstand. Und das hat Menschen bewegt. Auch solche, die von außen schauen.
In dieser Folge frage ich:
→ Was war das eigentlich, was wir an Ostern gesehen haben?
→ Nicht Kirchenpolitik. Nicht Synodalweg. Sondern – Glaube. Sichtbar. Unentschuldigt.
→ Was bedeutet das für uns – gerade jetzt, wo immer mehr junge Menschen ihre Traditionen neu entdecken?
Ich lasse die Schatten der Kirche nicht weg. Scham, Aufarbeitung, Wiedergutmachung – all das hat seinen Platz. Aber an diesem Ostern stand der im Mittelpunkt, um den es geht.
Das ist kein Widerspruch. Das ist Glaube.