In der neuen Folge spreche ich mit einem langjährigen Wegbegleiter, Johannes Kleske, über Future Imaginaries, die Schwerpunkte seiner Profession Zukunftsforschung, über Imagination und die Imagination Economy. Startend mit Konzepten wie Cultural Lag und Cultural Lead nehmen wir wundervolle Abzweige und Wege ins Dickicht, in denen wir über Fahrstühle, Wallace & Gromit, 3D-Drucker und Hyper-Agilität philosophieren, ehe wir bei der Frage und dem Gefühl landen: "Was ist über Weihnachten und in den letzten Wochen passiert, dass wir alle spüren, es passiert grad etwas revolutionär Neues?"
Eigentlich hat sich doch KI einfach nur weiterentwickelt, oder? Oder ist OpenClaw daran Schuld, dass wir aktuelle (wieder mal) durchdrehen? Brennen wir nun alle aus im Zeitalter hyperagiler Entwicklungsarbeit und Backlogs, die im Minutentakt schrumpfen? Wie sorgen wir für "Ordnung", für Koordination in kollaborativen Prozessen? Welche neuen Systeme, Denkweisen, Räume ergeben Sinn? Fahrstühle? Schienen (s. Wallace)? Und welchen Wert hat Wissen und Erfahrung in Zukunft, wenn wir dieses mit KI noch einmal ganz neu nutzen und vernetzen können?
Ein wunderbares Gespräch über das, was ab heute möglicherweise Zukünfte sind. Zumindest für die nächsten 6 Wochen...
Randnotiz: Hier und da knistert und raschelt es ein wenig. Ich sage nur: Lockere Winterpullover und kippelige Ansteck-Mikros...Is, wie es is!