Soll Hamburg sich für die Olympischen Spiele bewerben? Diese Frage bewegt aktuell die Stadt. Und weil es da am Ende auch um viel öffentliches Geld gehen dürfte, hat der Bund der Steuerzahler Hamburg dieses Thema zum Gegenstand einer Podiumsdiskussion gemacht.
Etwa 240 Bürgerinnen und Bürger verfolgten eine intensive, sachliche und zugleich kontroverse Debatte zwischen Befürwortern und Kritikern. Aufgrund der hohen Nachfrage musste bereits im Vorfeld ein größerer Veranstaltungsraum organisiert werden.
Auf dem Podium diskutierten Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (SPD), Steffen Rülke (Leiter der Olympia-Bewerbung), Eckart Maudrich (Sprecher der Initiative „NOlympia“) sowie Heike Sudmann (Die Linke). Moderiert wurde die mehr als zweistündige Veranstaltung von Sascha Mummenhoff, Landesvorsitzender des Bund der Steuerzahler in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern, gemeinsam mit Michaela Skott (freie Pressereferentin des BdSt).
Sascha Mummenhoff zog am Ende der Veranstaltung ein klares Fazit: „Die große Resonanz zeigt, wie hoch der Bedarf an einer offenen und ehrlichen Debatte ist. Bei einem Projekt dieser Größenordnung braucht es mehr als einseitige Formate – es braucht den direkten Austausch der Argumente.“ Zugleich betonte er: „Ich würde mir sehr wünschen, dass es mehr solcher Plattformen gibt, in denen beide Seiten gleichberechtigt gehört werden. Alles andere wird dem hanseatischen Anspruch an eine sachliche, abwägende und respektvolle Debatte nicht gerecht.“