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Die sogenannte Gegenwart

DIE ZEIT
Die sogenannte Gegenwart
Neueste Episode

14 Episoden

  • Die sogenannte Gegenwart

    Ist Gentle Parenting am Ende?

    04.05.2026 | 1 Std. 13 Min.
    Begleiten statt Kontrollieren, Verständnis statt Autorität,
    Co-Regulieren statt Bestrafen – Millennial-Eltern wollten mit ihren
    Kindern alles anders machen. Und sie haben ihren hohen
    Erziehungsanspruch auch lang durchgehalten – auch, wenn sie dabei oft an
    ihre Grenzen und manchmal darüber hinaus gingen. Denn dem Ideal des
    Gentle Parenting treu zu sein, bindungsorientiert und sanft zu erziehen,
    das ist alles andere als leicht. 

    Nun regt sich ausgerechnet bei den Eltern dieser Generation ein neuer
    Wunsch nach Strenge. Warum? Ist die einfühlsame Pädagogik nach hinten
    losgegangen, nicht zuletzt, weil sie einfach zu anstrengend ist? Oder
    führt die politische Zeitenwende auch zu einer Zeitenwende in
    Erziehungsfragen? Und schaffen es heutige Eltern, die ihre Kinder bisher
    von Strafen, Time-outs und harten Konsequenzen verschont hatten, die
    neue Strenge überhaupt umzusetzen? Darüber sprechen Nina Pauer und Lars
    Weisbrod, beide selbst Millennial-Eltern, in der neuen Folge des
    Feuilletonpodcasts »Die sogenannte Gegenwart«.
    Shownotes:

    - Der Aufsatz »Erziehung nach Auschwitz« von Adorno
    - Die CDC zu Time-outs
    - Der Text von Caroline Rosales
    - Der »Guardian« über FAFO
    - Der Text von Tillmann Prüfer
    - Die Studie zu Gentle Parenting
    - Millennial- und Boomer-Mutter-Reel

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  • Die sogenannte Gegenwart

    Wird Europa zu einem Museum?

    20.04.2026 | 1 Std. 26 Min.
    Wer in Rom eine Münze in den Trevi-Brunnen werfen will, muss inzwischen
    Eintritt zahlen, um überhaupt in die Nähe des Wasserbeckens zu gelangen.
    Wer in Paris durch den Louvre schlendern möchte, sollte Tickets lieber
    Monate im Voraus kaufen. Seit der Tourismus erfunden wurde, steht er in
    der Kritik: Touristen sind immer zu viele, sie benehmen sich falsch, sie
    machen kaputt, was sie überhaupt erst hergelockt hat. Seit einigen
    Jahren kursiert das Schlagwort vom Overtourism, der den beliebten
    Reisezielen in aller Welt zusetzt – und ganz besonders denen im alten
    Europa. Die beiden Podcast-Hosts Ijoma Mangold und Lars Weisbrod
    berichten in der neuen Folge von Die sogenannte Gegenwart aus Rom und
    Paris, wo sie selbst als Touristen unterwegs waren: Was macht der
    Overtourism mit den Reisenden? Und was macht er mit den Reisezielen? Ist
    Tourismus nur noch »Freiheit als Massenbetrug«, wie Enzensberger schon
    den in den Fünfzigerjahren warnte? Wird ganz Europa zu einem Museum, das
    nur noch als schöne Kulisse fungiert für Besucher aus aller Welt –
    während wirtschaftliche Dynamik und Innovation auf anderen Kontinenten
    stattfinden? Und wenn das so ist: Ist es nicht auch wunderbar, in einem
    Museum zu leben – unter so viel Schönheit?

    Shownotes:

    Der Aufsatz Vergebliche Brandung der Ferne. Eine Theorie des Tourismus
    von Hans Magnus Enzensberger.

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  • Die sogenannte Gegenwart

    Wo breitbeinige Heteros und trans Männer sich weinend umarmen

    06.04.2026 | 1 Std. 28 Min.
    Früher liefen ausschließlich dünne, junge Frauen über den Catwalk –
    diszipliniert, ehrgeizig und immer in Angst, nicht zu gefallen und
    rauszufliegen. So hat Heidi Klum, selbst Starmodel, einst ihre
    Castingshow "GNTM" etabliert. Nun, ganze 20 Jahre später, ist die
    Sendung noch immer sehr erfolgreich. 

    Wie hat sie das geschafft? Wie übersetzt sich die Gegenwart in Heidis
    Suche nach "Germany's Next Topmodel", bei der inzwischen auch Männer
    mitmachen dürfen, trans Personen, ältere Menschen und Plus-Size-Models?
    Gibt es die alte, kalte Härte noch, mit der die Kandidatinnen in
    ritualisierter Strenge aufs Abnehmen und Performen getrimmt wurden? Oder
    ist der neue Erfolgsgarant – nämlich stets die richtige Energie und
    Präsenz zu zeigen – am Ende umso schwerer zu erreichen?

    Diesen Fragen widmen sich Nina Pauer und Ijoma Mangold in der aktuellen
    Folge des Feuilletonpodcasts "Die sogenannte Gegenwart".

    Sie erreichen das Team unter [email protected].

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  • Die sogenannte Gegenwart

    Warum wir “organisch” leben wollen – das neue Buch von Giulia Enders

    23.03.2026 | 1 Std. 24 Min.
    In "Darm mit Charme" erklärte Giulia Enders 2014 den Deutschen ihre
    Verdauung, das Buch wurde ein phänomenaler Bestseller. Jetzt, über zehn
    Jahre später, hat Enders erneut einen Hit gelandet. "Organisch: Was es
    wirklich bedeutet, auf unseren Körper zu hören" heißt ihr zweites Buch,
    in dem sie nun gleich mehrere Organe in den Blick nimmt. 

    Lunge, Immunsystem, Haut, Herz, Muskeln, Hirn. Wer alles über diese
    Teile des Körpers lernt, wer sich einmal so richtig in sie
    hineinversetzt, wird künftig anders, nämlich empathischer, stimmiger,
    besser durchs Leben gehen – so lautet Enders' Versprechen. Doch was
    bedeutet das eigentlich: stimmig, also "organisch"? Woher kommt unser
    großes Bedürfnis danach, uns alle unsere Körperfunktionen noch einmal
    ganz pädagogisch und didaktisch erklären zu lassen? Wer oder was ist
    eigentlich in der Hierarchie des Menschen ganz oben: wirklich der
    Körper? Oder nicht eher die Gefühle? Und was wird aus dem guten alten
    Geist, den Giulia Enders nur "Herumdenkidenki" nennt? 

    Diesen Fragen widmen sich Nina Pauer und Lars Weisbrod in der aktuellen
    Folge des Feuilletonpodcasts "Die sogenannte Gegenwart".
     

    Sie erreichen das Team unter [email protected].

    Shownotes:
    Giulia Enders: "Organisch: Was es wirklich bedeutet, auf unseren Körper
    zu hören", Ullstein, 2025.
    Giulia Enders: "Darme mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organ",
    Ullstein, 2014.

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  • Die sogenannte Gegenwart

    Social-Media-Verbot für Kinder: Ist das noch Liberalismus?

    09.03.2026 | 1 Std. 16 Min.
    Dass soziale Medien mal als Hoffnungstechnologie, also als
    menschenfreundliche Erfindung, galten, in die man allerlei
    Zukunftsoptimismus hineinprojizieren durfte – das ist längst vergessen
    und verdrängt, daran erinnern sich höchstens noch die ganz Alten. Schon
    seit vielen Jahren stehen soziale Medien bekanntlich in der Kritik; die
    Probleme, die sie bereiten, sind umfänglich diagnostiziert worden, und
    auch an konstruktiven Lösungsvorschlägen mangelt es nicht: Es soll
    regulatorisch durchgegriffen werden gegen Hass und Hetze, die
    Algorithmen sollen offengelegt werden, die Monopole zerschlagen. So war
    es bisher. Jetzt geistert eine neue Idee durch den Diskurs: Soziale
    Medien sollen ganz verboten werden – zumindest für Kinder und
    Jugendliche. Seit Australien Ernst gemacht hat und alle unter 16
    aussperrt, nicht bloß aus der TikTok-App, wird auch in Deutschland über
    solche Eingriffe debattiert. Ist der Schaden, den Social Media in
    Kinderhirnen und Jugendseelen anrichtet, nicht offensichtlich?

    In der neuen Folge des Feuilletonpodcasts "Die sogenannte Gegenwart"
    diskutieren auch Ijoma Mangold und Lars Weisbrod über den digitalen
    Jugendschutz. Wann wurde aus dem Social-Media-Traum eigentlich ein
    Albtraum? Ist diese Kommunikationstechnologie wirklich so furchtbar, wie
    sie dargestellt wird? Und wie könnte eine tatsächlich liberale Haltung
    aussehen, wenn es um Kinder geht, die soziale Medien nutzen wollen?

    SHOWNOTES

    - Oliver Webers Artikel aus der "FAZ"
    - Marie-Luise Goldmanns Artikel aus der "Welt" 
    - Joel Feinberg: "The Child’s Right to an Open Future", 1980

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Über Die sogenannte Gegenwart

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Generated: 5/4/2026 - 12:12:13 PM