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Der Thingcast - Paganismus gestalten

Thingcast
Der Thingcast - Paganismus gestalten
Neueste Episode

90 Episoden

  • Der Thingcast - Paganismus gestalten

    Folge 67 Zurück in die Zukunft

    05.03.2026 | 46 Min.
    Was geschieht, wenn wir Zukunft nicht vorhersagen, sondern gestalten?
    In dieser Folge von Der Thingcast öffnen wir einen Raum zwischen Gegenwart und Möglichkeit. „Zurück in die Zukunft“ führt mitten hinein in eine Frage, die viele Heiden und Menschen auf dem Weg des Heidentum bewegt: Brauche ich Gewissheit über morgen – oder finde ich Kraft im Jetzt?
    Wir sprechen über Naturspiritualität als Fundament innerer Stabilität. Wer seinen Platz im Kosmos spürt, wer sich als Teil eines lebendigen Ganzen erfährt, begegnet Zukunft mit Gelassenheit. Animismus wird hier lebendig als Erfahrung, dass alles beseelt ist – auch Zeit, Entscheidung und Wandel. Zukunft erscheint dadurch als Mitgestaltung im großen Geflecht, nicht als starres Drehbuch.
    Im Gespräch tauchen wir ein in die menschliche Sehnsucht nach Kontrolle. Warum lassen sich Menschen ihre Zukunft deuten? Warum suchen sie Orakel, Runen, Tarot oder andere Werkzeuge des Pagan? Wir beleuchten, wie solche Praktiken im Paganismus gestalten können: als Spiegel, als Impuls, als Reflexion möglicher Wege. Zukunftsdeutung wird hier als Einladung verstanden, bewusster zu leben, nicht als Ersatz für eigene Entscheidungskraft.
    Wir sprechen über Schöpferkraft, über Visionsarbeit und über das Spannungsfeld zwischen Determinismus und freiem Willen. Ist mein Weg festgeschrieben oder entsteht er in jedem Augenblick neu? Heidentum bietet hier keine dogmatische Antwort, sondern einen Erfahrungsraum. Paganismus eröffnet die Möglichkeit, Verantwortung für das eigene Sein zu übernehmen und gleichzeitig Teil eines größeren Rhythmus zu bleiben.
    Auch die Auseinandersetzung mit Sterblichkeit bekommt ihren Platz. Wer die eigene Endlichkeit akzeptiert, gewinnt Tiefe im Leben. Zukunft erhält Würze durch Ungewissheit. Überraschung bleibt lebendig. Gestaltung wird bewusst.
    „Zurück in die Zukunft“ verbindet philosophische Reflexion mit praktischer Spiritualität. Eine Einladung an Heiden, Naturspirituelle und alle, die Pagan als Weg der Selbstermächtigung verstehen. Zukunft beginnt im Jetzt. Und im Jetzt liegt die Kraft, sie zu formen.
    Der Thingcast ruft den Thingfrieden aus – und lädt dich ein, deine Zukunft bewusst zu gestalten.
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    Folge 66 Kraftorte wecken

    19.02.2026 | 52 Min.
    Wir waren unterwegs im Harz. Drei Orte. Drei Begegnungen. Und eine Frage, die bleibt: Was geschieht, wenn ein Kraftort uns berührt?
    In dieser Folge sprechen wir über Heidentum und Naturspiritualität aus gelebter Erfahrung. Wir erzählen von Rosstrappe und Hexentanzplatz, von steilen Wegen, glattem Untergrund und innerer Bewegung. Wir teilen, was geschieht, wenn Heiden einen Ort betreten, der seit Generationen als heilig empfunden wird. Paganismus zeigt sich hier als Beziehungsgeschehen zwischen Mensch und Landschaft.
    Ein Kraftort trägt eine eigene Signatur. Er verstärkt, was in uns lebt. Freude gewinnt an Weite. Zweifel treten klarer hervor. Schatten zeigen Kontur. Animismus wird erfahrbar, wenn Felsen, Schluchten und alte Bäume als Gegenüber erlebt werden. Naturspiritualität entfaltet sich als Dialog mit dem Land.
    Wir sprechen über Ernsthaftigkeit und Haltung. Über Respekt statt Konsum. Über die Frage, wie Heiden heilige Orte besuchen. Paganismus gestalten heißt, achtsam zu gehen, bewusst zu fühlen und Verantwortung zu übernehmen. Jeder Schritt wird Teil des Rituals. Jeder Atemzug Teil der Begegnung.
    Wir fragen, was einen Kraftort ausmacht. Liegt es an Leylinien, an geomantischen Strukturen, an der Geschichte eines Platzes? Oder an der Schwingung, die durch Jahrhunderte kultischer Praxis gewachsen ist? Heidentum öffnet hier einen Raum, in dem Landschaft als lebendiges Wesen erfahren wird.
    Wir sprechen über Orte, die willkommen heißen, und über Orte, die Widerstand spürbar machen. Über Plätze, an denen Initiation geschieht. Über Räume, die Frieden schenken oder alte Themen verstärken. Paganismus zeigt sich als Weg der Selbsterkenntnis, getragen von Naturspiritualität.
    Diese Folge lädt dazu ein, Kraftorte zu wecken. Draußen im Wald. Auf Felsen. Am eigenen Altar. Heiden erschaffen heilige Räume im Haus und entdecken heilige Räume im Land. Animismus verbindet beides.
    Kraftorte erinnern daran, dass Spiritualität lebendig ist. Dass das Heilige im Stein, im Wind, im eigenen Herzen schwingt. Und dass jede Begegnung mit einem Ort eine Begegnung mit uns selbst sein kann.
    Habt eine heile Zeit.
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    Folge 65 Spiritualität ist wie Fahrradfahren

    05.02.2026 | 1 Std. 7 Min.
    In dieser Folge des Thingcast entfalten wir ein Bild, das Spiritualität begreifbar macht wie eine Bewegung im eigenen Körper. Spiritualität gleicht dem Fahrradfahren. Am Anfang braucht es Aufmerksamkeit, Übung und Vertrauen. Mit jedem Schritt wächst Sicherheit. Mit jedem Erleben entsteht ein eigenes Gleichgewicht. So wird Heidentum zu einem Weg, der durch Tun reift und durch Erfahrung Form annimmt.
    Wir sprechen über Paganismus als gelebte Praxis und über Naturspiritualität als etwas, das ins Sein übergeht. Animismus zeigt sich hier als Beziehung zur Welt, zu Bäumen, Wegen, Jahreszeiten und zum eigenen Inneren. Pagan bedeutet in dieser Folge, Spiritualität selbst zu gestalten und den eigenen Rhythmus zu finden. Nicht aus Büchern heraus, sondern aus Begegnung, Bewegung und Wahrnehmung.
    Wie beim Fahrradfahren genügt Wissen allein nicht. Erst das Wiederholen schafft Vertrauen. Erst das Fallen und Aufstehen verwandelt Unsicherheit in Erfahrung. So entsteht ein spiritueller Weg, der tragfähig wird, weil er verkörpert ist. Heiden entwickeln ihre Praxis aus dem Alltag heraus. Rituale wachsen aus dem Moment. Jahreskreisfeste entstehen dort, wo Menschen beginnen, sich als Teil der Natur zu erleben.
    Wir sprechen über Authentizität als innere Haltung. Spiritualität wird wahrhaftig, wenn sie gelebt wird. Sie zeigt sich im Umgang mit anderen Menschen, im Blick auf die Welt, im Respekt vor dem eigenen Tempo. Paganismus gestalten bedeutet, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen und ihn Schritt für Schritt zu gehen.
    Diese Folge lädt dazu ein, Spiritualität als Erfahrungsweg zu verstehen. Wie ein Rad, das sich erst durch Bewegung trägt. Wie ein Pfad, der sich unter den Füßen bildet. Heidentum, Naturspiritualität und Animismus verbinden sich hier zu einem lebendigen Lebensgefühl, das durch Übung wächst und durch Bewusstsein Tiefe gewinnt.
    Spiritualität wird zur Praxis des Alltags. Sie entsteht im Tun. Sie reift im Erleben. Sie wird zu einem Teil des eigenen Wesens. Wie Fahrradfahren. Erst wackelig, dann fließend, schließlich selbstverständlich.
    Der Thingcast öffnet in dieser Folge einen Raum für ein paganes Verständnis von Spiritualität, das verbindet, trägt und verwandelt. Ein Gespräch über Weg, Erfahrung und die Kunst, den eigenen spirituellen Rhythmus zu finden.
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    Folge 64 Heidentalk mit Filip

    22.01.2026 | 1 Std. 27 Min.
    Heidentalk mit Filip ist ein Gespräch über Werdegang, Haltung und gelebte Spiritualität. Wir sprechen mit Filip über seinen Weg ins Heidentum, über die Kraft von Mythologie, Ahnenbindung und persönlicher Entscheidung. Aus einem jungen Menschen, der sich lange orientierungslos fühlte, entsteht Schritt für Schritt ein Heide mit Standpunkt, Disziplin und innerer Stabilität.
    Im Zentrum steht Heidentum als lebendige Naturspiritualität. Filip beschreibt, wie ihn nordische Bilder, Runen und Mythen zunächst faszinierten und wie daraus ein eigener spiritueller Weg wuchs. Der Übergang vom nordischen Paganismus hin zu einem stärker mitteleuropäisch geprägten Heidentum zeigt, wie individuell Paganismus gestaltet wird und wie Animismus im Alltag Form annimmt.
    Wir sprechen über Selbstermächtigung durch Eigenverantwortung. Über die Wahl, wie mit Druck, Wut und innerer Spannung umgegangen wird. Über Disziplin als Ausdruck von Würde. Über Körperarbeit, Bewegung und bewusste Lebensführung als Teil spiritueller Praxis. Heidentum erscheint hier als Verbindung von Geist, Körper und Handlung.
    Ein zentrales Thema ist der Ahnenbezug. Filip erzählt, wie die Vorstellung, den eigenen Vorfahren würdig zu leben, zu einer klaren inneren Orientierung führt. Aus diesem Bewusstsein entstehen Entscheidungen, die das eigene Leben formen. Paganismus zeigt sich als Weg der Verantwortung, als schöpferische Kraft, als gelebte Beziehung zu Geschichte, Land und Herkunft.
    Wir sprechen über Schattenarbeit, über den Umgang mit Emotionen und über die Fähigkeit, innere Energie in lebensbejahende Bahnen zu lenken. Wut wird als Urkraft verstanden, die gelenkt und verwandelt werden kann. Animismus erscheint dabei als Wahrnehmung von Lebendigkeit in allem, was wirkt.
    Dieser Heidentalk öffnet einen Raum für Austausch, Entwicklung und Perspektive. Für Heiden, Pagans und alle, die Paganismus gestalten möchten. Für Menschen, die Naturspiritualität als gelebte Praxis erfahren wollen. Für alle, die ihren eigenen Weg im Heidentum gehen und vertiefen möchten.
    Der Thingcast bleibt ein Ort des Dialogs. Offen, ehrlich, verwurzelt.

    Hier findest Du Filips Instagramkanal: Filmanskyr der Heide
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    Folge 63 Thingcast Jahresbeginn

    08.01.2026 | 40 Min.
    Ein neues Jahr öffnet sich als lebendiger Übergang. Der Jahresbeginn trägt Bedeutung, Rhythmus und Richtung. Im Thingcast betreten wir diesen Schwellenraum bewusst. Heidentum erscheint als gelebte Haltung. Naturspiritualität wirkt als Beziehung zur Welt. Heiden gestalten Sinn im Kreis der Zeit. Pagan lebt im Alltag. Paganismus entfaltet sich durch Entscheidung, Präsenz und Gemeinschaft. Animismus erinnert an die Beseeltheit allen Lebens.
    Wir sprechen über die Rauhnächte als Erfahrungsraum. Rückzug, Innenschau, Rituale, Trance, Trommel, Rune, Karte. Jeder Weg bringt eine eigene Ordnung hervor. Der eine lauscht am Altar. Der andere stellt Fragen an das Unterbewusstsein. Beide Bewegungen führen zur Ausrichtung. Das Jahr beginnt dort, wo Innenwelt und Außenwelt einander berühren. Klärung im Inneren öffnet Weite im Erleben. Sinn entsteht durch Bewusstheit.
    Selbstermächtigung zeigt sich als geistige Praxis. Segnen wirkt als bewusstes Aussprechen von Gutem. Gemeinschaft trägt heidnische Spiritualität. Entwicklung folgt dem Zyklus. Wiederholung stärkt Tiefe. Rituale sprechen zwischen den Welten. Runen, Bilder und Zeichen schärfen Wahrnehmung und klären den Geist. Naturspiritualität lebt im Lauschen, im Handeln, im bewussten Gestalten des Alltags.
    Der Thingcast Jahresbeginn öffnet den Kreis für Austausch. Begegnung nährt das Feld. Geschichten verbinden Menschen. Erfahrungen finden Sprache. Fragen öffnen Wege. Heidentum wächst durch Gemeinschaft. Paganismus reift in Beziehung. Animismus wirkt durch Aufmerksamkeit im gelebten Leben.
    Diese Folge setzt den Ton für das kommende Jahr. Ein Jahr der Verbindung. Ein Jahr der Präsenz. Ein Jahr der bewussten Bewegung. Wer diesen Weg geht, beginnt das Jahr im Ankommen, im Lauschen, im Gestalten.

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Über Der Thingcast - Paganismus gestalten

Willkommen beim Thingcast! Wir, Jan und Alex, leben den paganen Glauben und möchten mit diesem Podcast eine Plattform für alle Heiden bieten, um sich auszutauschen und gemeinsam den Paganismus zu gestalten. Als Lernende und Lehrende zugleich, erkunden wir Themen wie Heidentum, Animismus und Naturspiritualität. Begleitet uns auf unserer Reise und entdeckt mit uns die Vielfalt des modernen Paganismus. Werdet Teil unserer Gemeinschaft und lasst uns zusammen den alten Weg im neuen Licht erleben.
Podcast-Website

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Generated: 3/11/2026 - 2:11:20 AM