In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ erzähle ich meine eigene Geschichte und warum sie viel darüber aussagt, wie wir heute über Nachhaltigkeit, Energie und Unternehmertum denken.
Ich bin in einer Försterei in Sachsen aufgewachsen und habe dort früh gelernt, was nachhaltiges Handeln wirklich bedeutet: Wir haben nie darüber gesprochen, sondern es einfach getan. Im Wald war klar, dass jede Entscheidung langfristige Folgen hat, oft über Generationen hinweg. Genau dieses Denken in Zusammenhängen fehlt heute aus meiner Sicht in vielen Bereichen, besonders in der Energiepolitik.
In der Folge nehme ich Sie mit durch meinen Weg: von einer ersten Erfindung zur Wassereinsparung im Wohnheim über den Aufbau eines Solarunternehmens bis hin zur Insolvenz. Eine Erfahrung, die mir deutlich gezeigt hat, wie stark Geschäftsmodelle von politischen Rahmenbedingungen abhängig sein können, selbst dann, wenn Technik und Nachfrage stimmen.
Heute arbeite ich bewusst anders: ohne Förderabhängigkeit, mit kleinen, stabilen Strukturen und einem klaren Fokus auf hochgradiger Energieautarkie. Daraus sind neue Ansätze entstanden, wie Energieberatung und Mietmodelle mit Energieflatrate, die wirtschaftlich funktionieren und gleichzeitig mehr Planungssicherheit schaffen.
Für mich zeigt diese Folge vor allem eines: Nachhaltigkeit ist kein reines Technikthema. Es geht darum, Zusammenhänge zu verstehen und Systeme so zu denken, dass sie langfristig funktionieren.