
#013 Warum Deutschlands Immobilienmarkt ins Straucheln gerät
17.12.2025 | 55 Min.
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ spreche ich über eine Entwicklung, die viele Eigentümer, Vermieter und Investoren gerade verunsichert und die unsere Immobilienwelt nachhaltig verändern wird. Wir erleben live, dass der Wert einer Immobilie nicht mehr allein nur im „Stein“ steckt. Heute entscheiden flexible, mobile Mieter darüber, wo Nachfrage entsteht und zugleich geraten viele Gebäude unter Druck: durch stark steigende Instandhaltungskosten, neue gesetzliche Anforderungen und eine Energieversorgung, die immer komplexer wird. Ich erkläre, warum manche Immobilien zukünftig Gefahr laufen, zu gestrandeten Vermögenswerten zu werden und wie sich dieses Phänomen in Deutschland noch verschärfen könnte: Denn wer Energielasten nicht flexibel steuern kann, wird wohl künftig deutlich mehr zahlen. Es geht dabei weniger um die Kilowattstunde und immer mehr um die Leistungsspitzen. Genau das wird insbesondere viele Bestandsgebäude herausfordern und langfristig auch die Kaltmieten und somit das Investitionsgeschehen beeinflussen. Doch es gibt Lösungen: Gebäude, die mitdenken, netzdienlich, einfach und robust sind und bereits vorbereitet auf das, was kommt. Immobilien also, die durch clevere Geschäftsmodelle und sinnvolle Sanierungsstrategien wieder zu stabilen und attraktiven Werten werden. Die ganze Folge ist jetzt online – viel Freude beim Reinhören!

#012 Blackout
26.11.2025 | 41 Min.
In der neuen Podcast-Folge von „Der Denkwandler®“ spreche ich über ein Thema, das viele unterschätzen, das aber längst Realität werden kann: drohende Blackouts. Was früher nach Science-Fiction klang, sehe ich heute als reale Entwicklung: Unser Stromsystem ist massiv überlastet, die Zahl der Notfalleingriffe ist förmlich explodiert: von wenigen im Jahr auf über 17.000. Gleichzeitig bauen wir Wind- und Solaranlagen weiter massiv zu, ohne Netze, Speicher oder intelligente Steuerung ausreichend mitzudenken. Das Ergebnis: ein System am Limit. Und damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass aus einer Schwingung im Netz, einem technischen Fehler oder einer gezielten Cyberattacke ein großflächiger Stromausfall wird. Nicht irgendwann, sondern grundsätzlich bereits heutzutage. Besonders kritisch wären die Auswirkungen für die Großstädte: kein Wasser, keine Heizung, keine Kommunikation, keine Versorgung. Auf dem Land dürfte es zwar etwas besser aussehen, aber auch dort ist niemand völlig geschützt. Trotz bestehender Risiken geht es mir nicht um das Verbreiten von Angst und Panik, sondern um Klarheit und Verantwortung. Ich glaube, wir brauchen einen echten Neustart in der Energiepolitik: Technologieoffenheit, Netzausbau, Speicher, intelligente Systeme und erst dann weiteren großflächigen Ausbau von erneuerbaren Anlagen. Alles andere treibt uns weiter in Richtung Überlastung der bestehenden Energienetze. Die neue Folge zum Thema „Blackout“ ist jetzt online. Jetzt reinhören! 🎧

#011 Energiewende XXL: Wer bezahlt die Rechnung?
29.10.2025 | 41 Min.
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ spreche ich über ein Thema, das uns alle betrifft – und teuer werden könnte: „Energiewende XXL - Wer zahlt die Rechnung?“ Was einst als Idee zum monatlichen Preis einer Kugel Eis versprochen wurde, entwickelt sich zu einem unfassbar teuren Mammutprojekt ohne klaren Überblick. Heute reden wir nicht mehr über eine Eiswaffel, sondern über zig Billionen Euro, die bis zur Klimaneutralität 2045 nötig wären. Und keiner weiß genau, was wir bisher schon ausgegeben haben oder woher das zukünftige Geld kommen soll. Denn am Ende zahlt nicht irgendein abstrakter Staat, sondern wir alle die Rechnung: die Haushalte und die Industrie. Schon jetzt können viele Menschen ihre Energierechnung kaum noch stemmen. Während die Industrie Arbeitsplätze abbaut oder gleich abwandert, steigen hierzulande die Preise weiter und Deutschland wird international zunehmend als abschreckendes Beispiel gesehen. Trotz aller Probleme bin ich überzeugt: Es braucht keinen Pessimismus, sondern kreative Geschäftsmodelle statt Ideologien. Wenn wir die Energiewende wirtschaftlich denken, kann sie funktionieren und das nicht nur ökologisch, sondern auch sozial verträglich. Darum plädiere ich für einen Neuanfang in Bezug auf die Energiewende, nicht für kosmetische Korrekturen: für technologieoffene Lösungen, echten Wettbewerb der Ideen und intelligente, einfache Systeme. Nur dann können Energiewende und Klimaziele gelingen, ohne dass die Gesellschaft und deren Zusammenhalt daran zerbricht. Ich bin überzeugt: Zukunft gelingt nicht durch Angst, sondern durch vernünftigen Mut. Die neue Folge ist jetzt online!

#010 Revolution in Niesky
24.9.2025 | 37 Min.
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ erzähle ich von einem Projekt, das für mich persönlich einen besonderen Meilenstein darstellt: dem ersten von uns in Sachsen geplanten und realisierten hochgradig energieautarken, enttechnisierten Mehrfamilienhaus – in Niesky. Seit 20 Jahren plane ich solche Gebäude in Deutschland und Europa, nun ist es endlich auch in meiner Heimat gelungen. Das Besondere: Eine Pauschalmiete mit Energieflatrate ersetzt die Betriebskostenabrechnung. Heizung, Warmwasser, Strom – alles inklusive, fünf Jahre lang fest. Für Mieter bedeutet das Sicherheit, Freiheit und Gemeinschaft. Für Vermieter: bessere Rendite, weniger Aufwand, mehr Stabilität. Die Idee dahinter ist einfach: weniger Technik, dafür langlebige, verständliche Lösungen. Photovoltaik, große Batteriespeicher und Infrarotheizungen schaffen echte Autarkie – und machen Wohnungen nicht nur bezahlbarer, sondern auch lebenswerter. Ich bin überzeugt: Solche Häuser sind mehr als Bauwerke. Sie sind ein Signal, wie wir in Zukunft wohnen können – unabhängig, nachhaltig und gemeinschaftlich. Niesky ist nur der Anfang: Eine noch kleine, aber immer lauter werdende Revolution ist im Gange!

#009 Zurück in die Zukunft: Gemeinschaftliche Energieversorgung neu gedacht
27.8.2025 | 44 Min.
In der aktuellen Episode von „Der Denkwandler®“ spreche ich über eine Bewegung, die aktuell leise beginnt – aber großes Potenzial für unsere Zukunft hat: gemeinschaftliche Energie-Souveränität. Immer mehr Menschen spüren: Es braucht neue Wege, um nachhaltiger, unabhängiger – und gemeinschaftlicher zu leben. Ob in Tiny-House-Siedlungen, Energiegemeinschaften oder modernen Nachbarschaften: Die Idee, Energie zu teilen, Ressourcen gemeinsam zu nutzen und Verantwortung wieder stärker selbst zu übernehmen, trifft einen Nerv. Ich bin überzeugt: Diese Sehnsucht ist kein Zufall. Sie reicht tief in unsere Geschichte – schon vor über 2000 Jahren lebten Menschen in kleinen, selbstorganisierten Gemeinschaften, etwa die germanischen Dorfgemeinschaften. Ohne sie zu idealisieren: Diese Strukturen funktionierten nach einfachen Prinzipien. Man lebte mit und voneinander, organisierte Versorgung gemeinschaftlich, war lokal verwurzelt – und dadurch relativ unabhängig. Heute haben wir die Technik, die Werkzeuge und den Wissenstransfer, um diese Vision in die Gegenwart zu holen: Gebäude, die selbst Energie erzeugen. Gemeinschaften, die teilen statt trennen. Und Modelle, die zeigen: Autarkie beginnt nicht im Rückzug – sondern im Miteinander. Wo Rückbesinnung auf alte Traditionen sinnvoll ist und wo wir gemeinschaftliche Energieversorgung neu denken müssen, erfahren Sie in der „Der Denkwandler®“. Die neue Folge ist soeben erschienen!



Der Denkwandler®