Warum reagieren zwei Menschen unterschiedlich auf dieselbe Mahlzeit?
Ein Grund kann unsere innere Uhr sein.
In dieser Folge von Brandwissen spricht Moderator Jan Prüver mit Marina D´Urso, Doktorandin am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), über Chrononutrition – ein Forschungsfeld, das untersucht, wie Ernährung und zirkadiane Rhythmen zusammenhängen.
Ein zentraler Faktor dabei ist der Chronotyp. In der Chronobiologie unterscheidet man vor allem drei Typen:
- Lerchen, die morgens früh aktiv sind
- Eulen, die eher spät produktiv werden
- Tauben, die dazwischen liegen
Unsere innere Uhr steuert zahlreiche Prozesse im Körper – darunter Schlaf, Hormonproduktion, Stoffwechsel und Verdauung. Der wichtigste Taktgeber ist dabei Licht. Besonders das Blaulicht von Bildschirmen kann abends die Melatoninproduktion stören und den Schlafrhythmus beeinflussen.