Auf Trab

Der Pferdepodcast von Julia Kistner
Auf Trab
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    So bleibt Dein Pferd beim Putzen, Satteln, Aufsteigen und beim Hufschmied still stehen

    27.06.2026 | 33 Min.
    Wie wir Pferde ruhiger trainieren
    Stillstehen klingt banal, ist für viele Pferde aber eine echte Herausforderung. Warum es selten etwas  mit Ungehorsam zu tun hat, wenn Pferde am Putzplatz, beim Satteln, beim Aufsteigen, bei der Hufbearbeitung oder vor der Kutsche nicht still stehen können  erklärt Pferdetrainerin Karen Golz von GolzPS, zu Gast beim Podcast AUF TRAB. Sie betont, dass Pferde als Fluchttiere nicht einfach aus Trotz zappeln. Sie reagieren auf Reize, Stress, Unsicherheit, schlechte Erfahrungen oder auf Trainingsmuster, die wir Menschen oft gar nicht bemerken.Wichtig sei deshalb der Perspektivenwechsel: Das Pferd macht aus seiner Sicht immer das, was gerade sinnvoll erscheint. Das Pferd entscheidet nicht gegen uns, sondern für sich. Wenn wir lernen, seine Signale früher zu lesen und im richtigen Moment zu bestätigen, kann sich selbst fälschlich angewohntes Verhalten wieder verändern.
    Um dem „nervösen“ Pferd die Ruhe zurückzugeben bedürfe es ein kleinschrittiges Training. Statt ein Pferd stärker festzubinden oder versuchen, sich „durchzusetzen“ sollte man beobachten, ab wann die Unruhe beginnt. Genau dort setzt das Training an.
    Kurze Dauer, gutes Timing, klare Pausen und passende Belohnung helfen dem Pferd, Stillstehen als sichere und sinnvolle Aufgabe zu verstehen. Ein Zappeln als  „mein Pferd ist halt so“ zu verstehen sei jedenfalls zu kurz gegriffen.
    Wie man Stillstehen in bestimmten Situationen wie in der Stallgasse, beim Aufsteigen, vor der Kutsche, beim Hufschmied oder Tierarzt seinem Vierbeiner lernt, dazu mehr in dieser Podcastfolge AUF TRAB, zu hören überall wo es gute Podcasts gibt und auf www.auftrab.eu.
    Mehr zu Karen´s Pferdetraining auf golz-ps.de
     Und hier noch ein Eventtipp in eigener Sache: Zur 300.ten AUFTRAB-Jubiläumsfolge werden u.a. #BrittaSchöffmann, #ClaudiaButry, #MikeGeitner und #HorstBecker über das Thema „Reiten wir noch oder reicht Bodenarbeit“ diskutieren und auch eure persönlichen Fragen gemeinsam mit vielen weiteren großartigen Pferdemenschen beantworten. Ich nehme noch Fragen entgegen: Ihr könnt sie mir einfach als Kommentar auf der Podcastplattform eurer Wahl hinterlassen oder schickt mir Eure Pferdefragen an julia@auftrab eu.
    Wir hören uns! Julia und ihre Welshies.
    Musik- und Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
    # Pferdtraining #stehen #Hufschmied #Tierarzt #einspannen #Putzplatz #Bewegung #Überforderung #Pferd #reiten
    Foto: #KarenGolz, Bearbeitung AUF TRAB
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    Muskelstörungen: Ursache ist oftmals das Futter!

    20.06.2026 | 41 Min.
    Über die Vielfalt an Muskelerkrankungen beim Pferd ...
    ... und wie man durch Haltung, Bewegung und vor allem durch  das richtige Futtermanagement Störungen der Muskulatur in den Griff bekommt, darüber referierte Veterinärmediziner Dr Peter Richterich in einem PM-Online-Seminar von Pferdesport Deutschland. AUF TRAB durfte mit dabei sein und hat die Highlights seines Vortrags für Euch aufbereitet:
    Das richtige Futtermanagement ist für ihn ganz zentral bei vielen Muskelerkrankungen. Durch die Zugabe von Magnesium kann der Muskel besser arbeiten. Zu viel Magnesium-Zufütterung kann aber wiederum Muskelverkrampfungen auslösen.
    Gerade an heißen Tagen sollte man beim Distanzreiten oder auch beim Sportreite auf ausreichend Elektrolyte achten.
    Gerade beim Weidegang oder Offenstallhaltung sei das Wiesenmanagement, die Entfernung von Giftpflanzen wichtig. In europäischen Breitengraden sind solche Vergiftungen, die zu Muskelproblemen führen oftmals durch Ahorngewächseausgelöst. Nicht selten sind auch Vergiftungen durch das Löwenzahn-ähnliche Ferkelkraut, das bei Pferden die Zitterkrankheit Hahnentritt auslöst, eine neurologisch bedingte Bewegungsstörung der Hinterbeine, bei der die Gliedmaßen ruckartig bis zum Bauch angezogen werden.
    Allergien können nicht direkt zu Muskelstörungen führen,entwarnt Peter Richterich, Stress sehr wohl. Den gilt es daher bei der Haltung, bei Turnierfahrten etc. möglichst zu vermeiden.
    Muskelerkrankungen sind Stoffwechselerkrankungen. PSSM1 sei eine vererbbare Muskelerkrankungen, was man beim Wunsch nach einem eignene Fohlen vor allem bedenken sollte.
    Wenn die Hinterbeine übermäßig nach hinten ausgestreckt werden, kann dies auf eine Muskelerkrankung hinweisen.
    Fazit: 1.) Muskelerkrankungen sind sehr vielfältig und 2.) lassensich durch Futtermanagement beheben oder  zumindest deutlich lindern. Wie? Das hört ihr dieser Podcast-Folge von AUF TRAB.
    Viel Hörvergnügen wünschen euch wie immer Julia und ihre Welshcobs Tessa, Velvet und Dancer.
    Und hier noch ein Eventtipp in eigener Sache: Zur 300.ten AUFTRAB-Jubiläumsfolge werden u.a. #BrittaSchöffmann, #ClaudiaButry, #MikeGeitner und #HorstBecker über das Thema „Reiten wir noch oder reicht Bodenarbeit“ diskutieren und auch eure persönlichen Fragen gemeinsam mit vielen weiteren großartigen Pferdemenschen beantworten. Ich nehme noch Fragen entgegen: Ihr könnt sie mir einfach als Kommentar auf der Plattform eurer Wahl hinterlassen oder schickt mir Eure Pferdefragen an julia@auftrab eu.
    Wir hören uns! Julia und ihre Welshies.
    Musik- und Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
    # Muskeln #Hahnentritt #Krankheiten #PSSM #Hahnentritt #füttern #Bewegung #Überforderung #Elektrolyte #Magnesium #Calcium #Ferkelkraut #Ahorn #Pferd #reiten
    Foto: #PeterRichterich, Bearbeitung AUF TRAB
  • Auf Trab

    Was sich Dein Pferd sich von Dir wünscht

    12.06.2026 | 32 Min.
    Verantwortung auch einmal ans Pferd abgeben
    Wer wünscht sich nicht eine enge Bindung zu seinem Pferd. Dafür muss man hin und wieder auch Verantwortung an sein Pferd abgeben, meint Pferde-Mensch-Coach Anna Kannegieter.Natürlich hieße das nicht die Zügel einfach aus der Hand zu geben, Sicherheit für Mensch und Pferd stehen immer im Fokus. Was sie meint ist: Der Umgang mit seinem Pferd sollte nicht auf Kontrolle, sondern auf Vertrauen, Klarheit und echter Kommunikation basieren. „Sein  Pferd zu empowern bedeutet nicht einfach es funktionieren zu lassen, sondern es als mitdenkendes, fühlendes Gegenüber ernst zu nehmen“,erklärtPferdetrainierin Anna, „dazu gehören klare Regeln, aber auch Kompromisse: Der Mensch darf seinen Raum schützen, muss aber genauso den Raum des Pferdes respektieren.Nicht jedes Streicheln ist automatisch Lob, nicht jede Nähe ist willkommen. Wer genau hinschaut, erkennt oft schon am Gesicht des Pferdes, ob eine Berührung gerade angenehm ist oder nicht. Ich schaue da vor allem auf die Ohren.“
    Wo genau gibt Anna Kontrolle bzw. Verantwortung ab, will AUF TRAB von ihr wissen. „Wenn ich ausreite zum Beispiel, dann gebe ich die Richtung vor, richte mich beim Tempo nach meinem Pferd“, meint Anna, „nach der Aufwärmphase versteht sich.“
    Anna nutzt auch Fresskommando beim Spaziergang. Sie beschreibt in der aktuellen AUF TRAB-Folge, wie Pferde lernen können, auf ein klares Signal hin grasen zu dürfen - undgenauso klar wieder aufzuhören. Dadurch wird der Mensch berechenbarer und das Pferd muss nicht ständig selbst nachfragen oder nach unten ziehen. Gerade beimSpazierengehen kann daraus ein natürlicher, entspannter Wechsel aus Gehen, Schauen und kurzem Fressen entstehen. Beim Reiten lässt ab auch Anna Fresspausen nicht zu.
    Pferde nehmen  als Fluchttiere ständig ihre Umgebung wahr.Anna empfiehlt deshalb einfache Führübungen wie Anhalten, Rückwärtsrichten, Abwenden oder Tempowechsel, um den Fokus des Pferdes wieder zum Menschen zurückzuholen. Wichtig sei dabei: „Das Pferd darf schauen, aber es soll lernen,sich danach wieder am Menschen zu orientieren.“
    Wenn tatsächlich Gefahr droht rät Anna die eigenen Gedanken zu sortieren, bewusst zu atmen, die Schultern fallenen zu lassen und Situationen nicht aus Angst vor der möglichen Reaktion des Pferdes eskalieren zu lassen.
    Mehr darüber, wie man die Bindung zu seinem Pferd stärkt, was vor allem Sicherheit gibt erzählt Anna Kannegieter in der aktuellen AUF TRAB-Podcastfolge und auch auf ihrer Webseite und ihrem gleichnamigen Buch #EmpowerYourHorse , erschienen im Komos-Verlag.
    Tipp von Dancer: Es lohnt sich diese Folge nicht nur zu hören, sondern auch anzusehen - weil er als süßes Fohlen zu sehen ist :-)
    Mein Tipp: In Kürze feiern wir die 300.te Ausgabe von AUF TRAB, wo unsere Gäste Euch Eure persönlichen Fragen beantworten. Hinterlasst sie im Kommentar zu dieser Folge oder schickt sie an julia@auftrab.eu.
    Wir hören und sehen uns! Julia und ihre Welshies.
    Musik- und Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
    # Verantwortung #Vertrauen #empowerment #Sicherheit #führen #Pferd #reiten
    Foto: #AnnaKannegieter , Bearbeitung AUF TRAB
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    Linda Tellington-Jones TTouches: Kleine Kreise, große Wirkung

    06.06.2026 | 27 Min.
    Schon wenige Minuten täglicher Berührung mit #TTouches von #LindaTellington-Jones fördern das Wohlbefinden, die Entspannung und das Vertrauen von Pferden. Ähnlich positive Wirkung haben diese Berührungen aber auch angewandt am eigenen Körper. Die Haut wird dabei in „Ein-und-ein-Viertel-Kreis“ sanft gegen das darunterliegende Gewebe verschoben.
    AUF TRAB war mit dabei beim jüngsten Online-Webinar mit Linda Tellington-Jones, indem die TeilnehmerInnen unter Anleitung von Linda mit ihren eigenen Zellen kommunizierten. Sie berichten, wie sie mit TTouches Verspannungen, Stress, Kopfschmerzen oder auch alte Erinnerungen verarbeiten. Wie sie TTouches auch nutzen, um wieder zu  mehr Ruhe, Vertrauen und Gelassenheit zu finden.
    Die WebinarteilnehmerInnen beschreiben TTouch dabei nicht nur als Technik, sondern als Haltung: neugierig bleiben, das Positive sehen, Verhalten besser verstehen, weniger hilflos zu  sein und Mensch wie Tier mit mehr Wertschätzung  zu begegnen.
    Für alle, die mit TTouches noch nie in Berührung gekommen sind erklärt Martin Lasser, TTouch-Practitioner und  Leiter des Tellington-Büros in Österreich zu Beginn dieser AUF TRAB-Folge nochmals, wie sie ausgeführt werden, warum der „Wolkenleopard-Touch“ als Basis-Touch gilt und weshalb Druck,Richtung und Ruhe beim Arbeiten mit dem Pferd so wichtig sind.
    Viel Freude damit und Hörvergnügen wünschen Euch Julia Kistner und ihre Welshies. Wir würden uns tierisch freuen, wenn ihre die 300.te AUF TRAB-Jubiläumsfolge mitgestalten würdet.Großartige Pferdemenschen, die bereits im Podcast AUF TRAB zu Gast waren, werden gerne auf eure  ganz persönlichenPferdefragen kompetente Antworten geben. Schreibt eure Fragen gerne als Kommentar unter diese Folge oder schickt mir ein Mail an julia@auftrab.eu.
    Ps: Und hier noch ein Veranstaltungstipp für alle, die sich in punkto Pferdemuskeln weiterbilden möchten. Am Dienstag, den 9. Juni findet ein PM-Online-Seminar mitDr. Peter Richterich rund um das Thema „Pferdemuskeln managen, sie verstehen und Wohlbefinden optimieren“ statt.
    Mehr Info und Tickets hierzu findet ihr auf  pferdesport-deutschland.de
    Musik- und Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
    # TTouch #Vertrauen #Leistungssteigerun #Wohlbefinden #Zellen #Licht #Berührung #Pferd #reiten
    Foto: #Tellington , Bearbeitung AUF TRAB
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    Timo Ameruoso: Reiterfolge durch strukturiertes Training

    29.05.2026 | 31 Min.
    Abwechslung ist etwas, dass der Reiter bzw. Besitzer braucht , nicht das Pferd, betont #TimoAmeruoso, Pferdemediator und Experte für Pferdepsychologie. Gelernte Übungen und  strukturiertes Training würden dem Pferd Sicherheit geben und zur Leistungssteigerung führen.
    Viele Gewohnheiten im Pferdetraining sollten ohnedies kritisch hinterfragt werden, argumentiert Timo gerne konträr zu gängigen Meinungen. Nehmen wir sein zentrales Thema, die Asymmetrie im Training. Wer beim Longieren oder Reiten immer auf derselben Hand beginnt, trainiert laut Timo unbewusst eine Seite stärker als die andere. Selbst wennbeide Seiten gleich lange gearbeitet werden, bleibt die zuerst trainierte Seite im Vorteil, weil sie ausgeruhter ist. Sein Tipp: bewusst abwechseln und nicht immer mit derselben Hand starten.
    Ich habe hingegen gelernt, dass man immer mit der holen Seite beginnen sollte. Also dort, wohin das Pferd stärker gebogen ist. Diese Seite muss mn erst aufwärmen, um die Muskeln „auffächern“ zu können.
    Hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar oder schreibt an julia@auftrab.eu, was eure Meinung diesbezüglichist: Abwechseln oder immer mit der muskelverkürzten Seite beginnen?
    Apropos Fragen: egal welche Euch rund ums Pferd und das Reiten am Herzen liegen, schreibt sie mir doch bitte! Ihr erhaltet in der  300.ten AUF TRAB-Folge, der wir uns nähern eine Antwort von einem der rennomierten Pferdeexperten , die in den letzten sechs Jahren schon bei AUF TRAB zu Gast waren - auf Wunsch auch von Timo.
    Wir freuen uns auf den direkten  Austausch mit Euch. Viel Hörvergnügen und obendrein neue Erkenntnisse wünschen Euch Timo Ameruoso, Julia und ihre Welshies.
    Im Podcast AUF TRAB erzählt Timo etwa , warum man Verhalten sehr gut anhand von Mikroverhalten wie den Lidschlag erkennen kann. Die Lidschlagfrequenz sei direkt mit dem Nervensystem verbunden und könne Hinweise darauf geben, wie gestresst oder entspannt ein Pferd tatsächlich ist, erklärt Timo und vieles mehr…
    Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und ihre Welshies
    Musik- und Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
    # Training #Struktur #Leistungssteigerun #Asymmetrie #Pferd #reiten
    Foto: #Timo_Ameruoso , Bearbeitung AUF TRAB
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Der Podcast für alle Pferde-verrückten Freizeitreiter und Kutschenfahrer. Hier geht es um alles mit Stallgeruch -Pferdebeziehungen, Pferdefutter, Stall- und Bodenarbeit, Pferdepflege, Pferdezucht, sämtliches nötiges und unnötiges Pferdezubehör und last but not least um ambitioniertes Freizeitreiten und Fahren.
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