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Andrea Radtke, Carmen Voigt und Aileen Pinkert, Universität Erfurt
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    80 Jahre DEFA: Das unterschätzte Kino der DDR

    24.03.2026 | 43 Min.
    „Man sollte sich davon lösen, in jedem DEFA-Film nach versteckter Kritik am Staat oder der Partei zu suchen. Film hatte in der DDR auch die Funktion, zu unterhalten – und war nicht nur politisches Statement“, Prof. Dr. Michael Grisko.
    80 Jahre Deutsche Film AG, kurz DEFA – ein Jubiläum und zugleich eine Einladung, ein filmisches Universum neu zu entdecken, das lange unterschätzt wurde. Ein abgeschlossener Korpus mit über 700 Spiel- und über 2.000 Dokumentarfilmen, in knapp 50 Jahren von der DEFA in der DDR produziert, der dazu einlädt, erforscht zu werden. Und doch ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung bis heute recht übersichtlich. Einer, der sich dagegen intensiv mit der Geschichte der DEFA beschäftigt hat, ist unser Gast dieser Podcastfolge – Prof. Dr. Michael Grisko, Honorarprofessor am Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft, der betont, dass die DDR wie jede Filmkultur Verflechtungen im Ausland hatte:
    „Die DDR war kein ‚closed shop’, sondern pflegte auch bei Filmproduktionen Kontakte ins westliche und östliche Ausland. (…) DDR-Geschichte ist auch immer eine Geschichte der kommunizierenden Röhren zwischen West- und Ostdeutschland. In einigen DEFA-Filmen zeigt sich deutlich die Auseinandersetzung mit westlichen Ästhetiken, Ideologien und Narrativen.“

    Im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Grisko wird schnell klar: Die DEFA war weit mehr als ein staatliches Filmstudio oder gar Propagandainstrument. Sie war ein komplexes kulturelles System – mit einem starken Fokus auf der Produktion von Kinderfilmen und Literaturverfilmungen, mit überraschend internationalen Verflechtungen. Wie war es Regisseur*innen der DDR möglich, zwischen ideologischen Vorgaben und kreativen Freiräumen, ihre Geschichten zu erzählen, wenn sie sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengeben wollten und mehr sagen wollten, als sie durften? Außerdem werfen wir einen Blick auf die Bedeutung von Drehorten, Archiven und dem kulturellen Gedächtnis: Wie wird aus einem Film Kulturerbe? Und warum entscheidet manchmal auch der Zufall darüber, welche Filme bleiben?

    Prof. Dr. Michael Grisko ist Literatur- und Medienwissenschaftler mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Geschichte der DEFA. Als Honorarprofessor an der Universität Erfurt forscht und lehrt er zu Filmgeschichte und Erinnerungskultur. In seinen Publikationen, Ausstellungen und Projekten widmet er sich insbesondere den kulturellen und historischen Kontexten des DDR-Kinos.
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    Wenn der Weg zum Abenteuer wird – Reisen in der Frühen Neuzeit

    17.03.2026 | 45 Min.
    „In der Frühen Neuzeit mussten Reisende davon ausgehen, dass die Reise anders als geplant abläuft, dass es zu Verzögerungen oder kurzfristigen Planungsänderungen kommt und dass man wichtige Informationen erst unterwegs erhält“, sagt PD Dr. Astrid Ackermann.

    Reisen gilt als Inbegriff von Freiheit und Mobilität – ein Blick in die Frühe Neuzeit zeigt, dass Fortbewegung einst weit mehr war als bloße Ortsveränderung: Das Reisen war zugleich Wagnis, logistisches Experiment und auch mal Kampf ums Überleben.

    Woran wir heutzutage kaum noch denken, sagt Nils Sobecki: „Ein großes Risiko beim Reisen in der Frühen Neuzeit war die Dunkelheit. Es gab damals keinen elektrischen Strom, kein elektrisches Licht.“

    In dieser WortMelder-Folge sprechen die Historikerin PD Dr. Astrid Ackermann und die Geschichtsstudenten Nils Sobecki und Richard Wacker über ihre Forschungen und die gemeinsame Konzeption einer Ausstellung zum frühneuzeitlichen Reisen. Anhand von historischen Objekten und regionalen Quellen rekonstruieren sie, unter welchen sozialen, materiellen und infrastrukturellen Bedingungen das Reisen überhaupt möglich war. Im Zentrum stehen grundlegende Fragen einer historischen Mobilitätsforschung: Wer verfügte über die notwendigen Ressourcen, um zu reisen? Welche Strategien entwickelten Menschen, um sich in einer Welt ohne standardisierte Fahrpläne oder kartografische Präzision zu orientieren? Und wie ging man mit den omnipräsenten Risiken um – seien es Krankheiten, klimatische Extremereignisse oder Überfälle durch Räuberbanden?

    „Durch das wachsende Postwesen gab es mehr Planungssicherheit für Reisende. Poststationen haben zudem als Unterkünfte und Gasthäuser gedient, auch erschöpfte Pferde konnten dort gewechselt werden“, sagt Richard Wacker.

    Es geht auch um kulturelle Praktiken des Unterwegsseins: Empfehlungsschreiben fungierten als soziale Währung, Reiseapotheken als lebenswichtige Vorsorgeinstrumente, Poststationen letztlich bildeten Knotenpunkte eines zumeist fragilen Wege- oder gar Verkehrsnetzes. Zwischen organisierten Reisegesellschaften, improvisierten Routen und der oft prekären Suche nach Unterkünften wird deutlich, wie sehr Reisen von Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und sozialem Kapital abhing. Und deutlich wird auch, dass wir heute wohl unterschätzen, „wie viele Menschen in der Frühen Neuzeit gereist sind. Adlige und Regenten reisten zu diplomatischen und politischen Zwecken, Kaufleute aus beruflichen Gründen. Es gab Brautreisen, Verwandtschaftsbesuche, Badekuren, Bildungs- und auch Forschungsreisen. Hinzu kommen die Wanderungen von Handwerkern oder von Bauern zu Märkten in der Umgebung.“ Überhaupt mobil zu sein, stand dabei im Fokus, ergänzt Nils Sobecki: „Eine Reise bestand größtenteils aus dem Weg irgendwohin, weil man viel länger unterwegs war.“

    Nicht zuletzt zeigt sich, dass das Reisen trotz aller historischen Distanz erstaunlich vertraute Motive birgt: die Neugier auf das Fremde, das Bedürfnis nach Austausch und die Praxis, Erlebtes festzuhalten. Die Frühe Neuzeit erscheint so als Epoche, in der das Unterwegssein nicht nur physische Bewegung bedeutete, sondern auch eine spezifische Form der Welterfahrung hervorbrachte – zwischen Risiko, Erkenntnis und Abenteuer.

    PD Dr. Astrid Ackermann ist Historikerin mit Schwerpunkt auf der Geschichte der Neuzeit und derzeit Vertretungsprofessorin für Geschichte und Kulturen der Räume in der Neuzeit an der Universität Erfurt. Ihre Forschung bewegt sich an den Schnittstellen von Kultur-, Politik- und Infrastrukturgeschichte und richtet einen besonderen Blick auf Themen wie Reisen, Logistik und materielle Kultur.

    Nils Sobecki studiert seit 2023 Geschichte und Literatur an der Universität Erfurt und ist in beiden Fachbereichen als studentische Hilfskraft tätig. Er ist außerdem studentisches Mitglied des BA-Prüfungsausschusses der Philosophischen Fakultät.

    Richard Wacker studiert seit dem Wintersemester 2023/24 Geschichtswissenschaft und Kommunikationswissenschaft. Neben dem Studium ist er als Guide beim Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz tätig. Privat hegt er ein großes Interesse für Musik.

    Die im Rahmen des Seminars konzipierte Ausstellung „Die Faszination des Reisens: (Über)Leben in der Frühen Neuzeit“ ist noch bis zum 30. September 2026 im Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt zu sehen. Am 6. November 2026 kann die Ausstellung dann im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften an der Universität Erfurt besucht werden.

    Website des des Lehr- und Forschungsbereichs „Geschichte und Kulturen der Räume in der Neuzeit“: https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/professuren/geschichte-und-kulturen-der-raeume-in-der-neuzeit

    Persönliche Website von PD Dr. Astrid Ackermann: https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/professuren/geschichte-und-kulturen-der-raeume-in-der-neuzeit/mitarbeitende/pd-dr-astrid-ackermann
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    In der Stadt begraben: Über die Macht der Toten

    20.01.2026 | 33 Min.
    „Die Toten beeinflussten Stadtplanung, Infrastruktur und Hygiene – sie waren alles andere als machtlos“, sagt PD Dr. Martin Christ

    Friedhöfe sind weit mehr als Orte der Ruhe – sie erzählen von Macht, Religion, Stadtplanung und gesellschaftlichem Wandel. In dieser Folge WortMelder-Folge spricht der Historiker Martin Christ über die „Macht der Toten“ und darüber, wie Begräbnisse und Bestattungsorte London und München zwischen 1550 und 1870 geprägt haben. Christ führt uns zurück in eine Zeit, in der Tote allgegenwärtiger Teil des urbanen Lebens waren: Ob Kirchhöfe mitten in der Stadt, nächtliche Leichenprozessionen oder anonyme Massengräber während Pest- und Choleraepidemien – der Umgang mit den Toten sagt viel über die Lebenden aus. Christ darüber, wie konfessionelle Unterschiede, soziale Ungleichheit und städtisches Wachstum die Bestattungskultur beeinflusst haben. Eine Folge über Friedhöfe, die zeigt, warum Städte ohne ihre Toten nicht zu verstehen sind – und warum wir ihnen bis heute näher sind, als wir denken.

    PD Dr. Martin Christ ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Kollegforschungsgruppe „Religion und Urbanität: Wechselseitige Formierungen“ am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt. Er hat 2018 an der University of Oxford zur Reformation in der Oberlausitz promoviert. In seinem Habilitationsprojekt beschäftigte er sich mit urbanen Begräbnissen in München und London im Zeitraum ca. 1550-1870. Weitere Forschungsinteressen sind religiöse Koexistenz, südostasiatische Geschichte und Konversionsforschung.

    Lese- und Buchtipps zum Thema und Martin Christ:

    „Die Stadt und der Tod“, Band 56, Moderne Stadtgeschichte, 2025, hrsg. von Martin Christ und Dieter Schott: https://www.moderne-stadtgeschichte.de/index.php/msg/issue/view/7

    Blog der Kollegforschungsgruppe „Religion und Urbanität: Wechselseitige Formierungen“: https://urbrel.hypotheses.org/

    persönliche Website von PD Dr. Martin Christ: https://www.uni-erfurt.de/max-weber-kolleg/personen/vollmitglieder/post-doc-fellows/martin-christ
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    Was bleibt, was kann weg? – Sammeln als Kulturtechnik

    17.12.2025 | 54 Min.
    „Mit dem Sammeln beginnen sofort Tätigkeiten des Klassifizierens, Sortierens und Einteilens“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Struck. Wir sammeln Dinge, sie werden aufgehoben, geordnet und archiviert. Doch Sammeln ist keine neutrale Praxis. Es entscheidet darüber, was erinnert und aufbewahrt werden soll – und was verschwindet. Es ist eine Kulturtechnik, die auf Auswahlprozessen beruht, Machtverhältnisse impliziert und Ausschlüsse generiert, mit der Wissen entsteht und Geschichte erzählt wird. Doch was passiert, wenn Sammlungen zu groß werden – in Museen, Archiven, aber auch in der eigenen Forschung?

    „Museen sind verpflichtet, alle einmal aufgenommenen Sammlungsgegenstände für alle Zeiten zu bewahren – das ist eine Wahnsinnsforderung“, sagt Wolfgang Struck. Ob kommende Generationen unser Bewahrenswertes noch immer für so bewahrenswert finden werden, stellt er in dieser Folge in Frage und weist daraufhin, dass Museen sich dringend der Tatsache stellen müssen, „dass sie selber Teil eines Prozesses sind, Neuverhandlungen darüber zu führen, was relevant ist und was nicht.“ Überhaupt ließen sich doch gerade erst im Loslassen neue Perspektiven eröffnen.

    „In dem Moment, in dem ich aussortiere, entsteht eine Sammlung“, sagt Dr. Jana Mangold. Neben klassischen und neueren Sammlungstheorien geht Jana Mangold in dieser Folge auch auf gegenwärtige Debatten um Deaccession, also das Entsammeln in der Museumspraxis, ein – auch im Kontext kolonialer Fragen: „Objekte aus Unrechtskontexten können nicht einfach Eigentum von Kolonialmächten sein.“ Sammeln und Entsammeln versteht Mangold nicht als gegensätzliche Handlungen, sondern als miteinander verschränkte Prozesse. Zusammen mit Wolfgang Struck spricht sie sich aus für das geordnete Chaos, aber auch das bewusste Begrenzen, Reduzieren und Loslassen von Material als einer zentralen Voraussetzung wissenschaftlicher Erkenntnis – und verrät, weshalb sich das notwendige Gespür für Relevanz weder formal noch algorithmisch ersetzen lässt.
    Dass der Wert einer großen und bislang kaum erschlossenen Sammlung erheblich gesteigert werden kann, berichtet Nadine Fechner. In dem semesterübergreifenden Seminar „Die kleine Freiheit“ konnten durch sie erschlossene Fotos, die öffentliche Feste in Gotha zu DDR-Zeiten zeigen, mit den persönlichen Erinnerungen durch Gothaer Bürger*innen verbunden werden. Damit hätten „die Studierenden die Lücke zwischen dem, was offiziell überliefert wurde und dem, was individuell erinnert wird, analysiert und damit Geschichte als etwas Dynamisches erfahren“, erklärt Fechner und ergänzt, dass „das Archiv so wieder zu einem partizipativen Ort des Forschens und Erinnerns wurde.“ Geschichte, haben die Studierenden gelernt, sei „kein abgeschlossenes und feststehendes Narrativ“, die Studierenden hätten vielmehr verstanden, dass die Realität in der DDR aus Grauzonen bestand und „so auch im Kontrast zu den großen Staatsnarrativen stehen, wie hier der offiziellen Geschichte der DDR.“

    Prof. Dr. Wolfgang Struck ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt. Sein Interesse gilt den vielfältigen Überlagerungen von Literatur, Wissen und Wissenschaft.
    Dr. Jana Mangold ist wissenschaftliche Koordinatorin der Forschungsgruppe „Kulturtechniken des Sammelns“. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Materialität und Formaten der Popkultur, in Gebrauchsweisen reproduzierter Abbildungen und Formen des Archivs.
    Nadine Fechner ist Projektmitarbeiterin im Kooperationsprojekt „Kulturtechniken des Sammelns“ mit der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. Sie forscht zu Stadtdarstellungen in Malerei, Grafik und Fotografie.

    Forschungsprojekt „Kulturtechniken des Sammelns“: https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/forschung/netzwerke/kulturtechniken-des-sammelns

    Lesetipp: Ursula Le Guin „The Carrier Bag Theory of Fiction“, 2019

    Alle Podcastfolgen auch unter:
    https://www.uni-erfurt.de/forschung/aktuelles/wissenschaftspodcast-wortmelder
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    Feministische Außenpolitik – Mehr als nur ein Label?

    18.11.2025 | 51 Min.
    „Es gibt sehr viele Zwänge in außenpolitischen Institutionen, die es extrem schwierig machen, feministische Konzepte wirklich zu verankern“, sagt Dr. Karoline Färber.

    Vor fast genau einem Jahr ist die Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP gescheitert – und damit auch die feministische Außenpolitik von Außenministerin Annalena Baerbock abrupt beendet worden. Der neue Bundesminister im Auswärtigen Amt der schwarz-roten Bundesregierung, Johann Wadephul von der CDU, hat schnell klargestellt, dass er die feministische Außenpolitik seiner Vorgängerin nicht fortsetzen wird. Stellt sich also die Frage, was eigentlich von dieser feministischen Außenpolitik geblieben ist? Konnten in der kurzen Zeit Veränderungen angestoßen werden? Karoline Färber ist ausgewiesene Expertin für Außen- und Sicherheitspolitik und hat sich intensiv mit feministischer Außenpolitik beschäftigt. Zudem gewährt sie uns einen seltenen Einblick hinter die Kulissen der deutschen Außenpolitik: Frau Färber hat dort geforscht, wo nur wenigen Forschenden Zugang gewährt wird – direkt im Auswärtigen Amt. Ihre Einblicke zeigen, wie hierarchisch, komplex und zugleich verletzlich die Strukturen sind, auf denen unsere Diplomatie aufbaut. Ein Gespräch, das politikwissenschaftlichen Tiefgang bietet, aber auch praktische Einblicke in Institutionen und die Herausforderungen von Veränderung in der Politik gewährt.

    Dr. Karoline Färber ist Postdoktorandin an der Professur für Internationale Politik und Konfliktforschung an der Universität Erfurt. Im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes KNOWPRO forscht sie zu Wissensproduktion in der deutschen Friedens- und Sicherheitspolitik. Färber hat am King’s College London zu feministischer Außenpolitik promoviert und forscht außerdem zu Diplomatie sowie Gender, Race und Klasse. Ihr empirischer Fokus liegt dabei auf Deutschland. In ihrer Forschung verbindet sie Ethnographie, feministische Internationale Beziehungen und Internationale Politische Soziologie. Sie ist Mitglied des Center for Political Practices and Orders (C2PO) und im GenDip Netzwerk für Gender und Diplomatie sowie im Polis180 Think Tank for Foreign and European Policy, Programme for Gender and International Politics. Sie arbeitete u. a. als Persönliche Referentin des Staatssekretärs für Medien und Europa des Freistaats Thüringen beim Bund in der Thüringer Staatskanzlei.

    Lese- und Buchtipps zum Thema Feministische Außenpolitik:

    taz-Artikel „Kein Abriss ohne Gutachten“ von Niklas Balbon und Karoline Färber (Mai 2025): https://taz.de/Feministische-Aussenpolitik/!6087016/

    Publikation „Feminist Solutions for Ending War“ von Megan MacKenzie und Nicole Wegner: https://www.jstor.org/stable/j.ctv23hcfk8

    persönliche Website von Dr. Karoline Färber: https://www.karolinefaerber.com/

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Jeden Tag suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Erfurt nach Antworten auf gesellschaftlich relevante Fragen. Im Wissenschaftspodcast WortMelder wollen wir ihnen auf den Zahn fühlen und mit ihnen über Themen sprechen, die uns alle angehen.
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