208 Episoden
- Bei Molière geht es um die wirklich wichtigen, die existentiellen Fragen: Wie wollen wir leben? Wie wollen wir miteinander reden? Wie viel Wahrheit verträgt die Realität? Molières Komödie "Der Menschenfeind" ist eine bissige Satire auf die gesellschaftlichen Abgründe der Barockzeit, uraufgeführt 1666, ist sie in ihrer existenziellen Tiefe auch heute hoch aktuell, geht es um Moral, Wahrheit, Konflikte oder Selbstinszenierung.
Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen hat Jette Steckel Molières "Menschenfeind", eine Koproduktion mit dem Hamburger Thalia Theater, in einer Variante mit Hip-Hop, Indieband und viel Gegenwartssound inszeniert.
Damit kommt die vielfach ausgezeichnete Regisseurin jetzt an das ihr lang bekannte Thalia Theater nach Hamburg. Pünktlich zur Premiere am 18. September ist Jette Steckel zu Gast bei NDR Kultur à la carte und spricht mit Katja Weise über Sprachduelle, leidenschaftliche Inszenierungen und die Macht der Musik. - Dunkelheit, Sterben, Tod - die unabänderlichen Abgründe menschlicher Existenz. Davon handelt Shakespeares Drama Macbeth, das von Verdi als Oper komponiert und 1847 uraufgeführt wurde. Die Macht im Fokus, lassen Macbeth und seine Frau Lady Macbeth Mord auf Mord folgen. Das Königspaar verkörpert das Böse und endet im Wahnsinn. Wo stehen Freiheit, Schuld, Moral? Seit einem Jahr ist Tobias Kratzer Intendant an der Hamburger Staatsoper. Zum Saisonstart hat er Verdis Oper Macbeth inszeniert, verbindet musikalische Leidenschaft mit kathartischen Erschütterungen. Am 12. September feiert Macbeth Premiere und gehört damit zum Programm der aktuellen Spielzeit. Über Macbeth, die Wucht antiker Tragödien, über das Programm der neuen Spielzeit spricht Tobias Kratzer bei NDR Kultur à la carte mit Friederike Westerhaus.
- Edgar Selge ist durch und durch Schauspieler, auf der Bühne, vor der Kamera. Unvergessen seine Rolle als François im Theaterstück und in der Verfilmung des Romans von Michel Houellebecq "Unterwerfung". Die Liste seiner Schauspielrollen ist lang und hochkarätig, Selge spielte und spielt an großen Häusern, in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen.
Vor fünf Jahren, 2021, veröffentlichte Selge sein schriftstellerisches Debüt mit der autofiktionalen Geschichte "Hast du uns endlich gefunden". In seinem neuen Roman "Juras letzter Winter" widmet sich Edgar Selge der deutsch-russischen Kriegsgeschichte. Was ihn dazu bewegt hat, was er persönlich damit verbindet, das erzählt er Katja Weise bei NDR Kultur à la carte. - Welche Kartenkombination führt unfehlbar zum Gewinn, zum Spielglück? Pjotr Tschaikowskis Oper "Pique Dame" weiß darauf die Antwort, und weiß auch, dass das Glück der Karten nicht gleich das Glück im Leben bedeutet.
"Pique Dame" wird die neue Opernsaison in Hannover eröffnen, unter der Regie von Roland Schwab.
Als Opernregisseur hat Roland Schwab international einen Namen, hat seinerzeit bei Götz Friedrich in Hamburg studiert, war Assistent bei Harry Kupfer und Ruth Berghaus. Ob er aber nun in Berlin, München, Köln oder an anderen renommierten Häusern inszeniert, die Arbeiten von Roland Schwab sorgen für Aufmerksamkeit. Wagners "Lohengrin" brachte er beispielsweise in der Salzburger Felsenreitschule mit einem Flugzeugwrack auf die Bühne, eine Art Katastrophenstück. Den "Rosenkavalier" von Richard Strauss versetzte er ins Weltall. 2022 sorgte er bei den Bayreuther Festspielen mit "Tristan und Isolde" für Jubel, trotz nur weniger Wochen Vorbereitungszeit.
Bevor jetzt "Pique Dame" in Hannover Premiere feiert, ist Roland Schwab zu Gast bei NDR Kultur la carte und spricht mit Friederike Westerhaus über die Vorbereitung, die Grundstimmung und seine unterschiedlichen Regiearbeiten. - Welche Kartenkombination führt unfehlbar zum Gewinn, zum Spielglück? Pjotr Tschaikowskis Oper "Pique Dame" weiß darauf die Antwort, und weiß auch, dass das Glück der Karten nicht gleich das Glück im Leben bedeutet. "Pique Dame" wird die neue Opernsaison in Hannover eröffnen, unter der Regie von Roland Schwab.
Als Opernregisseur hat Roland Schwab international einen Namen, hat seinerzeit bei Götz Friedrich in Hamburg studiert, war Assistent bei Harry Kupfer und Ruth Berghaus. Ob er aber nun in Berlin, München, Köln oder an anderen renommierten Häusern inszeniert, die Arbeiten von Roland Schwab sorgen für Aufmerksamkeit. Wagners "Lohengrin" brachte er beispielsweise in der Salzburger Felsenreitschule mit einem Flugzeugwrack auf die Bühne, eine Art Katastrophenstück. Den "Rosenkavalier" von Richard Strauss versetzte er ins Weltall. 2022 sorgte er bei den Bayreuther Festspielen mit "Tristan und Isolde" für Jubel, trotz nur weniger Wochen Vorbereitungszeit.
Bevor jetzt "Pique Dame" in Hannover Premiere feiert, ist Roland Schwab zu Gast bei NDR Kultur à la carte und spricht mit Friederike Westerhaus über die Vorbereitung, die Grundstimmung und seine unterschiedlichen Regiearbeiten.
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