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  • NDR Kultur à la carte

    Marica Bodrožić über das "Sterben"

    02.10.2026 | 54 Min.
    Was heißt es, wenn die Endlichkeit des Lebens plötzlich sehr real, unmittelbar und bewusst wird? Marica Bodrožić hat sich den existentiellen Fragen gestellt, hat Literatur und Philosophie befragt und die Unausweichlichkeit des Todes dekliniert. Bewusstseinsschärfung war ihr Fahrplan und damit verbunden die unbedingten Überlegungen: Was ist wirklich wichtig, was weniger?
    Die in Dalmatien geborene Schriftstellerin kam mit zehn Jahren nach Deutschland. Grenzerfahrungen hat sie in ihrem Leben viele erlebt. Davon schreibt sie in ihren Gedichten, Romanen, Erzählungen und Essays.
    Für die von Hanser Berlin initiierte Essayreihe DAS LEBEN LESEN hat Marica Bodrožić über das "Sterben" geschrieben. Bei NDR Kultur spricht sie mit Claudia Christophersen über das, was sie in dieser fragilen Zeit drohenden Endes bewegt hat, was ihr geholfen hat, das eigene Bewusstsein zu schärfen und wie sie den Ausweg aus dem diffusen Labyrinth der Krankheit geschafft hat.
  • NDR Kultur à la carte

    "Radio Silence" und die Faszination der Arktis

    28.09.2026 | 54 Min.
    Es sind zwei Reisen, die Ulrike Draesner in die Arktis unternimmt und über die sie schreibt, nach Spitzbergen und Tromsø. Sie fährt durch die norwegischen Fjorde, sieht Schönheit und Zerbrechlichkeit der Natur, ist fasziniert vom Licht, der Stille, erkundet Resonanzräume und Atmosphären.
    Mit vielen Preisen ist Ulrike Draesner, heute auch Professorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie den Christine-Lavant-Preis sowie den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds für ihr Gesamtwerk. Pünktlich zum Erscheinungstermin von "Radio Silence" spricht die Schriftstellerin bei NDR Kultur à la carte mit Martina Kothe über das Eis, die Kälte, das Licht, die Klarheit und die Stille einer atemberaubenden Naturlandschaft.
  • NDR Kultur à la carte

    Lina Beckmann und Devid Striesow über ihre Rollen in "Fremde Sonne"

    25.09.2026 | 54 Min.
    Es fing an vor ungefähr drei Jahren mit dem großen Antikenmarathon „ANTHROPOLIS. Ungeheuer. Stadt. Theben“, inszeniert von Karin Beier. Die fünfteilige Serie war der bisher größte Erfolg für das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, ausgezeichnet mit vielen Ehrungen u.a. mit dem Preis „Theater des Jahres“. Das Publikum war restlos begeistert von Lina Beckmann und ihrem furiosen Solo Laios. Devid Striesow wurde als Ödipus gefeiert.
    An diesen Erfolg will das Schauspielhaus jetzt anknüpfen und eröffnet die Spielzeit 2026/27 mit dem neuen Antikenzyklus „FREMDE SONNE. Die Argonauten. Iason. Medea“. Visionen, Fortschritt, Katastrophen, Macht, Gier werden kongenial auf der Bühne von Lina Beckmann und Devid Striesow in Bann gehalten. Die Spannung ist riesengroß vor dem nächsten Marathon-Wochenende am 26. September. Mitten in der Probenhochphase hat Katja Weise für NDR Kultur à la carte Lina Beckmann und Devid Striesow direkt im Schauspielhaus getroffen, mit ihnen über Textarbeit, das große Projekt, Erwartungsdruck und Lampenfieber gesprochen.
  • NDR Kultur à la carte

    Miriam Bettin und die zeitgenössische Kunst mitten im Harz

    21.09.2026 | 54 Min.
    1528 wurde das Mönchehaus in Goslar errichtet, seit 1978 ist das Fachwerkhaus, mitten in der historischen Altstadt, ein renommiertes Museum für zeitgenössische Kunst. Als Museum gegründet wurde das Haus vor allem für die Kunst der internationalen Preisträgerinnen und Preisträger des Goslarer Kaiserrings. Hier wird den Künstlerinnen und Künstlern eine großzügige Ausstellungsfläche, ein Begleitprogramm und alles, was die Kunst braucht, geboten. Viele Jahre, von 2006 bis 2025, wurde das Museum von Bettina Ruhrberg geleitet. Im letzten Jahr hat Miriam Bettin ihre Nachfolge angetreten. Zu Gast bei NDR Kultur à la carte spricht sie mit Janek Wiechers über ihre Ideen, Ausstellungspläne und die große Aufgabe, das kleine, feine Museum bei einem großen Museumspublikum weiterhin lebendig zu halten.
  • NDR Kultur à la carte

    Jette Steckel und "Der Menschenfeind" von Molière

    18.09.2026 | 54 Min.
    Bei Molière geht es um die wirklich wichtigen, die existentiellen Fragen: Wie wollen wir leben? Wie wollen wir miteinander reden? Wie viel Wahrheit verträgt die Realität? Molières Komödie "Der Menschenfeind" ist eine bissige Satire auf die gesellschaftlichen Abgründe der Barockzeit, uraufgeführt 1666, ist sie in ihrer existenziellen Tiefe auch heute hoch aktuell, geht es um Moral, Wahrheit, Konflikte oder Selbstinszenierung.
    Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen hat Jette Steckel Molières "Menschenfeind", eine Koproduktion mit dem Hamburger Thalia Theater, in einer Variante mit Hip-Hop, Indieband und viel Gegenwartssound inszeniert.
    Damit kommt die vielfach ausgezeichnete Regisseurin jetzt an das ihr lang bekannte Thalia Theater nach Hamburg. Pünktlich zur Premiere am 18. September ist Jette Steckel zu Gast bei NDR Kultur à la carte und spricht mit Katja Weise über Sprachduelle, leidenschaftliche Inszenierungen und die Macht der Musik.
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Über NDR Kultur à la carte
Die Sendung, in der Leute sprechen, über die man spricht: bekannte Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft. Schauspieler, Musiker, Wissenschaftlerin oder Autorin – in "NDR Kultur à la carte" hören wir interessanten Menschen beim Erzählen zu. Im Radio auf NDR Kultur: montags, mittwochs, freitags von 13:00 bis 14:00 Uhr.
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