241 Episoden
- 🚨 Die Rechenzentren brannten. Die Bots aber nicht! Wie aus einem Militärschlag ein Märchen wurde
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Drei brennende Yandex-Rechenzentren, ein falsch gelesenes Diagramm und eine Grafik aus der Zukunft. Sascha Pallenberg rekonstruiert, wie in sechs Tagen aus einem echten ukrainischen Militärschlag ein Märchen über verstummte Kremltrolle wurde – verbreitet nicht von Moskau, sondern von einem EU-Abgeordneten, einem Staatschef, einem Historiker und einem Meinungsforscher. Die Angriffe auf Sasovo, Kaluga und Vladimir zwischen dem 8. und 11. Oktober sind real und von Yandex selbst bestätigt. Was danach passierte, ist ein Lehrstück: Aus Cloudflare-Daten über Crawler und Scraper wurden über Nacht “Desinformationsbots”. Eine quellenlose Grafik mit Datenpunkten bis zum 15. Oktober ging am 11. Oktober viral – 4,3 Millionen Views. Das Hasso-Plattner-Institut wertete 10.000 Konten aus und fand keine auffälligen Rückgänge. Jetzt schlachtet RT die Widerlegung als Beweis aus, Desinformationsforschung tauge nichts. Plus: der Faktencheck zu einem Reichweiten-Video – und die Einladung zum gemeinsamen Livestream.
In diesem Podcast erfahrt ihr:
✅ Welche Yandex-Standorte zwischen dem 8. und 11. Oktober getroffen wurden
✅ Was die GPU-Cluster dort wirklich leisten konnten
✅ Warum Yandex Cloud in den Notbetrieb ging und Nachbarländer betroffen waren
✅ Wer Patient Zero dieser Geschichte war – und was er eigentlich zeigte
✅ Was Cloudflare tatsächlich misst: Crawler und Scraper, keine Social-Media-Bots
✅ Wie aus drei Buchstaben in neuem Kontext eine komplett neue Welt wurde
✅ Warum die virale Grafik Datenpunkte aus der Zukunft enthielt
✅ Wer sie verbreitet hat – vom EU-Abgeordneten bis zum Staatschef
✅ Was das Hasso-Plattner-Institut bei 10.000 Konten gefunden hat
✅ Warum ausgerechnet Samstag und Sonntag die Zahlen erklären
✅ Wie RT die Faktenchecks jetzt zu Propagandastoff macht
✅ Woran russische Operationen wirklich hängen: Cloudflare, US-KI, europäische Hoster
✅ Welche drei Behauptungen eines viralen Videos nicht halten
✅ Was Gerichtsunterlagen über die zerschlagene Botfarm sagen
✅ Warum der Unterschied zwischen Gefühl und Messung alles entscheidet
✅ Weshalb eine nationale Cloud mit wenigen Standorten ein Klumpenrisiko ist
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🔔 Podcast abonnieren – Für Aufklärung statt Propaganda! - 🚨 W Socials Privacy-Fail! Anonym versprochen, halbes Profil geliefert – Die Analyse
Hier 👉 https://t.ly/WsocialFail findet ihr meinen begleitenden Artikel mit vielen weiteren Infos!
W Social verspricht Anonymität trotz Ausweispflicht. Die eigenen Datensätze erzählen etwas anderes. Sascha Pallenberg hat ausgelesen, was die Plattform für jedes verifizierte Konto öffentlich auf ihr eigenes Moderationskonto schreibt: Passland, ein künstlich erzeugtes Geburtsdatum und Felder für Vor- und Nachnamen – obwohl W Social behauptet, gar keine Namen zu erhalten. Für “nur echte Menschen ab 18” hätte ein einziges Bit gereicht: ja oder nein. Stattdessen landet ein halbes Profil im Netz, und zwar nachweisbar seit dem 17. September. Entweder ist das eine Panne, dann hätte sie binnen 72 Stunden gemeldet werden müssen. Oder es ist Absicht, dann fehlt jede Rechtsgrundlage. Dazu: fünf widersprüchliche Versionen derselben Wahrheit in Datenschutzhinweisen, AGBs und FAQs, Geburtsdaten aus 2010, 18 unverifizierte Bot-Accounts hinter 52,9 Prozent aller Postings – und acht dokumentierte Lobbytreffen mit der EU-Kommission zum “EU Verification Blueprint”.
In diesem Podcast erfahrt ihr:
✅ Welche Daten W Social für jedes verifizierte Konto öffentlich schreibt
✅ Warum ein einziges Bit für die Altersprüfung gereicht hätte
✅ Wieso die “Public by Design”-Verteidigung an den eigenen AGBs scheitert
✅ Was am 17. September passiert ist – und warum das Datum zählt
✅ Welche Meldepflicht binnen 72 Stunden greifen würde
✅ Warum Geburtsdaten aus dem Jahr 2010 ein Problem sind
✅ Wieso 18 unverifizierte Accounts über die Hälfte aller Postings liefern
✅ Welche fünf widersprüchlichen Versionen die eigenen Dokumente liefern
✅ Was Artikel 15 DSGVO von Plattformen verlangt
✅ Wie ihr Auskunft oder Löschung verlangen könnt
✅ An welche Datenschutzbehörde ihr euch wenden könnt
✅ Wer im Advisory Board sitzt – von Alphabet über PayPal bis Cisco
✅ Was acht Lobbytreffen zum EU Verification Blueprint bedeuten
✅ Warum nicht das Netzwerk, sondern die Identitätsinfrastruktur das Risiko ist
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🔔 Podcast abonnieren – Für Aufklärung statt Propaganda! So unabhängig sind wir von Big Tech - Digital Independence Day 10 vom IONOS Summit 2026
04.10.2026 | 48 Min.🚨 Live vom IONOS Summit 2026 - Wie unabhängig sind wir von Big Tech?
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Spezial Ausgabe von MeTacheles und das direkt vom IONOS Summit 2026 in Berlin. In dieser Ausgabe hole ich mir Verstärkung vom Inside IONOS Podcast und wir unterhalten uns über die aktuellen Entwicklungen bei der digitalen Souveränität und schaue uns an, was wir denn bisher erreicht haben und wo es noch ordentlich Luft nach oben gibt!- 🚨 300 Worte gegen die Apokalypse! Trumps KI-Selbstverpflichtung ist absoluter Bullshit
Der Weltuntergang ist abgesagt: Donald Trump hat am 29. September gemeinsam mit Musk, Zuckerberg und Jensen Huang ein Papier unterschrieben, das uns alle rettet. Ihr müsst nur ganz fest dran glauben. Sascha Pallenberg zerlegt eine Show-Veranstaltung aus rund 300 Worten, die Trump allen Ernstes eine Verfassung nennt. Der Inhalt: interne Kontrollen, Teams zur Kontrolle dieser Kontrollen – und die Standards legt man bei regelmässigen Treffen untereinander fest. Auf die Frage nach der Verbindlichkeit kam die Antwort, es sei wohl moralisch bindend. Vielleicht. Dazu die Umfrage, wonach 73 Prozent der US-Wähler ein Moratorium für neue KI-Rechenzentren verlangen – genau diese Stimmung soll vor den Zwischenwahlen abgefangen werden. Plus: der KI-Agent, der eine Maus zum Spottpreis verschleuderte und dem Käufer die Privatadresse mitschickte. Saschas Ansage Richtung Europa: Wir haben mit dem EU AI Act einen verbindlichen Rahmen. Das sind Gesetze. Und die müssen durchgesetzt werden.
In diesem Podcast erfahrt ihr:
✅ Was am 29. September im Weissen Haus wirklich unterschrieben wurde
✅ Warum ein 300-Worte-Papier keine Verfassung ist
✅ Welche Unternehmen die Selbstverpflichtung unterzeichnet haben
✅ Was genau darin an Kontrollmechanismen versprochen wird
✅ Wieso die Antwort auf die Verbindlichkeitsfrage alles sagt
✅ Warum Trump nicht mehr von KI, sondern von Superintelligence spricht
✅ Was die .si-Domain-Registrierungswelle damit zu tun hat
✅ Wieso 73 Prozent der US-Wähler ein Rechenzentren-Moratorium wollen
✅ Warum das Timing vor den Zwischenwahlen kein Zufall ist
✅ Wie sich das zu den dokumentierten Kontrollverlusten der letzten Wochen verhält
✅ Was der KI-Agent eines Tech-YouTubers auf dem Marketplace angerichtet hat
✅ Warum Branchen-Selbstregulierung historisch nie funktioniert hat
✅ Wieso der EU AI Act die entscheidende Gegenposition ist
✅ Woher die meisten Lobby-Millionen in Brüssel kommen
✅ Warum jetzt der Druck auf Big Tech anziehen muss
📌 Mehr Analysen & Klartext ➤ metacheles.de
🔔 Podcast abonnieren – Für Aufklärung statt Propaganda! - 🚨 Metas Tamagotchi-Falle! Muse Charm, KI-Agenten und warum das Zuckersüsse so widerlich ist
Ab Montag 28.9.26 hier 👉 https://t.ly/MetaMuseCharm den begleitenden Artikel lesen!
Mark Zuckerberg hat auf der Entwicklerkonferenz Connect einen kleinen Anhänger für den Schlüsselbund vorgestellt, über den man mit Metas KI-Assistenten Muse spricht. Er sieht aus wie ein Tamagotchi, ist richtig süss, schneidet alles mit, kann filmen und verarbeiten – und niemand um euch herum merkt, dass das kein Spielzeug ist. Sascha Pallenberg hat sich ein paar Tage Zeit genommen, bevor er darüber spricht, und liefert eine Ausgabe, die zwischen echter Technikbegeisterung und blankem Entsetzen pendelt. Denn die vorgestellte Hardware ist sensationell: Die neuen Meta VR Glasses wiegen rund 100 Gramm statt über 600 wie Saschas Apple Vision Pro der ersten Generation, haben 4K-Displays und kosten 1.300 Dollar – nur das Field of View ist deutlich schmaler. Dazu drei neue Brillengenerationen, darunter Audio Glasses ganz ohne Kamera.
Doch dann kommt der Moment, den Sascha extrem gruselig findet. Muse soll euer Leben regeln: Aufgaben erledigen, im Netz surfen, Käufe tätigen, Ziele verfolgen, Dinge überwachen – und das alles im Hintergrund, in eurem Namen. Die Testimonials auf Metas Website sind Massen-Cringe mit Hochglanz-Karrieremenschen. Und Sascha treibt die Sache in einer herrlichen Satire auf die Spitze: sein persönlicher Agent "Toni Maroni", ein Hybrid aus Pinguin und Schnabeltier, der ihm morgens Liegestütze verordnet, überteuerten Quark mit 20 Prozent Meta-Provision bestellt und irgendwann zum Freund wird, dem man nachts von Kindheitstraumata erzählt. Die Pointe: Meta verspricht, dass all das sicher im Tresor bleibt – genau wie damals beim WhatsApp-Kauf versprochen wurde, dass keine Daten zwischen den Plattformen fliessen. Wie gut das gehalten hat, weiss jeder, der mal Rückenschmerzen erwähnt hat.
In diesem Podcast erfahrt ihr:
✅ Was Meta auf der Connect-Konferenz alles vorgestellt hat
✅ Warum die Meta VR Glasses technisch beeindrucken – und wo ihr grosser Nachteil liegt
✅ Wie sich 100 Gramm gegen über 600 Gramm bei der Apple Vision Pro anfühlen
✅ Was der Muse Charm ist und warum das Tamagotchi-Design kein Zufall ist
✅ Welche Aufgaben Metas agentische KI in eurem Namen übernehmen soll
✅ Warum die Testimonials auf Metas Website blanker Cringe sind
✅ Was Meta zur Sicherheit verspricht – und welches Versprechen es davor schon gab
✅ Wieso das Gedächtnis hinter dem Assistenten das eigentliche Problem ist
✅ Was eine Redakteurin einem niedlichen Avatar über ihre Gesundheit verriet
✅ Warum ausgerechnet Meta hier besonders genau hinschauen lassen müsste
✅ Wieso Fielmann und Apollo Optik einen Big Brother Award bekommen haben
✅ Was Saschas Google-Glass-Jahr von vor 13 Jahren bis heute erklärt
✅ Warum die Umstehenden bei Smart Glasses immer den Preis zahlen
✅ Was Ring-Türklingeln und Behördenzugriffe mit dieser Brille zu tun haben
✅ Warum Sascha technologische Leistung und Konzernstrategie strikt trennt
📌 Begleitender Artikel mit Videos & allen Quellen ab Montag ➤ metacheles.de
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