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Gallery Weekend Berlin – The Art Podcast

Enuma Okoro & Silke Hohmann
Gallery Weekend Berlin – The Art Podcast
Neueste Episode

17 Episoden

  • Gallery Weekend Berlin – The Art Podcast

    Episode 17 – Kerstin Brätsch

    01.09.2026 | 35 Min.
    Der Pinselstrich gilt als Signatur des Malers, als dessen Handschrift. Doch was passiert, wenn sich genau diese Vorstellung immer wieder infrage stellen lässt? In Episode 17 des Gallery Weekend The Art Podcast geht die Künstlerin Kerstin Brätsch (*1979 in Hamburg, Deutschland) gemeinsam mit Silke Hohmann dieser faszinierenden Frage nach. Brätsch hat den Begriff der Malerei grundlegend erweitert und fragt, was Malerei jenseits des Bildträgers leisten kann. Unterschiedlichste Materialien, Techniken und handwerkliche Verfahren treten miteinander in Beziehung, während die Arbeiten in ständiger Bewegung bleiben. Brätsch versteht Malerei als eine Art Metabolismus, der sich im Gegenüber mit den Betrachtenden entfaltet und sich permanent verändert. Dabei kann sich eine malerische Geste aus dem Bild lösen, in einen anderen Zustand übergehen und neue Räume und Zusammenhänge eröffnen.

    Wie sich eine solche Praxis in einen ganzen Raum ausbreiten kann, zeigt ihr Projekt BAUBAU im Gropius Bau, eine eigens für Kinder geschaffene Spielwelt. Hier geht Kunst in den Alltag über und wird benutzbar, denn die Kinder können im freien Spiel die Räume und Dinge selbst nutzen, verändern und immer wieder neu zusammensetzen.

    Und was haben Wahrsagerinnen und Touristenmaler in New York oder die „fossilisierten" Reststücke einer Arbeit von Sigmar Polke damit zu tun? Die Episode folgt diesen unerwarteten Verbindungen und gibt auch einen ersten Einblick in Brätschs kommende Ausstellung in der Galerie Thomas Schulte in der Charlottenstraße
  • Gallery Weekend Berlin – The Art Podcast

    Episode 16 – Andreas Eriksson

    17.08.2026 | 30 Min.
    In this episode, Enuma Okoro speaks with Swedish artist Andreas Eriksson about a practice rooted in perception, memory, materiality, and the natural world. Moving between painting, sculpture, photography, prints, textiles, and drawing, Eriksson describes how visual sensations, walks through the landscape, and memories find their way into the studio. From an early childhood memory of becoming snow-blind to the bronze casts of birds that collided with his studio windows, the conversation traces how formative experiences of perception, vulnerability, and loss inform his fascination with illusion, reflection, and the shifting boundary between what we see, feel, and know.

    Eriksson’s work will be shown in two exhibitions at two galleries in Berlin in September: Horizontal Fold at Barbara Wien and a parallel presentation at neugerriemschneider with Korean painter Kim Chong Hak. Together, they offer a chance to encounter his recent work outside the intimacy of the studio and within new spatial and artistic contexts.
  • Gallery Weekend Berlin – The Art Podcast

    Episode 15 – Berni Searle

    23.04.2026 | 49 Min.
    In episode 15, writer and curator Enuma Okoro speaks with South African artist Berni Searle (b. 1964, Cape Town, South Africa, where she lives and works) about the layered languages of the body, memory, and perception. Working across photography, video, and sculpture, Searle explores how narratives are constructed and sustained through history, identity, and place, often against the backdrop of colonialism, apartheid, and their afterlives.

    “I don’t think art alone can change the world,” she says, “but it has a role to play.” Using her own body as a point of departure, she develops works that move between presence and absence, visibility and concealment. In her Colour Me (1998-2000) series, she covers her body in spices such as turmeric and paprika, materials that carry traces of trade, migration, heritage, and cultural memory.

    They also discuss Searle’s contribution to the Venice Biennale, shaped by the vision of the late curator Koyo Kouoh, that continues to resonate beyond her passing, committed to making visible voices and perspectives long considered peripheral.

    Ahead of that, her work can be experienced firsthand in Berlin : Searle’s exhibition at PSM Gallery opens during Gallery Weekend Berlin on May 1, 2026.
  • Gallery Weekend Berlin – The Art Podcast

    Episode 14 – Jorinde Voigt

    14.04.2026 | 43 Min.
    In Episode 14 sprechen Kunstkritikerin Silke Hohmann und die Künstlerin Jorinde Voigt (*1977, Frankfurt am Main, lebt und arbeitet in Berlin) zunächst über Berlin: Was macht die Stadt aus und worin liegt ihr besonderes Potenzial? In ihrem Atelier in Oberschöneweide zerlegt Voigt Wahrnehmungen in ihre grundlegenden Bestandteile und entwickelt algorithmische Abfolgen – Handlungs- und Aktionssequenzen, mit denen sich eine Situation innerhalb eines definierten Möglichkeitsspektrums durchspielen lässt. Die Zeichnung dient ihr dabei als zentrales Medium, um unterschiedliche Ebenen und Aspekte gleichzeitig nebeneinander sichtbar zu machen. So entstehen Werke, die nicht nur analytisch strukturiert sind, sondern auch die Vielschichtigkeit von Erfahrungen in einer eigenen visuellen, poetischen Sprache zum Ausdruck bringen. Ausgangspunkt kann zum Beispiel ein Spaziergang durch den botanischen Garten sein oder Ludwig van Beethovens Sonaten.

    Zum Gallery Weekend Berlin bringt Voigt den Himmel in die großzügigen, hallenartigen Räume der Galerie Judin in der Potsdamer Straße. Warum gerade das Blau des Himmels jetzt und heute uns etwas darüber verrät, womit wir es eigentlich zu tun haben, erfahren wir in dieser Folge des Podcasts – welche Farbe die Wände in ihrer Ausstellung „Non-Fiction“ haben werden, zeigt sich erst vor Ort.
  • Gallery Weekend Berlin – The Art Podcast

    Episode 13 – Heimo Zobernig

    02.04.2026 | 39 Min.
    In dieser Episode besucht Kunstkritikerin Silke Hohmann den österreichischen Künstler Heimo Zobernig (*1958 in Mauthen, Kärnten) in seinem Wiener Atelier. Das Gespräch beginnt mit einer Reise in die Vergangenheit: zurück in Zobernigs Kindheit auf dem Bauernhof, zu den Ursprüngen seines künstlerischen Denkens, wo frühe Vorstellungen von Räumen und Tunneln den Grundstein für ein Werk von großer formaler Konsequenz legten.

    Zobernig zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten österreichischen Künstlern der Gegenwart. Seine Arbeiten greifen die Formen der Moderne auf, spielen sie durch, verschieben und hinterfragen sie. So entstand über Jahrzehnte ein umfangreiches Œuvre, das Malerei, Skulptur, Installation und Video umfasst.

    Welche Fragen ihn umtreiben - unter anderem wie schwierig es ist, jegliche Bedeutung aus dem Werk zu vertreiben - wird im Dialog mit Silke Hohmann deutlich. Außerdem erfahren wir, warum das Jahr 1977 für Zobernig ausschlaggebend ist und welche Rolle IKEA-Regale und Shakespeares Hamlet in seiner Ausstellung zum Gallery Weekend Berlin in der Galerie Nagel Draxler spielen.
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Über Gallery Weekend Berlin – The Art Podcast
The new podcast by Gallery Weekend Berlin is hosted by renowned art critics Enuma Okoro (FT Weekend) and Silke Hohmann (monopol). It will bring monthly deep dive conversations with artists and other protagonists from Berlins vivid art scene to you. Produced by art/beats.
Podcast-Website

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