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alles muss raus - mit Thilo Mischke

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alles muss raus - mit Thilo Mischke
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  • alles muss raus - mit Thilo Mischke

    Terroranschlag auf den Christopher Street Day in Berlin – Was jetzt?

    27.07.2026 | 21 Min.
    Am Samstagabend beim Christopher Street Day in Berlin fährt ein Auto in die Menschenmenge. Eine Frau stirbt, 16 weitere werden verletzt, drei schweben in Lebensgefahr. Ein junger Mann wird zur Fahndung ausgeschrieben – radikalisiert, bereit. Im Teamwagen auf dem Weg zum Hotel in Tokio spricht Thilo mit Martin Lautwein über das, was passiert ist: über den Täter und seine Verbindung zum Islamischen Staat, über die Psychologie des Traumas für Menschen, die dabei waren, und über die Radikalisierung in sozialen Medien, die längst nicht nur Islamisten betrifft.

    Aber vor allem über Solidarität – konkret, jetzt, nicht in einer Woche.

    Wie geht ihr damit um? Schreibt in die Kommentare, wie ihr das Wochenende erlebt habt.

    FAKTENCHECK

    Diese Episode enthält mehrere überprüfbare Faktenbehauptungen zu den Auswirkungen des Anschlags und der Rolle des Islamischen Staates. Der Faktencheck fokussiert auf Zahlenangaben, historische Bezüge und organisatorische Informationen.

    Anzahl Verletzte und Todesfälle ✅

    Das Transkript nennt „mindestens 16 Verletzte" und eine Tote – Martin präzisiert später: drei davon seien „in Lebensgefahr", acht „schwer verletzt", fünf „leicht verletzt". Die Berliner Polizei und die Feuerwehr bestätigten bereits am Sonntagmorgen genau diese Zahlen, weshalb keine Korrektur erforderlich ist.

    Abdul B., Alter und Herkunft ✅

    Das Transkript identifiziert den Tatverdächtigen als „Abdul B.", „21-jähriger deutscher Staatsbürger mit libanesischen Wurzeln". Die Polizeimitteilung und alle Qualitätsmedien (Tagesspiegel, taz, Berliner Zeitung) bestätigen die Identität, das Alter und die Staatsbürgerschaft. Libanesische Wurzeln sind ebenfalls dokumentiert.

    Verhaftung im Libanon und Syrien-Versuch ✅

    Martin sagt: Der Tatverdächtige „wurde im Libanon festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert, als er sich von dort nach Syrien wollte, sich dem IS anzuschließen." Das Rechercheergebnis: Ende 2025 wurde Abdul B. bei der Rückkehr aus dem Libanon am Flughafen BER festgenommen; er hatte nach Syrien ausreisen wollen, um sich dem IS anzuschließen. Kern richtig, Timing im Transkript minimal ungenau („Monate lang wird man das nicht geplant haben" — es war eher wenige Wochen davor), aber nicht faktisch falsch.

    Charlie Hebdo und Bataclan als komplexe Anschläge ✅

    Martin nennt die Anschläge „in den 2015er, 2016er, 2017er Jahren". Tatsächlich fanden beide Anschläge 2015 statt: Charlie Hebdo am 7. Januar 2015, Bataclan am 13. November 2015. Die Aussage ist zeitlich imprecise, bezieht sich aber korrekt auf zwei zentrale IS-gesteuerte Terroranschläge in Frankreich.

    Islamischer Staat aktiv in Irak, Syrien, Somalia und Sahel-Zone ✅

    Martin sagt: „Der Islamische Staat ist immer noch als Terrororganisation aktiv. Nicht nur im Irak und in Syrien, sondern vor allen Dingen auch auf dem afrikanischen Kontinent. Wir beobachten das gerade in Somalia, wir beobachten das aber auch in der Sahel-Zone." Multiple aktuelle Quellen (2024–2025) bestätigen: Der IS ist tatsächlich in Somalia, der Sahel-Zone (Mali, Burkina Faso, Niger), dem Lake Chad Basin sowie in Afghanistan präsent und operiert als dezentrales Netzwerk. Die Aussage ist korrekt.

    Zusammenfassung:

    🟢 Keine kritischen Fehler, die vor Veröffentlichung korrigiert werden müssen.

    🟡 Minimale Imprecision: Die zeitliche Einordnung der Charlie-Hebdo- und Bataclan-Anschläge könnte präzisiert werden (beide 2015, nicht über mehrere Jahre verteilt). Dies schadet der Aussage nicht.
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    Summer of Drugs: Wie fühlt sich eine Kokainsucht an? (m. Marco Müller)

    22.07.2026 | 56 Min.
    Kokain ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, und der Konsum bei jungen Erwachsenen in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht.

    In dieser Folge spricht Redakteur Marlon mit Marco, 25 Jahre alt, offen darüber, wie aus gelegentlichem Konsum mit 17 eine Abhängigkeit wurde, die zum Schluss bei bis zu zehn Gramm Kokain pro Tag lag. Er erzählt, wie der erste Kontakt mit der Droge entstand und warum daraus schnell mehr wurde, welche Rolle Leistungsdruck, Selbstwertgefühl und Einsamkeit dabei spielten, und wie sich sein Alltag, seine Freundschaften und die Beziehung zu seiner Familie durch den Konsum veränderten.

    Er beschreibt den Moment, der für ihn zum Wendepunkt wurde, den Weg über Entgiftung und Reha, und was von der Sucht bis heute geblieben ist. Am Ende erzählt Marco, was sich in seinem Leben seit dem Entzug verändert hat und was er anderen jungen Menschen raten würde, die selbst mit Kokain in Kontakt kommen.

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    Summer of Drugs: Ein Zufall in Tokio – und eine Geschichte über Crystal Meth (m. Sebastian Caspar)

    15.07.2026 | 1 Std. 11 Min.
    Für eine große Recherche ist Thilo gerade in Japan unterwegs. Vor einem Supermarkt in Tokio trifft er zufällig auf Sebastian Caspar – und schnell wird klar: dieses zufällige Treffen ist ein perfekter Match.

    Sebastian Caspar ist Autor und hat ein Buch über seine Crystal Meth Abhängigkeit geschrieben. Außerdem ist er auch Sozialarbeiter und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Suchthilfe, Prävention und Drogenpolitik. Gleichzeitig kennt er das Thema aus eigener Erfahrung: Er war abhängig von Crystal Meth und spricht heute offen über seine Suchtgeschichte.

    Während Thilo und Sebastian gemeinsam durch Tokio laufen, sprechen sie über Sebastians Vergangenheit, sein Aufwachsen und darüber, wie Crystal Meth sein Leben verändert hat. Es geht um die Frage, wie Abhängigkeit entsteht, welche Drogen gerade im Trend sind, warum Prävention oft zu kurz greift und was Menschen wirklich hilft.

    Neben Drogen geht es aber auch um Liebe, Politik und die großen Fragen dahinter: Warum konsumieren Menschen überhaupt? Und wie können wir einen besseren Umgang mit Sucht finden?

    Eine weitere Folge aus der Reihe Summer of Drugs.

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    Summer of Drugs: Wie LSD Friedrich Merz retten könnte (m. Norman Ohler)

    08.07.2026 | 1 Std. 3 Min.
    Wir reden immer offener darüber, was wir am Wochenende genommen haben, ob auf dem Festival, im Club oder beim Spaziergang in den Bergen. Doch wird der Rausch dadurch auch ungefährlicher? Und waren wir als Menschheit nicht eigentlich schon immer high, mit Ritualen, die uns dabei seit Jahrtausenden begleiten?
    Thilo spricht in dieser Folge mit Norman Ohler. Er ist Schriftsteller und Autor, unter anderem des Bestsellers „Der totale Rausch", in dem er sich mit dem Einsatz von Substanzen bei den Nazis beschäftigt hat. Gemeinsam eröffnen die beiden den Sommer der Drogen, eine Reihe, in der in den kommenden Wochen aus unterschiedlichen Perspektiven über Substanzen gesprochen wird.
    Norman und Thilo blicken zurück bis zu den Iboga-Ritualen im zentralafrikanischen Regenwald und den ersten Königen im alten Sumer und fragen, wie aus Schamanen irgendwann Herrscher und aus Ritualen Machtinstrumente wurden. Sie sprechen über die Rolle der katholischen Kirche in der Geschichte der Drogenprohibition, über Ibogain und Psilocybin als medizinische Hoffnungsträger gegen Sucht, Demenz und Depression und darüber, was im Gehirn passiert, wenn das sogenannte Default Mode Network zur Ruhe kommt.
    Ein Gespräch über Kontrolle und Kontrollverlust, über deutsche Drogenpolitik und die Frage, was sich verändern würde, wenn Friedrich Merz und Lars Klingbeil sich gemeinsam einem psychedelischen Ritual unterziehen würden.
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    Zwischen Häppchen und Aperol: Wie verkauft man Krieg? (m. Nikita Teryoshin)

    01.07.2026 | 1 Std. 4 Min.
    Was passiert eigentlich hinter den Kulissen der globalen Rüstungsindustrie? Wie sehen die Orte aus, an denen Kriege verkauft werden – lange bevor irgendwo der erste Schuss fällt?

    In dieser Folge spricht Thilo mit Nikita Teryoshin, einem international ausgezeichneten Dokumentarfotografen. Seit über zehn Jahren reist er zu Waffenmessen auf der ganzen Welt und dokumentiert mit seiner Kamera eine Welt voller Widersprüche: Champagner neben Raketen, Jakobsmuscheln vor Panzern und Marketing-Slogans für Produkte, die zum Töten entwickelt wurden.

    Gemeinsam sprechen sie über die Banalität des Krieges, die Inszenierung der Rüstungsindustrie, moralische Grauzonen und darüber, warum Nikitas Bilder oft mehr über Krieg erzählen als Fotos von der Front. Außerdem geht es um seine russischen Wurzeln, seine Haltung zum Krieg in der Ukraine und die Frage, wie man das Unsichtbare hinter bewaffneten Konflikten sichtbar macht.
    Eine Folge über die Hinterzimmer des Krieges – und darüber, wie normal das Unvorstellbare wirken kann.

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Über alles muss raus - mit Thilo Mischke
Was lernt man wohl, wenn man die Welt sieht? Wenn man nicht nur die Fjorde der Arktis, die Straßen Neapels oder die Strände Mexikos kennt, sondern auch die Regionen, in denen niemand Urlaub macht? Der Journalist Thilo Mischke hat diese Kriegs-, und Krisengebiete, die Schatten- und Parallelwelten kennengelernt und findet eine klare Antwort: Man muss mit den Menschen sprechen, sich mit ihnen unterhalten. Denn uns verbindet mehr, als uns voneinander trennt. In „Alles Muss Raus“ macht Thilo genau das. Er spricht mit Menschen. Menschen die er auf seinen Reisen trifft, mit den Protagonisten seiner Filme, mit Mitgliedern seines Teams. Mit Menschen die Teil seiner Heimat, seiner Vergangenheit oder seiner Gegenwart sind. http://www.pqpp2audio.de Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/allesmussrauspodcast
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