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Freiraum für Führungskräfte - für mehr Klarheit im Leben

Nicole Zätzsch
Freiraum für Führungskräfte - für mehr Klarheit im Leben
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104 Episoden

  • Freiraum für Führungskräfte - für mehr Klarheit im Leben

    #93 Wie unsere neue Arbeitswelt menschlicher wird – mit David Bausch

    23.05.2026 | 52 Min.
    In dieser Folge von Freiraum für Führungskräfte spreche ich mit David Bausch über sein neues Buch „Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten“.

    David beschreibt darin eine Arbeitswelt an einem Wendepunkt. In Zeiten von Polykrisen, KI, Automatisierung und wachsender Erschöpfung verändern sich Arbeit, Führung und Zusammenarbeit fundamental. Sein zentrales Plädoyer: Gerade weil unsere Welt immer digitaler wird, braucht es mehr Menschlichkeit, mehr Reflexion und mehr bewusste Führung.

    Im Mittelpunkt seines Buches stehen die „Big Five of Human Work“:

    - Moderne Führung
    - Mentale Gesundheit
    - Vielfalt & Inklusion
    - Lernen & Entwicklung
    - Organisationskultur

    Dabei geht es David nicht um einzelne HR-Initiativen oder neue Buzzwords, sondern um die Haltung hinter diesen Themen. Immer wieder betont er: „Haltung ist der zentrale Schlüssel für unsere neue Arbeitswelt.“

    In unserem Gespräch sprechen wir unter anderem darüber,
    - warum moderne Führung immer mit Selbstführung beginnt
    - weshalb psychologische Sicherheit zur Grundlage wirksamer Zusammenarbeit wird
    - warum mentale Gesundheit längst ein unternehmerisches Thema ist
    - weshalb Vielfalt im Kopf beginnt und Inklusion im täglichen Miteinander sichtbar wird
    - warum kritisches Denken, Ambiguitätstoleranz und bewusste Reflexion zu den wichtigsten Future Skills gehören
    - und weshalb Organisationskultur niemals auf PowerPoint-Folien entsteht, sondern in dem, was Menschen täglich erleben

    Besonders spannend fand ich Davids Gedanken zur Kulturarbeit in Organisationen. Veränderung beginnt für ihn nicht mit Leitbildern oder Plakaten, sondern mit ehrlicher Selbstreflexion — insbesondere in Führung. Oder wie er es formuliert: Kultur ist gelebte Realität und ein Spiegel menschlichen Verhaltens.

    Mich hat sowohl das Buch als auch unser Gespräch beeindruckt, weil David komplexe Themen mit großer Klarheit, Tiefe und Menschlichkeit verbindet. Viele Passagen fühlten sich weniger wie Managementliteratur an und eher wie eine Einladung zur ehrlichen Auseinandersetzung mit uns selbst und unserer Art zu führen

    Links:
    https://www.amazon.de/Das-Ende-Arbeitswelt-kannten-Handlungsfelder/dp/3648197770
    https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1078359245
    https://www.digi2place.de/
    https://www.linkedin.com/in/dr-david-bausch-4098a01ba/
  • Freiraum für Führungskräfte - für mehr Klarheit im Leben

    #92 Digital sichtbar werden – mit Persönlichkeit statt Perfektion mit Andrea Grundmann

    09.05.2026 | 50 Min.
    Heute zu Gast ist Andrea Grundmann – Expertin für digitale Sichtbarkeit und Autorin des Buches „Digitales Charisma“.
    In ihrem Buch zeigt sie, wie es gelingt, im digitalen Raum mit Persönlichkeit und Haltung zu überzeugen – ohne künstliche Inszenierung oder laute Ego-Show. Denn eines wird immer klarer: Fachliche Kompetenz allein reicht nicht mehr aus. Was wirklich den Unterschied macht, ist die Fähigkeit, Vertrauen aufzubauen und Menschen zu erreichen.
    Genau darüber sprechen wir in dieser Folge.
    Andrea bringt Struktur in ein Thema, das viele eher diffus angehen: Sichtbarkeit.
    Ein zentraler Gedanke dabei:
    Sichtbarkeit beginnt nicht beim Posten, sondern bei Klarheit.
    Wir sprechen darüber, warum es entscheidend ist, mit der eigenen Zielintention zu starten. Was will ich eigentlich erreichen mit meiner Sichtbarkeit? Und weshalb echte Wirkung erst entsteht, wenn ich weiß, wen ich erreichen möchte.
    Dabei geht es nicht nur um Zielgruppen auf dem Papier, sondern um echte Zielpersonen. Wen möchte ich erreichen, wer sollte von mir erfahren und was weiß ich wirklich über diese Menschen? Was beschäftigt sie, was treibt sie an und wie gelingt es, sich wirklich in sie hineinzuversetzen?
    Ein besonderer Fokus liegt auf der Gefahr der sogenannten Expertenbrille. Also dem Risiko, aus der eigenen Perspektive zu kommunizieren und dabei an der Zielgruppe vorbeizugehen.
    Ein zentrales Thema unseres Gesprächs ist die sogenannte Story of Self.
    Sie ist der rote Faden, der alles zusammenhält. Sie macht dich greifbar, sorgt für Wiedererkennbarkeit und gibt deiner Kommunikation Konsistenz. Wir sprechen darüber, warum Fakten und Lebensläufe oft blass bleiben, während persönliche Geschichten im Gedächtnis bleiben. Und wie du dich deiner eigenen Story annähern kannst, inklusive einer konkreten Übung aus dem Buch.
    Ein weiterer spannender Punkt im Gespräch ist das Thema Authentizität.
    Authentisch zu wirken bedeutet nicht, einfach alles ungefiltert zu teilen. Sondern bewusst zu entscheiden, was du sichtbar machst und wofür du stehst. Authentizität ist kein Zufall, sondern kann und darf strategisch gedacht werden.
    Eng damit verbunden ist das Thema Haltung.
    Warum Haltung mehr ist als eine Meinung, warum sie Vertrauen schafft und warum sie ein zentraler Bestandteil von digitalem Charisma ist. Dabei geht es auch um die Frage, wie viel Persönlichkeit Sichtbarkeit eigentlich braucht.
    Die klare Antwort: Persönlichkeit ist keine Ego-Show. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass echte Verbindung entsteht. Gerade die eigenen Ecken und Kanten machen dich für andere greifbar und unterscheiden dich von austauschbarer Perfektion.
    Was du aus dieser Folge mitnehmen kannst
    - Starte mit Klarheit: Ziel, Zielgruppe und Wirkung
    - Denke aus der Perspektive deiner Audience, nicht aus deiner Expertenrolle
    - Entwickle deine eigene Story of Self als roten Faden
    - Verstehe Authentizität als bewusste Entscheidung
    - Zeige Haltung, auch wenn sie nicht allen gefällt
    - Und trau dich, als Mensch sichtbar zu werden
    Mehr zu Andrea Grundmann
    Andrea Grundmann unterstützt Führungskräfte und Unternehmerinnen dabei, online die gleiche Wirkung zu entfalten wie im persönlichen Kontakt – authentisch, klar und ohne Inszenierung.
    Links
    https://www.linkedin.com/in/andrea-grundmann/
    https://www.andreagrundmann.de/story-of-self/
  • Freiraum für Führungskräfte - für mehr Klarheit im Leben

    #91 Leistung ohne Selbstverlust – über Bruchstellen und den Weg in die Selbstführung mit Andreas Tietz

    25.04.2026 | 49 Min.
    In dieser Folge spreche ich mit Andreas Tietz – Leadership-Integrator, Persönlichkeitstrainer und ehemaliger Top-Manager in der Automobilindustrie mit über 25 Jahren Führungserfahrung.
    Andreas bringt eine Perspektive mit, die viele kennen – aber wenige so klar benennen können: den Weg von äußerem Erfolg hin zu innerer Leere.
    Und vor allem: den Weg zurück.

    Wir sprechen darüber, wie leistungsorientierte Menschen in Muster geraten, die sie lange tragen – bis der Körper irgendwann stoppt. Und darüber, was es braucht, um nicht nur auszusteigen, sondern wirklich neu zu integrieren.
    Andreas verbindet heute fundierte Persönlichkeitsdiagnostik mit Körperarbeit und Bewusstseinsarbeit, um Führungskräften zu helfen, wieder in Verbindung mit sich selbst zu kommen – und daraus wirksam zu führen.
    Darüber sprechen wir in dieser Folge:
    Warum Leistung für viele nicht nur Antrieb, sondern auch Überlebensstrategie ist
    Wie sich „Erfolg“ anfühlen kann – und wann er innerlich leer wird
    Die Rolle des Körpers als ehrlicher Frühindikator für Überlastung
    Warum gerade starke Führungskräfte Warnsignale so lange ignorieren
    Der Moment des Bruchs – und was danach kommt
    Ein zentraler Wendepunkt:
    Andreas beschreibt sehr offen den Moment, in dem sein Körper reagiert hat – und klar wurde: So geht es nicht weiter.
    Wir sprechen darüber, warum dieser Punkt oft nicht aus heiterem Himmel kommt, sondern sich lange ankündigt – und trotzdem übersehen wird.
    Was danach folgt: Neuorientierung und Integration
    Der Ausstieg aus einer erfolgreichen Managementkarriere
    Die Frage: Wer bin ich ohne meinen Status?
    Der Weg vom Manager zum Leadership-Integrator – kein Plan, sondern ein Prozess
    Und vor allem: Was bedeutet echte Integrationsarbeit?
    Andreas macht deutlich, dass es nicht um Selbstoptimierung geht, sondern um Verbindung – von Kopf, Körper, Emotionen und Stärken.
    Führung neu gedacht: „Fang bei dir an“
    Ein zentrales Thema im Gespräch ist Führung als Haltung.
    Was verändert sich, wenn wir aufhören, uns über Leistung zu definieren?
    Warum Verletzlichkeit kein Risiko, sondern eine Ressource ist
    Und weshalb echte Führung immer bei uns selbst beginnt
    Konkrete Impulse für deinen Alltag:
    Diese Folge bleibt nicht auf der Reflexionsebene stehen. Andreas teilt sehr konkrete Ansätze.
    Die Ehrlichkeit, mit der Andreas über seinen eigenen Weg spricht – vom frühen Verlust seiner Eltern über seine Karriere bis hin zum bewussten Neuanfang – macht diese Folge besonders berührend und gleichzeitig sehr greifbar.
    Mehr zu Andreas Tietz:
    Leadership-Integrator & Coach
    Ehemaliger Automotive-Manager (u. a. Porsche) mit 25 Jahren Erfahrung
    Arbeitsschwerpunkte: Stärkenorientierung, Persönlichkeitsentwicklung, Integration von Körper, Geist und Emotionen
    Links & Kontakt:
    Website: www.livingreboot.de
  • Freiraum für Führungskräfte - für mehr Klarheit im Leben

    #90 Die Kraft der Pause – ein Schlüssel für wirksame Führung, Ein Gespräch mit Jorma Schneider

    11.04.2026 | 49 Min.
    In einer Welt, die immer schneller wird und in der viele Führungskräfte dauerhaft im Reaktionsmodus sind, wirkt die Pause oft wie ein Luxus. Mein heutiger Gast Jorma Schneider zeigt, warum genau sie eine zentrale Voraussetzung für Klarheit, Verbindung und wirksame Entscheidungen ist.
    Jorma ist Co-Active Coach, Lern- und Entwicklungsbegleiter sowie Host des Podcasts JORMAZIN’. In seiner Arbeit begleitet er Menschen und Teams dabei, aus dem reinen Tun auszusteigen und wieder stärker in Kontakt mit sich selbst zu kommen. Es geht ihm nicht um noch mehr Methoden, sondern um eine andere Qualität von Präsenz – als Grundlage für Führung in komplexen Zeiten.
    In unserem Gespräch sprechen wir darüber, was es bedeutet, bewusst innezuhalten, warum echte Gespräche so selten geworden sind und wie es gelingen kann, auch in digitalen oder hybriden Kontexten Verbindung herzustellen. Außerdem werfen wir einen Blick auf typische innere Blockaden und die Frage, wie Führungskräfte handlungsfähig bleiben können, ohne Komplexität vorschnell zu reduzieren.
    In dieser Folge erfährst du:
    • warum die „Pause“ kein Stillstand ist, sondern ein Raum für Klarheit und Orientierung
    • was es bedeutet, vom Tun ins Sein zu kommen – und warum darin echte Wirksamkeit entsteht
    • woran du authentische Gespräche erkennst und wie echte Verbindung möglich wird
    • wie Präsenz und Beziehung auch in digitalen Arbeitswelten entstehen können
    • welche Rolle Stimme und innere Haltung für deine Wirkung als Führungskraft spielen
    • was typische innere Blockaden sind und wie du ihnen begegnen kannst
    • wie du mit Komplexität umgehen kannst, ohne sie zu vereinfachen
    Ein Gedanke, der aus diesem Gespräch besonders hängen bleibt: Führung beginnt nicht im Außen, sondern in der eigenen inneren Klarheit. Die Pause ist dabei kein Rückzug, sondern ein bewusster Schritt in die eigene Verantwortung.
    Mehr zu Jorma Schneider
    • Website: www.jormaschneider.de
    • Podcast: JORMAZIN
    • LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jorma-schneider
    • YouTube: https://www.youtube.com/@jormazin

    Informationen zu unfold e.V. -
    https://unfold-ev.de/
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    #89 Transformation verstehen: Von VUCA zu BANI – mit Jan Köster

    28.03.2026 | 45 Min.
    In dieser Folge begrüßt Nicole den leidenschaftlichen Transformationsbegleiter Jan Köster. Jan ist nicht nur erfahrener Podcaster (u. a. „Methodenmontag“ und „Die Profiler“) und Stärkencoach, sondern bringt auch eine vielseitige berufliche Laufbahn mit: vom Pfadfinder über den Informatiker bis hin zum Vice President Transformation bei Gruner + Jahr.
    Heute arbeitet er bei Beratung Judith Andresen und begleitet Organisationen dabei, mit wachsendem Transformationsdruck umzugehen. Gleichzeitig ist er vierfacher Vater und bringt damit auch eine wichtige Perspektive auf Care-Arbeit und Verantwortung jenseits von Organisationen in das Gespräch ein.
    In dieser Folge geht es um die Frage, wie wir in einer Welt, die sich immer schneller verändert, Orientierung und Handlungsfähigkeit behalten können. Transformation ist längst mehr als ein Buzzword und gleichzeitig oft noch erstaunlich unklar. Gemeinsam gehen Nicole und Jan der Frage nach, was es heute wirklich braucht, um Organisationen zukunftsfähig zu gestalten.
    Im Zentrum steht dabei ein Perspektivwechsel: weg vom klassischen VUCA-Denken hin zu einer Realität, die noch schwerer greifbar ist und neue Antworten erfordert.
    Ein zentrales Thema ist der Übergang von VUCA zu BANI. Unsere Welt ist heute vor allem brüchig, ängstlich, nicht-linear und unverständlich. Systeme können plötzlich kippen, Entwicklungen verlaufen sprunghaft, etwa im Kontext von Künstlicher Intelligenz, und klare Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge verschwimmen zunehmend. Das führt bei vielen Menschen zu einer dauerhaften Grundanspannung und dem Gefühl von Kontrollverlust.
    Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass Organisationen sich grundlegend anders aufstellen müssen. Laut World Economic Forum könnten bis 2030 rund 39 Prozent der heutigen Skills von Wissensarbeitenden an Relevanz verlieren. Entscheidend sind daher drei Fähigkeiten: Lernfähigkeit im Sinne kontinuierlicher Reflexion und Anpassung, Resilienz als Stabilität im Wandel sowie Stärkenorientierung mit dem Fokus auf Exzellenz statt Defizite.
    Ein besonders praxisnaher Impuls aus dem Gespräch ist der Umgang mit Unsicherheit. Transformation lässt sich nicht einfach planen und ausrollen. Stattdessen braucht es Experimente, um Hypothesen zu testen und herauszufinden, was wirklich funktioniert. Erst wenn sich ein Zielbild klarer abzeichnet, folgen iterative Anpassung und schließlich klassischer Change. Anhand konkreter Beispiele wird deutlich, wie Organisationen durch Ausprobieren zu tragfähigen Lösungen kommen.
    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Zusammenspiel von Arbeitsweise, Arbeitsmittel und Arbeitsort. Veränderungen in einem dieser Bereiche wirken sich immer auf die anderen aus. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz als neues Arbeitsmittel verändert nicht nur die Art der Zusammenarbeit, sondern auch Kommunikationsformen und sogar die Gestaltung von Arbeitsorten.
    Deutlich wird auch, dass nachhaltige Transformation nicht durch das Kopieren fremder Modelle entsteht. Organisationen sind gut beraten, eigene Antworten zu entwickeln, statt vermeintlich erfolgreiche Konzepte einfach zu übernehmen. Mitarbeitende spielen dabei eine zentrale Rolle, denn sie sind die Expertinnen und Experten für ihre eigene Arbeit. Gute Transformation bindet sie aktiv ein und entwickelt Lösungen aus dem System heraus.
    Diese Folge ist besonders relevant für alle, die in ihrer Organisation nicht länger nur auf Veränderungen reagieren, sondern Transformation aktiv gestalten wollen.
    Der abschließende Impuls von Jan bringt die Haltung auf den Punkt: Embrace change and unfuck work. Transformation ist nicht nur Herausforderung, sondern vor allem eine Einladung, Arbeit neu zu denken und wirksam zu gestalten.
    Für alle, die Transformation nicht nur verstehen, sondern aktiv begleiten möchten: Jan Köster bietet gemeinsam mit Judith Andresen & Associates eine Ausbildung zum Team- und Transformationsbegleiter an. Weitere Informationen und Termine anbei.

    Links:
    https://www.judithandresen.com/ausbildung
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Generated: 5/24/2026 - 7:53:01 PM