PodcastsBildungBlick in die Bibel

Blick in die Bibel

DOMRADIO.DE
Blick in die Bibel
Neueste Episode

2776 Episoden

  • Blick in die Bibel

    Verantwortung statt Nutzen - Gespräch mit Riccardo Wagner

    09.07.2026 | 12 Min.
    Verantwortung ist für Riccardo Wagner keine Last, sondern eine Chance. Im Gespräch mit DOMRADIO.DE-Redakteur Stephan Baur erzählt der Experte für Wirtschafts- und Führungsethik, warum Menschen mehr bewirken können, als sie oft glauben. "Wir müssen die Welt nicht retten – aber wir können etwas bewirken", sagt er. Im Blick auf das Tagesevangelium mit dem Satz "Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben" warnt Wagner davor, das Leben nur nach wirtschaftlichem Nutzen zu beurteilen: "Wir können die Welt nicht nur als Transaktion verstehen." Stattdessen plädiert er für eine Kultur des Schenkens, der Würde und des Friedens, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ein inspirierendes Gespräch über Verantwortung, Freiheit und den Mut, Gutes weiterzugeben.Jetzt reinhören und entdecken, warum Geben mehr verändert als Nehmen.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel. Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt. Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden. Wenn das Haus es wert ist, soll der Friede, den ihr ihm wünscht, bei ihm einkehren. Ist das Haus es aber nicht wert, dann soll der Friede zu euch zurückkehren. Wenn man euch aber in einem Haus oder in einer Stadt nicht aufnimmt und eure Worte nicht hören will, dann geht weg, und schüttelt den Staub von euren Füßen: Amen, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom und Gomorra wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt. (Mt 10,7-15)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    Vom Zweifel zum Glauben - Gespräch mit Riccardo Wagner

    08.07.2026 | 10 Min.
    Riccardo Wagner hat sich erst mit 49 Jahren taufen lassen. Im Podcast erzählt er, warum aus anfänglicher Skepsis eine intensive Suche nach Gott wurde. Zehn Jahre lang setzte er sich mit Philosophie, Theologie und dem christlichen Glauben auseinander – bis er merkte: "Jetzt wird's langsam eng, weil es mir langsam zu gut gefällt." Entscheidend wurde für ihn die Erkenntnis: "Gott wollte dich und Gott liebt dich." Im Blick auf das Tagesevangelium entdeckt Wagner darin auch die Botschaft der Berufung: Jesus sendet keine perfekten Menschen aus, sondern traut jedem eine ganz eigene Aufgabe zu. Und das Himmelreich? Für Wagner beginnt es nicht erst irgendwann, sondern schon heute: "Das Himmelreich ist jetzt schon da, wenn ich bereit bin, mich auf diese Beziehung einzulassen." Eine bewegende Geschichte über Glauben, Vertrauen und den Mut, sich rufen zu lassen – jetzt reinhören!Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit rief Jesus seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen. Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat. Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. (Mt 10,1-7)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    Freiheit prägt den Glauben - Gespräch mit Riccardo Wagner

    07.07.2026 | 11 Min.
    Wie prägt eine Kindheit in der DDR den Blick auf Freiheit, Demokratie und Glauben? Prof. Riccardo Wagner erzählt von der Ausreise seiner Familie kurz vor dem Mauerfall und warum ihn die Erfahrungen in einem Unrechtsstaat bis heute bewegen. Er berichtet von einer Jugend ohne jede Berührung mit Kirche oder Glauben – „Bis wenige Monate vor meiner Taufe hatte ich noch nie mit einem Priester gesprochen“ – und erklärt, weshalb ihm echter Pluralismus und Meinungsfreiheit heute besonders am Herzen liegen. Im Gespräch über das Tagesevangelium zeigt Wagner außerdem, warum Jesu Mitleid für ihn ein Vorbild für gute Führung ist: „Er sieht die Menschen, er sieht ihr Leid – und er ist erst einmal in Empathie bei ihnen.“ Ein persönliches Gespräch über Freiheit und die Kraft, den anderen wirklich wahrzunehmen.Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit brachte man zu Jesus einen Stummen, der von einem Dämon besessen war. Er trieb den Dämon aus und der Stumme konnte reden. Alle Leute staunten und sagten: So etwas ist in Israel noch nie gesehen worden. Die Pharisäer aber sagten: Mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus. Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden. Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden! (Mt 9,32-38)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Neugier als Kompass" - Gespräch mit Riccardo Wagner

    06.07.2026 | 12 Min.
    Professor, Journalist, Berater, Verleger – Riccardo Wagner hat viele berufliche Stationen durchlaufen. Im Podcast erzählt der 52-Jährige, warum ihn vor allem seine Neugier durchs Leben getragen hat: "Ich finde viel zu viele Dinge spannend", sagt er schmunzelnd. Vor zwei Jahren ließ er sich taufen – ein Schritt, der seinem Lebensweg noch einmal eine neue Richtung gab. Im Gespräch erklärt er außerdem, warum ihm junge Menschen und ihre Zukunft am Herzen liegen und weshalb er überzeugt ist, dass es heute eine starke katholische Stimme in den Medien braucht. Im Blick auf das Evangelium macht Wagner Mut, Vertrauen zu wagen: "Ich muss einfach nur bereit sein, die Hand auszustrecken." Seine Auslegung kreist um Hoffnung, Beziehung und den Satz Jesu: "Hab keine Angst." Ein persönliches Gespräch voller Zuversicht und inspirierender Gedanken.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit, als Jesus redete, kam ein Synagogenvorsteher, fiel vor ihm nieder und sagte: Meine Tochter ist eben gestorben; komm doch, leg ihr deine Hand auf, dann wird sie wieder lebendig. Jesus stand auf und folgte ihm mit seinen Jüngern. Da trat eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt, von hinten an ihn heran und berührte den Saum seines Gewandes; denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. Jesus wandte sich um, und als er sie sah, sagte er: Hab keine Angst, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Und von dieser Stunde an war die Frau geheilt. Als Jesus in das Haus des Synagogenvorstehers kam und die Flötenspieler und die Menge der klagenden Leute sah, sagte er: Geht hinaus! Das Mädchen ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus. Als man die Leute hinausgedrängt hatte, trat er ein und fasste das Mädchen an der Hand; da stand es auf. Und die Kunde davon verbreitete sich in der ganzen Gegend. (Mt 9,18-26)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Junger Wein in neue Schläuche" - Gespräch mit Thomas Söding

    04.07.2026 | 15 Min.
    Ist Gott den Menschen heute gleichgültig? Der Bochumer Theologe Thomas Söding hält wenig von der These einer zurzeit viel diskutierten "religiösen Indifferenz". Zwar zeigten soziologische Studien ein wachsendes Desinteresse an Kirche und Religion. Doch daraus lasse sich nicht schließen, dass die Gottesfrage erledigt sei. Vielmehr komme es darauf an, wie diejenigen ihren Glauben leben, die sich weiterhin für Gott interessieren. Sie seien – im Bild der Bergpredigt – berufen, "Salz der Erde" und "Licht der Welt" zu sein: eine Minderheit mit Ausstrahlung.Zugleich warnt Söding davor, Glauben mit Aberglauben zu verwechseln. Christlicher Glaube befreie und schenke Hoffnung, während Aberglaube aus Angst entstehe und Menschen binde. Das Entzünden einer Kerze oder das Gebet seien Ausdruck von Vertrauen, nicht von magischem Denken.Mit Blick auf das Tagesevangelium vom "jungen Wein in neuen Schläuchen" sieht Söding einen Auftrag zur Erneuerung der Kirche. Jesus habe das Gesetz nicht abgeschafft, sondern erfüllt – und dafür neue Formen eröffnet. Auch heute müsse die Kirche ihre Tradition von innen heraus weiterentwickeln. Reformen seien deshalb kein Bruch mit dem Glauben, sondern könnten Ausdruck seiner Lebendigkeit sein. Entscheidend sei, Altes und Neues miteinander zu verbinden.Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit kamen die Jünger Johannes’ des Täufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten? Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann werden sie fasten.Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Gewand; denn der neue Stoff reißt doch wieder ab und es entsteht ein noch größerer Riss. Auch füllt man nicht jungen Wein in alte Schläuche. Sonst reißen die Schläuche, der Wein läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar. Jungen Wein füllt man in neue Schläuche, dann bleibt beides erhalten. (Mt 9,14-17)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Weitere Bildung Podcasts
Über Blick in die Bibel
Podcast-Website

Höre Blick in die Bibel, Einschlafen mit Wikipedia und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

Hol dir die kostenlose radio.de App

  • Sender und Podcasts favorisieren
  • Streamen via Wifi oder Bluetooth
  • Unterstützt Carplay & Android Auto
  • viele weitere App Funktionen
Blick in die Bibel: Zugehörige Podcasts
Rechtliches
Social
v8.11.1| © 2007-2026 radio.de GmbH
Generated: 7/9/2026 - 8:04:39 AM