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  • Blick in die Bibel

    "Mehr als ein Wunder" - Gespräch mit Gunther Fleischer

    16.03.2026 | 12 Min.
    Zum Start der Woche ist der Bibeltheologe Dr. Gunther Fleischer zu Gast im Podcast. Fast 25 Jahre leitete er die Bibel- und Liturgieschule im Erzbistum Köln. Er erzählt, warum ihn die Bibel bis heute fasziniert: Obwohl die Texte Jahrtausende alt sind, greifen sie Fragen auf, die Menschen immer noch bewegen. Wenn er einen Bibeltext auslegt, schaut er zuerst in den Urtext in der jeweiligen Sprache. Im Evangelium des Tages bittet ein königlicher Beamter Jesus um Hilfe für seinen sterbenskranken Sohn. Jesus spricht nur ein Wort – und der Junge wird gesund. Für Fleischer zeigt die Geschichte: Ein Wunder ist eine überraschende Wendung zum Guten, die man nicht "machen" kann. Im Johannesevangelium sind solche Wunder "Zeichen" für Gottes Wirken. Eine überraschende Perspektive, die neugierig auf die ganze Podcastfolge macht.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit ging Jesus von Samária nach Galiläa. Er selbst hatte bezeugt: Ein Prophet wird in seiner eigenen Heimat nicht geehrt. Als er nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf, weil sie alles gesehen hatten, was er in Jerusalem auf dem Fest getan hatte; denn auch sie waren zum Fest gekommen. Jesus kam wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser in Wein verwandelt hatte. In Kafárnaum lebte ein königlicher Beamter; dessen Sohn war krank. Als er hörte, dass Jesus von Judäa nach Galiläa gekommen war, suchte er ihn auf und bat ihn, herabzukommen und seinen Sohn zu heilen; denn er lag im Sterben. Da sagte Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht. Der Beamte bat ihn: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt! Jesus erwiderte ihm: Geh, dein Sohn lebt! Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte, und machte sich auf den Weg. Noch während er hinabging, kamen ihm seine Diener entgegen und sagten: Dein Junge lebt. Da fragte er sie genau nach der Stunde, in der die Besserung eingetreten war. Sie antworteten: Gestern in der siebten Stunde ist das Fieber von ihm gewichen. Da erkannte der Vater, dass es genau zu der Stunde war, als Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er wurde gläubig mit seinem ganzen Haus. So tat Jesus sein zweites Zeichen, nachdem er von Judäa nach Galiläa gekommen war. (Joh 4,43-54)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Groß sein – demütig bleiben" - Gespräch mit Kristell Köhler

    14.03.2026 | 8 Min.
    Im letzten Podcast "Blick in die Bibel" dieser Woche verrät Kristell Köhler, warum sie vom ewigen Eis fasziniert ist und warum sie gerne mit Angela Merkel über Glauben und Politik oder mit Joshua Kimmich über Führung sprechen würde. Dann geht es um das neue Exerzitienhaus in Altenberg – ein Ort, um Gott zu suchen.Im Evangelium warnt Jesus vor Selbstgerechtigkeit: Ein Pharisäer dankt Gott, dass er nicht so ist wie der "schlechte" Zöllner. Doch Jesus sagt: "Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt." Kristell Köhler erklärt, dass es nicht um falsche Demut geht, sondern darum, sich selbst und andere nicht abzuwerten.Hört rein, um zu verstehen, warum wahre Größe im Anerkennen der eigenen Unvollkommenheit liegt!Aus dem Lukasevangelium:In jener Zeit erzählte Jesus einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten, dieses Gleichnis: Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und sprach bei sich dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wollte nicht einmal seine Augen zum Himmel erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt nach Hause zurück, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden. (Lk 18,9-14)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Liebe – fragend leben" - Gespräch mit Kristell Köhler

    13.03.2026 | 9 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Kristell Köhler über die Offenbarung des Johannes: Trotz aller Untergangsszenarien steckt darin eine große Hoffnung – dass Gott eines Tages mitten unter den Menschen sein wird. Diese Vision stärkt sie auch in ihrer Arbeit, die Kirche neu aufzustellen.Dann geht es um Frauen in der Kirche: Köhler plädiert nicht für Ämter, sondern für mehr weibliche Perspektiven – in Leitungsteams, Predigten und Seelsorge.Im Evangelium fragt ein Schriftgelehrter Jesus nach dem wichtigsten Gebot. Seine Antwort: "Liebe Gott und deinen Nächsten!" Köhler erklärt, dass beides zusammengehört – wenn wir den anderen fragen: "Was willst du, dass ich dir tue?"Hört rein, um zu verstehen, warum Nächstenliebe manchmal mit Zuhören beginnt!Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen? Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister! Ganz richtig hast du gesagt: Er allein ist der Herr und es gibt keinen anderen außer ihm und ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer. Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen. (Mk 12,28b-34)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Entscheide dich – für Gott!" - Gespräch mit Kristell Köhler

    12.03.2026 | 10 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" schwärmt Kristell Köhler vom Apostel Paulus: Er hatte Mut zur Schwäche, blieb aber klar in der Botschaft – genau das braucht die Kirche heute im Umbruch. Paulus würde wohl sagen: "Haltet euch an die Botschaft und vergesst die Menschen nicht!"Im Bibeltext aus dem Lukasevangelium treibt Jesus einen Dämon aus. Doch statt Beifall gibt es Zweifel: "Tut er das mit Hilfe des Teufels?" Jesus kontert: "Ein gespaltenes Reich geht unter." Kristell Köhler erklärt: Jesus fordert uns auf, uns zu entscheiden – für Gott oder gegen ihn. Heute wären "Dämonen" vielleicht Egoismus oder Selbstzweifel.Hört rein, um zu verstehen, warum Jesus uns auffordert, klar Stellung zu beziehen!Aus dem Lukasevangelium:In jener Zeit trieb Jesus einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon ausgefahren war, da konnte der Mann reden. Alle Leute staunten. Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beélzebul, dem Herrscher der Dämonen, treibt er die Dämonen aus. Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich selbst gespalten ist, wird veröden und ein Haus ums andere stürzt ein. Wenn also der Satan in sich selbst gespalten ist, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beélzebul austreibe. Wenn ich aber die Dämonen durch Beélzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Söhne sie aus? Deswegen werden sie eure Richter sein. Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen.Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere seine ganze Rüstung, auf die er sich verlassen hat, und verteilt seine Beute. Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. (Lk 11,14-23)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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    "Gottes Wille – mutig leben" - Gespräch mit Kristell Köhler

    11.03.2026 | 9 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Kristell Köhler über die Kraft der Kirchenmusik: Sie verbindet Menschen, schafft Gemeinschaft – besonders für Kinder und Jugendliche – und öffnet Türen zu neuen Erfahrungen. Doch nicht nur Musik, auch die Jugend selbst steht im Fokus: Wie findet sie in der Kirche Heimat? Köhler betont, dass es auf das Zusammenspiel von Gemeinden, Verbänden und Jugendzentren ankommt.Im heutigen Bibeltext aus dem Matthäusevangelium geht es um Gesetze: Jesus sagt, er sei nicht gekommen, um sie abzuschaffen, sondern zu erfüllen. Köhler erklärt, dass es darum geht, Gottes Willen von menschlichen Auslegungen zu unterscheiden – manchmal bedeutet das, Regeln zu hinterfragen oder sogar zu brechen.Hört rein, um zu verstehen, warum Glauben manchmal bedeutet, mutig eigene Wege zu gehen!Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. (Mt 5,17-19)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

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