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- Wie wird man Gemeindereferentin – und was hält einen nach vielen Jahren im Beruf? Sandra Schnell erzählt am Mittwoch im Podcast "Blick in die Bibel", dass sie schon nach dem Abitur spürte: Das ist mein Weg. Sie versteht ihre Arbeit als Berufung und begleitet Menschen jeden Alters – von der Taufe bis zur Beerdigung. Dabei möchte sie nicht nur über Gott sprechen, sondern den Glauben auch im eigenen Leben zeigen. Im Tagesevangelium sendet Jesus seine Jünger aus, um Gottes Liebe zu verkünden und Menschen zu heilen. Sandra Schnell erklärt, dass die Heilungen damals ein Zeichen waren: Gott liebt dich, du bist ihm wichtig. Die Aufforderung, ohne Vorräte loszuziehen, versteht sie heute als Einladung, Gott zu vertrauen. Denn nicht alles im Leben lässt sich planen oder kontrollieren. Auch in ihrem Alltag setzt sie diesen Gedanken um: Mit ihrem Kinderchor besucht sie ein Altenwohnheim und schenkt den Bewohnern eine schöne Stunde. Auch heute gibt Sandra Schnell den Zuhörerinnen und Zuhörern wieder eine "Frage des Tages" mit auf den Weg: Vertraust du darauf, dass Gott deine Wege lenkt und dich begleitet? Ein Impuls, der durch den Tag begleiten kann.Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und gab ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen und um Krankheiten zu heilen. Und er sandte sie aus, das Reich Gottes zu verkünden und die Kranken gesund zu machen. Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd! Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst! Wenn euch aber die Leute nicht aufnehmen, dann geht weg aus jener Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie! Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf. Sie verkündeten das Evangelium und heilten überall. (Lk 9,1-6)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
- Was bedeutet die Bibel für Sandra Schnell? Die Pfarrbeauftragte der Pfarrei St. Matthäus in Altena erzählt in der Dienstags-Folge des Podcasts "Blick in die Bibel", dass sie das Sonntagsevangelium oft durch die ganze Woche begleitet. Besonders schätzt sie das Bibelteilen, seit sie eine Zeit in Brasilien verbracht hat: Gemeinsam über einen Satz nachdenken und überlegen, was er für den eigenen Alltag bedeutet. Im Evangelium des Tages spricht Jesus über seine Familie. Als seine Mutter und seine Brüder ihn sehen wollen, sagt er: Seine Familie sind alle, die Gottes Wort hören und danach handeln. Sandra Schnell erklärt, dass Jesus damit die Glaubensgemeinschaft als eine große Familie beschreibt. Christsein zeigt sich für sie nicht nur im Gottesdienst, sondern auch darin, für andere da zu sein. In ihrer Gemeinde engagieren sich viele Ehrenamtliche – beim Helfen im Alltag, in der Gemeinde oder an ganz anderen Orten. Doch hören wir Gottes Ruf auch selbst? Und gelingt es uns, danach zu handeln? Die heutige Folge lädt dazu ein, genau darüber nachzudenken – und vielleicht einen eigenen Vorsatz für den Tag mitzunehmen.Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit kamen die Mutter Jesu und seine Brüder zu ihm; sie konnten jedoch wegen der vielen Leute nicht zu ihm gelangen. Da sagte man ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und möchten dich sehen. Er erwiderte ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind die, die das Wort Gottes hören und tun. (Lk 8,19-21)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
- Beim Podcast "Blick in die Bibel" ist diese Woche Sandra Schnell die Gesprächspartnerin. Sie ist Pfarrbeauftragte der Pfarrei St. Matthäus in Altena. Was bedeutet das? Sie leitet die Pfarrei gemeinsam mit einem "moderierenden" Priester und übernimmt viele Aufgaben, die sonst beim Pfarrer liegen – von der Organisation bis zur Seelsorge. Dabei setzt sie besonders auf das Engagement der Ehrenamtlichen und neue Gottesdienstformen. In der Montagsfolge spricht Sandra Schnell über den Apostel Matthäus, den die katholische Kirche heute feiert und der zugleich Patron ihrer Gemeinde ist. Im Evangelium geht es um Jesus und den Zöllner Matthäus. Jesus ruft ihn, obwohl er von vielen ausgegrenzt wird. Sandra Schnell sieht darin eine wichtige Botschaft für heute: Auch wir sollten Menschen nicht vorschnell verurteilen, sondern ihnen mit Barmherzigkeit begegnen. Für jeden Tag dieser Woche hat die Gemeindereferentin eine "Frage des Tages" im Gepäck. Ihre Frage für den Montag lautet: Wem schenken wir unsere Zeit? Und wer steht vielleicht am Rand und braucht unsere Aufmerksamkeit? Eine Frage, die zum Nachdenken einlädt – und die ihr im Podcast gemeinsam mit Sandra Schnell entdecken könnt.Aus dem Evangelium nach Matthäus:In jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Und Matthäus stand auf und folgte ihm nach. Und als Jesus in seinem Haus bei Tisch war, siehe, viele Zöllner und Sünder kamen und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern. Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Geht und lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer! Denn ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder. (Mt 9,9-13)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
"Gott lässt wachsen, wir dürfen vertrauen" - Gespräch mit Pater Maximilian Krenn OSB
19.09.2026 | 10 Min.Im Podcast "Blick in die Bibel" reflektiert Pater Maximilian Krenn über seine Begegnungen im Kloster: "Ich habe gelernt, dass wir gemeinsam auf der Suche sind – ich bin genauso ein Lernender wie die anderen." Sein Lieblingsvers (Psalm 37,5) – "Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue ihm" – begleitet ihn auf seinem eigenen Weg, der oft überraschend und unplanbar war. "Gott kennt meinen Weg, und ich darf mich ihm anvertrauen", betont er.Im Gleichnis vom Sämann im Lukasevangelium erklärt Jesus seinen Jüngern die Bedeutung des Gleichnisses: Der Same, der auf guten Boden fällt, bringt Frucht. Pater Maximilian erklärt: "Es ist ein Mysterium, warum Gott manche auserwählt – doch jeder Mensch ist zum Leben in Fülle berufen." Der "Teufel" reißt das Wort aus dem Herzen – "das tut weh, wenn gute Gedanken wie Vertrauen oder Nächstenliebe wieder verschwinden". Die Aufgabe des Sämanns ist es, das Wort Gottes auszusäen – "ob es aufgeht, liegt nicht in unserer Hand. Wachsen lässt Gott."Warum wir trotz aller Unsicherheiten weiter aussäen sollen – und wie das Wort Gottes in uns Wurzeln schlägt, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit, als sich eine große Volksmenge versammelte und Menschen aus allen Städten zu Jesus kamen, sprach er in einem Gleichnis: Ein Sämann ging hinaus, um seinen Samen auszusäen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und wurde zertreten und die Vögel des Himmels fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf Felsen, und als die Saat aufging, verdorrte sie, weil es ihr an Feuchtigkeit fehlte. Ein anderer Teil fiel mitten in die Dornen und die Dornen wuchsen zusammen mit der Saat hoch und erstickten sie. Und ein anderer Teil fiel auf guten Boden, ging auf und brachte hundertfach Frucht.Als Jesus das gesagt hatte, rief er: Wer Ohren hat zum Hören, der höre! Seine Jünger fragten ihn, was das Gleichnis bedeute. Da sagte er: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen. Zu den anderen aber wird in Gleichnissen geredet; denn sie sollen sehen und doch nicht sehen, hören und doch nicht verstehen.Das bedeutet das Gleichnis: Der Samen ist das Wort Gottes. Auf den Weg ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort hören; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und nicht gerettet werden. Auf den Felsen ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort freudig aufnehmen, wenn sie es hören; aber sie haben keine Wurzeln: Eine Zeit lang glauben sie, doch in der Zeit der Prüfung werden sie abtrünnig. Unter die Dornen ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort hören, dann aber hingehen und in Sorgen, Reichtum und Genüssen des Lebens ersticken und keine Frucht bringen. Auf guten Boden ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort mit gutem und aufrichtigem Herzen hören, daran festhalten und Frucht bringen in Geduld. (Lk 8,4-15)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)"Gott nimmt uns mit all unseren Fehlern an" - Gespräch mit Pater Maximilian Krenn OSB
18.09.2026 | 8 Min.Am heutigen Freitag spricht Pater Maximilian Krenn über die Spannung zwischen menschlicher Schwäche und göttlicher Annahme. Er betont, dass sich zu blamieren für ihn eine heilsame Erfahrung war: "Es geht nicht um das Bild, das ich vor mir hertrage, sondern darum, wer ich wirklich bin – und dass Gott mich so annimmt." Benediktinische Freiheit bedeutet für ihn: "Nicht ausweichen müssen – weder vor anderen noch vor mir selbst oder Gott." Auch ein "Nein" kann aus Gewissen und Ehrlichkeit kommen.Im Evangelium zieht Jesus durch Städte und Dörfer und verkündet das Reich Gottes, begleitet von den zwölf Aposteln und Frauen wie Maria Magdalena, Johanna und Susanna, die ihn mit ihrem Vermögen unterstützen. Pater Maximilian erklärt: "Das Reich Gottes ist in Jesus selbst gegenwärtig – und wird erfahrbar, wenn wir uns um ihn versammeln, nicht um unsere eigenen Programme." Die Verwirklichung des Reiches geschieht durch lebendige Steine – Menschen, die an Gott glauben und in Gemeinschaft leben. "Unser Vermögen ist nicht nur materiell, sondern das, was wir selbst sind." Die Witwe in einem anderen Evangelium, die ihr Letztes gibt, zeigt: "Es geht darum, sich selbst zu schenken."Warum Gottes Reich uns alle braucht – und wie wir es im Alltag leben können, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit wanderte Jesus von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn und auch einige Frauen, die von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt worden waren: Maria, genannt Magdalena, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susánna und viele andere. Sie unterstützten Jesus und die Jünger mit ihrem Vermögen (Lk 8,1-3)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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