Seit April ist Carolin Hostert-Hack die neue Leiterin des Katholischen Bildungswerks Köln und des Domforums, direkt gegenüber vom Kölner Dom. Im "Blick in die Bibel" erzählt die junge Theologin, was ihre Arbeit so besonders macht: Die zahlreichen Bildungsangebote für die ganze Stadt beim Bildungswerk und die vielen Begegnungen, Gespräche und die offene Tür direkt am Dom. Hostert-Hack erklärt auch, warum sie nicht ins Europaparlament eingezogen, sondern in Köln geblieben ist. Das Tagesevangelium findet die 30-Jährige herausfordernd, wenn Jesus davon spricht, dass er gekommen sei, um das Schwert zu bringen. Die Nachfolge Christi sei auch heute nicht immer leicht und offen zum Glauben zu stehen, erfordere Mut. Deshalb spricht Hostert-Hack in den sozialen Medien gerne von dem, was sie erfüllt.Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert. Wer das Leben findet, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es finden. Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten. Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen. Als Jesus die Unterweisung der zwölf Jünger beendet hatte, zog er weiter, um in den Städten zu lehren und zu predigen. (Mt 10,34–11,1)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)