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  • Blick in die Bibel

    "Wir stehen kurz vorm Licht"- Gespräch mit Irmela Preissner

    03.04.2026 | 14 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht DOMRADIO.DE-Moderator Mathias Peter mit Irmela Preissner, Geschäftsführerin bei "Biblische Reisen" über den Karsamstag. Zum Einstieg erzählt sie persönlich, wie sie die Kartage und Ostern erlebt: ruhig, oft mit Spaziergängen oder Gottesdienst – eine Zeit zum Innehalten. Auch Familie, gutes Essen und Gemeinschaft gehören für sie dazu.Im Evangelium geht es um die Grablegung Jesu. Preissner erklärt, warum die vielen Details wichtig sind: Sie sollen zeigen, dass alles wirklich so passiert ist. Der Glaube basiert für sie nicht auf Geschichten, sondern auf echten Ereignissen.In ihrer Auslegung beschreibt sie die besondere Stimmung dieses Tages: Leere, Zweifel und Warten. Gott scheint fern, nichts passiert. Genau das sei schwer auszuhalten. Doch ihre Botschaft ist klar: Auch in den dunkelsten Momenten ist man nicht allein – und das Ende ist nicht der Tod.Eine ruhige, tiefgehende Folge, die Hoffnung schenkt und neugierig macht.Aus dem Johannesevangelium:Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten – dieser Sabbat war nämlich ein großer Feiertag –, baten die Juden Pilatus, man möge ihnen die Beine zerschlagen und sie dann abnehmen. Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Und der es gesehen hat, hat es bezeugt und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres sagt, damit auch ihr glaubt. Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen. Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben. Josef aus Arimathäa war ein Jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur im Verborgenen. Er bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen, und Pilatus erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab. Es kam auch Nikodemus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte. Er brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. Sie nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen Begräbnis Sitte ist. An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei. (Joh 19,31-42)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Karfreitag ist nicht das Ende" - Gespräch mit Irmela Preissner

    03.04.2026 | 14 Min.
    Am Karfreitag spricht Irmela Preissner von "Biblische Reisen" über die Heilige Woche in Jerusalem, wie sie verläuft, wenn Friedenszeiten sind. Gerade der Karfreitag ist zwar dann sehr voll in Jerusalem, aber für viele Gläubige ein unvergessliches Erlebnis!Das Evangelium schilder, wie sich Jesus am Kreuz noch um seie Mutter und Jünger sorgt. Er kümmert sich bis zum Schluss um die Menschen, die ihm nahe sind, und wünscht sich, dass sie zukünftig aufeinander achten, sagt sie.Eine Folge, die trotz des Todes am Kreuz die Hoffnung bringt, dass mit dem Tod doch nicht alles aus ist!Aus dem Johannesevangelium: Sie übernahmen Jesus. Und er selbst trug das Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgota heißt. Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte aber Jesus. Pilatus ließ auch eine Tafel anfertigen und oben am Kreuz befestigen; die Inschrift lautete: Jesus von Nazaret, der König der Juden. Diese Tafel lasen viele Juden, weil der Platz, wo Jesus gekreuzigt wurde, nahe bei der Stadt lag. Die Inschrift war hebräisch, lateinisch und griechisch abgefasst. Da sagten die Hohepriester der Juden zu Pilatus: Schreib nicht: Der König der Juden, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der König der Juden. Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben. Nachdem die Soldaten Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen Teil, und dazu das Untergewand. Das Untergewand war aber ohne Naht von oben ganz durchgewoben. Da sagten sie zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll. So sollte sich das Schriftwort erfüllen: Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies taten die Soldaten. Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn. Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Danach, da Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet. Ein Gefäß voll Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm voll Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist. (Joh 19,16-30)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Liebe zeigt sich im Dienen" - Gespräch mit Irmela Preissner

    02.04.2026 | 15 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" am Gründonnerstag spricht Irmela Preissner, Geschäftsführerin von "Biblische Reisen", mit DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter über die aktuelle Lage im Nahen Osten. Sie erklärt, dass ihr Reiseunternehmen in Krisen schnell reagiert, Infos sammelt und sich eng mit Partnern austauscht, um die Sicherheit der Kunden zu gewährleisten. Wenn nötig, werden Reisen abgesagt oder Gäste sogar ausgeflogen. Dabei hilft ein starkes Netzwerk vor Ort.Im Evangelium zum Gründonnerstag wäscht Jesus seinen Jüngern die Füße. Für Preissner ist das ein Zeichen von Demut und echter Liebe. Jesus zeigt, dass es nicht um Macht geht, sondern darum, anderen zu dienen. Dieses Beispiel soll auch heute Mut machen, im Alltag füreinander da zu sein, zu helfen und das eigene Ego zurückzustellen.Die Folge macht deutlich, wie man diese Botschaft heute leben kann – und warum sie gerade in schwierigen Zeiten so wichtig ist. Wer wissen will, was das konkret für den eigenen Alltag bedeutet, sollte unbedingt reinhören.Aus dem Johannesevangelium:Es war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen. Da er die Seinen liebte, die in der Welt waren, liebte er sie bis zur Vollendung. Es fand ein Mahl statt und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn auszuliefern. Jesus, der wusste, das ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte, stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war. Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füße waschen? Jesus sagte zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen. Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir. Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt. Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen. Auch ihr seid rein, aber nicht alle. Er wusste nämlich, wer ihn ausliefern würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein. Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe? Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe. (Joh 13,1-15)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    Judas‘ Verrat – warum lässt Jesus das zu? - Gespräch mit Irmela Preissner

    01.04.2026 | 10 Min.
    In dieser Folge vom „Blick in die Bibel“ erzählt Irmela Preissner, Geschäftsführerin bei „Biblische Reisen“, wie ihre Reiselust schon in der Kindheit begann: Durch die Trennung ihrer Eltern reiste sie in den Sommerferien meist mehr als andere Kinder und entdeckte früh die Welt. Heute fasziniert sie am Reisen vor allem, wie ähnlich sich Menschen überall sind – egal aus welchem Land oder welcher Kultur. Danach geht es um das Evangelium vom Verrat des Judas. Für Geld liefert er Jesus aus, doch seine Motive bleiben unklar. Preissner erklärt, dass Jesus den Verrat kennt und zulässt, weil er Teil eines größeren Plans ist. Gleichzeitig zeigt die Geschichte, wie frei der Mensch ist, sich auch für das Falsche zu entscheiden. Eine nachdenkliche Folge über Vertrauen, Schuld und Menschlichkeit – die neugierig macht, tiefer einzutauchen.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit ging einer der Zwölf namens Judas Iskáriot zu den Hohepriestern und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Und sie boten ihm dreißig Silberstücke. Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern. Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote   gingen die Jünger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern. Die Jünger taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor. Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch. Und während sie aßen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich ausliefern. Da wurden sie sehr traurig und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr? Er antwortete: Der die Hand mit mir in die Schüssel eintunkt, wird mich ausliefern. Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn ausgeliefert wird! Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. Da fragte Judas, der ihn auslieferte: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus antwortete: Du sagst es. (Mt 26,14-25)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Verleugnen wir heute Jesus auch?" - Gespräch mit Irmela Preissner

    31.03.2026 | 15 Min.
    In dieser Podcast-Folge von „Blick in die B ibel“ erzählt Irmela Preissner zuerst, wie sie durch ihre Familie und ihre Arbeit einen engen Bezug zur Bibel entwickelt hat. Sie berichtet, dass sie im Alltag immer wieder kurze Momente nutzt, um darin zu lesen. Außerdem erklärt sie, was „Biblische Reisen“, von dem sie die Geschäftsführerin ist, besonders macht: Es geht nicht nur ums Besichtigen, sondern vor allem um Begegnungen mit Menschen vor Ort und darum, andere Kulturen und Religionen besser zu verstehen. Danach geht es um das Johannesevangelium, das berichtet, wie Judas Jesus verrät und Petrus ihn verleugnet. In ihrer Auslegung sagt Preissner, dass "Verherrlichung" hier nicht Macht bedeutet, sondern Liebe und Hingabe. Sie macht deutlich, dass es eine Art Jesus zu verleugnen auch heute noch gibt – oft in kleinen Momenten, wenn wir wegschauen oder nicht helfen. Eine Folge, die zum Nachdenken anregt und den eigenen Alltag neu beleuchtet – unbedingt reinhören!Aus dem Johannesevangelium: In jener Zeit, als Jesus mit seinen Jüngern bei Tisch war, wurde er im Geiste erschüttert und bezeugte: Amen, amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich ausliefern. Die Jünger blickten sich ratlos an, weil sie nicht wussten, wen er meinte. Einer von den Jüngern lag an der Seite Jesu; es war der, den Jesus liebte. Simon Petrus nickte ihm zu, er solle fragen, von wem Jesus spreche. Da lehnte sich dieser zurück an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist es? Jesus antwortete: Der ist es, dem ich den Bissen Brot, den ich eintauche, geben werde. Dann tauchte er das Brot ein, nahm es und gab es Judas, dem Sohn des Simon Iskáriot. Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Jesus sagte zu ihm: Was du tun willst, das tue bald! Aber keiner der Anwesenden verstand, warum er ihm das sagte. Weil Judas die Kasse hatte, meinten einige, Jesus wolle ihm sagen: Kaufe, was wir zum Fest brauchen! oder Jesus trage ihm auf, den Armen etwas zu geben. Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, ging er sofort hinaus. Es war aber Nacht. Als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht. Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen und er wird ihn bald verherrlichen. Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ihr werdet mich suchen, und was ich den Juden gesagt habe, sage ich jetzt auch euch: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen. Simon Petrus fragte ihn: Herr, wohin gehst du? Jesus antwortete ihm: Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht folgen. Du wirst mir aber später folgen. Petrus sagte zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich hingeben. Jesus entgegnete: Du willst für mich dein Leben hingeben? Amen, amen, ich sage dir: Noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. (Joh 13,21-33.36-38)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

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