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Einschlafen mit Psychologie

Hendler Dynasty Media
Einschlafen mit Psychologie
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81 Episoden

  • Einschlafen mit Psychologie

    Warum Gemeinschaft glücklich macht – Zusammenhalt als Glücksfaktor

    07.1.2026 | 35 Min.

    Willkommen zu einer beruhigenden Reise in die Psychologie der Gemeinschaft und die tiefen Verbindungen zwischen sozialen Beziehungen und Glück. Diese Folge zeigt, warum soziale Unterstützung unser Glücksempfinden steigert und wie gemeinsame Aktivitäten unsere Stresshormone senken.Du erfährst, wie tief das Bedürfnis nach Gemeinschaft in unserer Evolution verwurzelt ist. Unsere Vorfahren überlebten nur in der Gruppe, deshalb hat Evolution soziale Fähigkeiten tief in uns eingebaut. Das soziale Gehirn mit Spiegelneuronen und Theorie des Geistes zeigt: Wir sind für Verbindung konstruiert. Einsamkeit ist ein biologischer Alarm, so fundamental wie Hunger.Die Unterscheidung zwischen starken Bindungen (Familie, enge Freunde), schwachen Bindungen (Bekannte, Nachbarn) und gemeinschaftlichen Bindungen (Vereine, Gruppen) zeigt, dass alle auf unterschiedliche Weise zu unserem Wohlbefinden beitragen.Die Biochemie der Verbindung ist beeindruckend: Soziale Unterstützung senkt Cortisol, Berührung löst Oxytocin aus. Die Harvard Study of Adult Development zeigt nach achtzig Jahren: Gute Beziehungen sind der beste Prädiktor für ein langes, gesundes, glückliches Leben.Sechs Strategien helfen: In Beziehungen investieren, Rituale schaffen, Gruppen beitreten, Hilfe geben und annehmen, echtes Interesse zeigen, sich engagieren.Die Kernbotschaft: Du brauchst andere Menschen. Das ist nicht Schwäche, das ist Menschlichkeit. Es ist nie zu spät für bessere Beziehungen.

  • Einschlafen mit Psychologie

    Die Psychologie des Konsumverhaltens – Shopping als Gefühlstrigger

    06.1.2026 | 36 Min.

    Willkommen zu einer beruhigenden Reise in die Psychologie des Konsumverhaltens und die verborgenen Mechanismen, die uns in bestimmten Stimmungslagen zum Einkaufen treiben. Diese Folge erklärt, wie Werbung unsere Wünsche steuert und wie wir ein bewussteres Verhältnis zum Konsum entwickeln können.Du erfährst, wie Retail Therapy funktioniert: Einkaufen als Emotionsregulation, der kurzfristige Dopaminkick, die hedonistische Tretmühle. Historisch ist dies ein neues Phänomen, unsere Urgroßeltern kauften aus Notwendigkeit, nicht als Hobby. Moderne Läden sind wissenschaftlich optimierte Verführungsmaschinen mit durchdachter Musik, Düften und Produktplatzierung.Das Dopaminsystem reagiert auf Vorfreude stärker als auf Besitz. Das Scrollen, Recherchieren und In-den-Warenkorb-Legen aktiviert Belohnungszentren. Die Aufmerksamkeitsökonomie hat unsere Aufmerksamkeit selbst zur Ware gemacht. Fast Fashion und geplante Obsoleszenz nutzen unseren Hunger nach Neuheit gezielt aus.Identitätskonstruktion durch Konsum erklärt, warum wir kaufen wer wir sein wollen. Marken werden zu Symbolen für Zugehörigkeit und Status. Die Werbung verkauft nicht nur Produkte, sondern Identitäten.Vier Typen werden beleuchtet: Emotionale Käufer, Minimalisten, Kaufsüchtige, Balancierte. Sechs Strategien helfen: Wartezeit einführen, Werbung hinterfragen, wahre Bedürfnisse identifizieren, Dankbarkeit praktizieren, Informationsumgebung kuratieren, in Erlebnisse investieren.Die Kernbotschaft: Du bist nicht was du kaufst. Dein Wert ist intrinsisch und war da bevor du je etwas gekauft hast.

  • Einschlafen mit Psychologie

    Wie Entscheidungen unser Leben formen – Wahlfreiheit und Zweifel

    05.1.2026 | 32 Min.

    Willkommen zu einer beruhigenden Reise in die Psychologie der Entscheidungen und die verborgenen Mechanismen, die uns vor Wahlen zögern, zweifeln und grübeln lassen. Diese Folge erklärt, warum uns Entscheidungen oft schwerfallen und wie wir mit weniger Stress wählen können.Du erfährst, wie das Paradox of Choice funktioniert: Mehr Optionen führen nicht zu mehr Zufriedenheit, sondern oft zu weniger. Das berühmte Marmeladen-Experiment von Schwartz zeigte, dass Menschen aus kleiner Auswahl zufriedener kaufen. Choice Overload ist ein Kennzeichen unserer Zeit, und wir sind evolutionär nicht darauf vorbereitet.Die Unterscheidung zwischen Maximizern und Satisficern erklärt, warum die Suche nach dem Besten oft zu weniger Zufriedenheit führt als die Suche nach dem Guten Genug. Wer aufhört zu suchen wenn etwas gut genug ist, ist subjektiv zufriedener.Emotionen und Intuition spielen eine wichtige Rolle. Damasios Forschung zeigt, dass Menschen ohne Emotionen unfähig sind zu entscheiden. Das Bauchgefühl ist verdichtete Erfahrung. Bei komplexen Entscheidungen kann unbewusstes Denken überlegen sein, wie Dijksterhuis' Studien zeigen.Sechs Strategien helfen: Optionen reduzieren, Werte klären, Zeitumkehrung nutzen, Unsicherheit akzeptieren, Commitment zur Wahl, Selbstvertrauen entwickeln.Die Kernbotschaft: Es gibt keine perfekte Entscheidung. Nur die beste mit dem was du weißt. Und das ist genug.

  • Einschlafen mit Psychologie

    Warum wir uns selbst belügen – Selbsterkenntnis vs. Selbsttäuschung

    04.1.2026 | 35 Min.

    Willkommen zu einer beruhigenden Reise in die Psychologie der Selbsttäuschung und die verborgenen Mechanismen, die uns dazu bringen, unangenehme Wahrheiten zu verdrängen. Diese Folge erklärt, warum wir uns selbst belügen und wie wir ehrlicher werden können.Du erfährst, wie kognitive Dissonanz funktioniert: Das Unbehagen widersprüchlicher Überzeugungen treibt uns, die Realität zu verbiegen statt unser Selbstbild zu ändern. Festingers berühmte Experimente zeigten, dass wir unsere Meinungen ändern um unser Verhalten zu rechtfertigen, nicht umgekehrt.Vielfältige Mechanismen ermöglichen Selbsttäuschung: Der Bestätigungsfehler lässt uns nur sehen was wir glauben wollen. Die selbstwertdienliche Verzerrung schreibt Erfolge uns und Misserfolge anderen zu. Der Rückschaufehler lässt uns glauben wir hätten es gewusst. Die Illusion der Kontrolle gibt uns mehr Macht als wir haben.Selbsttäuschung hat auch Funktionen: Sie schützt das Selbstwertgefühl, hilft bei der Überzeugung anderer, reduziert Angst. Interessanterweise sehen Menschen mit leichter Depression die Welt oft realistischer, aber das macht sie nicht glücklicher. Perfekte Selbsterkenntnis ist nicht unbedingt das Ziel, es geht um Balance.Sechs Strategien helfen: Achtsamkeit kultivieren, aktiv Feedback suchen, Gewissheiten hinterfragen, Reflexions-Tagebuch führen, ehrliche Beziehungen pflegen, Demut entwickeln.Die Kernbotschaft: Du brauchst nicht perfekt ehrlich zu sein. Aber wachsamer werden, das kannst du.

  • Einschlafen mit Psychologie

    Die Psychologie der Vorurteile – Schubladendenken hinterfragen

    03.1.2026 | 36 Min.

    Willkommen zu einer beruhigenden Reise in die Psychologie der Vorurteile und die verborgenen Mechanismen, die uns in Schubladen denken lassen. Diese Folge erklärt, wie Stereotype unbewusst entstehen und was wir tun können, um offener und toleranter zu werden.Du erfährst, wie Kategorisierung ein grundlegender kognitiver Prozess ist: Das Gehirn sortiert automatisch, in Millisekunden, ohne Zustimmung. Der Implizite Assoziationstest zeigt, dass auch wohlmeinende Menschen automatische Vorurteile haben. Aber Stereotype sind gelernt und können verlernt werden.Die Ingroup-Outgroup-Dynamik erklärt, warum wir die eigene Gruppe bevorzugen und fremde abwerten. Tajfels Experimente zeigten, dass selbst willkürliche Gruppeneinteilungen zu Diskriminierung führen. Aber Gruppengrenzen sind nicht fix, sie sind sozial konstruiert und überwindbar. Übergeordnete gemeinsame Identitäten wie Menschsein können Grenzen überwinden.Stereotype Threat zeigt, wie Vorurteile ihre eigene Bestätigung schaffen. Das Wissen um negative Stereotype beeinträchtigt die Leistung der Betroffenen, nicht weil sie weniger fähig wären, sondern wegen der zusätzlichen kognitiven Last.Sechs Strategien helfen: Individuation statt Kategorisierung, Kontakt mit anderen Gruppen, Perspektivenübernahme, Bewusstmachen eigener Vorurteile, kritisches Hinterfragen von Medien, und Kultivierung von Demut.Die Kernbotschaft: Den ersten Gedanken können wir nicht kontrollieren. Aber den zweiten können wir wählen.

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Über Einschlafen mit Psychologie

Einschlafen mit Psychologie: Dein täglicher Begleiter in die Nacht. Tauche ein in faszinierende psychologische Phänomene, während deine Gedanken zur Ruhe kommen. Keine trockene Theorie, sondern spannende Einblicke in das menschliche Erleben – von Träumen über Gewohnheiten bis zu unbewussten Mustern. Jede Folge verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit beruhigender Erzählweise. Perfekt für alle, die nicht abschalten können, deren Gedankenkarussell sich dreht oder die einfach etwas Sinnvolles hören möchten, bevor sie einschlafen. Lerne entspannt, schlafe besser, wache klüger auf.
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