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Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

Deutsche Filmakademie
Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen
Neueste Episode

90 Episoden

  • Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

    Schauspielerin Vicky Krieps & Susanne Bormann — Folge 55

    24.03.2026 | 2 Std. 4 Min.
    Ein Podcast der Deutschen Filmakademie.

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    Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel

    Musik: Martin Todsharow

    Fotos: Mattia Tezzele, Florian Liedel

    Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram

    Technische Umsetzung: Sarah Hoffmann

    Kapitel

    00:09:02 Filmfestspiele in Venedig mit Jim Jarmuschs Film „Father Mother Sister Brother“
    00:15:36 Biografie
    00:21:10 Die Rolle kommt und lädt mich ein auf dieses Treffen - Auswahl an Rollen
    00:28:42 Gretchenfrage
    00:35:50 Die Suche nach Wahrhaftigkeit und einem leeren freien Raum
    00:42:30 Mutter sein und drehen, gleich zu Beginn der Karriere
    00:51:35 Der Weg zum internationalen Durchbruch mit Daniel Day Lewis in „Der Seidene Faden“ von Paul Thomas Anderson
    01:05:48 Der Dreh mit Daniel Day Lewis, dem Angstgegner vieler Schauspielkolleg:innen
    01:19:10 Familien-Background
    01:29:34 Unterschiede zwischen internationalen und deutschen Produktionen in der Arbeitsweise
    01:36:43 Das Aneignen von Figuren und über das „nicht reagieren müssen“ und Aushalten von Stille
    01:45:42 Erwartungen an die Rolle als Frau, Schauspielerin und Mutter
    01:57:54 Der Spagat zwischen Ehrlichkeit, unangepasster Frau und Pressearbeit
  • Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

    Regisseur İlker Çatak & Christian Schwochow — Folge 7

    04.12.2024 | 2 Std. 45 Min.
    Bevor der Regisseur İlker Çatak seinen durchschlagenden Erfolg mit dem Oscar-nominierten und vielfach ausgezeichneten Film „Das Lehrerzimmer“ feierte, erfuhr er neben einigen kleineren Erfolgen auch Ablehnung auf seinem Werdegang zu einem der gefeiertsten Regietalente Deutschlands.
    In den zwei „Welten“ von Istanbul und Berlin aufgewachsen, ist für İlker Çatak Ambivalenz das wichtigste Kriterium für den Kinofilm und er sieht sich in der Verantwortung, den Zuschauenden keine Meinung vorzuschreiben. Mit Christian Schwochow spricht er darüber, wie Ablehnung auch ein Motor sein kann, über Selbstzweifel als ein ständiger Begleiter, Rassismuserfahrungen im Zusammenhang mit der Pressearbeit zu „Das Lehrerzimmer“, darüber wie konstante Beziehungen diese von Unvorhersehbarkeiten geprägte Arbeit erleichtern und warum es dennoch wichtig bleibt, sich auch mit neuen Partner:innen immer wieder neu zu erfinden.
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    Christian Schwochow Agentur
    Schnitt: Rainer Schwochow
    Aufnahme: Sonnenstudio
    Musik: Martin Todsharow
    Fotos: Florian Mag, Mattia Tezzele
    Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens
    Technische Umsetzung: Sophie Niethe
    Kapitel
    00:00:00 Intro
    00:01:14 Gretchenfrage und Kindheit im Wedding in den Achtzigern
    00:08:29 Kulturschock und Desillusionierung mit dem Umzug nach Istanbul
    00:20:07 Zurück nach Berlin – Zum Zivildienst, um dem türkischen Militär zu entgehen
    00:28:23 Erste Gehversuche beim Film
    00:38:26 Nach Studienabbruch zahlreiche vergebliche Versuche an Filmhochschulen genommen zu werden
    00:45:55 Hamburg Media School
    00:55:54 Wie die harte Schule der zahlreichen Ablehnungen zu enormer Gewissenhaftigkeit bei den Hochschul-Filmen führte
    01:00:45 Auserwählt für das Auslandsprojekt der Hamburg Media School mit dem Film „Sadakat" in Istanbul
    01:11:29 Die Vor- und Nachteile immer wieder mit denselben Leuten zu arbeiten und wie wichtig neue Impulse sind, um nicht stehen zu bleiben
    01:25:55 Erfolg und Misserfolg
    01:44:02 Handwerkliche und inhaltliche Arbeit mit Kamerafrau Judith Kaufmann
    01:55:10 Die Angst, nicht gut genug zu sein und irgendwann „aufzufliegen“ / Kino vs. Fernsehen
    02:01:37 Das Lehrerzimmer: später, kometenhafter Erfolg und Rassismus-Erfahrungen im Zuge der Pressearbeit
    02:15:20 Zusammenarbeit und Zusammenwachsen mit dem Produzenten Ingo Fliess von if Productions
    02:27:11 Warum İlker sich zumeist für weibliche Hauptfiguren entscheidet
    02:32:58 Arbeit mit den Schauspielenden – Der Raum, den es braucht um sich fallen zu lassen und sich wirklich zu öffnen
    02:43:30 Outro
  • Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

    Produzent Jakob Weydemann & Susanne Bormann — Folge 6

    27.11.2024 | 2 Std. 33 Min.
    Gemeinsam mit seinem Bruder Jonas führt Jakob die noch recht junge Produktionsfirma Weydemann Brothers, deren Filme, z.B. „Systemsprenger“, zahlreiche internationale Preise gewonnen haben. Auch die Beziehungen zu den Talenten denken die Weydemanns langfristig und familiär – Vertrauen und gemeinsames Wachsen sehen sie als Basis für das Entfalten von kreativem Potential. Susanne Bormann spricht mit Jakob Weydemann über die Suche nach noch nicht gesehenen Geschichten und nicht gehörten Perspektiven, darüber, wie die benötigten Konsensentscheidungen zu vieler Fördertöpfe kreative und außergewöhnliche Stoffe hemmt und warum es sich trotzdem lohnt, Stoffe fürs Kino zu entwickeln, obwohl die Streamer unkomplizierter und schneller die Gelder zur Verfügung stellen. Jakob hat sich in den vergangen Jahren intensiv für eine grundlegende Reform der Förderstrukturen in Deutschland eingesetzt und hat uns die anstehende Filmförderreform im Detail erläutert und verständlich gemacht, welche positiven Änderungen uns hoffentlich erwarten – auch wenn wenige Woche nach dem Gespräch durch die politischen Ereignisse nun wieder alles offen ist.
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    Website Weydemann Bros.
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    Susanne Bormann Agentur
    Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel
    Musik: Martin Todsharow
    Fotos: Mattia Tezzele, Jakob Weydemann
    Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens
    Technische Umsetzung: Sophie Niethe
    Kapitel
    00:00:00 Erste Filmbegeisterung bei der Hamburger Sneak-Preview und Produktionserfahrungen im Schultheater
    00:11:14 Gretchenfrage und die Magie ein Projekt von der ersten Idee bis zum Ende zu begleiten
    00:18:55 Internationales Studium in Barcelona und USA – erste Kurzfilme: mit viel Risiko und Neugier hinaus in die Welt
    00:30:30 Erster Langfilm mit Damian John Harper „Los Angeles“ – ein Projekt entgegen aller Wahrscheinlichkeiten
    00:39:21 Bewusstes gestalten der eigenen Firmenphilosophie und des Familiengedankens
    00:46:21 Durchbruch und Überraschungserfolg mit „Systemsprenger“ von Nora Fingscheidt
    00:56:20 Weitere waghalsige Projekte, z.B. „Niemand ist bei den Kälbern“ während der Corona-Zeit
    00:05:19 Neue Perspektiven: „Ivie wie Iwie“ von Sarah Blaßkiewitz
    01:16:21 Flexible Verleihstrategie für „kleinere“ Filme am Beispiel von „Ivie wie Ivie“ ohne großes Marketing-Budget
    01:19:40 Für und Wider von Sperrfristen, vor allem in Bezug auf Arthouse-Produktionen
    01:34:20 Widerstände im Entwicklungsprozess für mutige, ungewöhnliche Themen – der nötige Konsens der vielen Fördertöpfe
    01:41:29 Unterschiede im kreativen Prozess bei einem unabhängigen Kinofilm und einer Streamer-Auftragsproduktion
    01:50:22 Die anstehende Reform der Filmförderung: Steueranreizmodell und Investitionsverpflichtungen von Streamern
    02:03:11 Filmfördergesetz – was soll sich im Detail ändern?
    02:08:39 Was bedeuten die Änderung insbesondere für den Arthouse-Film?
    02:17:07 Den Prozess familiär denken – Arbeiten mit dem Bruder, Arbeitsbeziehungen langfristig als Film-Familie denken
    02:25:03 Familienfreundliches Produzieren
  • Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

    Regisseurin Julia von Heinz & Christian Schwochow — Folge 5

    20.11.2024 | 2 Std. 37 Min.
    Immer wieder sind der Einstieg in den Beruf und die entscheidenden Schritte am Anfang einer Karriere Thema bei uns im Podcast. Im Fall von Julia von Heinz ist der Start in die berufliche Laufbahn umso spannender, da sie keinen klassischen Hochschulweg gegangen ist und sich bereits mit zwei kleinen Kindern im Gepäck ihren Weg ins Filmgeschäft sehr hart erkämpft hat.
    Ihr Debütfilm „Was am Ende zählt“ fand erst zwei Jahre nach Fertigstellung einen Verleih und wurde dann aber schlussendlich mit der Lola in Gold prämiert. Heute betreibt die gefeierte Regisseurin gemeinsam mit dem Produzenten Fabian Gasmia und den Regiekollegen David Wnendt und Erik Schmitt die Produktionsfirma Seven Elephants.
    Mit Christian Schwochow spricht Julia von Heinz darüber, wie entscheidend es für den Verlauf einer Karriere sein kann, Menschen um sich zu haben, die an einen glauben. Sie schildert das Privileg, von einer Ikone wie Rosa von Praunheim in den Beruf eingeführt worden zu sein, und wie es ist, seit vielen Jahren mit ihrem Mann und Drehbuchautoren John Quester zusammenzuarbeiten. Außerdem thematisieren die beiden, wie viel besser junge Leute heutzutage in der Selbstfürsorge sind und wie selbstverständlich man sich früher auch selbst ausgebeutet hat. Sie gehen der Frage nach, ob es ein „Zuviel“ an Arbeit gibt, selbst wenn man diese über alles liebt und wie es sich anfühlt, wenn einem der eigene Film aus den Händen genommen wird, wie bei „Ich bin dann mal weg“.
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    Agenturseite Julia von Heinz
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    Christian Schwochow Facebook und Instagram
    Christian Schwochow Agentur
    Schnitt: Rainer Schwochow
    Aufnahme: Sonnenstudio
    Musik: Martin Todsharow
    Fotos: Mattia Tezzele, Peter Hartwig
    Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens
    Technische Umsetzung: Sophie Niethe
    Kapitel
    00:00:00 Intro
    00:00:40 Biografie, die Abwesenheit von Film bis zu einem recht späten Zeitpunkt und die Liebe zu Literatur
    00:10:00 Zeit bei der Antifa
    00:19:55 Über die Ausbildung beim WDR: Endlich der Weg zum Film
    00:30:30 Die ersten eigenen Kurzfilme und die gescheiterten Versuche an der Filmhochschulen
    00:41:33 Der essenziell wichtige Kontakt zu Rosa von Praunheim über Cooky Ziesche
    00:53:57 Drehbucharbeit mit Lebenspartner John Quester
    01:03:30 Mit zwei kleinen Kindern Drehbuch für den ersten Langspielfilm schreiben und Drehen
    01:18:42 Arbeit als Heimat und die Frage ob man zu viel arbeiten kann, selbst wenn es einen sehr erfüllt
    01:25:20 Wenn man leer ist und irgendwann keine Ideen mehr hat
    01:31:58 Verwundbar durch die Presse - die Scham, wenn man „enttarnt“ wird
    01:42:51 Umgang mit Kritik am Beispiel von „Ich bin dann mal weg“
    01:55:49 Gründung der Produktionsfirma Seven Elephants
    01:59:55 Der aktuelle Film „Treasure“ nach einer Romanvorlage von Lily Brett
    02:21:16 Wegbegleiterin seit der ersten Stunde: die Kamerafrau Daniela Knapp
    02:28:32 Was ist das Besondere am persönlichen Erzählen und wie drückt es sich aus?
    02:33:07 Die Dreherfahrung in Polen - wie mit viel Professionalität und großen Stolz gegenüber dem eigenen Gewerk hohe Qualität erreicht wird
    02:36:55 Outro
  • Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

    Editor Hansjörg Weißbrich & Susanne Bormann — Folge 4

    13.11.2024 | 1 Std. 52 Min.
    Susanne Bormann spricht mit Hansjörg Weißbrich – dem Editor, von dem man sicherlich mit Fug und Recht behaupten kann, dass es niemanden in unserer Branche gibt, der ihn nicht kennt. Langjährige treue Zusammenarbeit mit Regiegrößen wie Hans-Christian Schmid, Maria Schrader oder Florian Gallenberger wechseln sich in seiner Laufbahn mit neuen fruchtbaren Begegnungen – wie zuletzt mit Margarete von Trotta oder bei Tim Fehlbaums „September 5” – ab. Hansjörg beschreibt seine Arbeit vom „Groben ins Feine“. Im Gespräch erklärt er, warum seine Rohschnitte immer möglichst kurz sind, wie er es schafft den Schauspielenden im Schnitt so nahe zu kommen, dass man sich als Zuschauer:in dem Sog der Geschichte nicht mehr entziehen kann, wie er es erreicht, dass seine Filme so organisch und rund wirken und warum es wichtig ist, den Film zwischendurch immer wieder als Ganzes anzuschauen.
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    Mehr zum Gast:
    BFS Webseite Hansjörg Weißbrich
    Mehr zum Host:
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    Susanne Bormann Agentur
    Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel
    Musik: Martin Todsharow
    Fotos: Mattia Tezzele, Florian Liedel
    Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens
    Technische Umsetzung: Sophie Niethe
    Kapitel
    00:00:00 Intro
    00:00:55 Gretchenfrage und Biografisches
    00:10:08 Fügung für wichtige Zusammenarbeiten, z.B. mit Hans-Christian Schmid, Margarete von Trotta und Maria Schrader
    00:21:26 Schnitt ist wie Bildhauerei, man arbeitet vom Groben ins Feinere
    00:35:52 Abstimmungsprozesse und Zusammenarbeit mit der Regie im Schnittprozess
    00:46:51 Wann folgt man der eigenen Intuition und wann den Anweisungen der Regie?
    00:54:34 Den Figuren mit dem Schnitt in der größtmöglichen Intensität folgen – Wie geht das?
    01:02:24 Den Film immer als Ganzes betrachten – von einem verdichteten, kurzen Rohschnitt hin zu einzelnen Ergänzungen
    01:08:20 Wie entsteht und gestaltet man den Schnittrhythmus im Film?
    01:23:21 Wie hilft Musikalität und in Hansjörgs Fall sein Musikstudium beim Schnittprozess?
    01:33:12 Einen Schnittprozess abgeben oder den Schnitt von einer anderen Produktion übernehmen und fertigstellen
    01:47:03 Wie wichtig es ist, in der Ton-Mischung und in der Endfertigung dabei zu sein
    01:51:16 Outro

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Über Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

Einblick ins Filmemachen: Jede Woche sprechen die Filmakademie-Mitglieder Susanne Bormann und Christian Schwochow im Wechsel mit ihren Kollegen aus unterschiedlichen Gewerken darüber, wie ein Film eigentlich entsteht und was das Besondere ihres Berufes ist.
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Generated: 3/24/2026 - 11:08:33 PM