Wie zerbricht man nicht an einer andauernd überfordernden Welt? Ausgehend von einem wieder eingeklemmten Nerv, einem kurzen Ausflug in die Chroniken einer chronischen Schmerzpazientin gehen wir heute mal ausgehend von einer politisch‑soziologischen Perspektive auf Kapitalismus und Patriarchat darauf ein, wie Dauererschöpfung (besonders für FLINTA*) funktioniert und warum „nicht zerbrechen“ auch eine Form widerständiger Praxis sein kann – bei aller Reflexion über eigenes Privileg.
Zentral ist dabei Audre Lorde: Wir sprechen darüber, was Selfcare in ihrem Sinne als Überlebensstrategie bedeutet, wie ihr berühmter Satz neoliberale vereinnahmt wurde und wieso es gefährlich ist, strukturelle Gewalt in individuelles „Du hast nicht genug auf dich geachtet“ zu verwandeln.
Die „Frage für eine Freundin“ diese Woche behandelt das Problem einer Zuhörermaus, deren enge Freundin bei ihren seltenen Treffen permanent am Handy oder der Smartwatch hängt und so die gemeinsame Zeit kaum bewusst mitbekommt. Ich spreche darüber, warum dieses Verhalten (Stichwort „Phubbing“) so weh tun kann, welche psychologischen und gesellschaftlichen Mechanismen potentiell dahinterstecken und warum sich echte Nähe dadurch verliert. Außerdem geht es darum, wie man so etwas in Freundschaften liebevoll, aber klar ansprechen, handyfreie Inseln vereinbaren und die eigenen emotionalen Grenzen wahren kann, ohne gleich in Vorwürfe oder Drama zu rutschen.
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