Im ersten Teil des Interviews ging es um KI im Gesundheitswesen am Beispiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein. Wir haben darüber gesprochen, dass KI in der Medizin nicht erst mit Chat-GBT begonnen hat, sondern schon lange in Forschung und Diagnostik eingesetzt wird.
Außerdem ging es um konkrete Projekte am UKSH, von KI-Unterstützung in Radiologie und Pathologie, über sichere Chatbots für Ärztinnen und Ärzte, bis hin zu Anwendungen für Selbstdeserkennung, Notaufnahme und Verwaltung.
Im zweiten Teil geht es nun stärker um die Frage, wie solche KI-Lösungen wirklich im Klinikalltag ankommen. Gemeinsam mit Dr. Markus Mandrella spricht Thomas Bahn über Vertrauen und Akzeptanz, über Halluzinationen und Diskilling, über Datenschutz, Regulatorik und die Frage, wie aus Pilotprojekten messbarer Mehrwert entsteht. Außerdem werfen sie einen Blick darauf, welche Rolle KI künftig im Gesundheitswesen spielen kann, gerade angesichts von Fachkräftemangel, steigender Nachfrage und hohem Dokumentationsaufwand.