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Trauer ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist ein Zeichen von Liebe.
In dieser Folge sprechen wir über einen Ort, den man nicht einfach hinter sich lässt. Valentina nimmt uns mit in ihre letzten acht Jahre als Leiterin. Ganz vorne. Ganz nah am Herzen Gottes. Und dann kam der Moment des Abschieds. Wie ein Haus voller Erinnerungen, das man verlässt. Ein Traum, ein Calling, ein Wunsch im Herzen, den man loslassen muss.
Trauer lässt sich nicht überspringen. Man kann sie nicht wegbeten oder verdrängen. Sie ist da. Wie ein dunkles Tal. Mit Fragen, die laut werden: Habe ich versagt? Hätte ich mehr tun können? War es der richtige Weg?
Und genau dort beginnt Gott zu sprechen.
Trauer ist kein Zeichen von Schwäche. Sie zeigt, dass dein Herz geliebt hat. Dass da etwas war, wofür du gebrannt hast. Wir sprechen auch über die fünf Phasen der Trauer, bekannt aus der Kübler-Ross-Modell:
Verleugnung
Wut und Ärger
Verhandeln
Tiefe Traurigkeit
Annahme und Integration
Doch diese Phasen sind kein starrer Ablauf. Sie kommen in Wellen. Mal ist es ruhig, mal überwältigend. Hoffnung und Schmerz können sich täglich abwechseln.
Was wir lernen durften: Man betet nicht einfach über Trauer hinweg. Man geht mit Jesus hindurch.
Auch die Fragen an Gott haben Raum. Warum hast du das zugelassen? Warum endet etwas, wozu du mich doch berufen hast? Dieses Ringen ist kein Unglaube. Es ist ein ehrliches Herz, das die Wahrheit sucht.
Und irgendwann verändert sich etwas. Die Wellen werden ruhiger. Die Trauer bleibt ein Teil deiner Geschichte, aber sie verliert ihre Schwere. Vielleicht bist du gerade selbst an so einem Punkt. Dann soll diese Folge dich daran erinnern:
Deine Trauer ist nicht falsch. Sie ist heilig. Und Jesus ist mitten darin.
Mit ihm kannst du diesen Ort nicht nur durchgehen, sondern auch wieder verlassen.