195 Episoden
- Auro-3D gegen Dolby Atmos: Was unterscheidet die beiden Immersive-Audio-Formate wirklich? Im Interview erklärt Wilfried Van Baelen, Erfinder von Auro-3D und Gründer der Galaxy Studios, warum objektbasiertes Audio allein noch keine Immersion garantiert und wie stattdessen 3D-Reflexionen unser Gehirn täuschen, dass wir wirklich im Raum sind. Wir sprechen über den Unterschied zwischen Mono- und Stereo-Height-Layern, warum Auro-3D einen deutlich größeren Sweet Spot ermöglicht als Dolby Atmos, und wie die neue AuroMaster-App High-Resolution-Audio bis 96 kHz nahtlos und verlustfrei streamen kann, ganz ohne hörbares Umschalten der Bitrate. Außerdem geht es um eine wissenschaftliche Studie zur Gehirnaktivität bei Stereo- und 3D-Wiedergabe sowie um den Unterschied zwischen Kino- und Heimkino-Abmischungen. Zum Schluss ein Ausblick auf die kommenden Workshops in den Galaxy Studios, darunter eine Scoring-Session und die Immersive Audio Academy im September mit Elliot Scheiner und Morten Lindberg. Ein spannendes Gespräch für alle, die sich für Musikproduktion, Sounddesign und die Zukunft des immersiven Klangs interessieren.
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0:00 Einführung: Die Herausforderung beim Streamen von 3D-Audio
1:59 Dolby Atmos vs. Auro-3D: Der technologische Unterschied
4:03 Objektbasierte Technik und das Auro-Kanalkonzept
8:26 Auro-Max und die Wellenfront-Technologie
Dieses Video ist auch auf YouTube zu sehen: https://youtu.be/djFbFhLct2I - Wilfried Van Baelen hat den Begriff "Immersive Audio" geprägt und mit Auro-3D das erste vollwertige 3D-Tonformat entwickelt, das bis heute Kino, Musikproduktion und sogar Autohersteller wie Porsche prägt. In diesem Gespräch erzählt der Gründer der Galaxy Studios (Belgien), wie aus einer Lautsprecheranordnung für ein Studio ein globaler Standard wurde: vom ersten Hollywood-Film mit 3D-Ton (George Lucas' "Red Tails"), über die Entwicklung einer eigens gebauten 3D-Mischkonsole und eines verlustfreien Codecs, bis zur Integration von Auro-3D in Millionen von AV-Receivern weltweit.
Wilfried erklärt außerdem die Wissenschaft hinter räumlichem Hören: warum wir Klänge von hinten lauter wahrnehmen, wieso das Gehör der erste Sinn ist, den wir im Mutterleib entwickeln, und weshalb eine stabile Phantommitte in der Vertikalen echte Höhenlautsprecher braucht. Dazu geht es um Bit-Tiefe, Sample-Rate und die Frage, warum frühe CDs vielen Toningenieuren emotional "ärmer" klangen als Vinyl.
Ein tiefer Einblick in Musikproduktion, Sounddesign und Tontechnik von jemandem, der die Immersive-Audio-Branche mitbegründet hat.
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0:00 Intro: Überraschungsgast Wilfried Van Baelen
0:45 Wie der Begriff "Immersive" entstand
2:27 Auro-3D erobert Hollywood
4:09 Vom Lautsprecher-Setup zur 3D-Mischkonsole
6:02 Der verlustfreie Codec und der Weg zum Massenmarkt
Dieses Video ist auch auf YouTube zu sehen: https://youtu.be/S0_sk8ilcgU - Wer kennt das nicht: Arranger-Track, Taktart, Akkordspur und andere globale Spuren sind super wichtig, verschwinden aber sofort aus dem Blick, sobald das Projekt mit Audiospuren wächst. In diesem Video zeige ich dir die Funktion "Spurliste teilen" in Cubase und Nuendo, mit der du deinen Track-Bereich in zwei unabhängige Arbeitsbereiche aufteilst. Oben bleiben deine globalen Spuren wie Arranger-Track, Akkordspur, Taktart, Referenz-Tracks oder VCA-Fader dauerhaft sichtbar, egal wie weit du unten durch deine Audiospuren scrollst. Ich zeige dir, wie du die Höhe der beiden Bereiche anpasst, wie Marker-Spuren für Filmszenen im oberen Bereich super praktisch sind, und worauf du achten musst, wenn du Bereiche auswählen oder bearbeiten möchtest, denn Auswahlen in beiden Arbeitsbereichen sind zunächst unabhängig voneinander. Zusätzlich erkläre ich, wie du mit "Bearbeiten, Bereich, Zeit ausschneiden" gleichzeitig oben und unten Takte entfernst. Ein kleines Feature mit großem Effekt, besonders bei Filmmusik-Mischungen mit vielen globalen Spuren. Perfekt für Musikproduktion, Sounddesign und Komposition in Cubase und Nuendo.
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0:00 Die Frage: Kann man Tracks anpinnen?
0:13 Das Setup: Arranger-, Taktart- und Akkordspur
0:53 Das Problem: Globale Spuren verschwinden beim Scrollen
1:14 Die Lösung: Spurliste teilen
1:25 Zwei unabhängige Arbeitsbereiche
2:06 Größe der Bereiche individuell anpassen
2:31 Praxisbeispiel: Marker-Spuren für Filmszenen
3:21 Wichtig: Auswahl oben und unten funktioniert unabhängig
4:16 Bereiche gemeinsam bearbeiten und ausschneiden
5:01 Outro und Community-Hinweis
Dieses Video ist auch auf YouTube zu sehen: https://youtu.be/9gFiUyM_BEY?si=6X45CG8HKTD7WLxn - Lineage Strings von Project Sam ist eine der neueren Streicherbibliotheken auf dem Markt – und ich schaue sie mir für Recording.de deutlich genauer an, als es in den meisten YouTube-Tests üblich ist. In diesem ersten Teil höre ich mir alle einzelnen Patches durch: von der Viola über das Cello bis zur Geige. Ich zeige dir den Unterschied zwischen Live- und Lookahead-Modus, teste Adaptive Phrasing, überprüfe die Legato-Qualität bei verschiedenen Geschwindigkeiten und gehe auf die Störgeräusche und Loopübergänge ein, die mir aufgefallen sind. Außerdem sehen wir uns alle Artikulationen an – Tenuto, Staccato, Spiccato, Tremolo, Harmonics, Triller, Grace Notes, Flourish – inklusive Vibrato-Steuerung, Round Robins, dem großen Mixer mit Nah-, Bühnen- und Ambience-Mikrofonen sowie den integrierten Effekten und den Ensemble- und Ranger-Patches. Mein ehrliches Fazit: Die Library hat Potenzial, aber auch Schwachstellen, die in vielen Tests einfach übergangen werden. Den vollständigen Testbericht gibt es auf Recording.de.
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Dieses Video ist auch auf YouTube zu sehen: https://youtu.be/tsmW462W2Cc?si=GojjmI0QidSqIDhg - TransForce von Boom Library verspricht mehr Punch und Impact für Sound Effects – aber kann es das halten? In diesem Plugin-Test für recording.de zeige ich dir alle Funktionen im Detail: Tone Mode mit separater Bearbeitung von Attack und Sustain, Spectral Fader für den tonalen Charakter, Saturation, Distortion, Clipper und Limiter. Außerdem erkläre ich den EQ Mode mit drei vollwertigen Equalizern pro Sektion – und warum du TransForce auf keinen Fall parallel zum Original laufen lassen solltest (Stichwort: Phasenauslöschung).
Du siehst TransForce an verlangsamten Cinematic-Metal-Sounds aus der Boom-Library, einem Gunshot-Sample und einer Gitarre. Mein Fazit: Ein Transient-Designer, der deutlich mehr kann als die Konkurrenz – und den man sofort vermisst, wenn man ihn ausschaltet.
Den vollständigen Testbericht findest du auf recording.de – Deutschlands größte deutschsprachige Community für Musikproduktion.
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0:00 Einleitung – TransForce von Boom Library
0:28 Das Ausgangsmaterial
1:16 Tone Mode: Attack & Sustain trennen
2:04 Sensitivity & Kopfhörer-Monitoring
3:41 Spectral Fader & Saturation
5:46 Steilbereich & Phasen-Warnung
6:58 Clipper & neues Sound-Beispiel
7:22 EQ Mode
Dieses Video ist auch auf YouTube zu sehen: https://youtu.be/mQwPBHB25Fs
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