99 Episoden
099 Urlaub in der Patchworkfamilie – warum am Ende nicht alle glücklich nach Hause fahren
20.08.2026 | 51 Min.„Ich habe mich das ganze Jahr auf diesen Urlaub gefreut – und kam trauriger zurück, als ich losgefahren bin.“
Sandra fährt mit ihrem Partner Torben und seinen beiden Kindern zum ersten Mal für zwei Wochen in den gemeinsamen Sommerurlaub. Sie hofft auf Nähe, gemeinsame Erinnerungen und das Gefühl, als Familie zusammenzuwachsen. Doch je länger der Urlaub dauert, desto unsichtbarer fühlt sie sich. Während Torben versucht, seinen Kindern eine möglichst schöne Zeit zu ermöglichen, verliert Sandra immer mehr das Gefühl, überhaupt noch als Partnerin vorzukommen.
Als sie ihre Traurigkeit schließlich anspricht, wird deutlich: Sie waren gemeinsam im Urlaub – und haben trotzdem zwei völlig unterschiedliche Ferien erlebt.
In dieser Folge sprechen wir darüber,
• warum Urlaub in Patchworkfamilien oft zum Brennglas für unausgesprochene Erwartungen wird
• wie schnell Familienzeit entsteht, in der die Paarbeziehung keinen Platz mehr findet
• weshalb Trennungseltern im Urlaub manchmal versuchen, besonders viel nachzuholen oder auszugleichen
• warum Mitbestimmung der Kinder nicht bedeuten muss, dass sie den gesamten Urlaub bestimmen
• welche unterschiedlichen Bedürfnisse Bonuseltern, Eltern und Kinder mitbringen
• und was Familien vor Urlaub, Weihnachten oder anderen intensiven gemeinsamen Zeiten miteinander klären sollten
Es geht nicht darum, einen perfekten Urlaub zu planen. Es geht darum, Erwartungen, Bedürfnisse und Verantwortlichkeiten frühzeitig sichtbar zu machen, damit aus gemeinsamer Zeit nicht stille Enttäuschung wird.
Eine Folge über fehlende Paarzeit, gut gemeinte Entscheidungen, unterschiedliche Wahrnehmungen und die Frage, wie Urlaub in der Patchworkfamilie sich für alle Beteiligten wirklich gemeinsam anfühlen kann.- Sie liebt ihn. Er liebt sie. Und trotzdem fühlt es sich nach fast vier Jahren so an, als würde seine alte Familie immer noch über ihr gemeinsames Leben bestimmen.
Nadine ist seit fast vier Jahren mit Martin zusammen. Die Liebe ist tief, die Verbindung stark – und doch steht zwischen ihnen ein Familiensystem, das nie wirklich neu sortiert wurde. Martin lebt durch das Nestmodell weiterhin regelmäßig in der ehemaligen Familienwohnung mit seinen drei Kindern, während Nadine sich nach einem gemeinsamen Zuhause, Verbindlichkeit und einem echten Wir sehnt.
Auf den ersten Blick geht es um Martins Ex-Frau, das Nestmodell und die Frage, warum eine neue Lösung so schwer möglich ist. Doch darunter liegt ein viel tieferes Thema: Wie kommt Nadine aus der Ohnmacht heraus, wenn sie auf eine Veränderung wartet, die sie selbst nicht erzwingen kann?
In dieser Folge sprechen wir darüber:
• warum ein Nestmodell für neue Partner emotional so belastend werden kann
• weshalb Nadine sich immer stärker in einer Warteschleife erlebt
• warum Martin nicht nur eine organisatorische, sondern auch eine innere Klärung braucht
• wie aus Liebe, Verständnis und Geduld irgendwann Ohnmacht werden kann
• warum Selbstfürsorge nicht bedeutet, die Beziehung aufzugeben
• und wie Nadine wieder handlungsfähig werden kann, ohne Martin, Kerstin oder das ganze System retten zu müssen
Eine Folge über Patchwork, Nestmodell, Ex-Partner, Liebe, Grenzen, Ohnmacht und die Frage, wie man sich selbst nicht verliert, während man auf ein gemeinsames Leben hofft. - Sie liebt ihren Partner und hat gleichzeitig das Gefühl, ständig auf die nächste Katastrophe zu warten. Irgendwann fragt sie sich: Stimmt hier wirklich etwas nicht – oder verliere ich langsam das Vertrauen in mein eigenes Gefühl?
Mara lebt seit eineinhalb Jahren in einer Patchwork-Beziehung. Ihr Partner hat eine kleine Tochter, eine konfliktreiche Ex-Partnerin und scheint für alles und jeden Verantwortung zu übernehmen. Mit der Zeit merkt Mara, dass nicht nur die Ex-Frau oder die Erziehung der Tochter sie belasten. Sie verliert sich selbst immer mehr in einem System, in dem niemand so richtig sortiert hat, wer eigentlich für was verantwortlich ist.
In dieser Folge sprechen wir darüber:
• warum viele Frauen in Patchwork-Familien unbemerkt zu viel Verantwortung übernehmen
• weshalb ständige Krisen im Außen uns innerlich erschöpfen können
• wie alte Beziehungserfahrungen unsere Wahrnehmung beeinflussen
• warum Abgrenzung nichts mit Egoismus zu tun hat
• und weshalb eine gesunde Beziehung manchmal damit beginnt, Verantwortung zurückzugeben
Eine Folge über Selbstfürsorge, Patchwork-Familien, emotionale Belastung und die Frage, wie man aufhört, alles zusammenhalten zu wollen. - „Ich liebe meinen Partner. Aber manchmal wünsche ich mir mein altes Leben zurück.“
Ein Gedanke, den viele Bonusmütter kennen – über den kaum jemand spricht.
Deswegen sprechen wir in dieser Folge über Schuldgefühle, Scham, Kinderwunsch, die Rolle der Ex-Partnerin und die Frage, ob das eigentliche Problem wirklich die Kinder oder die Ex-Frau sind. Außerdem schauen wir darauf, warum viele Stiefmütter nicht an den Kindern scheitern, sondern an unerfüllten Erwartungen, fehlender Paarführung und dem Verlust ihres bisherigen Lebens. - Sie lieben sich. Ihre Kinder verstehen sich teilweise gut. Und trotzdem denkt Laura immer öfter über Trennung nach. Warum? Weil sie das Gefühl hat, dass in dieser Familie niemand Grenzen setzt und sie damit schutzlos ist.
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Patchworkfamilien kennen – aber selten so offen aussprechen:
Was passiert, wenn zwei Menschen völlig unterschiedliche Vorstellungen von Erziehung, Grenzen und Verantwortung haben?
Laura erlebt zunehmend auch körperliche Anzeichen aufgrund der Belastung, weil einer der Zwillinge ständig Grenzen überschreitet – verbal, emotional und sozial. Während Laura sich Schutz und Führung wünscht, hält ihr Partner genau das für falsch.
In dieser Folge sprechen wir darüber:
- warum fehlende Grenzen Kinder oft unsicher machen
- wie antiautoritäre Prägungen Beziehungen beeinflussen
- weshalb Patchworkfamilien gemeinsame Werte brauchen
- wie Schuldgefühle nach Trennungen Erziehung verändern können
- und warum sich viele Stiefmütter nicht wegen der Kinder zurückziehen – sondern wegen fehlender Solidarität des Partners
Eine Folge über Liebe, Überforderung und die Frage, wie gemeinsames Familienleben wirklich gelingen kann.
Weitere Beziehungen Podcasts
Trending Beziehungen Podcasts
Über Patchwork Geschichten
Der Podcast für Trennungseltern und Patchworkfamilien mit wahren Situationen aus der Praxis.
Ein Fall pro Episode immer aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, um die Bedürfnisse und Emotionen der Familienmitglieder zu verstehen und daraus eine Hilfestellung für euer Familienleben anzubieten. Für einen friedlichen und verständnisvollen Familienalltag nach der Trennung.
Denn Familie ist, was wir daraus machen!
Podcast-WebsiteHöre Patchwork Geschichten, Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi - Der Bushido Podcast und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

Hol dir die kostenlose radio.de App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen
Hol dir die kostenlose radio.de App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen


Patchwork Geschichten
Code scannen,
App laden,
loshören.
App laden,
loshören.














