Kaum ist der Friedensdeal mit dem Iran unter Dach und Fach, gehen die Märkte zur Tagesordnung über: Umsätze, Margen, Produktivität. Entsprechend stark schließt das zweite Quartal in den USA, der Nasdaq verzeichnete mit 21,4 Prozent den höchsten Quartalsgewinn seit 2020 – auch dank KI.
In Europa fällt die Euphorie deutlich verhaltener aus. Inflationsrisiken, strukturelle Herausforderungen und zurückhaltende Wachstumsprognosen bremsen besonders in Deutschland die Dynamik. Selbst das Sondervermögen konnte bislang keine neuen Impulse setzen. Zwar sind die Bewertungen diesseits des Atlantiks günstiger – doch ist das Anreiz genug für Anleger?
Ein zweiter Blick lohnt sich auch bei den Anleihen. Denn nicht alles, was Rendite bringt, ist automatisch investitionswürdig. Entscheidend bleibt: Wo ist wie viel Risiko bereits eingepreist? Und wie zeitgemäß ist die klassische 60/40-Aufteilung aus Aktien und Anleihen heute noch?
Außerdem gehen Jörg und Thomas folgenden Fragen nach:
• Ist der anhaltende KI-Boom noch gesund oder schon gefährlich?
• Sorgt die Weltmeisterschaft in den USA für einen Konsumkick?
• Welche Schwellenländer sind derzeit spannend für Anleger?
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