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Lesedusche. Klassiker erfrischend anders

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Lesedusche. Klassiker erfrischend anders
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220 Episoden

  • Lesedusche. Klassiker erfrischend anders

    Franz Liszt und Marie d'Agoult: ein ungleiches Paar

    04.06.2026
    "Ich sah in ihm ein besonderes Wesen, das allen andern überlegen war." So erinnert sich Comtesse Marie d'Agoult (1805-1876) an Franz Liszt (1811-1886), den sie 1833 in Paris kennen- und bald auch lieben lernte. Das ungleiche Paar brannte 1835 nach Genf durch und verlebte die nächsten Jahre in der Schweiz und in Italien, wo 1837 Cosima, die spätere Ehefrau Richard Wagners, geboren wurde. Doch schon wenig später kriselt es in der Beziehung... War das Scheitern vorprogrammiert? Und welche Auswirkungen hatte es auf die Lebensentwürfe der beiden? Darüber sprechen wir in dieser Episode und begegnen dabei u.a. auch der gemeinsamen Freundin George Sand (1804-1876).

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  • Lesedusche. Klassiker erfrischend anders

    Marquise du Deffand, Madame Geoffrin & Julie de Lespinasse: Die Königinnen der Salons

    12.05.2026
    "Anscheinend ohne alle Mühe, nur durch ein geschickt eingeworfenes Wort hielt sie die Unterhaltung in Fluß [...]" schwärmte der deutsche Pariskenner Melchior Grimm im Mai 1776 in seinem "Nachruf auf eine Salondame" - nämlich auf die soeben früh verstorbene Mademoisselle Julie de Lespinasse (1732-1776). Sie war die jüngste unserer in der heutigen Episode porträtierten "Drei Damen vom Salon" und stand in enger Beziehung zu den beiden anderen: der Marquise du Deffand (1697-1780), ihrer Tante, und Madame Marie Thérèse Geoffrin (1699-1777), ihrer Förderin. Bei allen Unterschieden hatten sie eines gemeinsam: sie prägten die Pariser Salonkultur um 1750 maßgeblich und boten der entstehenden Intellektuellen-Szene einen geschützten Raum. Aber kooperierten sie dabei oder waren es Konkurrentinnen mit handfesten eigenen Interessen? Darüber sprechen wir heute, wie immer ganz dicht an den Quellen!

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  • Lesedusche. Klassiker erfrischend anders

    Madame de Tencin erobert heimlich die Macht in Paris

    06.05.2026
    "Daher das rege, geistige Leben, das Ideen- und Wortgefecht im Salon, dem diese Frau ihre Seele einhauchte [...]", so begeistert schrieben die Brüder Goncourt über Claudine Alexandrine Guérin, Marquise de Tencin (1682-1749), die intelligente Herrscherin der "Hauptstätte des Geistes" in den Jahren vor 1750. Hier konnte man Montesquieu, Fontenelle und Marivaux begegnen, aber auch der jungen Jeanne-Antoinette Poisson (der späteren Madame de Pompadour). Diese Laufbahn hätte sie sich selbst wohl kaum erträumt, als sie 1698 in Montfleury bei Grenoble das Ordensgelübte ablegte. Wie konnte sie 20 Jahre später in die höchsten Kreise Frankreichs aufsteigen? Und welche Rolle spielte sie bei der Entwicklung der europäischen Salonkultur? Diesen Fragen gehen wir in dieser Episode nach.

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  • Lesedusche. Klassiker erfrischend anders

    Der Geisterseher: Friedrich Schillers ungeliebter Bestseller

    23.04.2026
    "Dem verfluchten Geisterseher kann ich bis diese Stunde kein Interesse abgewinnen; welcher Dämon hat mir ihn eingegeben!" beklagt sich Friedrich Schiller (1759-1805) Anfang März 1788 gegenüber seinem Freund Christian Gottfried Körner (1756-1831). Dabei waren Rezensenten und Publikum ganz begeistert von diesem (einzigen) Romanversuch des Dichters, den er im Sommer 1786 in Dresden zu schreiben begann. Offenbar hatte Schiller das große öffentliche Interesse an okkulten Praktiken in den gehobenen Kreisen genau getroffen, obwohl er persönlich überhaupt nichts davon hielt. Wer oder was inspirierte ihn dazu? Und welche Auswirkungen hatte dieses Projekt auf ihn selbst, einem bei seiner Ankunft in Leipzig im April 1785 krisengeschüttelten, "blonden, blauäugigen schüchternen jungen Mann, dem die Thränen in den Augen standen und der kaum wagte uns anzureden" (Erinnerung von Minna Körner). Darüber sprechen wir in dieser Episode!

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  • Lesedusche. Klassiker erfrischend anders

    Abaelard & Heloise: Echte Liebesgeschichte oder Legende?

    07.04.2026
    "Was Dich zu mir getrieben, es war wohl mehr Leidenschaft als Freundschaft", beklagte sich Heloisa (1095-1163) bei ihrem einstigen Geliebten und Ehemann, Petrus Abaelard (1079-1142). Beide, inzwischen als Äbtissin und Abt für verschiedene Klöster zuständig, reflektierten in acht später berühmt gewordenen Briefen sehr intensiv über ihre rund 15 Jahre zurückliegende, intensive Liebesbeziehung. Diese endete dramatisch: Abaelard, der berühmteste Gelehrte seiner Zeit, wurde wie ein gemeiner Verbrecher verstümmelt. Wir beleuchten in dieser Episode nicht nur die Phasen und Hintergründe dieser ungewöhnlichen Beziehung, sondern auch die unkonventionellen Motivationen beider, die sich aus den schriftlichen Aufzeichnungen herauskristallisieren. Nach Abschluss ihres Lebens wurden beide in einer gemeinsamen Grabstätte wiedervereint: "Einst durch die Studien, die Begabung, die Liebe, und - nach unheilvoller Heirat - die Reue, jetzt durch ewige Glückseligkeit - so hoffen wir - verbunden".

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Über Lesedusche. Klassiker erfrischend anders
Ob aus Literatur, Kunst oder Philosophie: auf lesedusche.de verschaffen wir klassischen Texten Gehör! In unserem Podcast widmen wir (Ulrike und Dirk) uns mit Hilfe spannender Momentaufnahmen ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten und teilen mit euch Originaltexte, die wir als besonders anregend empfinden. 💛▶ Du möchtest uns unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 👍▶ Alle registrierten Lesedusche-Hörerrinnen und Hörer erhalten einmal monatlich KOSTENLOSE HÖRBÜCHER 👂 zu den neuesten Podcast-Episoden und Überraschungsgedichte per E-Mail zugeschickt – völlig kostenlos. Melde dich gleich hier dafür an: https://lesedusche.de/fe/registrieren oder folge uns hier: https://whatsapp.com/channel/0029VaDLPgmHFxP8Wo1t692E
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