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Kontrafunk: Unter Freunden

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Kontrafunk: Unter Freunden
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  • Kontrafunk: Unter Freunden

    Unter Freunden: Hubertus Becker – „Die Niederlage des Gefängnisses“

    28.05.2026 | 52 Min.
    Hubertus Becker, genannt Huby, ist eine „Verbrecherlegende“. Sein Ehrenkodex, niemanden zu verraten, hat ihm nicht nur in der Unterwelt Respekt eingebracht und wird in Videos von Gangster-Rappern gepriesen. Als Haschischschmuggler hat er auf internationaler Bühne ein Luxusleben geführt, das ihn mit prominenten Abnehmern seiner Schmugglerware zusammengebracht hat. 1972 wurde er zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt, traf im Gefängnis auf Ludwig Lugmeier und startete ein neues Leben als Schriftsteller. Er gewann Preise, wurde von Martin Walser gefördert und ist inzwischen selbst ein aktiver Förderer der Gefängnisliteratur.
  • Kontrafunk: Unter Freunden

    Unter Freunden: Franz Esser, Michael Sailer – Das neue München, wie es singt, lacht und lästert

    21.05.2026 | 50 Min.
    Beide hatten dreissig Jahre Erfahrungen auf der Bühne hinter sich, als Corona dem Treiben ein Ende setzte. Michael Sailer versuchte in einem „heimlichen Garten“ durchzuhalten. Da traf er auf Franz Esser. Aus der Begegnung wurde ein neuer Anfang mit gemeinsamen Projekten und neue Formaten. Franz Esser, der Musiker, greift dabei auf ein Spektrum zurück, das von Degenhardt-Liedern und Schlagern bis hin zu Popsongs und Minihörspielen reicht. Michael Sailer, der „Büchernarr“, schreibt kritische Kommentare zu der „Chronik der laufenden Ereignisse“, die man wegen ihrer besonderen Beobachtungsgabe und Detailgenauigkeit mit den Aufzeichnungen von Victor Klemperer vergleichen kann. Beide sind nach der Corona-Krise wieder vor einem immer größer werdenden Publikum aktiv, lauter und lustiger denn je.
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    Unter Freunden: Magda von Garrel – „Mensch als Beute“

    14.05.2026 | 52 Min.
    Man kann sich leicht von der scheinbaren Beiläufigkeit täuschen lassen, wenn Magda von Garrel uns in ihrem Buch „Mensch als Beute“ einigen freundlichen Gesprächen – etwa über Katzenkrankheiten – lauschen lässt. Die Dialoge sind gut zu lesen und führen uns sanft wie auf Katzenpfötchen an das Thema heran: die Bedrohung durch „elitäre Transformationsprojekte“. Magda von Garrel warnt vor den Gefahren der Digitalisierung, die im Bereich der Bildung bereits schwere Schäden angerichtet hat, vor der zunehmenden Überwachung, die sich besonders drastisch an den Sanktionslisten der EU zeigt. Der Verlierer bei den gigantischen Geschäften und kriminellen Machenschaften, denen sie auf der Spur ist, ist der einzelne Mensch, der ausgebeutet, überwacht und klein gehalten wird.
    Bei den Gesprächen über Corona, Gesundheit, Ernährung, Bildung, Mobilität, Diskriminierung, Überwachung, Manipulationen, Demokratieverluste und Zukunftsprojekte lauert immer bedrohlich ein Abgrund hinter der freundlichen Fassade, und es bleibt am Ende eine offene Frage. „Mensch als Beute“ ist ein Buch mit einer angenehmen, benutzerfreundlichen Oberfläche, wie man das von Smartphones kennt, aber mit ernsthafter Tiefe.
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    Unter Freunden: Volker Mohr – der Architekt mit dem poetischen Blick

    07.05.2026 | 47 Min.
    Volker Mohr hat Architektur studiert und hat sich in Literatur verliebt. Er ist, wie Vera Lengsfeld meint, „einer der erstaunlichsten Gegenwartsautoren“ der Schweiz. Da ist es nicht weiter erstaunlich, dass man in seinem Buch „Der Verlust des Ortes“ Betrachtungen über die Verrohung der Baukunst findet, die – eingerahmt in literarische Ausschweifungen – eine Tendenz aufzeigen, bei der am Ende der Mensch nicht als Mensch, sondern als Maschine gesehen wird, und immer nur, wie man heute unbedacht sagt, „vor Ort“ ist, jedoch nicht im Ort.
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    Unter Freunden: Friedhelm Reis – „Hass zerstört immer nur den, der hasst, niemals den Verursacher“

    30.04.2026 | 51 Min.
    Manche kennen Friedhelm Reis womöglich von seinen „Berliner Flair“-Stadtführungen mit Rikscha, die ihn schließlich dazu gebracht haben, ein Standardwerk über 800 Jahre Berliner Geschichte zu verfassen. Darin breitet er viele historische Quellen aus, weil er in neueren Büchern „nichts über die Seele der Stadt“ gefunden hatte. Seine umfassende Bildung geht letztlich auf seine Stasi-Haft zurück, als er in seiner Verzweiflung – nach Aufhebung des Leseverbotes – Hilfestellung und Kraft in den Schriften der Klassiker fand, besonders bei Schiller, wo es im „Don Carlos“ heißt: „Verlerne zu bedürfen, was man dir verwehren kann“, und in „Maria Stuart“: „Man kann dich niedrig behandeln, aber nicht erniedrigen“.
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Über Kontrafunk: Unter Freunden
Hier herrscht Harmonie im Kontrafunk. Schriftsteller und Liedermacher Bernhard Lassahn, auch genannt „der Milde aus dem Norden“, unterhält sich mit Gästen, die in Kultur und Gesellschaft etwas Besonderes beigetragen haben. Der Ton ist heiter, manchmal neckend, und immer typisch für ein Gespräch unter Freunden. Denn Freundschaft ist etwas, das gerade auch dann hält, wenn politische, philosophische oder religiöse Überzeugungen dagegenstehen. 
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