563 Episoden
- Es ist nicht immer wirklich beglückend, wenn Schauspielerinnen oder Schauspieler zum Mikrofon greifen. Bei der Französin Sandrine Kiberlain war es 2005 ein echter Glücksfall.
Und auch wenn das Album augenzwinkernd "Manquait plus que ça" hieß, also "Das hat gerade noch gefehlt", war es genau das Gegenteil, darauf haben wir geradezu gewartet.
Im doch immer noch in großen Teilen von Männern dominierten Filmmusik-Geschäft ist sie wohl die bekannteste Frau: Rachel Portman. 1997 bekam sie als erste Komponistin überhaupt einen Oscar für die beste Filmmusik zu "Emma", sehr beliebt ist aber natürlich auch "Chocolat" aus dem Jahr 2000.
Außerdem besingt uns Gilberto Gil den unaufhaltsamen Erfolg des Samba, Mariam Hanika findet es schwierig, Abschied zu nehmen und zu vergessen, Jonas Alaska berichtet vom einem Unglück auf hoher See, und Stings "Englishman in New York" ist auch im Blechbläserarrangement äußerst unterhaltsam.
Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar… - "African Sojourn" - so heißt ein neuer Sampler des New Yorker Labels Putumayo, wie immer hübsch aufgemacht und mit reichlich Informationen versehen, eine Reise, die sich über alle vier Ecken des Kontinents erstreckt.
Vom Tuareg-Blues aus Niger im Norden, über Musik aus dem äthiopischen Hochland im Osten, von Afro-Folk aus Guinea-Bissau und dem Senegal im Westen, bis hin zu typisch südafrikanischen Klängen. Und die Inseln Madagaskar und La Réunion sind auch vertreten. Mal mit dezidiert afrikanischem Instrumentarium wie Mbira, Balafon oder Kora, mal aber auch mit Gitarren und Percussion im eher international anmutenden Singer/Songwriter-Stil.
Außerdem ist Nat "King" Cole mit einem Gershwin-Klassiker vertreten, wir hören ein Gebet der finnischen Sängerin und Geigerin Päivi Hirvonen, es gibt eine Flussfahrt mit dem Mazedonischen Radio-Sinfonieorchester, und Oratnitza zeigen, wie bulgarische Folklore heute klingen kann. - Jörn Schlüter ist vor allem bekannt als Sänger der Indie-Pop Band "Someday Jabob", jetzt hat er sein erstes Soloalbum vorgelegt. Hervorgegangen aus einer persönlichen Krise, aber schreiben diese Krisen nicht die schönsten Songs?
Folk, Pop und Country mit Pedal-Steel-Guitar - also die bekannten Americana-Ingredienzien - kommen hier zusammen, gelegentlich wird’s auch mal etwas rockiger. Eingespielt im legendären Bremer Studio-Nord, für den klanglichen Feinschliff sorgte Wilco-Produzent Tom Schick. Für die Fans der leicht melancholischen Singer/Songwriter-Kunst wärmstens zu empfehlen.
Außerdem trinkt Maria del Mar Bonet ein Fläschchen Wein auf den guten, alten Hippokrates, Sven Helbig beschäftigt sich mit dem Unendlichen, Daniel Melingo besingt uns den herumziehenden Vagabunden, mit dem er sich so gut identifizieren konnte, und Oumou Sangaré macht sich Gedanken über das Gute und die Dankbarkeit.
Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar… - Die 1983 in Minsk geborene, deutsch-belarussische Jazzsängerin Anna Margolina vertont Texte der Dichterin Anna Margolin (1887-1952), und die beiden sind trotz des fast identischen Namens nicht miteinander verwandt.
Die Lyrikerin Anna Margolin hieß auch eigentlich Rosa Lebensboim, veröffentlichte aber ihre Werke unter dem Pseudonym Anna Margolin. Und die Sängerin Anna Margolina hat die fast Namensgleiche nun für sich und ihr Quartett entdeckt und präsentiert jazzige Vertonungen mit Klavier, Kontrabass und Schlagzeug. Mal gesungen auf Jiddisch, mal in englischen Übersetzungen, oft auch beides zusammen.
Außerdem schickt uns Pippo Pollina an die frische Luft, "Šuma Čovjek" besingen die Süße des Honigs wie des Lebens, wir lassen uns von Michael Nymans minimalistischer Filmmusik umgarnen, und Zap Mama bietet afrikanische A-Cappella-Kunst vom Feinsten.
Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar… - Aus dem australischen Adelaide kommen "Any Young Mechanic", ein Quintett um den Sänger und Songschreiber Sam Wilson.
Die fünf sind unterwegs mit Geige, Gitarre, Banjo, Kontrabass und Schlagzeug und sie präsentieren auf ihrem Debütalbum eine gelungene Mischung aus Folk und Indie-Pop - gute, handgemachte Wertarbeit ohne Schnörkel. Wie live eingespielt, ganz ohne Nachbearbeitung und elektronischen Schnickschnack, denn merke: "The Modern Shoe Is Ruining The Foot".
Außerdem folgen wir Aziza Brahim in die Westsahara auf ihren Wegen durch die Stadt Ad-Dakhla, lauschen instrumentalen Gebeten von Anoushka Shankar, "Conexión Cubana" aus Havanna servieren uns ein hoffentlich kühles Bier, und mit William Byrd und "Flautando Köln" geht’s auf die Jagd.
Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
Weitere Musik Podcasts
Trending Musik Podcasts
Über Die hr2-Hörbar
Musik grenzenlos und global - Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich
Podcast-WebsiteHöre Die hr2-Hörbar, Peters Pop Stories und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

Hol dir die kostenlose radio.de App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen
Hol dir die kostenlose radio.de App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen


Die hr2-Hörbar
Code scannen,
App laden,
loshören.
App laden,
loshören.
Die hr2-Hörbar: Zugehörige Podcasts





































