Der Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalist aus Senegal, jetzt auf La Réunion, mischt auf seinem neuen Album "Adouna" Afro-Pop, Soul und die traditionellen Musikstile Westafrikas. Die Platte vereint Musiker*innen aus Afrika, Frankreich und Kanada.
Ein "gamechanger" für Cheikh Ibra Fam persönlich war seine Zeit mit dem Orchestra Baobab - da hat er das Singen in den Sprachen Wolof und Bambara für sich entdeckt. "Baobab hat das Afrika in mir geweckt", erinnert sich Cheikh Ibra Fam und nennt speziell seine Mentoren, die Baobab-Legenden Balla Sidibé und Issa Sissokho.
Als Anhänger eines Sufi-Ordens ist ihm wichtig, die Musik von friedfertiger Philosophie durchdringen zu lassen: "Es geht nicht um mich", so Cheikh Ibra Fam. "Es geht um die Botschaften - Liebe, Toleranz, Verständnis, Gerechtigkeit und den Mut, seine Situation zu ändern."
Weitere Höhepunkte an der Hörbar sind heute u.a.: die schwedische Jazzsängerin Ida Sand, die Buena Vista-Diva Omara Portuondo mit Jorge Drexler, die israelische Liedermacherin Irit Dekel und die Schweizer Band Black Sea Dahu.