Geschichte

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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112 Episoden

  • Geschichte

    Cortina 1956 - wie sich die Spiele seit 1956 verändert haben

    27.1.2026 | 26 Min.
    Zwischen Cortina 1956 und Cortina 2026 sind 70 Jahre vergangen – sieben Jahrzehnte, in denen sich die Olympischen Spiele rasant entwickelt haben.

    Immer schneller, weiter, höher: Die Olympischen Spiele sorgen für sportliche Höchstleistungen, für Emotionen, sind populär. Die Sommer- wie Winterspiele haben sich längst als Grossereignis etabliert , was aber nicht nur Vorteile mit sich bringt.

    Sportstätten, die nicht mehr gebraucht werden, die Finanzierung, die für die Austragungsorte aus dem Ruder läuft, auf der anderen Seite das IOC, das mit Fernsehrechten und Sponsoring gewaltige Einnahmen generiert. Und dann immer wieder die Politik, welche die Spiele mitbestimmt, obwohl sie unpolitisch sein wollen.

    Die Entwicklung der Spiele – im Guten wie im Schlechten – ist das Thema in Episode 2.

    In der Episode zu hören:

    Kirstin Hallmann, Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der
    Deutschen Sporthochschule Köln

    Quellen und Literatur:

    Recherche und Archive SRF
    https://www.olympics.com/de/olympic-games
    How Tommie Smith's 1968 Olympics protest shook the world - BBC News
  • Geschichte

    Cortina 1956 - ein Meilenstein der Olympischen Geschichte

    13.1.2026 | 25 Min.
    Cortina d’Ampezzo 1956 – die Winterspiele in den Dolomiten bedeuten nicht nur Wettkämpfe und Medaillen, sondern sind der Beginn der Live-Ära der olympischen Spiele im Fernsehen.

    Zum ersten Mal werden Olympische Wettkämpfe live im Fernsehen übertragen, technische Innovationen revolutionieren die Zeitmessung und effektvolle Lichtspiele setzen den Sport in Szene. Cortina wird ein Meilenstein für den modernen Sport-Grossanlass – mit Beteiligung der Schweiz. Wie diese Winterspiele kommende olympische Spiele geprägt haben, darum geht es in Episode 1 von «Cortina 1956» im Podcast Geschichte.

    In der Episode zu hören:

    · Juri Jaquemet, Kurator Museum für Kommunikation in Bern
    · Felix Wirth, Leitung Ausstellung und Vermittlung Enter Technikwelt Solothurn
    · Kirstin Hallmann, Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der
    Deutschen Sporthochschule Köln

    Quellen und Literatur:

    · https://www.olympics.com/de/olympic-games/cortina-d-ampezzo-1956
    · Recherche und Archive SRF
    · Felix Wirth, Jan Liechti, Dominik Landwehr, Felix Kunz, Vision of a Visionary.
    Die unglaubliche Geschichte des Spitlight P.300.S. The Incredible Story of
    Spitlight P.300.S, 220 S., Stiftung ENTER, Solothurn 2022
  • Geschichte

    Schweizer Brauchtum zum Jahresende: Silvesterchlausen Appenzell

    30.12.2025 | 14 Min.
    Im Appenzell ziehen am Jahreswechsel die Silvesterchläuse von Hof zu Hof – zweimal, am 31. Dezember und am 13. Januar. Warum gibt es Schöne und Wüste Kläuse? Und was hat das mit Kalenderreformen und bösen Geistern zu tun?

    Ein Naturjodel (das Zäuerli), kunstvolle Kopfbedeckungen oder wilde Masken und Kostüme aus Tannenzweigen: Das Silvesterchlausen ist einer der bekanntesten Bräuche der Schweiz, aber zugleich auch einer der geheimnisvollsten. In kleinen Gruppen ziehen die Silvesterchläuse durchs Appenzellerland, um Glück fürs neue Jahr zu wünschen. Es gibt Schöne, Wüste und Schönwüste Kläuse. Es sind Figuren, die Gut und Böse verkörpern und an alte Vorstellungen vom Vertreiben böser Geister erinnern. Kulturwissenschaftler Mischa Gallati erklärt, warum diese Gegensätze typisch für Bräuche sind, wie sich Traditionen über Generationen wandeln und weshalb das Silvesterchlausen heute auch ein Event für Social Media geworden ist.
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    In dieser Episode zu hören:

    · Mischa Gallati, Kulturwissenschaftler und Brauchtumsexperte, Universität Zürich
    · Archivtöne Radio SRF
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    Recherche, Produktion und Moderation:
    Silvan Zemp

    Mitarbeit:
    Melanie Löw, SRF Recherche und Archive
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    Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
  • Geschichte

    Schweizer Brauchtum zu Weihnachten: Pelzmartiga und Nünichlingler

    23.12.2025 | 13 Min.
    Pelzmartiga in Kandersteg und die Nünichlingler im Baselbiet: Zwei Bräuche, die in der Weihnachtszeit für Lärm und Aufsehen sorgen. Woher kommen sie? Und warum spielt Angst dabei eine Rolle?

    Während viele Weihnachten still und besinnlich feiern, wird es in Kandersteg und im Baselbiet laut: Die Pelzmartiga ziehen am Weihnachtstag und an Neujahr mit Kettengerassel durchs Dorf Kandersteg, die Nünichlingler schon an Heiligabend pünktlich um neun Uhr abends mit hohen Zylindern und Kuhglocken durch verschiedene Dörfer im Kanton Basel-Landschaft, zum Beispiel durch Ziefen.

    Beide Bräuche haben eine lange Geschichte – und eine gemeinsame Botschaft: Lärm soll Angst vertreiben. Kulturwissenschaftler Mischa Gallati von der Universität Zürich erklärt, warum solch ritualisierte Bräuche auch Grenzüberschreitungen erlauben, weshalb sie sich ständig wandeln müssen und was sie über unsere Gesellschaft verraten. Zwei lebendige Traditionen, die jedes Jahr aufs Neue für Staunen sorgen.

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    In dieser Episode zu hören:

    · Mischa Gallati, Kulturwissenschaftler und Brauchtumsexperte, Universität Zürich
    · Archivtöne Radio SRF
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    Recherche, Produktion und Moderation:
    Silvan Zemp

    Mitarbeit:
    Melanie Löw, SRF Recherche und Archive
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  • Geschichte

    Schweizer Brauchtum im Advent: Das Klausjagen in Küssnacht

    16.12.2025 | 13 Min.
    Warum wird es im Advent in Küssnacht so laut? Das Klausjagen lockt jedes Jahr Tausende an – mit riesigen Laternen, Tricheln und viel Krach. Wir tauchen ein in die Geschichte dieses Brauchs und fragen: Weshalb brauchen wir Bräuche überhaupt?

    Am 5. Dezember verwandelt sich Küssnacht in ein Meer aus Licht und Lärm: Über 1700 Klausjäger ziehen mit kunstvollen Laternen (sogenannten Iffelen) durch das Dorf, begleitet von Geisslechlöpfern, Tricheln, Hörnern und Jubelrufen. Und natürlich dem heiligen St. Nikolaus, dem Samichlaus. Das Klausjagen ist einer der bekanntesten Adventsbräuche der Schweiz – und zugleich ein Ritual voller Geschichte und Symbolik. Woher kommt dieser Brauch? Warum halten wir an solchen Traditionen in der Weihnachtszeit fest, obwohl Religion in der Schweiz an Bedeutung verliert? Kulturwissenschaftler Mischa Gallati erklärt, weshalb Bräuche für Gemeinschaft und Identität wichtig sind – und warum sie manchmal auch ausschliessen.
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    In dieser Episode zu hören:

    · Mischa Gallati, Kulturwissenschaftler und Brauchtumsexperte, Universität Zürich
    · Archivtöne Radio SRF
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    Quellen:
    · https://www.klausjagen.ch/brauchtum/

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Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei [email protected].
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