212 Episoden
#204 Der Moment, in dem ich von einer Zusammenarbeit mit der PR-Agentur abraten würde.
21.09.2026 | 29 Min.Du suchst eine PR-Agentur für deinen Release und hast drei Angebote vor dir liegen. Entscheidest du dich für das mit den größten Namen im Portfolio? Bitte nicht. Und genau darum geht es in dieser Folge.
Wenn du deinen Release planst, begegnet dir früher oder später dieser eine Satz, laut oder leise, von anderen oder aus deinem eigenen Kopf: »Die Agentur hat schon für die und die gearbeitet, dann kriegt sie das für mich auch hin.«
Dieser Satz kostet Musikerinnen* Zeit, Geld und Pressestimmen. Denn er schneidet genau das ab, was eigentlich passieren müsste: eine ehrliche Prüfung, ob diese Zusammenarbeit im Alltag trägt und nicht nur auf dem Papier gut aussieht.
In dieser Folge erkläre ich dir, warum Referenzen kein Qualitätsbeweis sind, warum die Reaktionszeit im Erstkontakt der unterschätzteste Hinweis in der Zusammenarbeit mit einer PR-Agentur ist und woran ich im Gespräch höre, ob jemand deine Musik wirklich verstanden hat. Ich nehme eine Musikerin* aus meinem Record Release Mentoring als Beispiel, deren Promoterin* kurz vor dem Release abgetaucht ist, und zeige dir, was Monate vorher schon sichtbar war (und warum niemand darüber spricht).
Das sind deine 3 Learnings aus der Folge:
✓ Referenzen sind kein Qualitätsbeweis, sondern eine Momentaufnahme: Frag nicht, was funktioniert hat, sondern wie gedacht und geplant wurde, bevor es funktioniert hat.
✓ Ein zäher Erstkontakt wird nicht besser, er wird teuer: Wenn du schon im Kennenlernen das Gefühl hast zu stören, wird sich das in der heißen Releasephase nicht drehen.
✓ Eine Agentur, die sich selbst nicht positionieren kann, positioniert auch dich nicht: Wer alles für alle anbietet, hat für dein Album keine eigene Erzählung.
Willst du mit deiner Musik Geld verdienen und bist bereit, in deine Karriere zu investieren? Dann schreib mir eine E-Mail an imke@raketerei.com. Ich lade dich zu einem kostenfreien Kennenlerncall ein — wir gucken gemeinsam, wie ich dich unterstützen kann, deinen nächsten Release so zu planen, dass er auch Berichterstattung und Umsatz bringt.- Du schreibst Booking-Mails, verschickst sie, telefonierst sogar hinterher und trotzdem kommt nichts zurück. Liegt es an deiner Musik? Nein. Und genau darum geht es in dieser Folge.
Wenn du als Musikerin* Bühnen buchen willst, begegnet dir ständig dieser eine Gedanke, laut oder leise: »Ich tue so viel, und es kommt einfach nichts zurück.«
Dieser Satz kostet Musikerinnen* Zeit, Geld und Auftritte. Denn er behandelt Booking wie eine Aufgabe, die man abhakt, und schneidet damit genau das ab, was wirklich über ein Ja entscheidet: ein stimmiges Bild über alle deine Kanäle hinweg.
In dieser Folge erkläre ich dir, warum Booking kein To-Do ist, sondern ein System, warum deine Booking-Mail nicht versagt, sondern zu früh kommt, und was Veranstalterinnen* wirklich brauchen, um Ja zu sagen. Ich nehme die drei häufigsten Booking-Fehler auseinander und zeige dir, was vor der Mail passieren muss, damit sie überhaupt zur Zusage führt.
Das sind deine 3 Learnings aus der Folge:
✓ Booking ist kein To-Do, sondern ein System: Veranstalterinnen* buchen keine abgehakte Aufgabe, sondern das stimmige Gesamtbild, das deine Mail, dein Profil, deine Website und dein Netzwerk gemeinsam zeichnen.
✓ Deine Booking-Mail versagt nicht, sie kommt zu früh: Erst wenn Positionierung dich einordbar, deine Kanäle dich vertraut und dein Netzwerk dich empfohlen machen, wird die Mail zum leichten letzten Schritt.
✓ Dein Booking-Problem ist kein Wissensproblem, sondern ein Strukturproblem: Dir fehlt nicht der nächste Tipp oder die nächste Vorlage, sondern Klarheit, deine Zahlen und ein Plan, der die Schritte in die richtige Reihenfolge bringt.
Willst du mit deiner Musik Geld verdienen und bist bereit, in deine Karriere zu investieren? Dann schreib mir eine E-Mail an imke@raketerei.com. Ich lade dich zu einem kostenfreien Kennenlerncall ein, wir gucken gemeinsam, wie ich dich unterstützen kann, deine Zusagen konstant zu steigern. #202 Selbstmanagement - Die 5-%-Strategie, mit der du Zeit für deine Musik gewinnst. Im Interview mit Carolin Habekost
31.08.2026 | 31 Min.Du willst Musik machen, aber dein Alltag frisst dich auf? Dann fehlt dir nicht Disziplin, sondern ein System. In dieser Folge spreche ich mit Carolin Habekost, Expertin für agiles Selbstmanagement, über die Kopf-frei-Methode, mit der du Zeit für deine Musik gewinnst.
Carolin bringt einen Satz mit, der hängen bleibt: »Selbstmanagement ist nur die 5-%-Strategie, die du brauchst, damit die anderen 95 % Kreativität und Selbstverwirklichung rauskommen können.« Genau andersherum, als die meisten denken: Struktur ist nicht der Feind deiner Kreativität, sie ist ihre Basis.
Denn wer alle To-dos im Kopf trägt, bezahlt dafür mit Energie, Fokus und am Ende mit der eigenen Musik. Booking-Mails bleiben liegen, Releases verschieben sich, und abends bleibt das Gefühl: Ich müsste mehr schaffen.
In dieser Folge erfährst du, warum klassische To-do-Listen dich frustrieren, wie du mit einem Braindump das Wollknäuel in deinem Kopf entwirrst, was hinter dem Prinzip Pull statt Push steckt und wie du als Musikerin* Zeitfenster für Booking, Schreiben und Proben findest, die zu deinem Biorhythmus passen.
Das sind deine 3 Learnings aus der Folge:
✓ Eine To-do-Liste ist kein Selbstmanagement: Die meisten Zeitmanagement-Methoden lösen nur ein einzelnes Problem. Die Kopf-frei-Methode ist ein vollständiges System — sammeln, filtern, entscheiden, abarbeiten, reflektieren.
✓ Pull statt Push: Du ziehst dir Aufgaben, statt sie dir vollzupacken. So siehst du am Ende des Tages, was du geschafft hast, und nicht, was liegen geblieben ist.
✓ Struktur schränkt dich nicht ein, sie befreit dich: 5 % kluge Organisation halten dir 95 % Raum für Kreativität und Selbstverwirklichung frei.
Willst du mit deiner Musik Geld verdienen und bist bereit, in deine Karriere zu investieren? Dann schreib mir eine E-Mail an imke@raketerei.com. Ich lade dich zu einem kostenfreien Kennenlerncall ein — wir gucken gemeinsam, wie ich dich unterstützen kann, Strukturen aufzubauen, die dir Zeit für deine Musik freispielen.#201 So wirst du als Musikerin* finanziell unabhängig! Im Interview mit Antje Maul-Meyer
13.07.2026 | 39 Min.Du arbeitest als Musikerin* immer mehr, und am Monatsende ist trotzdem nichts übrig. Liegt es daran, dass du zu wenig verdienst? Nein. Und genau darum geht es in dieser Folge mit Finanz-Expertin Antje Maul-Meyer.
Wenn du mit deiner Musik Geld verdienen willst, begegnet dir ständig dieser eine Gedanke — laut oder leise, von anderen oder aus deinem eigenen Kopf: »Ich mache meinen Job total gerne, dann brauche ich ja nicht so viel Geld zu verdienen.«
Dieser Satz kostet Musikerinnen* Gagen, Sicherheit und irgendwann die Rente. Denn er koppelt deinen Wert ab von dem, was Antje »finanzielle Bildung« nennt, und die hat kaum eine von uns je gelernt.
Im Interview erklärt Antje, warum finanzielle Unabhängigkeit nicht von außen kommt, sondern von innen, wie ein automatisiertes Kontensystem funktioniert (und mit welcher Formel du dir als Unternehmerin* ein festes Gehalt auszahlst) und warum du mit 10 Euro im Monat anfangen darfst, statt auf die große Summe zu warten. Sie erzählt offen von ihrer eigenen Schulden-Krise und was sie daraus über den liebevollen Umgang mit Geld gelernt hat.
Das sind deine 3 Learnings aus der Folge:
✓ Selbstwert kommt vor der Gage, nicht danach: Wer weiß, was sie kann, geht anders in jede Honorarverhandlung — finanzielle Unabhängigkeit beginnt im Kopf, nicht auf dem Konto.
✓ Finanzielle Unabhängigkeit ist ein System, keine Frage der Einnahmenhöhe: Festes Gehalt, ein Konto für den Alltag, eins zum Sparen, eins für Luxus, automatisiert, damit das Geld gar nicht erst in Reichweite liegt.
✓ Sparen ist eine Gewohnheit wie Zähneputzen: Du fängst mit kleinen Beträgen an, nicht wenn »genug« da ist — jeder 5-Euro-Schein zählt auf dem Weg zur finanziellen Selbstbestimmung.
Willst du mit deiner Musik Geld verdienen und bist bereit, in deine Karriere zu investieren? Dann schreib mir eine E-Mail an imke@raketerei.com. Ich lade dich zu einem kostenfreien Kennenlerncall ein — wir gucken gemeinsam, wie ich dich unterstützen kann, aus deiner Musik eine Karriere zu machen, die dich trägt.- Deine eigene Musik bleibt ständig liegen und insgeheim hältst du dich für undiszipliniert? Aber liegt das wirklich an deiner Motivation? Nein. Und genau dieser eine Denkfehler hält dich gerade auf.
Wenn du als Musikerin* mit allem jonglierst, was deinen Tag sowieso schon füllt, kennst du diesen einen Gedanken, laut oder leise, von anderen oder aus deinem eigenen Kopf: »Ich mache Musik, wenn ich Zeit dafür habe.«
Dieser Satz kostet Musikerinnen* ihre Releases, ihre Konzerte und am Ende ihre Karriere. Denn die Zeit, auf die er wartet, kommt nie, weil deine Musik in deinem Alltag keine Priorität hat.
In dieser Folge zerlege ich den teuersten Irrtum über Zeit, den fast jede Musikerin* mit sich herumträgt, und zeige dir, warum nicht deine Motivation das Problem ist, sondern deine fehlende Struktur. Du bekommst drei konkrete Werkzeuge, mit denen du schon morgen anfangen kannst. Und ich erkläre, warum klassische Struktur-Tipps bei neurodivergenten Musikerinnen* (Stichwort ADHS) reihenweise scheitern und was stattdessen wirklich funktioniert.
Das sind deine 3 Learnings aus der Folge:
✓ Zeit ist nichts, das du übrig hast: du musst sie dir aktiv nehmen, sonst bleibt deine Musik das, was »irgendwann« passiert und irgendwann kommt nie.
✓ Das ist keine Motivationsfrage, sondern eine Strukturfrage: du brauchst keine bessere Stimmung, sondern eine bessere Reihenfolge — Aufgaben clustern, Meilensteine setzen, dein Wissen aus dem Kopf holen.
✓ Deine Musik passt nicht in die Lücken, die dein Alltag zufällig lässt: sie muss zum Alltag werden, an den sich alles andere anpasst, sonst bleibt sie ein Hobby im Schatten.
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Über RAKETEREI
Hi! Ich bin Imke.
Ich war als Bookerin sowie Promoterin und bin als Produkt- und Labelmanagerin seit über einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. 2017 gründete ich RAKETEREI – die größte und beliebteste Musikerinnen*-Community im deutschsprachigen Raum.
Als Mentorin, Ideengeberin und Partnerin in Crime unterstütze ich Musikerinnen dabei, sich eine unabhängige, selbstbestimmte und profitable Karriere in der Musikbranche aufzubauen – mit einem klaren Mindest: Sichtbarkeit, Wertschätzung und faire Bezahlung.
RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen* in die Musikbranche – und für alle, die sich nicht (mehr) mit dem tradierten Bild vom »klassischen Musiker« zufriedengeben wollen.
www.raketerei.com
hallo@raketerei.com
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