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- Der Streamingdienst Netflix veröffentlichte am 23. Juli 2026 die dritte Staffel von «Kaulitz & Kaulitz» mit Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz und Gitarrist Tom Kaulitz. In den neuen Folgen werden zahlreiche Handlungsstränge aus den vorherigen Staffeln wieder aufgegriffen und zum Teil fortgeführt. Bereits in den ersten Minuten wird den Zuschauern eine Poolparty versprochen, ehe es nach Berlin geht.
Doch auch in der dritten Staffel hält sich Tom, der mit Heidi Klum verheiratet ist, mit seinem Privatleben größtenteils zurück. Statt Szenen aus seiner Ehe bekommen die Zuschauer vor allem die Probleme mit seinem Bruder Bill zu sehen. Das führt unter anderem dazu, dass sich die beiden einen Coach holen, um ihre Differenzen auszuloten und gegebenenfalls zu beseitigen.
Auch die musikalische Qualität ist Teil des Podcasts, zu dem sich Fabian Riedner den Quotenmeter-Redakteur Mario Thunert eingeladen hat. Obwohl die beiden Künstler durch Tokio Hotel bekannt wurden, kommen die neuen Songs nur mittelmäßig an. Das führt auch zur ZDF-Show «Wetten, dass..?», von der sich die Brüder einiges versprechen. Da die Reality-Show jedoch vor allem das Privatleben von Bill und Tom in den Mittelpunkt stellt, stellt sich die Frage, wie authentisch die Inszenierung tatsächlich ist. - Zwischen dem 11. Juni und dem 19. Juli 2026 ermittelte die FIFA in 103 Partien den Gewinner der 20. FIFA-Fußballweltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Spanier, die die nächste Weltmeisterschaft zusammen mit Marokko und Portugal ausrichten, haben die Trophäe gewonnen und konnten zudem weitere Auszeichnungen wie die für den besten Torhüter (Unai Simón) und den besten Spieler (Rodri) einfahren.
In dieser Sendung spricht Fabian Riedner mit Denis vom Podcast „Trotzdemhier“ über das Turnier. Zunächst werfen die beiden einen Blick auf das allgemeine Turnier, doch bereits schnell werden FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump Gegenstand der Diskussion. Auch die Leistung von Bundestrainer Julian Nagelsmann sorgt für Kopfschütteln.
Während die Reichweiten seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bis zur Weltmeisterschaft 2018 sukzessive mit ein paar kleinen Ausreißern anstiegen, ist das Interesse der deutschen Zuschauer mit der Katar-WM und den zuletzt mangelnden Leistungen gesunken. In dieser Sendung werden auch Themen wie das Angebot MagentaTV der Deutschen Telekom angesprochen, das trotz Pay-TV mit zahlreichen Werbepausen übersät war. - In der neuen Podcast-Folge von «Thunerts Thema» geht es um das weltweite Musik-Phänomen BTS und die Frage, warum die südkoreanische Band Millionen Menschen so begeistert. Gemeinsam mit der Journalistin und K-Pop-Expertin Lisa-Sophie Scheurell vom ARD-Sounds-Projekt «Kennst du BTS?» wird beleuchtet, wie sich emotionale Nähe, perfekte Choreographien und eine außergewöhnlich engagierte Fangemeinde zu einem Erfolgsmodell verbinden.
Im Gespräch stehen die Besonderheiten der K-Pop-Industrie im Mittelpunkt: vom aufwendigen Idol-System über die Ausbildung und Auswahl der Künstler bis hin zur Rolle von Social Media, Fanservice und parasozialen Beziehungen. Dabei wird auch der Widerspruch zwischen minutiöser Planung und authentischer Persönlichkeit der Künstler kritisch diskutiert.
Außerdem wirft die Episode einen Blick auf die kulturellen und wirtschaftlichen Hintergründe des K-Pop-Booms, den Einfluss Südkoreas auf den globalen Musikmarkt und die Zukunft von BTS. Warum entstand ausgerechnet dort eine derart durchtaktete Castingbranche? Auch diese Frage soll angerissen werden. - Mit der animierten Komödie «Swapped», die am 1. Mai 2026 beim US-Streamingdienst Netflix veröffentlicht wurde, erreichte der Streamingdienst aus Kalifornien knapp 38 Millionen Zuschauer in der ersten Woche. Obwohl der 98-minütige Spielfilm beim Publikum recht gut ankam, wurde er vom Feuilleton überwiegend zerrissen. Das könnte daran liegen, dass sich hinter der bunten Märchenwelt eine Geschichte über das Kennenlernen zweier unterschiedlicher Kulturen verbirgt, die von einigen Kritikern als zu „woke“ eingeordnet wurde.
Eine ähnliche Geschichte erzählt auch der Spielfilm «Hoppers», der im März startete und bislang knapp 400 Millionen US-Dollar an den Kinokassen einspielte. Der Pixar-Film blieb damit hinter den Erwartungen zurück, allerdings fielen auch hier die Kritiken gemischt aus. Während internationale Medien vor allem die Geschichte lobten, gab es in den Vereinigten Staaten immer wieder Stimmen, die auch hier eine „woke“ Erzählung sahen. Schließlich treffen nicht nur Menschen auf Tiere, sondern auch unterschiedliche Arten lernen, miteinander zu leben.
Der im Juni gestartete «Toy Story 5» erzählt bereits zum fünften Mal die Geschichte, dass die bekannten Spielzeugfiguren aussortiert werden sollen. Dennoch ist die Marke für den Disney-Konzern weiterhin eine Cashcow und spielte innerhalb von vier Wochen mehr als 880 Millionen US-Dollar ein. Ein weiteres erfolgreiches Beispiel für das Neuaufgreifen bewährter Zutaten mit einer Botschaft über Verständigung war im November auch der Spielfilm «Zootopia 2», der weltweit fast zwei Milliarden US-Dollar einspielte. Fabian Riedner bespricht mit Denis vom Podcast „Trotzdem hier“ die jüngste Entwicklung des Animationsfilms. - Um die Jahrtausendwende waberte im Hause Sat.1 immer die Idee eines Ablegers mit dem Titel Sat.2. Jetzt soll dieser Sender tatsächlich on air gehen. Anfang 2027 soll das Programmangebot mit «Verliebt in Berlin», «Der Bulle von Tölz» und «Kommissar Rex» auf Sendung gehen. Die meisten Medienschaffenden staunten am vergangenen Mittwoch nicht schlecht, als ProSiebenSat.1-Content-Chef Henrik Pabst diese Idee in der „Süddeutschen Zeitung“ skizzierte.
Aus wirtschaftlicher Sicht machen die Medienmanager in Unterföhring alles richtig, schließlich beendet der WDR die Verbreitung des linearen Senders One. Mit dem neuen Angebot von Sat.2 möchte die ProSiebenSat.1-Gruppe dieses Nischenangebot aus alten Soaps sowie Telenovelas neben Krimis am Abend bespielen. Die Herausgeber von Fernsehzeitschriften werden sich freuen, wenn sie ihre Programmflächen nahtlos mit dem neuen Sender füllen können.
Kreativ ist diese Ankündigung allerdings ein Offenbarungseid, stellen Mario Thunert und Fabian Riedner im Gespräch fest. Das Unternehmen wirkt weder modern noch zukunftsorientiert, sondern bleibt im linearen Fernsehen stecken. Es hält sich die Vermutung, dass das Unternehmen weiterhin Investitionen in neue Formate scheut und stattdessen das Programm entweder mit der Verwertung alter Programme oder mit Remakes füllen möchte. Letztendlich müssen allerdings die Zuschauer entscheiden, ob sie dies konsumieren wollen. Festhalten muss man allerdings auch: Wären «Verliebt in Berlin», «Der Bulle von Tölz» und «Kommissar Rex» bei einem Nischensender Straßenfeger, dann wären diese Sendungen schon längst bei Fernsehstationen wie Sat.1 Gold vertreten.
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