Viele von uns kennen dieses Phänomen: Es fällt alles andere als leicht, in Spielen wirklich konsequent böse zu sein. Irgendwo holen uns die Gewissensbisse, die Vorwürfe von NPCs oder die schwerbewaffnete Polizeistreife ein, um uns mit den Folgen unserer Taten zu konfrontieren. Zumindest Hannah Puchelt aber hat eine gute Ausrede, während ihrer Bildschirmabenteuer vom Pfad des Lichts zu geraten - denn sie erforscht die Darstellung des Bösen in Spielen, mit all seinen Facetten.
Hannah Puchelt hat Germanistik und Kommunikationswissenschaft an den Universitäten Mannheim und Heidelberg studiert, bevor sie für ihre Forschungsarbeit an die Uni Innsbrucks wechselte. Dort brütet sie nun täglich über das Böse in Spielen und woher die Faszination kommt, in digitalen Spielwelten hin und wiede ziemlich üble Dinge anzustellen.
Im Gespräch mit Dom Schott geht's aber nicht nur um diese Forschung, sondern auch um ganz konkrete Beispiele aus den Spielerfahrungen des Duos: Wann haben Hannah und Dom zuletzt richtig schlimme Dinge in einem Spiel getan? Wieso wurden sie zu Tätern, würden sie es wieder tun - und sollte man heute nicht noch mal einen frischen Blick auf den "Amoklaufsimulator" Hatred werfen, der vor einigen Jahren erschien und hohe Empörungswellen lostrat.
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