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OK COOL

Dom Schott
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    Hinter den Kulissen des vergessenen deutschen Dino-Spiels ParaWorld | mit: Marketing-Saurier Julian Dasgupta

    03.10.2026 | 1 Std. 4 Min.
    ParaWorld markiert ein besonderes Kapitel in der Geschichte der deutschen Spielebranche: Mitte der 2000er Jahre arbeitete das Berliner Entwicklerstudio SEK-Ost (gegründet von Ex-DDRlern) an einem Echtzeitstrategiespiel, das in der Steinzeit angesiedelt war - und voller Dinos sein sollte. Der 3D-Titel war ambitioniert, ein echtes Arbeitsmonster und fraß die Finanzen des Studios und seines Publishers auf. Als ParaWorld dann endlich 2006 erschien, floppte es grausamst, zwang kurz darauf SEK-Ost in die Insolvenz und verschwand schließlich ebenso aus dem Spielregal wie aus dem kollektiven Gedächtnis.

    Julian Dasgupta erlebte damals diese Zeit mit: Der damalige Student stieß in der letzten Phase der Entwicklung zum Team hinzu, um erst beim Q&A und dann sehr bald beim Marketing auszuhelfen. Im Podcast erinnert er sich an diese turbulente, fordernde Zeit zurück - und wie es für ihn nach ParaWorld weiterging.

    Dinofans aufgepasst: Dieses Gespräch nahm Dom Schott zum Anlass, noch tiefer in die Welt der Dinosaurier-Spiele einzutauchen! Und so wird er am kommenden Mittwoch nicht nur gemeinsam mit Paul Kautz den alten Dino-Klassiker Trespasser ausgraben, sondern auch gemeinsam mit Rainer Sigl durchs aktuelle Spielregal tigern und die Creme de la Creme des Dino-Genres präsentieren. Ist alles Teil des Steady-Supporterprogramm von OK COOL, zu dem ihr sehr gerne dazustoßen dürft, Link zum Abo gibt's hier unten <3
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    OK COOL holt nach: Return to Castle Wolfenstein (2001) | Vorgeplänkel

    29.09.2026 | 39 Min.
    Return to Castle Wolfenstein ist einer der ganz großen Namen im Shooter-Klassikerregal: Als knallharter Soldat B. J. Blaskowicz geraten wir in den Wirren des Zweiten Weltkriegs in Nazi-Gefangenschaft auf Burg Wolfenstein - ein riesiges Geheimquartier der Faschisten.. Hilfe haben wir keine zu erwarten, wir müssen die Sache also in die eigene Hand nehmen und einen Gefängnisausbruch versuchen. Auf dem Weg in die Freiheit sammeln wir dutzende Waffen auf, schießen hunderte Nazis über den Haufen und bekommen es auch noch mit okkulten Monstern zu tun, die von der Wissenschaftsabteilung des Dritten Reichs persönlich heraufbeschworen wurde. Klingt trashig, ist trashig - und genießt seit Jahrzehnten Kultstatus.

    Allerdings nicht in Deutschland, denn hierzulande war der Titel bisher wegen seines "jugendgefährdenden Potentials" auf dem Index, durfte also weder beworben noch verkauft werden. Das hat sich nun vor einigen Monaten geändert, was Dom Schott zum Anlass nimmt, den Titel endlich nachzuholen. Gemeinsam mit Retro-Spielejournalist Paul Kautz ordnen die beiden den Shooter historisch ein, bevor sie sich in die geheimsten Winkel und Ecken der Burg Wolfenstein begeben.

    "OK COOL holt nach" erscheint jeden Monat exklusiv für alle Supporter, dieses Vorgeplänkel hier ist ein kleines Versucherle für euch, liebe Hörerinnen und Hörer!
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    Wie denkt ein Spielehistoriker über den Index & beschlagnahmte Games? | mit: Forscher Nico Nolden

    26.09.2026 | 1 Std. 12 Min.
    Seit vielen Jahrzehnten hat die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (früher: BPjM) ein wachsames Auge auf die Medien, die sich zum Sprung ins deutsche Verkaufsregal bereit machen. Dazu gehören Filme, Serien und eben auch Spiele. Ein ausführlicher und über die Jahre gewachsener Kriterienkatalog regelt, welche Games hierzulande frei verfügbar im Handel erscheinen - und welche auf dem Index landen, also: nicht mehr beworben und vertrieben werden dürfen. In einigen Fällen wird sogar eine Beschlagnahme entschieden, die bereits den bloßen Besitz strafbar macht.

    Der Sinn dieses Verfahrens: Potentiell gefährdende, verrohende oder verfassungsfeindliche Spiele auszusortieren, immer wieder begleitet von einer Diskussion über Kunstfreiheit, den Vorwurf von "Bevormundung" und die Frage, wie sinnvoll ein solches Verfahren im Zeitalter des ungesteuerten Internets noch sein kann.

    Und genau diese Frage liegt heute auf dem Tisch von Dom Schott, der sich für diese Diskussion den Historiker Nico Nolden geschnappt hat. Nico forscht und lehrt seit Jahren an der Schnittstelle von Spielen, Geschichte und Erinnerungskultur - und hat in seiner Arbeit immer wieder einmal mit dem berüchtigten Index zu tun gehabt. Gemeinsam diskutieren sie das Für und Wider des Verfahrens, betrachten Einzelbeispiele und stricken wagemutige Zukunftspläne für eine ganz besondere Ausstellung.
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    Der vielleicht erfolgreichste deutsche Friendslop-Entwickler im Gespräch | mit: Mateo Covic

    19.09.2026 | 57 Min.
    Friendslop Games sind ein kurioses Phänomen: Spiele, die mit wenig Aufwand und noch weniger Budget innerhalb weniger Monate verkaufsfertig über den Tresen gehen - und immer wieder ein Millionenpublikum erreichen. Die oft ziemlich trashig wirkenden Spiele gehören seit der Corona-Pandemie regelmäßig zu den Topsellern und richten sich vor allem an Mulitplayer-Freunde. Lethal Company, Repo, Meccha Chamaleon und Content Warning führen die Liste der erfolgreichsten Friendslop-Spiele an und machen vor, was das Genre auszeichnet: abstruse Situationskomik, Koop-Spaß und nur grob polierte Grafik.

    Auch in Deutschland gibt es Friendslop-Entwickler - und Mateo Covic könnte von ihnen der erfolgreichste sein. Mit "Paddle Paddle Paddle" (ein kooperatives Paddel-Spiel) knackte er in Rekordzeit die 100.000 Verkäufe, ein Autospiel mit Schrei-Steuerung soll an den Erfolg nun anknüpfen. Nebenbei unterrichtet Mateo andere Entwickler in Game Design, kann auf mehrere DCP- und DEP-Nominierungen zurückblicken und wurde vom Forbes-Magazin für seine Arbeit gewürdigt - und all das mit nicht mal 25 Jahren. Dom hat Fragen, Mateo hat die Antworten.
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    Extremismus im Spielregal: Wie groß ist die Gefahr wirklich? | mit: Forscherin Dr. Linda Schlegel

    12.09.2026 | 58 Min.
    Dr. Linda Schlegel widmet sich mit ihrer Forschung seit vielen Jahren einem großen Themenkomplex: Extremistische Inhalte auf Gamingplattformen und das Radikalisierungpotential von Spielen zu untersuchen. Dabei beschäftigt sie sich unter anderem mit der Frage, welche Rolle digitale Spiele und Online-Plattformen im Zusammenhang mit Radikalisierung und Extremismus spielen können - und wie Prävention aussehen kann.

    Im Gespräch mit Dom Schott führt uns Linda Schlegel durch die Welt der extremistischen Spielinhalte, wer die eigentlich programmiert, wie gefährlich sie sind - und wie man ihnen entgegenwirken kann. Diese Reise führt von SS-Kostümen auf Steam über rechtsextreme Spielfantasien bis hin zu einem ganz besonderen Forschungsprojekt, das trotz seiner Wichtigkeit einer ungewissen Zukunft entgegenblickt.
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Über OK COOL
OK COOL ist das unabhängige Magazin über Menschen, Spiele und ihre Geschichten. Sowohl in tiefgründigen Audioreportagen als auch in kurzweiligen Gesprächen lernt Gastgeber und Journalist Dom Schott jede Woche neue Menschen kennen, die mal mehr, mal weniger viel mit Spielen und Medien zu tun haben — von der Entwicklerin bis zum Wissenschaftler. Es geht um Arbeitsrealitäten, Alltagsgeschichten, Spieleentwicklung, Zukunftsängste und vieles, vieles mehr.
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