Was Krieg bedeutet, das haben bisher nur wenige am eigenen Leib erfahren. Von denen, die als junge Soldaten aktiv am Krieg teilgenommen haben, leben nur noch sehr wenige. Doch oft wirkt Tod, Trauer, Angst, Hunger, Zerstörung weiter, weit über das eigene Leben hinaus. Therapeuten wissen inzwischen: Was die Vorfahren erlitten haben, kann bei Kriegskindern, Kriegsenkeln und -urenkeln weiterwirken. Transgenerationale Traumata werden auf den ersten Blick häufig als unerklärliche Ängste, Aggressionen und Verhaltensweisen erlebt. Auch viele Soldaten im Auslandseinsatz leiden unter Depressionen und Angststörungen.