65 Episoden
- Ein Mann atmet schwer in den Hörer. „Ich habe meine Frau getötet“, sagt er. Er habe sie mit einem Messer angegriffen und jetzt sei sie „fast tot“. Es ist ein beunruhigender Notruf, der im April 2025 den Rettungsdienst in Würzburg erreicht. Wenig später umstellen Einsatzkräfte eines Sonderkommandos ein Haus im Würzburger Stadtteil Heuchelhof. Am Fenster steht ein 45-jähriger Mann. Hinter ihm in der gemeinsamen Wohnung liegt seine schwerverletzte Lebensgefährtin.
Mehr als 50 Mal soll der Angeklagte auf seine Lebensgefährtin eingestochen haben. Die zweifache Mutter stirbt wenig später an ihren schweren Verletzungen.
Vor Gericht berichten Zeuginnen und Zeugen von einer Beziehung geprägt von extremer Eifersucht, Kontrolle und Unterdrückung. Und schnell rückt das Frauenbild des Angeklagten in den Fokus. Hielt er Frauen für untergeordnet? Musste seine Partnerin sterben, weil sie sich seinen patriarchalen Vorstellungen nicht unterwerfen wollte?
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Für mehr Infos folgt uns auf Instagram und schreibt Feedback und Vorschläge gern an podcast@mainpost.de - Am 5. Januar 1999 stürmt ein maskierter Mann in eine Würzburger Kneipe, erschießt den Wirt Edip Saraç vor Augenzeugen und verschwindet in der Nacht.
Der Wirt stirbt noch am Tatort. Ein Mann, der ihn kurz vor dem Mord bedroht hatte, rückt in den Fokus der Ermittlungen – kann aber ein Alibi vorweisen.
2024 kommt es zu Durchsuchungen von Wohn- und Geschäftsräumen in Würzburg, Arnstein und Zellingen. Zwei Tatverdächtige landen in Haft – es sind Vater und Sohn. Eine Zeugin hatte das Alibi des Sohnes nach 26 Jahren platzen lassen und belastet die beiden Angeklagten schwer.
So soll der Vater oft größere Geldbeträge verliehen haben – und ungeduldig geworden sein, wenn seine Schuldner nicht zurückzahlten. Der ermordete Wirt soll für einen dieser Schuldner gebürgt haben. Vor Gericht geht es auch um die Frage: Hat der Mann seinen Sohn mit den Schüssen auf Edip Saraç beauftragt?
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Hinweis: Der Einstiegstext wurde von einer KI eingesprochen. - Die Beamten der Kripo in Aschaffenburg gründeten vor fünf Jahren die bayernweit einzige hauptamtliche Cold-Case-Einheit, die sogenannte Altfallermittlung. Deren Ermittler befassen sich ausschließlich mit Kriminalfällen und Verbrechen, die nach vielen Jahren oder Jahrzehnten wieder aufgerollt werden. Jörg Albert ist einer von ihnen.
Inzwischen ist der Altfallermittler auch „Medienprofi“ und regelmäßig in Podcasts, auf Podien oder bei Fernsehformaten wie „Aktenzeichen XY...ungelöst“ zu Gast. In dieser Folge von „Mordsgespräche“ gibt er der Moderatorin und dem Moderator auch einen Blick hinter die Kulissen dieser Termine und verrät, welchen kniffligen Cold Case er auch aus persönlichem Interesse unbedingt lösen möchte.
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Hinweis: Der Einstiegstext wurde von einer KI eingesprochen. - Im April 1978 finden Passanten den leblosen Körper von Cornelia Hümpfer in einem Feld im Landkreis Schweinfurt. Die damals 18-Jährige wurde mit zahlreichen Messerstichen getötet. Die Ermittlungen der Polizei führen ins Umfeld der Schweinfurter US-Kaserne. Doch der Täter wird nie gefunden.
Lange bleibt es still um den Tod von Cornelia Hümpfer. Bis die Kripo Schweinfurt den Fall 2016 wieder aufnimmt. Im Jahr 2023 dann die Überraschung: 45 Jahre nach der Tat gab es eine Festnahme. Neue Hinweise haben die Ermittler zu einem Mann in den USA geführt. Hat er etwas mit dem Tod von Cornelia Hümpfer zu tun?
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Hinweis: Der Einstiegstext wurde von einer KI eingesprochen. - Im August 1984 findet eine Vorgesetzte im Aschaffenburger Schwesternwohnheim den leblosen Körper von Maria Köhler vor. Die damals 19-Jährige wurde mit einem Schal stranguliert. Als Hauptverdächtiger kommt schnell ihr Ex-Freund Nazmi G. infrage. Könnte Eifersucht eine Rolle gespielt haben?
Doch bevor die Ermittelnden der Kriminalpolizei Aschaffenburg dem nachgehen können, verschwindet Nazmi G. Er hat sich in die Türkei abgesetzt. Trotz Öffentlichkeitsfahndung und internationalem Haftbefehl fehlt von ihm 41 Jahre lang jede Spur.
2025 erhält die Kriminalpolizei endlich den entscheidenden Hinweis und kann Nazmi G. in der Türkei festnehmen.
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Über Mordsgespräche
Wahre Verbrechen aus Unterfranken: Reporter der Main-Post rekonstruieren regionale Kriminalfälle und geben exklusive Einblicke in die Recherche, die Gerichtsprozesse und die Berichterstattung.
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