147 Episoden
Influencer with a day job: Rewe-Creatorin „Flugsnack“ über TikToks aus dem Supermarkt
06.10.2026 | 49 Min.Sie arbeitet im Supermarkt und nimmt ihre Follower mit: Theodora Gelastopoulos ist stellvertretende Marktleiterin im Rewe am Flughafen Köln/Bonn. Auf TikTok und Instagram ist sie als „Flugsnack“ aktiv und gibt Einblicke in ihren Berufsalltag. Geld verdient sie mit TikTok nicht. Was motiviert sie trotzdem, Videos aus dem Supermarkt zu veröffentlichen?
In dieser Folge von Regalplatz, dem Podcast der Lebensmittel Praxis, spricht Elena Kuss mit Theodora über das Phänomen „Influencer with a day job“: Menschen, die neben ihrem Beruf eine Social-Media-Präsenz aufbauen. Theodora zeigt dabei ihren Arbeitsplatz und ihren Alltag im Handel. Als Teil der Rewe West Voices gehört sie außerdem zu einem Corporate-Influencer-Programm, in dem Mitarbeiter ihren Arbeitgeber sichtbar machen.
Sie spricht über TikTok, über Content aus dem Supermarkt und darüber, wie sich Beruf und öffentliche Präsenz verbinden lassen. Was macht den Arbeitsalltag für Zuschauer interessant? Und was bedeutet es, auf dem eigenen Kanal zugleich für ein Unternehmen zu stehen?
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum Mitarbeiter ihren Berufsalltag teilen und welche Rolle sie damit in der Kommunikation des Lebensmittelhandels übernehmen können.Warum derselbe Kunde heute spart und morgen Premium kauft – mit Marktforscherin Anna-Katharina Kraus
21.09.2026 | 41 Min.Der Kunde spart und gönnt sich gleichzeitig etwas. Er kauft Handelsmarke und Premium. Er achtet auf seine Gesundheit und will trotzdem genießen. Widersprüchlich? Nicht unbedingt.
Anna Kraus von YouGov sagt: Der Shopper ist nicht so fragmentiert, wie es auf den ersten Blick scheint. Vielmehr zeigt ein und derselbe Mensch je nach Situation eine andere Version seiner selbst. Entscheidend ist der Kontext, in dem eine Kaufentscheidung fällt.
Auf der ECR in Motion in Bonn hat Elena Kuss mit der Marktforscherin direkt nach ihrem Vortrag gesprochen, mitten im Trubel der Veranstaltung. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können Händler und Hersteller diese unterschiedlichen Bedürfnisse erkennen und ihre Sortimente darauf ausrichten?
Denn der Markt verändert sich. Handelsmarken kommen inzwischen auf einen Umsatzanteil von 46 Prozent. Gleichzeitig wachsen gerade Premium-Handelsmarken stark. Gesundheitsorientierte Produkte legen zu, aber auch der Genuss bleibt wichtig. Und 29 Prozent der Kunden suchen aktiv nach Produkten, die besser zu ihren Bedürfnissen passen.
Im Podcast geht es deshalb um sogenannte Kontexträume: Muss der Handel Produkte künftig weniger nach klassischen Kategorien und stärker nach konkreten Situationen wie Feierabend, Energie oder Entspannung denken? Wie könnte eine solche Platzierung im Supermarkt aussehen, ohne dass der Kunde die Orientierung verliert?
Außerdem sprechen Anna Kraus und Elena Kuss über zwei Entwicklungen, die das Einkaufsverhalten weiter verändern könnten: Longevity und GLP-1. Laut den von YouGov präsentierten Daten nutzen bereits 1,7 Millionen Haushalte GLP-1-Präparate. Gemeinsam stehen sie für rund fünf Milliarden Euro FMCG-Ausgaben. Welche Produkte landen in diesen Haushalten im Einkaufswagen und welche Kategorien könnten davon profitieren?
Und schließlich geht es um KI. Schon heute nutzen Verbraucher künstliche Intelligenz im Zusammenhang mit Lebensmitteln und Konsumgütern. Was passiert, wenn künftig nicht mehr nur Regalplatzierung, Preis und Marke darüber entscheiden, welches Produkt in die engere Auswahl kommt, sondern auch die Empfehlung einer KI?
Eine Folge über den Shopper der Zukunft und darüber, was Händler und Hersteller heute über ihn wissen sollten.- Aldi ist seit 50 Jahren in den USA. Heute ist dasUS-Geschäft der größte Ländermarkt von Aldi Süd und der Discounter will weitermassiv wachsen: Bis Ende 2028 sollen es 3.200 Standorte sein. Doch selbst daskönnte erst der Anfang sein.
Warum funktioniert Aldi ausgerechnet in den USA so gut? Wieschafft es der Discounter, in einem stark markengetriebenen Markt mit rund 90Prozent Eigenmarken eine Fangemeinde aufzubauen? Und warum gelingt Lidl, das2017 mit großen Ambitionen in den US-Markt gestartet ist, bislang nichtdasselbe?
Darüber spricht Elena Kuss in dieser Folge von „Regalplatz“mit Markus Schröder. Der Handelsexperte kennt Aldi auch von innen: Er hatselbst als Einkäufer für den Discounter gearbeitet und sich zuletzt vor Ortangesehen, wie Aldi in den USA aufgestellt ist.
Schröder erklärt, warum das reduzierte Sortiment, dieEigenmarken, die kleinen Flächen und eine über Jahrzehnte aufgebauteMarkenstärke zusammenspielen. Er nimmt die Hörer mit in einen Aldi-Markt in LasVegas und zeigt am Beispiel des Käseregals, wie es Aldi gelingt, auf deutlichweniger Fläche ein aus seiner Sicht attraktiveres Sortiment zusammenzustellenals Walmart.
Auch Lidl USA kommt zur Sprache. Schröder analysiert, warumder Konkurrent trotz großer Investitionen bis heute Schwierigkeiten hat, in denUSA ausreichend Größe aufzubauen und weshalb regionale Übernahmen zumentscheidenden Hebel werden könnten.
Der Blick geht aber auch zurück nach Europa und Deutschland.Denn während das US-Geschäft wächst, sieht Schröder Aldi in einigeneuropäischen Märkten unter Druck. Gleichzeitig versucht Aldi Süd, internationalstärker zu bündeln und Synergien zu heben. Genau darin sieht Schröder einRisiko: Wenn lokale Geschmacksprofile bei den Eigenmarken verloren gehen,könnte Aldi an einer seiner wichtigsten Stärken rütteln.
Eine Folge über Aldis größten Wachstumsmarkt, denschwierigen US-Weg von Lidl und die Frage, welche Weichen Aldi Süd jetzt fürdie kommenden Jahre stellt. - Aldi ist seit 50 Jahren in den USA. Heute ist das US-Geschäft der größte Ländermarkt von Aldi Süd und der Discounter will weiter massiv wachsen: Bis Ende 2028 sollen es 3.200 Standorte sein. Doch selbst das könnte erst der Anfang sein.
Warum funktioniert Aldi ausgerechnet in den USA so gut? Wie schafft es der Discounter, in einem stark markengetriebenen Markt mit rund 90 Prozent Eigenmarken eine Fangemeinde aufzubauen? Und warum gelingt Lidl, das 2017 mit großen Ambitionen in den US-Markt gestartet ist, bislang nicht dasselbe?
Darüber spricht Elena Kuss in dieser Folge von „Regalplatz“ mit Markus Schröder. Der Handelsexperte kennt Aldi auch von innen: Er hat selbst als Einkäufer für den Discounter gearbeitet und sich zuletzt vor Ort angesehen, wie Aldi in den USA aufgestellt ist.
Schröder erklärt, warum das reduzierte Sortiment, die Eigenmarken, die kleinen Flächen und eine über Jahrzehnte aufgebaute Markenstärke zusammenspielen. Er nimmt die Hörer mit in einen Aldi-Markt in Las Vegas und zeigt am Beispiel des Käseregals, wie es Aldi gelingt, auf deutlich weniger Fläche ein aus seiner Sicht attraktiveres Sortiment zusammenzustellen als Walmart.
Auch Lidl USA kommt zur Sprache. Schröder analysiert, warum der Konkurrent trotz großer Investitionen bis heute Schwierigkeiten hat, in den USA ausreichend Größe aufzubauen und weshalb regionale Übernahmen zum entscheidenden Hebel werden könnten.
Der Blick geht aber auch zurück nach Europa und Deutschland. Denn während das US-Geschäft wächst, sieht Schröder Aldi in einigen europäischen Märkten unter Druck. Gleichzeitig versucht Aldi Süd, international stärker zu bündeln und Synergien zu heben. Genau darin sieht Schröder ein Risiko: Wenn lokale Geschmacksprofile bei den Eigenmarken verloren gehen, könnte Aldi an einer seiner wichtigsten Stärken rütteln.
Eine Folge über Aldis größten Wachstumsmarkt, den schwierigen US-Weg von Lidl und die Frage, welche Weichen Aldi Süd jetzt für die kommenden Jahre stellt. Podcast aus dem Supermarkt: Wie Kraftling-Gründer Friedrich Kalthoff seinen Regalplatz gegen die Großen verteidigt
31.08.2026 | 47 Min.Diese Folge „Regalplatz“ klingt anders als sonst. Denn aufgenommen wurde sie mitten im Supermarkt, zwischen Kunden, Durchsagen und piependen Kassen. Und zwar genau an dem Ort, an dem für den Ingwer-Shot-Hersteller Kraftling vor acht Jahren vieles angefangen hat.
2018 durften die beiden Gründer ihre Ingwer-Shots zum ersten Mal bei Edeka Fett in Linz am Rhein verkosten. Acht Jahre später ist Mitgründer Friedrich Kalthoff für „Regalplatz“ dorthin zurückgekehrt.
Im Gespräch geht es darum, wie es eine vergleichsweise kleine Marke schafft, sich mit ihren Ingwer-Shots im Regal gegen große Wettbewerber zu behaupten. Kalthoff spricht darüber, was am Regal wirklich zählt, welche Rolle Drehung spielt und was eine Marke tun muss, damit sie ihren Regalplatz nicht nur bekommt, sondern auch behält.
Dabei erzählt er offen von den vergangenen acht Jahren als Food-Unternehmer. Von verschiedenen Designversuchen und der Frage, wie stark die Verpackung über den Erfolg am Regal mitentscheidet. Von der Expansion ins Ausland und den Herausforderungen, die entstehen, wenn aus einer Idee Schritt für Schritt ein größeres Unternehmen wird.
Auch Finanzierung ist Thema. Kalthoff spricht über externe Finanzierungsrunden, die Entscheidungen dahinter und darüber, was Wachstum für ein Unternehmen wie Kraftling bedeutet.
Entstanden ist ein sehr offenes Gespräch über acht Jahre Ingwer-Shots, Lebensmittelhandel und Unternehmertum. Und gleichzeitig eine kleine Rückkehr zu den Wurzeln: an den Ort, an dem Kraftling zum ersten Mal zeigen durfte, ob Kunden den Ingwer-Shot überhaupt kaufen wollen.
Mit dem unverwechselbaren Sound eines laufenden Supermarkts im Hintergrund.
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Über Regalplatz
Regalplatz – Der Podcast der Lebensmittel Praxis. In "Regalplatz" diskutiert LP-Redakteurin Elena Kuss gemeinsam mit Experten der Branche die aktuellen Trends im Lebensmitteleinzelhandel. Sie beleuchten Hintergründe und geben wertvolle Tipps für Handel und Hersteller.
Schreiben Sie uns gerne an: redaktion@lebensmittelpraxis.de
Podcast-WebsiteHöre Regalplatz, Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

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