Wenn PMOs heute über die Einführung oder Ablösung eines PPM-Tools sprechen, geht es längst nicht mehr nur um Funktionen. Es geht um relevante Investitionen, um Eingriffe in bestehende Systemlandschaften – und um die Frage, welchen konkreten Nutzen das Ganze eigentlich bringt.
Gleichzeitig steigt der Rechtfertigungsdruck: Controlling, IT und Management wollen wissen, ab wann sich ein PPM-Tool rechnet. Der ROI wird damit zur zentralen Entscheidungsgrundlage – zumindest theoretisch.“
„In der Praxis ist genau das schwierig. Der Nutzen eines PPM-Tools entsteht nicht durch das Tool allein, sondern durch bessere Entscheidungen, mehr Transparenz und veränderte Arbeitsweisen. Viele Effekte sind indirekt oder zeitverzögert – und lassen sich nur schwer in Zahlen fassen.
Deshalb scheitern ROI-Berechnungen im PMO oft: Entweder bleiben sie zu abstrakt und realitätsfern – oder sie reduzieren sich auf Lizenz- und Einführungskosten und verlieren den organisatorischen Nutzen aus dem Blick. Heute wollen wir klären, wie PMOs eine realistische, anschlussfähige ROI-Berechnung für PPM-Tools aufbauen können. Mein Gast ist Dr. Thomas Henkelmann, Managing Director bei der TPG und Experte für komplexe PPM-Einführungen.