In dieser Sonderfolge sprechen wir mit Lucia Bechtle über #MedToo, den 130. Deutschen Ärztetag und die Erfahrungen, die eine Gruppe von Medizinstudierenden dazu bewegt haben, öffentlich über Sexismus, sexualisierte Grenzüberschreitungen und Machtmissbrauch zu sprechen.
Gemeinsam beleuchten wir, weshalb diese Erfahrungen keine Einzelfälle sind, sondern Ausdruck struktureller Muster in Studium, Weiterbildung und ärztlicher Berufskultur. Wir sprechen über subtile und offene Formen von Sexismus, über Karrierewege, die bereits früh beeinflusst werden, über das habituelle Schweigen in der Medizin und über die Frage, weshalb so viele junge Ärzt das Gefühl haben, sich zwischen Zugehörigkeit und Selbstschutz entscheiden zu müssen.
Wie entsteht das Gefühl, trotz Qualifikation nicht ernst genommen zu werden? Warum reicht Leistung allein oft nicht aus? Welche Rolle spielen Machtgefälle, Karriereabhängigkeiten und kulturelle Normen? Und was braucht es, damit aus individuellem Erleben tatsächliche Kultur und Strukturveränderung wird?
Ihr wollt Gäst:in sein? Oder Euer Thema loswerden, damit sich endlich was bewegt? Aber wusstet bisher nicht, wie? Ihr seid veränderungsaffine Personen oder Vertreter:innen von Organisationen im Gesundheitswesen? Ärzt:in in egal welchem Angestellten- oder Abhängigkeitsverhältnis? Stationär? Ambulant? Chef:in? Klinikleitung? Praxisinhaber:in? Meldet Euch gern bei uns unter:
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