Mut ist ein Wort, das im Duden beschrieben wird als „Bereitschaft, angesichts zu erwartender Nachteile etwas zu tun, was man für richtig hält“. Aber was bedeutet das wirklich, wenn diese Nachteile Gefängnis sind, Verfolgung, vielleicht sogar der Tod?
Für die Mitglieder der Weiße Rose war genau das Realität.
Sie leisteten Widerstand gegen die NS-Diktatur, schrieben und verteilten Flugblätter – wohl wissend, welches Risiko sie damit eingingen. Sie wurden entdeckt, verhaftet und schließlich hingerichtet.
Dass wir uns heute noch an diese mutigen Menschen erinnern, ist nicht selbstverständlich. Und doch ist genau das entscheidend: dass ihre Geschichte weitererzählt wird – immer wieder, auf unterschiedliche Weise. In Büchern, in Gesprächen, in Schulen und - auf der Bühne.
Das Musical „Die Weiße Rose“ von Vera Bolten und Alex Melcher tut genau das - in einer Art, die vom ZDF heute journal als möglicher Beginn einer neuen Erinnerungskultur beschrieben wurde (ZDF-Mediathek).
Wie wichtig es ist, sich heute zu erinnern, darüber habe ich mit den beiden in meiner neuen Folge sprechen dürfen, über ihre Wege im und zum Musical, die Entstehung des Stücks, über Mut und auch darüber, warum ein Blick auf die Geschichte der Weiße Rose gerade jetzt wieder so aktuell wirkt.
Das Musical „Die Weiße Rose“ geht demnächst auf Tour in Deutschland. Hier findet ihr alle Standorte und Daten.
Ich wünsche euch eine gute, vielleicht auch (wie bei mir) nachwirkende Folge.