Darum geht’s in dieser Folge:
Welches Material braucht ein Einsteiger wirklich? Wo macht ein Fallenstandort Sinn – und wo nicht? Und warum ist die Fallenjagd heute ein zentraler Baustein im Niederwild- und Artenschutz?
Vicky und Carsten sprechen mit Jannik Böhnke (Freunde der Jagd) und Fabian Helfrich (Iron Hunting) über das Handwerk der Fallenjagd – jenseits von Lehrbuch und Klischee. Im Mittelpunkt stehen Praxiswissen, Standortwahl, der saubere Umgang mit dem gefangenen Raubwild und der Stellenwert der Fallenjagd in einer Zeit, in der Niederwild und Bodenbrüter unter Druck stehen wie selten zuvor.
Beide Gäste teilen offen, warum Fallenjagd nicht von jetzt auf gleich funktioniert, warum man sich buchstäblich auf Augenhöhe mit Fuchs, Marderhund, Waschbär und Dachs begeben muss und warum das Lesen der Landschaft am Anfang wichtiger ist als das teuerste Material. Es geht ums Handwerk, um Köder vom Hühnerei bis zum UV-Ei, um Tierschutz an der Falle, um Pelznutzung als gelebte Nachhaltigkeit – und um die ehrliche Frage, wie wir den Nachwuchs an die Hand nehmen, statt über ihn zu schimpfen.
Die Highlight in der Übersicht:
• Warum Fallenjagd Niederwild- und Artenschutz ist – und keine Randdisziplin
• Welches Starter-Pack ein Einsteiger wirklich braucht
• Standortwahl: Grenzlinien, Strukturen und der Blick aus der Vogelperspektive
• Typische Anfängerfehler – und wie man Lehrgeld spart
• Kastenfalle, Kofferfalle, Betonrohrfalle – welche Falle wo passt
• Warum die Verblendung der Falle dem Menschen gilt – nicht dem Raubwild
• Köder von Hühnerei bis UV-Ei – was wirklich Neugier weckt
• Tierschutzgerechtes Abfangen und der saubere Fangschuss zwischen den Lichtern
• Pelzverwertung und nachhaltige Nutzung – das vergessene Kapitel der Jagd
• Warum die nächste Generation Jäger an die Hand genommen werden muss