Wie prägend ist der Ort, an dem man aufwächst – und spielt es moralisch oder persönlich eine Rolle, ob man bleibt oder geht? Urs hat sein Heimatdorf verlassen und nie zurückgekehrt. Für ihn war das ein wichtiger Schritt, doch gleichzeitig stellt sich die Frage: Ist das Leben auf dem Land nicht oft solidarischer, gemeinschaftlicher und bodenständiger – oder fühlt es sich eher enger und begrenzter an?
Urs, Alex und Christoph diskutieren, ob man „die Welt gesehen haben muss“, um sich zu entfalten, oder ob das ein Mythos ist. Und sie fragen, ob es eine moralische Dimension hat, im Dorf zu bleiben – oder ob jeder Lebensweg seine eigene Berechtigung hat. 🌍💬